Bild: Flickr / AK Rockefeller CC BY-SA 2.0

Gerade eben ist eine Silk-Road-Konferenz in Peking zu Ende gegangen. China hat hier sein Silk-Road-Projekt, also den eurasischen Teil seines weltumspannenden Wirtschafts-Kooperationsnetzes dargestellt und präzisiert. Hat China die wirtschaftliche Welt-Führung? So wie sich die Daten darstellen: JA!

Von Viribus Unitis

Sollten Sie als Leser hier einen Kurz-Artikel mit der Wiederholung von allgemein verbreiteten Plattitüden erwarten, so werden sie enttäuscht. Manche Artikel müssen lang sein, weil nur im Detail der Darstellungen jene wichtigen Basisfakten herausgearbeitet werden können, die notwendig sind, um die Gesamtsituation zu verstehen. Was sie hier lesen sind keine Durchlauffakten, die Sie jetzt lesen, und möglicherweise innerhalb weniger Stunden wieder vergessen können. Was hier vermittelt wird, sind jene Basisfakten, auf denen die Denkprozesse aufgebaut sind. Aufbauend auf den Fakten die hier dargestellt sind, werden Klein-Fakten des täglichen Ablaufes einortenbar und verständlich. Der Artikel ist lang, aber, so hofft der Autor, gehaltvoll und informativ.

China hat für diese Konferenz, dieses Forum, sogar eine eigene Website eingerichtet. Am aktuellen Forum nahm unter anderem auch der türkische Präsident Erdogan, der philippinische Präsident Duterte, der beim Galadinier des chinesischen Präsidenten Xi direkt neben dem russischen Präsidenten Putin saß und als hochrangigster Politiker aus Europa der italienische Premierminister Paolo Gentiloni teil. Deutschland, Frankreich und Großbritannien schickten nicht all zu hochrangige Finanz-Offizielle.

Die USA entsendeten Max Pottinger, einen Berater des Weißen Hauses, der der zuständige Direktor für Ostasien im Nationalen Sicherheitsrat ist. Pottinger hatte mit den Chinesen im Vorfeld des Treffens schon einen erweiterten Marktzugang für US-Rindfleisch und Finanzdienstleistungen abgerungen. Pottinger verkündete im Anschluss des Treffens, US-Firmen könnten alles liefern, was die Seidenstraße und ihre Infrastrukturmaßnahmen brauchen würden. Die USA, so scheint es, haben die wirtschaftlichen Möglichkeiten die sich mit dem Projekt ergeben, schon erkannt.

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Das Projekt der "New Silk Road" (Neue Seidenstraße), von China auch OBOR (One Belt, One Road – ein Gürtel, eine Straße) oder kurz Belt & Road genannt, hat zwei Hauptkomponenten, nämlich "Silk Road Economic Belt" (Seidenstraßen Wirtschaftsgürtel) und die "21st Century Maritime Silk Road" (21. Jahrhundert Meeres-Seidenstraße), die nach erfolgtem Ausbau wohl mindestens 65 Länder mit mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung umfassen wird. China wird dieser Aufbau wohl mehr als 4 Billionen Dollar kosten.

Im Rahmen dieses Forums gab China bekannt, dass es seinen Heimat-Kontinent, Asien, in sechs ökonomische Korridore aufgeteilt habe. Was beim Seidenstraßenforum nicht zur Sprache kam, dass mit dem siebten bereits seit Jahren bestehenden Korridor in EU-Europa damit der Kreis der ökonomischen Regionen für Eurasien – nicht nur Asien (sic!) – geschlossen ist. Diese Struktur ist das Ergebnis einer beharrlichen Aufbauarbeit der Chinesen, begonnen unter dem legendären Deng Xiaoping, dessen Bedeutung für die Welt man wohl unterschätzen kann, aber niemals überschätzen. Ein Pragmatiker reinsten Wassers, bekannt sein Ausspruch: „Es spielt keine Rolle, ob die Katze schwarz oder weiß ist; solange sie Mäuse fängt, ist sie bereits eine gute Katze“.

Interessant an der Website der Chinesen, die dies meldet ist, dass die Übersicht des Berichtes in englisch zu lesen ist, geht man dann auf die chinesische Langversion, also die Details, und will man das Chinesische ins Englische übersetzen, so funktioniert dies nicht. Nun gut, die Chinesen sind nicht die einzigen die berichten, so sind die Informationen doch im Groben verfügbar, im chinesischen Detail kann man nur erahnen was die wollen.

Das darf man bei den Chinesen lesen (Original-China-englisch um Verfälschungen zu vermeiden): Ou Xiaoli, Head of the “One Belt, One Road” Initiative Steering Group and Inspector to the “Opening up West” Division under China’s National Development and Reform Commission, stated in his speech at the The Fifth High-level Energy Dialogue that China has now completed the high-level framework of the “One Belt, One Road” Initiative, and the next step will be devoted to the construction of six economic corridors, namely, the China-Mongolia-Russia Economic Corridor, the New Eurasian Land Bridge, the China-Central Asia-Western Asia Corridor, the China-Indochina Peninsula, the China-Pakistan Economic Corridor and the Bangladesh-China-India-Myanmar Corridor. – Zitat Ende. Nun, bis zu diesen sechs Korridoren war es ein weiter Weg.

1990 beginnt eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA:

Um den USA in Asien wirtschaftlich entgegenzutreten überlegten die Chinesen, wie sie denn den USA in Asien begegnen sollten. Einerseits war China technologisch hinten – brauchte Technologie – also Zusammenarbeit mit der technologisch führenden Nation damals, den USA. Andererseits konnte man es nicht zulassen, dass sich die USA massiv in Chinas Nachbarschaft breitmachte und so langfristig gesehen, China einkesseln würde. Also ging China auf Konfrontation mit den USA, bezogen auf die Länder der Region. Im Rahmen eines sehr clever umgesetzten diplomatischen Slaloms und mit Hilfe einer ungeschickten US-Politik vor allem in den Obama-Hillary-Jahren, gelang es den Chinesen die USA auszumanövrieren. G. W. Bush hatte Chinas Ambitionen durchaus erkannt – und ist dem entgegen getreten. Obama und Hillary unterschätzten die Chinesen und ignorierten was die Chinesen dahingehend zusammenbrauten. Trump hat nun einen Trümmerhaufen übernommen und kann nur versuchen, aus den Ruinen das Beste zu machen.

1992 Gründung der GMS (Greater Mekong Sub-Region)

Als erste Maßnahme gründete China die GMS. Diese Mekong-Region besteht aus Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und China, wobei nicht China selbst, sondern die chinesische Provinz Yunnan Partner in der GMS ist. Die GMS ist als Gegenstück zur US-geführten ASEAN-Gemeinschaft gedacht. Diese Entwicklung der Mekong-Region ist bei weitem noch nicht abgeschlossen und weiterhin ein zentrales Projekt von China. Im Rahmen der Abwicklungsplanungen der Mekong-Subregion sieht man wie die Chinesen planen – Originalversion um Verfälschungen zu vermeiden: On strategy, China regards the upgrade of GMS-ECP as the early stage harvest of the “Belt and Road” Initiative. On tactics, China focuses on cooperation with Laos, Thailand and Cambodia. t On mechanism, China actively promotes the development of LMC, a new sub-regional cooperation mechanism. t On cooperation, China speeds up the infrastructural construction of the cross-border railway and seeks to promote the further development of law enforcement and security cooperation.

1995: Gründung der SCO / Shanghai Cooperation Organisation:

In den 1990er Jahren, den Jeltzin-Jahren, war Russland im freien Fall und die ehemaligen Sowjetrepubliken in chaotischen Zuständen, nahe an Bürgerkriegen. China hatte 1992 die GMS (Greater Mekong Sub-Region) gegründet. Diesem Beispiel folgend, wurde von China 1995 die Gründung der "Shanghai Five" (Shanghai Fünf) angeregt. China und Russland, sowie Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan verbanden sich zu einer wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessensgemeinschaft. Als 2001 Usbekistan Mitglied wurde, passte der Name nicht mehr, und man benannte sich in "Shanghai Cooperation Organisation" um. 

Zwischenzeitlich sind Indien und Pakistan als Vollmitglieder zur SCO dazugekommen. Um SCO-Vollmitglied zu werden muss man zuerst SCO-Dialogpartner werden und sein, dann wird man SCO-Beobachter, und dann erst SCO-Vollmitglied. SCO-Beobachter sind Weißrussland, Mongolei und – bemerkenswert – Iran und Afghanistan. SCO-Dialogpartner sind das EEU-Mitglied Armenien, die indischen Nachbarstaaten Sri Lanka und Nepal, das GMS-Mitglied Kambodscha, das zentral in der GMS-Region liegt, und – bemerkenswert – die EU- doch nicht Mitglied werdende Türkei. Alles in allem sind in der SCO aktuell über 3,2 Milliarden Einwohner vertreten –  berücksichtigt man einige Zahlen-Unschärfen, so kann man grob sagen, dass ca. zwei Drittel aller 4,14 Milliarden Asiaten im Rahmen der SCO organisiert sind. 

Im Vergleich dazu hat der West-Verbund, also die G7 mit der ganzen EU und Japan gerade mal 1,036 Milliarden Einwohner und Konsumenten – die SCO ist mehr als dreimal so groß. Wobei die G7 auch nicht mehr einheitlich geschlossen auftreten. Bereits ende Mai 2016 hat Japans Abe mit einem 8-Punkte-Programm vor Putin in Sotschi kapituliert. Auch die Trump- USA fahren gegen Russland einen entschärften Kurs, verglichen mit dem Kriegsgetöse von Obama und Hillary. G7 ist keine Einheit, sondern eine Mischung von Interessen – wie man auch daran wieder sieht.

Nun hat also China seinen Heimat-Kontinent, Asien, in sechs ökonomische Korridore aufgeteilt. Die Korridore im Einzelnen.

Chinas Nordgrenze: Wirtschaftliche Entwicklung von Russlands fernem Osten

 

China-Mongolia-Russia Economic Corridor:

Der Name, der der Mongolei eine große Rolle gibt, täuscht. Die Mongolei ist ein riesiges Land, mit 1.564.116 km² rund 8,5 mal so groß wie Deutschland, aber mit nur 3,03 Millionen Einwohnern dünn besiedelt. Allein die deutsche Hauptstadt Berlin hat mit 3,5 Mio Einwohnern um mehr als 500.000 Einwohner mehr als die ganze Mongolei. Die Mongolei ist ökonomisch eher unbedeutend – außer als Durchfahrtsland im Rahmen von Wirtschafts-Transportrouten.

Dieser Korridor ist der Zusammenarbeit von China und Russland im russischen Sibirien sowie im russischen fernen Osten, vor allem dem Gürtel Novosibirsk, Krasnojarsk, Irkutsk, Tschita und Wladiwostok gewidmet. Russland will Sibirien und seinen fernen Osten mit einem großen Umsiedlungsprogramm wirtschaftlich beleben. Dabei sollen russische Bürger aus dem Westen Russlands, also aus dem europäischen Russland, in das asiatische Russland übersiedeln. Putin hatte 2013 diese russische Ost-Entwicklung als "unsere nationale Priorität für das 21. Jahrhundert" bezeichnet. Im Rahmen dessen wollen sich die Chinesen wirtschaftlich beteiligen und einbringen – organisatorisch im China-Mongolia-Russia Economic Corridor zusammengefasst.

Diese Zusammenarbeit zwischen Russland und China läuft schon länger und entwickelt sich gut. Zwischenzeitlich sind auch Gespräche zwischen Russland und Japan im Gange, die wirtschaftliche Entwicklung der Region betreffend. Japan könnte so als weiterer Partner – auch für China, mit gemeinsamen Russland-Projekten – aktiv werden.

Chinas Süd- und Südwest-Grenze: Indien und Nachbarn, sowie die ASEAN-Staaten als wirtschaftliche Zielgebiete

 

China-Indochina Peninsula: 

Der China am nähesten liegende ökonomischer Korridor ist jener der "Indochina Peninsula". Basis dieses Korridors ist die bereits 1992 gegründete und schon angesprochene GMS (Greater Mekong Sub-Region). Diese GMS hat man nun im Rahmen des Korridors um Malaysia, Singapur und weitergehend auch Brunei erweitert, und bildet ein Gegengewicht zur US-geführten ASEAN. Alle Länder – außer China – verwenden die 1000mm Schmalspur im Bahnwesen.

Diese Zusammenarbeit zwischen China und den beteiligten Staaten läuft schon länger und entwickelt sich gut. So bemüht man sich im Rahmen des Zahlungsverkehrs lokale Währungen zu verwenden, bzw. hat sich der chinesische Yuan als Haupthandelswährung im Handel zwischen den Partnern etabliert. Der Dollar wird als Handelswährung im Rahmen dieser Wirtschaftsbeziehungen zunehmend entmachtet.

Bangladesh-China-India-Myanmar Corridor:

Der "Indien-Korridor", der Indien, Bangladesh, Myanmar und China umfasst, wobei die beiden Kleinländer Nepal und Bhutan in diesem Korridor mit eingeschlossen sind. Hier wird praktisch das ehemalige "British India Empire" allerdings ohne Pakistan von den Chinesen wieder wie ehemals unter den Briten in eine ökonomischen Einheit zusammengefasst. Bahntechnisch ist dieser Korridor geteilt, weil Indien seine 1676mm Breitspur hat, Bangladesh und Myanmar aber die 1000mm Bahn-Schmalspur (auch Meter-Spur genannt) verwenden.

Die Zusammenarbeit ist im Aufbau und weit fortgeschritten, abseits dessen, dass China und Indien noch immer in Grenzstreitigkeiten verwickelt sind. Die Grenzstreitigkeiten sind das eine – da wird schon mal an der Grenze geschossen – die wirtschaftliche Entwicklung ist das Andere. China und Indien sind Partner in der SCO und so an einer prosperierenden Entwicklung der Region interessiert. Beide wollen Geld machen, beide machen es einander nicht leicht, weil natürlich jeder seine Interessen durchsetzen und Gewinne machen will.

China-Pakistan Economic Corridor: 

Politische Notwendigkeiten machen wirtschaftliche Strukturlösungen erforderlich. Indien und Pakistan sind einander in herzlicher Abneigung zugetan. Diesem Umstand Rechnung tragend hat China einen eigenen "Pakistan-China Economic Corridor" geschaffen, um den indisch-pakistanischen Friktionen so aus dem Weg zu gehen, die es geben hätte können, hätte man Indien und Pakistan in einen eigenen Korridor zusammengefasst. Pakistan hat wie Indien die 1676mm Breitspur.

Die ökonomische Zusammenarbeit entwickelt sich gut. Vordringlich ist aber momentan noch die Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit und der Terrorismus-Abwehr. Pakistan ist das Nachbarland von Afghanistan und dort ist trotz NATO-Einsatz die Sicherheitslage völlig außer Kontrolle. Aus Afghanistan sickern immer wieder Terroristen nach Pakistan ein, die teilweise Pakistan nur als Durchgangsland verweden, weil sie in China aktiv werden wollen. Pakistan und China arbeiten dahingehend eng zusammen – vor allem über die SCO-RATS – um die Terror- Bedrohung so weit als möglich zu neutralisieren.

Chinas Westgrenze

 

China-Central Asia-Western Asia Corridor: 

Dieser Korridor ist wie der Name schon ausdrückt, in zwei Sub-Bereiche, nämlich "Central" und "Western" geteilt. Central ist unter russischer Führung gut geordnet und sich gut entwickelnd, Western ist partiell Kriegs-Problemzonen-verseucht. 

China Central Asia: Dieser "Central"-Korridor-Bereich entwickelt sich gut. Russland hat seine Nachbarländer hier in der EEU (auch EAEU genannt / EurAsian Economic Union) in einer Wirtschaftsgemeinschaft zusammengefasst, zu der auch Weißrussland gehört, mit der China enge Wirtschaftsbeziehungen pflegt, und in Verhandlungen mit der EAEU diese weiter ausbaut. Das zentral wichtige SCO-Mitglied Kasachstan ist EEU-Mitglied, wie auch SCO-Kirgistan und Armenien. SCO-Usbekistan, SCO-Tadschikistan und nicht-SCO-Mitglied Turkmenistan, sind im Dunstkreis des russisch-chinesischen Einflusses, vor allem über die SCO, und so einigermaßen stabil. Das Beispiel des südlichen Nachbarn Afghanistan, das in einem heftigen Bürgerkrieg ist, zeigt diesen Ländern deutlich, welchen Weg sie nicht gehen wollen.

China Western Asia: Der "Western"-Korridor-Bereich ist eine seit Jahrzehnten schon andauernde Problemzone, weil die andauernde Kriegslage in Afghanistan die ganze Region wie ein Krebsgeschwür umfasst und die wirtschaftliche Entwicklung stark behindert. Chinas wirtschaftliche Aufbauarbeit ist hier durch Sicherheitsprobleme behindert.

Western Asia, das ist das Kriegsland Afghanistan, der SCO-Beobachter (kurz vor der Voll-Mitgliedschaft) Iran, dazu gehören auch der SCO-Dialogpartner Türkei. Zu Western Asia gehört auch noch die arabische Halbinsel, also der Libanon, in dem sich gerade SCO-China mit Saudi-Arabien einen Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft liefert, das Kriegsland Syrien, das SCO-Interessent ist und in dem SCO-Russland Präsenz zeigt, das Kriegsland Irak, das arme rohstofflose und auf nachbarschaftliche Öl-Geldhilfe angewiesene Jordanien, die Ölstaaten Kuwait, Katar, Saudi-Arabien, die nicht mehr so ölreichen VAE (Vereinigten Arabischen Emirate), die mit Investitionshilfe aus den Öl-Ländern (auch Geld aus SCO-Iran) ihre Projekte umsetzen, und das Kriegsland Jemen.

Diese Western-Asia-Subregion-Halbinsel ist aktuell der Kriegsherd der Welt, alleine hier sind vier Kriegsländer versammelt, Afghanistan, Syrien, der Irak und Jemen. Aktuell ist diese Zone, Western Asia, für China und die ganze Welt die Kriegs-Problemzone schlechthin. Eine Neuordnung, zumindest für die Arabische Halbinsel ist auf dem Weg, es wird aber noch etwas dauern, bis diese sich durchsetzt und wirksam wird.

Mehr über Chinas Wirtschaft finden sie demnächst im zweiten Teil…

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7 KOMMENTARE

  1. Freihandel ist nicht "Kooperation" sondern Wirtschafts-Imperialismus

    Die vom Autor propagierte "Kooperation" Chinas mit anderen Ländern ist ein Euphemismus.

    Denn tatsächlich erobert China mit seinen Dumpinglohnprodukten die Märkte anderer Länder, zerstört deren heimische Produktion, sorgt dort für Massenarbeitslosigkeit, damit für Massenarmut, für ein Außenhandelsdefizit und daraus resultierend für explodierende Staatsverschuldung, dessen Endstation der Staatsbankrott ist.

    Chinas einziger Marktvorteil sind Dumpinglöhne, welche ein Bruch des Menschenrechts Artikel 23 darstellen. Damit sind Chinas Dumpinglöhne ein Angriff auf den Sozialstaat anderer Nationen, da sie ihn unbezahlbar machen.

    China kooperiert nicht – China betreibt feindlichen Wirtschafsimperialismus auf Kosten anderer Länder.

    ——————————————————-

    Interessenskonflikt zwischen westlichen Konzernen und Bevölkerung

    Die Konzerne in Europa wollen kurzfristige Profite durch den Handel mit China generieren und es ist ihnen dabei egal, dass durch Offenhandel und Import die heimische Volkswirtschaft und resultierend der Sozialstaat ruiniert werden. Sie korrumpieren also Politiker, damit sie eine landesschädliche Offenmarktpolitik zugunsten der Konzerne betreiben.

    Im Interesse der Bevölkerung hingegen ist eine Schließung der Grenze für chinesische Dumpinglohnprodukte, welche auch im Heimatland produziert werden können. Gehandelt werden sollten nur Produkte, die im Heimatland nicht hergestellt werden können und das auch nur, wenn eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz mit China sichergestellt ist. So verhindert man die Zerstörung der heimischen Arbeitsplätze und eine explodierende Staatsverschuldung.

    Die Völker Europas täten also gut daran, schleunigst die Konzernmarionetten abzuwählen und eine auf Protektionismus setzende Regierung einzusetzen.

    • Richard, kannst du die Afrikaner mal fragen, wie dort seit Freihandel mit China entwickelt ist?

      Eigentlich waren die westliche Laender seit Jahrhundert Wirtschaft-imperialismus auf der Welt !!! Dank China koennen die arme Schichten auf der Welt viel konsumgueter leisten.

      Du muss dich in den naechsten daran gewoehnen, dass Deutschland und alte Europa nicht mehr Zentrum der Welt ist.

       

  2. So so, China hat also Asien in Korridore aufgeteilt. Hätte das eine deutsche Führung mit Europa getan, wäre der Ton der Berichterstattung aber ein ganz anderer.

    Was die Problematik des Übersetzens chinesischer Publikationen angeht: Auch Vietnam blockt den einfachen Zugang zu Inlandspresse. Da gibt man dann halt nicht die Netzadresse des Artikels in den Übersetzer ein, sondern kopiert den Artikel komplett oder abschnittsweise dorthin.

    • Richard, dein Stolz und  Vorurteil gegenueber China ist absurd und laecherlich !

      Man, solltest du endlich kapieren, dass Deutschland und alte Europa nicht mehr Zentrum der Welt ist.

  3. Merkel und ihre Entourage im Kanzleramt tun eben alles dafür das DE und die EU zukünftig international als Bittsteller auftreten. 

    Tja, am Ende kriegt jeder die Regierung die er verdient. 😊 Nicht vergessen im September wieder die Ideenlosen Dummschwätzer zu Wählen. 😎

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