Auf in die EUdSSR: Macron der Eurokrat

Innenpolitisch will Emmanuel Macron nicht viel ändern, dafür jedoch die EU-Integration Frankreichs vorantreiben und neue Schritte für einen EU-Superstaat setzen. Mit ihm wird die EUdSSR Wirklichkeit.

Von Marco Maier

Wer die Forderungen des angeblich "unabhängigen" Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron einmal genauer unter die Lupe nimmt, der stellt folgendes fest: Innenpolitisch zeigt er kaum Interesse an wirklichen Reformen und entpuppt sich gewissermaßen als "Hollande light". Dies dürfte auch daran liegen, dass Macron aus dem sozialistischen Stall Frankreichs kommt.

Außenpolitisch, besser europapolitisch, hingegen zeigt er sich von seiner Eurokraten-Seite: Er fordert weitere "Europäisierungen" und dazu noch ein "Eurozonen-Budget", welches von einem zu schaffenden Parlament der Eurozone beschlossen und von einem Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone umgesetzt werden soll. Faktisch will Macron also gerade mit den Euro-Ländern eine Art Kern-Europa-Superstaat bauen. Dafür sollen noch Eurobonds kommen, sowie die "Bankenunion" vollendet und eine gemeinsame EU-Arbeitslosenversicherung implementiert werden.

Der Ökonom Hans-Werner Sinn brachte es bereits vor rund zwei Monaten in einem Gastartikel für die FAZ auf den Punkt: "Macron schlägt den Franzosen ein Programm vor, das ihnen selbst Entbehrungen erspart, und sucht stattdessen mit Deutschland den Schulterschluss für ein gemeinsames Eurobudget, Eurobonds, eine gemeinsame Einlagensicherung und eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung." Sinn weist auch darauf hin, dass mit dem Brexit die südeuropäischen Länder ein politisches Übergewicht bekommen werden, was den Franzosen eine Schlüsselrolle zukommen lässt.

Macron wird dies dafür nutzen, aus der EU tatsächlich noch eine EUdSSR zu bilden, in der so lange Geld umverteilt wird, bis nichts mehr da ist, was umverteilt werden könnte. Eine grauenhafte Zukunftsvorstellung.

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10 Kommentare

  1. Le Merkcron

    Le Merkcron (Merkel-Macron) est un produit des laboratoires de la haute finance. Qui va être en mesure de faire disparaître cette pieuvre vampirique? Tandis qu'une révélation n’a pas fini d’éclairer les esprits: à savoir que la "gauche" et la "droite" ne sont rien d’autre qu'une répétition de l’invention diabolique du "diviser pour régner“ dans le but de provoquer un maximum de conflits, aussi variés dans la forme qu’illimités dans le temps.

    (Übersetzung:)

    Das Merkcron

    Das Merkcron (Merkel-Macron) ist ein Produkt aus den Laboratorien der Hochfinanz. Wer wird fähig sein, diese ausbeuterische Krake umgehend zum Verschwinden zu bringen? Noch immer hat es ja eine Entdeckung nicht geschafft, die Geister aufzuklären: und zwar, dass die „Linke“ und die „Rechte“ nichts anderes sind als eine Wiederholung der niederträchtigen Erfindung des „Teilens und Beherrschens“ zu dem Zweck, möglichst viele Konflikte hervorzurufen, die ebenso ihre Gestalt wechseln wie sie ohne Ende sind.

  2. @Redaktion

    Die totale Überfrachtung des Forums mit (obendreien insgesamt völlig uninteressanter) Werbung macht eine Navigation teilweise unmöglich. Nicht nur, daß sich andauernd ein Fenster mit irgendwelchem, teils unappetitlichem Schwachsinn öffnet, ich versuche seit 5 Minuten, her den Text des Artikels zu lesen, aber es wird nach oben und unten immer "zufällig" daran vorbei gescrollt, ohne daß ich es stoppen kann. Verlassen werde ich das Forum wohl wieder mit Alt+Strg+Entf!

    1. Richtig, ein grauenvoller Angriff auf die Sinne ! …. Folter, um genau zu sein !

      Du brauchst einen Blocker, – seitdem ich den "Ghostery" installiert hab – der mir z.B. jetzt grad anzeigt, dass er 7 Werbungen blockiert – gehts wieder mit dem lesen, ansonsten hätte ich mich auch verabschieden müssen. Das hält ja kein Mensch aus !

  3. Noch zittern die Eliten..ob ihr Bübchen das Rennen macht..hoffentlich machen sie nich ''Hilfe zur Selbtsthilfe.''

    Asterix&Obelix…An die Waffen!!

  4. Die Finanzfaschisten sollten das Wort Europa nicht in den Mund nehmen, denn sie haben das echte Europa verraten und verkauft!

    Marcrons "Europäisierungs-Strategie" bedeutet nichts anderes als die Lösung französischer Probleme durch die EU und damit überwiegend durch Deutschland!

    Macrons Wahl hätte eine substanzielle, dauerhafte Schwächung Deutschlands zur Folge!

    Marcron kopiert eins zu eins das Modell des Kapitalismus auf die staatliche Ebene. Weil er die eigenen Probleme nicht beheben kann, schluckt er den besten Konkurrenten (Deutschland) und lässt ihn auch noch für die eigene Sanierung schufften!

    Gelernt ist gelernt! Und die deutsche Regierung wünscht sich Herrn Macron als Vollstrecker! 

  5. @Rüdiger (Rauls?)

    Es ist doch wohl ein Riesenunterschied, ob durch den kapitalistischen Globalismus die Strukturen ganzer Volkswirtschaften zerstört werden (Macron Linie) oder ob die Nationalökonomie eines Landes gestärkt werden soll ( Le Pen Linie)!

    Mir wäre nicht bekannt, dass Frau le Pen für den internationalen Finanzkapitalismus steht, bei Marcon steht das außer Frage, woher Macron kommt, von wem er protegiert, aufgebaut und seine Bewegung (er hat ja noch nicht einmal eine Partei!) finanziert wird, kann man im im Netz nachlesen!

    Die Stärkung der französischen Nationalökonomie hätte zwar auch zunächst für die "deutsche" Wirtschaft (eigentlich eher für die interanationalen "deutschen Konzerne") z.B. durch Zölle negative Auswirkungen, aber nicht derart wie sie der o.g. Finanzfaschismus mit sich bringt.

    Das deutsche Exportwunder wird zwar auch durch gute Qualität, aber nicht unbeträchtlich von Dumpinglöhnen genährt, die hier bei deutschen Topkonzernen gezahlt werden! Bei BMW arbeiten bis zu 30 % Leiharbeiter, die ihr Gehalt von der Arbeitsagentur aufstocken lassen müssen, um über die Runden zu kommen! Auf deutsch: arbeiten plus Hartz 4, aber trotzdem arm! Von wegen deutsches Exportwunder, das "Wunder" ist nur durch Sozailisierung der Kosten möglich!

    Demnächst wird das absatzstärkste BMW-Modell, der 3er, nur noch in den USA und Mexiko produziert werden! Die Wertschöpfung wird durch die interantionale Finanz- und Konzernmafia weiter aus Deutschland herausgezogen! 

    Ich bin für internationalen Handel, aber unter genauer Beachtung der jeweiligen Nationalökonomien! Es muß unter dem Strich ein Win-Win-Situation der Menschen herauskommen und nicht des Kapitals, das wild und gewissenlos in der Welt herummarodiert, bis sich die nächstbeste Gelegenheit zur Kosteneinsparung – in Wahrheit zur Gewinnmaximierung – bietet.

    Der deutsche Exportwahn wir auch auf Dauer die deutsche Wirtschaft zerstören, weil er, wie oben beschrieben, nur mit Sozialdumping aufrecht erhalten werden kann. Es ist an der Zeit, Modelle zur Wiedererlangung einer stabilen und krisenresisten Nationalökonomie, die im prosperierenden Ausstausch mit anderen Ländern steht, zu entwickeln. Man kann jetzt schon sagen, dass der Globalismus langfristig kein Wirtschaftsmodell der Zukunft ist!

    Wer sich jedoch in den Dienst solcher Machenschaften stellt, wie Marcron, ist kein Politiker eines souveränen Staates, sondern Vertreter der Hochfinanz! Er ist somit wahrscheinlich im inhaltlichen Sinne kein Franzose. Er zerstört die Wirtschaft und Identität seines Heimatlandes, zugunsten nicht demokratisch legitimierter Organisationen!

    Hinzukommt, dass diese Organisationen so gut wie nichts für die mittelständische Wirtschaft unternehmen – im Gegenteil! hidden Champions, also Weltmarktführer, meist Familienunternehmen, werden von diesen aufgekauft und später in Einzelteile zerlegt.

    Dies sollte jedem Franzosen und Deutschen bewußt sein, wer derlei dubiose "Bewegungen" wie "En Marche" von Marcron als "Rettung" Frankreichs und Europas sieht! Wer Macron wählt, schafft Frankreich und Europa ab!

  6. Frankreich hat die Wahl zwischen nationalem Frieden und internationalem Krieg.

    Mit dem Ende der Provokationen gegen orientalische Völker durch westliche Angriffskriege ginge der Vergeltungsbedarf zurück; solche Vergeltung, angesichts von Millionen Toten und hunderten Millionen Geschädigten, ist so natürlich wie das Zurückstechen einer Wespe, deren Wehr nichts mit einem Propheten zu tun haben dürfte.

    1914 setzten sich Französinnen auf Eisenbahnschienen, um ihre Männer von der Fahrt an die Front abzuhalten; auch in Deutschland fehlte jene Kriegsbegeisterung, die damals erstmals mittels Filmen propagiert wurde – abgesehen von jungen Akademikern, die das Kriegshandwerk nur von Heldenerzählungen kannten, übereifrig sich bei den Streitkräften meldeten und wegen schneller oberflächlicher Kampfschulung nach wenigen Wochen vernichtet waren.

    Frieden geht nur national bei nationaler Verständigung ohne Einmischung. Verständigung ist rechts, weil identitär und aufbauend; Einmischung ist links, weil gleichmacherisch, entfremdend und entwürdigend.

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