Grenzübergang Oberösterreich / Deutschland, Immigrantenabfertigung 17.11.2015 Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Im Jahr 2016 wurden 63 300 Asylbewerber, die in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union internationalen Schutz suchten, als unbegleitete Minderjährige eingestuft, das gab heute Eurostat bekannt.

Von Redaktion

Gegenüber 2015 (mit fast 96 500 registrierten unbegleiteten Minderjährigen) ist deren Zahl um etwa ein Drittel zurückgegangen, war jedoch immer noch etwa fünfmal höher als der jährliche Durchschnitt im Zeitraum 2008-2013 (etwa 12 000 pro Jahr). Im Jahr 2016 war die überwiegende Mehrheit der unbegleiteten Minderjährigen männlich (89%) und über zwei Drittel waren im Alter zwischen 16 und 17 Jahren (68% bzw. 43 300 Personen), während die Altersgruppe der 14- bis 15-Jährigen einen Anteil von 21% (etwa 13 500 Personen) und die der unter 14-Jährigen von 10% (fast 6 300 Personen) hatte.

Über ein Drittel (38%) der Asylbewerber, die 2016 in der EU als unbegleitete Minderjährige betrachtet wurden, waren Staatsangehörige aus Afghanistan und etwa ein Fünftel (19%) aus Syrien. 

Im Jahr 2016 wurde die größte Anzahl der Asylbewerber, die als unbegleitete Minderjährige galten, in Deutschland registriert (fast 36 600 unbegleitete Minderjährige bzw. 57% aller, die in den EU-Mitgliedstaaten registriert wurden), gefolgt von Italien (6 000 bzw. 10%), Österreich (3 900 bzw. 6%), dem Vereinigten Königreich (3 200 bzw. 5%), Bulgarien (2 750 bzw. 4%), Griechenland (2 350 bzw. 4%) und Schweden (2 200 bzw. 3%). 

Die Mehrheit der Asylbewerber in den EU-Mitgliedstaaten, die als unbegleitete Minderjährige galten, waren Staatsangehörige aus Afghanistan (38% aller im Jahr 2016 registrierten unbegleiteten Minderjährigen) oder Syrien (19%). 

Von den 24 000 Afghanen, die im Jahr 2016 in der EU den Status unbegleiteter Minderjähriger hatten, wurden knapp zwei Drittel in Deutschland registriert (15 000 bzw. 42% aller in Deutschland registrierten unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber). Auch von den 12 000 Syrern, die 2016 in den EU-Mitgliedstaaten Schutz suchten und als unbegleitete Minderjährige eingestuft wurden, stellten acht von zehn ihren Antrag in Deutschland (10 000 bzw. 28% der unbegleiteten Minderjährigen).

13 KOMMENTARE

    • Tja, die meisten 'Minderjährigen' machen sich zu Minderjährigen in dem sie ihre Papiere einfach wegwerfen verlieren.

      80 Prozent der 'Flüchtlinge' kommen ohne Pass nach Deutschland

      Alles möglich – in Absurdistan-Alemoneystan.

       

  1. Damit mutieren wir jetzt zur Kinderstube für alle, die hecken wie die Karnickel und ihre Brut nicht ernähren können. Schöne, neue Welt !!!

  2. Minderjährige mit Bart – und Minderjährig mit gültigem aausweis oder nach Behauptung?

    Asylantenbetrug wird offensichtlich nicht geahndet und so wird für Zuwanderer der Betrug zur Alltäglichkeit. Wieder ein Fall von eklatantem Rassismus gegen die einheimische Bevölkerung.

  3. Fachfragen an die Migrationsexperten:

    1) Welchen politischen oder religiösen Verfolgungen könnte ein Minderjähriger im Heimatland ausgesetzt sein, dass ihm nur die "unbegleitete Flucht" als Option bleibt?

    2) Wieso bedroht diese "etwaige Verfolgung" das Leib und Leben der Minderjährigen im Heimatland erst dann, wenn diese ein "alleinreisefähiges Alter" erreicht haben? War diese Bedrohung vorher (also in jüngeren Jahren) erträglicher?

    3) Wieso leiden Eltern, Geschwister oder Verwandte nicht auch unerträglich an dieser schrecklichen Bedrohung von Leib und Leben, in welche sie ihren Minderjährigen hinein geboren bzw. hinein sozialisiert haben?

    Ich hätte noch mehr drängende Fragen auf Lager. Aber für's erste sollten diese genug Kopfzerbrechen bereiten.

     

    • Richtige Fragen, in Zusammenhang der offiziellen Argumentation, aber sinnlos im Zusammenhang mit der Absicht .

       Einer Umvolkung, die die betroffene Bevölkerung auch noch selbst zwangsfinanzieren muss.

  4. Ein teures Hobby unserer Frau Kasner, die unbegleiteten Jugendlichen unter den Asylbewerbern.                                                                                                                           Da diese zumeist schwarzen Jugendlichen männlichen ( zu 100%) Geschlechts (in unserer Stadt mit nicht einmal 50.000 Einwohnern) seit dem letzten Herbst das Straßenbild "sehr beleben" und deren Zahl unverhältnismäßig hoch ist, habe ich mich einmal bei Amtspersonen schlau gemacht, was denn der Steuerzahler für Unterbringung, Beaufsichtigung, Integrationsversuche etc. aufbringen muss. Einen stolzen Tagessatz von 170 Euro muss die (fast) bankrotte Kommune pro Kopf aufbringen. Eventuelle Schul- und Ausbildungskosten würden diesen Betrag um einiges erhöhen. Sollte es zu Familiennachzug kommen, ist mit 10 -12 weiteren Köpfen pro (unbegleiteten Jugendlichen) zu rechnen. 

    • Asyl – Info

      Immer wieder wird durch asylfreundliche Lobbygruppen, linke Ideologen und Profiteure der Asylindustrie behauptet, daß jeder, der sich illegal nach Deutschland einschleicht, ein Recht auf Asyl hat und das dieses Bleiberecht vom Grundgesetz gewollt ist.

      Das ist natürlich nichts als Propaganda. Wir erläutern Ihnen, wer bleibt und warum.

      Es gibt vier „Schutzformen“ der Anerkennung.

      Sie sind die Wege für einen finanzierten Aufenthalt in Deutschland und ein sorgenfreies Leben.

      Schutz durch unsere Verfassung nach Artikel 16a erhalten die Menschen, die aus einem konkreten Grund verfolgt sind und nicht aus einem sicheren Drittstaat (EU-Staaten, Norwegen, Schweiz) eingereist sind.

      Es besteht ein Anspruch auf privilegierten Familiennachzug. Ehegatten und Kinder können also ohne Probleme nachgeholt werden. Ein Zugang zum Arbeitsmarkt und dauerhafte Niederlassungserlaubnis sind nach drei oder fünf Jahren möglich.

      In der aktuellen Asylkrise seit 2015 erhielt diesen verfassungsmäßigen Flüchtlingsschutz fast niemand. Im Jahr 2015 waren es gerade einmal 0,7 %, also 2.029 der Anträge, die sich direkt auf das Grundgesetz beziehen konnten. Im Jahr 2016 waren sogar nur 0,3 %, also 2.120 Personen, asylberechtigt im Sinn des Grundgesetzes.

      Es gilt ein umfangreicher Schutz nach § 3 Asylgesetz bei Verfolgung durch staatliche oder nichtstaatliche Akteure auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention. Allein die „begründete Furcht vor Verfolgung“ reicht aus, um anerkannt zu werden. Die Art der Einreise spielt eine untergeordnete Rolle.

      Bei Anerkennung hat die Person ähnliche Rechte wie nach Anerkennung nach 16a GG. Es besteht ein Anspruch auf privilegierten Familiennachzug. Ehegatten und Kinder können also ohne Probleme nachgeholt werden. Ein Zugang zum Arbeitsmarkt und dauerhafte Niederlassungserlaubnis sind nach drei oder fünf Jahren möglich.

      Diese Form der Anerkennung erfolgte 2015 für 137.136 Personen, also 48,5 % der Antragssteller, und 2016 für 36,8 %, also für 256.136 Personen.

      Dank der EU-Richtlinie 2011/95/EU erhalten derzeit zahlreiche „Flüchtlinge“ subsidiären Schutz nach § 4 Asylgesetz. Schutzberechtigt sind Personen, die „stichhaltige Gründe vorbringen“, dass ihnen in Ihrem Herkunftsland „ernsthafter Schaden droht“. Bei Anerkennung ist eine Niederlassungserlaubnis nach fünf Jahren möglich, wobei die Zeit des Asylverfahrens anerkannt wird.

      Es besteht ein unbeschränkter Arbeitsmarktzugang. Es gibt keinen Anspruch auf privilegierten Familiennachzug. Dies bedeutet aber nur, daß der Familiennachzug nur bis zum 16. März 2018 ausgesetzt ist.

      Diese Maßnahme sollte Ruhe in die politische Diskussion um die Asylkrise bringen und Härte im Umgang mit den „Flüchtlingen“ simulieren. Dabei vergessen verantwortlichen Politiker zu erwähnen, daß diese Maßnahme nur für Asylanten greift, die kein Recht auf privilegierten Familiennachzug

      haben.

      So erhielten 2015 nur 1.707 Antragsteller 0,7 % einen subsidiären Schutz. Im Jahr 2016 waren es bereits 153.700 Personen (22,1 %), die Aufgrund der EU-Richtlinie in Deutschland ein Aufenthalts- und Versorgungsrecht erhielten.

      Bei einem Abschiebungsverbot nach § 60 Aufenthaltsgesetz darf nicht abgeschoben werden, wenn im Zielstaat eine Verletzung der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (auch: Europäische Menschenrechtskonvention – EMRK) droht und eine Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit bestehen könnte.

      Sollte so ein nationales Abschiebeverbot festgelegt werden, sind Rückführungen unmöglich und eine Aufenthaltserlaubnis wird erteilt. Da zahlreiche Staaten dieser Welt nicht den Standards der Europäischen Menschenrechtskonvention entsprechen bietet diese Regelung ein weiteres Einfallstor für einen alimentierten Aufenthalt in der Bundesrepublik.

      Eine Niederlassungserlaubnis kann nach fünf Jahren gewährt werden. Auch hier wird die Zeit des Asylverfahrens anerkannt. Mit Erlaubnis der Ausländerbehörde ist eine Beschäftigung möglich. Es besteht kein Recht auf einen privilegierten Familiennachzug.

      Waren es 2015 mit 2.072 Personen nur 0,7 % der Antragsteller, die über diese Regelung ihren Aufenthalt in Deutschland sicherstellten, haben im Jahr 2016 bereits 24.084 Personen erkannt, daß sich eine Klage gegen die Ablehnung des Asylantrags lohnt. Erst recht, da die Kosten für diese Verfahren meist vom Staat zu tragen sind.

      Drei Beispiele von erfolgreichen Klagen gegen die Ausreise:

      1. VG Frankfurt a.M.: Die Bedingungen für Asylsuchende sind in EU-Land Italien zu schlecht. Ein Afghane darf in Deutschland bleiben.

      2. VG Lüneburg: Ein Ruander darf bleiben, weil er ausgereist ist und die Einreise Sanktionen nach sich ziehen könnte. Die Bandbreite reicht vom korrigierenden Gespräch über den öffentlichen Tadel bis hin zu Gefängnisstrafe.

      3. VG Dresden: Ein Somali klagt gegen seine Abschiebung, weil er als Taxifahrer zur Rekrutierung für eine Miliz als „besonders geeignet erscheint“ und deswegen nicht in sein Land zurück will. Das Verwaltungsgericht Dresden hebt die Ablehnung auf und läßt den somalischen Taxifahrer bleiben.

      Trauriges Fazit

      Alles in allem lag die Anerkennungsquote im 2016 bei 62,4 %. Das bedeutet: von den 695.733 entschiedenen Asylanträgen gingen 433.920 positiv aus. Hinzu kommen die bereits in Deutschland befindlichen Familienangehörigen oder die, die jetzt mittels Familiennachzug nach Deutschland einreisen dürfen.

      Aber auch ein abgelehnter Asylantrag heißt nicht, daß die Personen Deutschland oder die Alimentierung durch den deutschen Sozialstaat verlassen. Viele klagen mit Unterstützung zweifelhafter Asylgruppen und linker Aktivisten. Andere erhalten eine Duldung oder werden einfach nicht abgeschoben.

      All diese Regelungen sind hausgemacht und könnten geändert werden, wenn der politische Wille hierfür vorhanden wäre.

      Unsere Gerichte müßten nicht jeder obskuren Geschichte von „Flüchtlingen“ glauben. Andere EU-Staaten setzen die EU-Richtlinie 2011/95/EU nicht so um, daß sie hunderttausende Fremde für sich mißbrauchen.

      Duldungen müßten nicht ausgestellt werden und Abschiebungen müssen einfach nur durchgeführt werden. Alles eine Frage des politischen Willens.

      •  Fortsetzung:

        Prof. Hans Werner Sinn: Warum geschlossene Grenzen auch Freiheit bedeuten

        .dabei ist nur ein geringer Teil der Flüchtlinge asylberechtigt. Bei den in Deutschland im Jahr 2015 abgeschlossenen Verfahren wurden gerade einmal 0,7 Prozent der Antragsteller nach dem deutschen Grundgesetz als Asylsuchende anerkannt. 48 Prozent wurden pauschal nach der Genfer Flüchtlingskonvention akzeptiert, weil sie aus Kriegsgebieten stammen.

        Die Aufnahme dieser Menschen ist ein 'humanitärer Akt', aber keine rechtliche Notwendigkeit. Nach der Genfer Flüchtlingskonvention, dem Dublin-III-Abkommen und dem Grundgesetz ist Deutschland nicht gezwungen, Flüchtlingen Asyl zu gewähren, wenn sie über sichere Drittstaaten einreisen. Das haben kürzlich die ehemaligen Verfassungsrichter Hans Jürgen Papier  und Udo di Fabio unabhängig voneinander betont. (,,,)

        Prof. Sinn weiter:

        …..Der Staat ist Treuhänder des öffentlichen Vermögens in Form der freien Natur und der über Generationen aufgebauten Infrastruktur, und er muss die Funktionsfähigkeit der für jedermann verfügbaren öffentlichen Einrichtungen wie Ämter, Kammern, Gerichte, Polizei, Schulen und Universitäten erhalten. Bei der Nutzung all dieser Leistungen besteht eine Rivalität zwischen Flüchtlingen und Einheimischen, und die Erbringung und Sicherung der Nutzungsqualität kostet viel Geld. (…)

        https://www.welt.de/wirtschaft/article151713703/Warum-geschlossene-Grenzen-auch-Freiheit-bedeuten.html

  5. Wer über Drittländer im Schengenraum europäischen Boden betritt hat dort zu verbleiben, wo er angekommen ist. Eine Weiterreise ist laut Schengenvertrag nicht zulässig. Wird es trotzdem zugelassen, ist nicht nur der Einreisende ein Gesetzesbrecher, sondern auch die dafür verantwortliche Regierung. Jeder denkende Deutsche sollte sich darüber Gedanken machen, denn das Recht steht über allen und kann auch von der Regierung, auch nicht aus humanitären Gründen, ausgehebelt werden. Was hier abläuft ist nicht mehr zu toppen und kommt einer totalitären Entwicklung sehr nahe.

    • … doch, man sieht doch dass sie es können !

      Merkel & Co. haben in ihrer Funktion einen verbrieften "Handlungsspielraum", wobei dieser jeden Paragraphenreiter glücklich macht – Jeder § ist eine Frage der Auslegung !

      Diesen Auslegungen zu widersprechen bedarf es einer Klage – aber solche Klagen werden vom OLG einfach nicht zugelassen und schon passiert auf rein rechtlicher Ebene also gleich NIX.

      Ende Gelände !  Legal, geht hier gar nichts, absolut gar nichts und jeder der was anderes erzählt, schafft damit nichts weiter als eine langwierige Problemverlagerung, die widerrum nur einer Sache dient : der Kapitulation !

       

  6. Naja bei deren Bildung könnte man sie vielleicht schon als minderjährig bezeichnen oder auch minderbemittelt. Zum Glück haben wir jetzt aber genug Facharbeiter die uns fehlen.

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