Bundestagswahl: Es wird auf Schwarz-Gelb gedrängt

Die stete mediale Präsenz der FDP, die Demontage von Schulz und das ganze Spiel drumherum sorgen dafür, dass die Zeichen wieder auf Schwarz-Gelb stehen.

Von Marco Maier

Glaubt man der aktuellen Sonntagsfrage von Emnid, liegen FDP, Grüne, Linke und AfD derzeit mit jeweils acht Prozent gleichauf. Die Union führt weiterhin mit 38 Prozent und die SPD kommt demnach auf 25 Prozent. Schwarz-Gelb gegen den Rest (ohne Kleinparteien) hieße dann 46 zu 49. Doch geht der (medial auch entsprechend gehypte) Trend so weiter, könnten Union und FDP im Herbst durchaus noch eine Mehrheit im Bundestag erhalten.

Mit ein Grund dafür ist auch der ganze mediale Hype um die FDP, die trotz der Nichtpräsenz im Bundestag eine größere politische Bühne bekommt als es für eine Kleinpartei eigentlich üblich ist. Bedenkt man, wie positiv die Liberalen medial stets präsentiert werden, so wird man das Gefühl nicht los, dass die Konzernmedien die FDP unbedingt wieder im Bundestag haben wollen.

Ähnlich ist es bei Angela Merkel und ihrer CDU. Der anfängliche Schulz-Hype rund um den Sozialdemokraten war nur ein Ablenkungsmanöver, weil man die SPD in den Umfragen so ein wenig hochpushen konnte, nur um dann die ganze Schmutzwäsche des ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten öffentlich zu waschen und so für bessere Werte Merkels und der CDU zu sorgen. Eigentlich ist das Ganze schon durchschaubar. Aber gut, die Bundeskanzlerin und die beiden Konzernchefinnen von Springer und Bertelsmann, Friede Springer und Liz Mohn, sind ja auch schon so etwas wie "Busenkumpelinnen".

Auf jeden Fall stehen die Zeichen wieder einmal auf Schwarz-Gelb. Oder zur Not auch auf Schwarz-Gelb-Grün ("Jamaica"), sollte es sich mit der Zweierkoalition nicht ganz ausgehen. Die Weichen dahin wurden schon gelegt.

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8 Kommentare

  1. Mit Lindner haben die den gleichen Kai aus der Kiste geschnippt wie in Fronkraisch – den hatte ja kaum einer nach dem Heldentod der FDP noch auf der Karte. Und jetzt das neue Dreigestirn am europäischen Himmel. Französische Makronen, kurze Österreicher und deutsche Linden sollen als Schwiegersohnfiguren die VSE in Vollendung ausliefern. 

    Danke, mir war schon vorher schlecht… 

  2. Tanket ohne Grenzen Ölkriegsblut!
    Den Potenzprothesen schmeckt es gut.

    Christen und Kapitalisten haben es nötig, ihren eingeprägten Größenwahn auch mit versoffenen Kraftwagen zur Schau zu stellen. Und die Folge? Christen bereiten den Mohammedanern eine verfrühte Himmelfahrt, und Mohammedaner bereiten den Christen eine verfrühte Himmelfahrt. Welcher Irrsinn doch in den orientalischen Lehren steckt und wie gut er sich mit moralischem Räucherwerk tarnt!

    Natürlich Große forschen nach friedensfähigen Lebensweisen, die nationale und ökologische Grenzen würdigen; so schaffen sie sich ein freudigeres und weniger bedrohtes Leben, das auf eingebildete Erlöser und Waffengeprotze verzichten kann.

  3. Die haben uns gerade noch gefehlt als Weltenretter, ausschließlich in eigener Sache. Es liegt nun am Wähler, wenn er noch ein bißchen Verstand besitzt, diese wahrlich unnützen Pseudo-Liberalen für alle Zeiten in den Orkus zu wählen. Die braucht niemand, genauso wenig wie eine Vorsitzende, vermutlich im Sinne eines Staatsrates. Wir wollen selbst bestimmen, was in diesem Land gemacht wird und nicht durch Drittklassige vertreten werden, die auch noch die Bürger in vielerlei Hinsicht belügen und ihnen auch in Konsequenz schweren Schaden zufügen. Hoffentlich kapieren es im Sept. möglichst viele, was hier abläuft, ansonsten werden wir überrannt und es ist aus und vorbei mit freier Selbstbestimmung.

  4. Deijeniogen die gewählt sind haben nichts zu entscheiden.

    Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt.

    Zitat. Horst Seehofer.

    Ich bin präsident von 2 Regierungen.

    Über die eine bestimme ich die zweite bestimmt über mich.

    Zitat: Bill Clinton.

    Wahlen sind sinnlos , die Fäden werden im Hintergrund gezogen. Politiker sind nur

    befehlsempfänger.Mit Wahlen will man den Schafen das Gefühl vermitteln etwas ändern zu können. Geändert hat sich bisher nichts und das wird es auch nicht.

    Wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie längst verboten.

    Also vergesst es. 

  5. Mann konnte auf dem evangelischen Kirchenschauspiel sehen, vor allen wenn man die demütigen falschen feigen Blicke und Gesten dieser feigen Hunde sehen konnte, was für ein Volk aus manchen Deutschen geworden ist.

    Meine Hochachtung dem der diesem verlogenen scheinheiligen Kirchenfuzzis die Maske vom Gesicht gerissen hat.

    Dieses Land, aber ich denke vor allem der Westen dieses Landes ist verloren, zu tief sitzt die Lüge und der Verrat am eigenen Volk.

    Das ist genau dieses Klientel was reumütig und feige zu Kreuze , oder sollte man sagen ,zum Halbmond kriecht, und solche kriminellen Vereinigungen wie die BRD Parteien in die Politik dieses Landes wählt………..meine tiefste Verachtung diesen Bückbetern……….

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