Die Zeit der teuren „Wahlgeschenke“ ist vorbei

Mehrere Jahrzehnte lang haben sich die etablierten Parteien ihre Stimmen mit teuren "Wahlgeschenken" erkauft. Doch das ist nicht mehr möglich.

Von Marco Maier

Die etablierten Parteien und Politiker werden in fast ganz Europa bei den Wahlen sukzessive abgestraft, weil die finanziell angespannte (wenn nicht gar desaströse) Lage in den meisten Staaten keine teuren "Wahlgeschenke" mehr erlaubt. Wobei der Begriff selbst ja schon irreführend ist, zumal die "Geschenke" der Politiker ja eigentlich keine sind. Immerhin müssen die Steuerzahler auf irgendeine Weise ohnehin dafür aufkommen – wenngleich auch "nur" in Raten.

Wie man sieht, funktioniert das bisherige Geschäftsmodell von Christ- und Sozialdemokraten nicht mehr, sich die Stimmen teuer zu erkaufen, nachdem sich die finanzielle Lage in den meisten europäischen Staaten dramatisch verschlechtert hat. Die Menschen wurden ja jahrzehntelang entsprechend konditioniert indem man stets vor den Wahlen teure Versprechungen machte und diese eben auf Kredit bezahlte. Das funktionierte eben nur so lange, wie das Geld floss.

Dass man hierbei nicht nur Investitionen tätigte (wozu Schulden ja auch eigentlich nicht das Problem sind) sondern sehr viel Geld in den Konsum pumpte, ist das Hauptproblem. Ein auf staatlichen Kredit finanziertes Wirtschaftswachstum kann auf Dauer einfach nicht funktionieren. Der Stimmenkauf der etablierten Parteien ebenfalls nicht (mehr). Das wird sich auch in den kommenden Jahren noch bemerkbar machen und zu einer starken Veränderung der Parteienlandschaft führen.

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7 Kommentare

  1. Die jetzt die "Wahlgeschenke" bekommen, die dürfen  -NOCH NICHT- wählen. Und deshalb sind für die schon länger hier lebenden (DEUTSCHEN) natürlich KEINE Wahlgeschenke mehr vorhanden!!!

    Ausserdem, wie NRW zeigt, ist das auch gar nicht nötig. Murksel: "Ich brauch gar nichts zu versprechen, die wählen mich auch so" -Sprachs und ging in die Sommerfrische!  

  2. Nein, die "Wahlgeschenke" wurden nicht durch Kredite finanziert, sondern durch Steuergelder.

    Kredite wurden für die Veruntreuungen aufgenommen. Das Geld verließ Deutschland so schnell, wie es von den Wallstreetbanken gekommen war in folgende Kanäle:

    1. Wirtschaftshilfe für europäische Staaten, Stichwort EU-Beitrag.

    2. Wirtschafts- und Militärhilfe für Israel.

    3. "Entwicklungshilfe" für jeden Diktator aus den Schwellenländern, der die Hand aufhielt.

    4. Kassenärztliche Versorgung von Türken in der Türkei über ein entsprechendes Abkommen.

    5. Verköstigung von ca. 18 Mio. Asylanten, Türken und ähnliche ausländische Sch.m.a.r.o.t.z.e.r via Sozialamt.

    6. IWF-Beitrag, der dazu verwendet wurde, Dritte Welt Länder in die Zinsfalle zu locken.

    7. Zinsen für die Kredite bei den Wallstreetbanken, die mittlerweile so hoch wie die Neuverschuldung der BRD sind.

    Fazit: Die Altparteien haben im Auftrag der Bankster Deutschland mit vorsätzlicher Steuergeldverschwendung in die Zinsfalle geführt, damit Banken wie J.P.Morgan oder Merryl Lynch die deutsche Wirtschaftsleistung über Zinsen parasitengleich absaugen können.

    Mit Wahlgeschenken hat das nichts zu tun.

    1. DAS könnte man beenden, aber erst wenn es alle gecheckt haben und bereit sind alles stehn und liegen zu lassen was nach Arbeit aussieht !

  3. Macron beweist, dass Parteien auch nicht mehr gebraucht werden. Das Establishment nominiert "unabhängige" Kandidaten, lässt diese wählen und versorgt sie mit einem Wohlfühl-Apparat, der dem Stimmvieh mit viel Event-Getöse einen neuen Aufbruch suggeriert – wohin und wozu braucht dabei nicht einmal vermittelt zu werden, denn niemand fragt danach.

  4. Es ist viel schlimmer. Es wird alles kollabieren. Allein der Bericht von Contra Magazin über den Drogenanbau im nahen Osten(Vorderen Orient), lässt mich schlimmes er ahnen. Was da noch auf uns alle zu kommt.

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