Anschläge: Sicherheitswirtschaft fordert bessere Ausbildung für Ordner

Die Sicherheitsleute müssen konkrete Gefahrensituationen üben. Die derzeitige Ausbildung ist zu unspezifisch und realitätsfern, ist der Verbandsgeschäftsführer überzeugt. 

Von Redaktion

Als Lehre aus dem Anschlag von Manchester fordert der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) schärfere Regeln für die Ausbildung von Sicherheitspersonal bei Großveranstaltungen in Deutschland. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Harald Olschok, dass die Ausbildung von 40 Stunden Unterricht bei einer Industrie- und Handelskammer zu unspezifisch und realitätsfern sei. 

Olschok sagte: "Dieser Sitzschein muss durch eine Grundausbildung für Veranstaltungen ersetzt werden, die sich ganz konkret auf die Aufgaben bezieht." Dazu gehöre etwa Unterricht zur Dynamik und Psychologie von Menschenmassen. Ordner müssten lernen, wie sie bei Großveranstaltungen und Konzerten aggressive oder verdächtige Besucher erkennen, im Notfall deeskalierend eingreifen und das übertragene Hausrecht ausüben können.

Sie müssten auch in der Lage sein, gemeinsam mit der Polizei per Videoüberwachung und Gesichtserkennung Verdächtige zu identifizieren. Der Verbands-Chef sagte: "Sicherheitsmitarbeiter müssen für solch konkrete Situationen geschult werden. Sie müssen ihr Verhalten üben." Das fehle heute völlig. Bei Veranstaltungen sei mehr Videoüberwachung nötig, die das Sicherheitspersonal auswerten können müsse. 

Der Verband BDSW vertritt 270.000 Beschäftigte in der Sicherheitsbranche. 

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13 Kommentare

  1. Realitätsfern.

    Da lebt wohl noch einer in der Illusion, man könnte tausendfach IS-Kämpfer und milionenfach asoziale Moslems ins Land lassen und könnte die Sicherheit im öffentlichen Raum mit ein paar Schulungen gewährleisten. Das ist nur noch albern.

    Die Anzahl der eingewanderten Straftäter ist größer, als Polizei und Ordner bewältigen können. Sie werden scheitern, weil sie scheitern müssen.

    Christoph Hörstel spricht da von einem Anbahnen eines Bürgerkrieges und einer Hochverratspolitik der Merkelregierung.

    1. Der Gipfel, der gespielten Unkenntnis ist doch, das spätestens seit dem Jugoslawienkrieg der NATO, Fluchtbewegungen stattfanden, die so gut wie unkontrolliert hier hereinkamen. Denn in den zerbombten jugoslawischen Dörfern und Städten, lagen Pässe, Stempel und anderes frei herum. Und die meisten kannten und kennen sich. So, wie so viele sogenannte "Flüchtlinge" ihre Pässe wegwarfen und sich mit neuen Identitäten versahen – ausgerechnet über und mit Hilfe deutscher Behörden – Flüchtlingsausweise und so weiter, so sicher ist man halt jetzt. Jetzt kontrolliert eben der IS die ISIS und die ISIS den IS.

       

  2. Es ist immer wieder schön, wenn man von Möchtegern-Personen, die Verwechslung von Ursache und Wirkung vorgesetzt bekommt.

    Es geht um den schnellen Euro und das natürlich in großen Mengen. Sinnlose Schulungen haben den Hauch von Niveau und lassen die Kassen klingeln.

    Etwas bessere Ausbildung bei den Sicherheitsdiensten, deren Personal jetzt schon bei Hartz IV Verdienstniveau pendelt, wenn da nicht die Überstunden wären und die lösen dann dass Terror-Problem?

    Was muss ich einnehmen, um das zu verstehen?

    Das Problem hockt im Kanzleramt und setzt sich über den Bundestag und die Länderparlamente, Kommunalvertretungen und den ortsansässigen Asylindustrien fort.

    Wenn schon die Geheimdienste Profile von den Tätern haben und nur noch schauen wollen, wie groß die tatsächliche Opferanzahl ist. Da soll also ein unterbezahlter, übermüdeter, überforderter Sicherheitsdienst-Angestellter den Superman spielen?

    2015 haben sich die Bundespolizei und der Zoll die Nüsse geschaukelt. Sie waren nur noch zuständig für entzückende Fotos mit stärker gebräunten Kindern der Asylforderer. Meine Sendungen aus dem Ausland blieben bis zu drei Monaten unbearbeitet in deutschen Zollstationen liegen.

    Ich kann nur jeden Angestellten einer Sicherheitsfirma vor derartig eingeimpften Wahnsinn warnen, seine Bestattungskosten trägt seine Familie, ansonsten kommt er auf die Streuwiese.

  3. Und was hätte ein besser ausgebildeter "Türsteher" in Manchester machen können? Die Bombe fressen? Oder die Nägel auffangen?

  4. Das Kind ist schon längst in den Brunnen gefallen..und wird darin ersaufen.

    Keine Grenzen sowie Grenzschutz..die Außengrenzen Europa's offen wie ein schweizer Käse(mind.60000 sind dies Jahr bereits wieder hereingeschneit)

    Für mich bsteht kein Zweifel das diese ''bunte Republik'' in wenigen Jahren mitsamt ihrer Ganovenwährung Euro..implodieren wird.

    Aber wer in einer Ruine gern noch tapezieren möchte..weil er dafür bezahlt wird…na dann bitte!

    1. Das Nato-Geschäftmodell wehrlose Länder mit viel Öl in die Bronzezeit zurückzubomben, wirft auch immer mehr Rendite in andern Branchen ab. Ein blühender Wirtschaftskreislauf!

      Zum Schluss kommt dann die Abrissindustrie und die Heuschrecken ziehen weiter…

  5. Gute Ausbildung kostet Geld und Zeit, qualifiziertes Personal kostet Geld, beides ist nicht gewollt.

    Die Dümmsten unter den Dummen sind gerade da genau die Richtigen, diese lassen sich am Besten als (System)Vasallen einsetzen, der ABV läßt grüßen.

    Das sieht man doch auch beim Thema "Stadtpolizei" u.Co., da bekommen Leute, nach 3 Monaten Crashkurs eine scharfe Waffe in die Hand, Leute welche entweder aus der Arbeitslosigkeit kommen, oder vorher bei dem Versuch Polizist zu werden gescheitet sind, weil ungeeigent und unfähig.

    Und so läuft es doch auch in der (Niedriglohn)Sicherheitsbrache! Der ehemalige Arbeitslose bekommt einen 3wöchigen Crashkurs, dann ist er z.B. "Ladendetektiv"! Aber in dem Crashkurs wurden ihm kein Wisssen über den Job vermittelt (wie auch?), sondern wie er vor Gericht am besten lügt, um seiner Firma eine gute "Fangquote" zu sichern und sich selber die "Fangpramie"! Oder wer fährt denn als Nachwächter nachts rum? Das sind arme, unqualifizierte Leute, kurz vor dem Rentenalter, die Selben die Nachts Zeitungen austragen müssen. Keiner will qualifiziertes Personal, für solche Jobs, denn das kostet und ist mitunter zudem auch noch zu intelligent, somit gefährlich. (Aus dem Grund nimmt man doch in der BW jetzt auch Nicht-EU-Ausländer und selbst Leute ohne Hauptschulabschluß! Die Dümmsten sind eben genau richtig – willfähige Vasallen, die noch stolz darauf sind (selbst wenn sie ihre Landsleute verraten), wenn man ihnen das Gefühl gibt gebraucht zu werden und das sie wichtig wären.

     

     

    1. Selbst mit der besten Ausbildung, würde man nicht vor Nieten geschützt sein. Es kommt auf die Persönlichkeit und Menschenkenntnis des Sicherheitspersonals an. Also auf eine im Leben gereifte Person. Die Schulungen, sind nur ein Draufsatz, um sich im Rahmen der Gesetze zu bewegen. Ehrlich, wer wird denn einem 2.20 M., Mann, mit Bart, der zwei mal so breit ist, wie man selbst, in den Schritt fassen, um festzustellen, ob dieser ein Waffe oder Bombe dabei hat? Wer einer Frau, in der Burka oder im Kopftuch sondieren? Niemand, die werden durchgelassen, weil man Angst hat.

  6. Ein Sprichwort besagt, dass der Teufel immer an der Stelle zuschlägt, die vorher über jeden Zweifel erhaben war.

    Das Problem ist, dass westliche Regierungen alle Teufel füttern, und teilweise sogar seine Arbeit selbstv übernehmen und ausführen. Bekannt unter dem Begriff: False flag aktion – z:B. 911 , denn damit hat der neuzeitliche Schwachfug ja wieder angefangen.

  7. Schon heute, blockt man aus den IHK- Sicherheitsschulungen, Menschen mit Persönlichkeit und Lebenserfahrung, die erheblich bessere Eignungen, haben dadurch ab, das dieser erste Kurs ca. 300.- EURO kostet. Dieser muss privat bezahlt werden, es sei denn, das Job-Center zahlt. Und, es zahlt. Es gibt dafür Schulen noch und nöcher, die beim "Amt" abkassieren. Sie profitieren vom Umsatz an Umschülern/Förderwilligen. So wie seit Jahrzehnten die Schulen, die Bürokaufleute ausbilden, diese auf Halde gelegt, würden sicherlich den großen Feldberg im Schwarzwald erreichen.

    Je teurer die Kurse, um so weniger geeignete Sicherheitsmitarbeiter wird es geben. Schon heute, gibt es sogenannte Sicherheitsunternehmen, die kaum in der Lage sind, ihrem Personal überhaupt das Geld zu bezahlen.

    Das ist beim Personenbeförderungsschein ähnlich. Immer und immer wieder wurden die Prüfungen verschärft. Die Voraussetzungen, erschwert. Hat sich etwas verändert? Ja, diejenigen, die alles das selbst finanzieren müssen, müssen draussen bleiben. Vorbehalten bleibt das Gewerbe denen, die auch das wieder vom Job-Center bezahlt bekommen. Denn sowohl der IHK- Lehrgang, als auch die Prüfung, sowie die Gesundheitsuntersuchung, und die Behördengebühren, kosten eine Menge Geld. Aber, ist qualitativ etwas besser geworden? Nein, davon kann ich nichts spüren. Seit Jahrzehnten zahlten auch Sozialämter schlicht und einfach ausgedrückt, für den Taxischein. Hauptsache der Kandidat, war irendwie in Arbeit. Was hat das alles bewirkt? Qualitativ, wurde es schlechter. Denn, die Kosten, konnten sich nur diejenigen leisten, die diese von einer Behörde bezahlt bekamen.

     

    1. "…..das dieser erste Kurs ca. 300.- EURO kostet. Dieser muss privat bezahlt werden, es sei denn, das Job-Center zahlt". Ich möchte hiermit ergänzen, das für Privatleute, wie Rentner oder Schauspieler (die ihre Gage aufbessern müssen) und Mini-Jobber, alles privat zu finanzieren ist. Da zahlt kein Amt und keine Behörde. Deshalb ist das Sicherheitsgewerbe auch indirekt ein Tentakel der Job-Center.

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