Schon nach einer Woche der Ernährungsumstellung auf biologische Lebensmittel reduziert sich die Pestizidbelastung im menschlichen Körper um bis zu 90 Prozent.

Von Marco Maier

Bei der Ernährung verstärkt auf biologisch angebaute Lebensmittel zu setzen zahlt sich offenbar aus. Auch wenn man an konventionellen Lebensmitteln (normalerweise) nicht erkrankt oder stirbt, so sorgen die ganzen Pestizide doch für gesundheitliche Risiken der Konsumenten, wie ein erhöhtes Krebsrisiko und diverse Erkrankungen.

Eine Studie der australische RMIT University zeigt erstaunliche Auswirkungen, welche die Ernährungsumstellung von konventionell auf biologisch mit sich bringt. Denn die Studie, die im Fachjournal "Environmental Research" veröffentlicht wurde zeigt: Stellt man die Ernährung nur für eine Woche von konventionell auf biologisch um, reduziert sich die Pestizidbelastung im Körper um bis zu 90 Prozent.

Demnach reicht es schon aus, bei der Ernährung auf mindestens 80 Prozent "bio" umzusteigen, um die Pestizide im eigenen Körper quasi "herauszuwaschen", weil so kaum mehr welche mit der Nahrung nachkommen und der Stoffwechsel so seiner Arbeit nachkommen kannn.

Das Niveau der Dialkylphosphat-Metaboliten (DAP) der Studienteilnehmer wurde analysiert – das sind Chemikalien, die der Körper produziert, wenn er beginnt mit Organophosphat beladene Pestizide abzubauen. Nach nur einer Woche waren die DAP-Niveaus der Bio-Esser im Vergleich zu jener Gruppe, die sich zum großen Teil mit konventionellen Lebensmitteln ernährten, um 89 Prozent niedriger.

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9 thoughts on “Biologisch essen reduziert Pestizidbelastung enorm”

    1. Wird dann im Menschenfleisch angereichert,

      welches dann im Krematorium mit Hightechfilter verbrannt wird.

      Die Filetstücker gibt's dann im Sonderangebot.

      Leberkäsebrötchen führ'n euro.

      Wahlweise mit senf oder ketchup.

  1. Ist bekannt..nicht nur Pestizide..auch andere Schadstoffe sind in biologisch gezogenen Pflanzen geringer.

    Das merkt man auch am besseren Geschmack.

  2. Unbehandeltes Gemüse oder Obst (es muss nicht unbedingt BIO sein ) hat einen weiteres, sehr wesentliches Plus. Nicht nur das organisch angebaute Pflanzen einen höheren Vitamingehalt haben, sie produzieren Salvestrole, Stoffe, mit denen sie sich vor Pilzbefall, Fäulnis  etc. schützen. Diese Stoffe haben ein hohes antioxidatives Potential und eliminieren Krebszellen. Bei "Bearbeitung" mit Bio-/Pestiziden stellen die Pflanzen die Produktion dieser Salvestrole weitestgehend ein. 

  3. Die meisten Leute wissen nicht mal mehr wie eine echte Tomate schmeckt. Im Supermarkt giebts Dreck und nochmal Dreck. Nach den Krieg haben wir uns selbst versorgen müssen und ich weis noch wie echtes Gemüse schmeckt oder eine saftige Birne Pflaume Kirsche Apfel vom Baum im Garten schmeckt. Etwas sauberes zum Essen finden ist heute ein Glücksspiel. Erwische ich Dreck werfe ich ihn den Supermarkt  regelmäßig vor die Tür.

  4. Jawohl …. "Bio" ganz dolle "ökologisch" und "frisch" aus China importiert, mit schwerölverbrennenden Ozeanriesen!

    "Ganz dolle gut" für die Umwelt und "garantiert 100% Öko und zudem pestizidfrei".

    Es ist hinlänglich bekannt, das es gar nicht möglich ist, uns mit (echten)"Öko" zu versorgen und dass das Meiste aus dem Ausländ importiert wird, mit fraglicher Herkunft.

    Na Hauptsache die grün/linken Gutmenschen haben ein gutes Gefühl "was zu tun", für sich und die Umwelt.

     

    1. dass es im aktuellen zentral-mitteleuropa schwierig ist, authentisches "bio" aufzuziehen stimmt. aber wozu die kontextlosen übertreibungen drumherum? 

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