Der Generalleutnant räumt ein, dass der Kampf um Raqqa bis 2018 anhalten könnte.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Generalleutnant Stephen Townsend, der Befehlshaber der US-Kräfte in Irak und Syrien, bestätigte in einem Interview, dass er mehr Bodentruppen in Syrien haben will, und sagte, die Soldaten würden benötigt, um „gegen ISIS zu kämpfen,“ und fügte hinzu, dass er hofft, dass die Invasion von Raqqa „in diesem Sommer in Gang kommt.“

Die Vereinigten Staaten von Amerika kündigten die Invasion von Raqqa gegen Ende vergangenen Jahres an, indem sie mit einem Anlauf starteten, die Stadt einzukreisen, was noch immer sehr langsam vor sich geht. Townsend räumte in seinen heutigen Äußerungen ein, dass der Angriff auf die tatsächliche Stadt Raqqa noch in der Ferne liegen könnte und dass das bis in das Jahr 2018 andauern könnte.

Townsend blieb dabei, dass die derzeitige Truppenstärke für die laufende Aufgabe der Einkreisung Raqqas ausreicht, dass aber Einschätzungen für die Vorbereitung des Eindringens in die Stadt zu einer neuerlichen Anforderung weiterer Soldaten führen könnten. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben schon in den letzten Monaten erheblich mehr Soldaten nach Syrien geschickt, obwohl das Pentagon es zu seiner Politik gemacht hat, nicht mehr über spezifische Truppenstärken zu berichten.

Jede Aufstockung von US-Bodentruppen in Syrien wird jetzt wahrscheinlich viel brisanter sein, nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika erst in der vergangenen Woche Anlagen der syrischen Regierung angegriffen haben und die Administration weiterhin herumredet, dass in naher Zukunft weitere Attacken folgen könnten.

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Syrien gab Washington nie eine Genehmigung, Bodentruppen in das Land zu entsenden, hatte aber diese Tatsache mehr oder weniger ignoriert, nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika gegen ISIS kämpften. Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika offensichtlich zu offenem Konflikt mit Syrien übergehen, wird die Regierung in Damaskus sich wohl mit größerer Lautstärke dagegen zur Wehr setzen.

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11 thoughts on “US-Befehlshaber will mehr Soldaten in Syrien, „um ISIS zu bekämpfen“”

  1. jaja, die frechheit dieser kaugummifresser ist nicht zu toppen, leider ist jeder wunsch, daß die auf die fresse fallen mit dem risiko verbunden das es anfängt überall zu brennen.denn wenn die irgendwo schwäche zeigen, und es zu einem konflikt mit russland kommt, dann wird jeder von den bisher vom ami angepinkelten mit aufstehen und denen in den rücken fallen.

    1. Illegae Kriegsfürung ist gegen die Völker ohne UN-Mandat vorzugehen.

      Bereits eine bewaffnete Drohne, beim unerlaubten Eindringen in ein fremdes Land, ist bereits ein ordentliche Kriegserklärung. 

      Unsere überwältigende Aufklärungspresse und das Merkelregim weist uns täglich darauf hin.

  2. Jetzt wird wohl das folgen, was sie bisher nicht durchsetzen konnten: Flugverbotszonen, humanitäre Korridore usw..
    Und ganz sicher kommt ein besonders schützenswerter Staat für die lieben Kurden.
    Libyen und Irak lassen grüßen.

  3. Mehr Krieg und Tote ist das Ziel, damit meinen die Kriegstreiber aber nicht sich selber, sondern die anderen, die Untermenschen- Syrer etc.. Das sind kleine Feiglinge diese US Befehlshaber, die sich einmachen würden, wäre sie in der Nähe eines Kriegsgebietes.

  4. Hätte mal eine Idee, wie man die USA völlig legal militärisch entmachten könnte.

    Man bietet allen amerikanischen Soldaten einen alternativen und besser bezahlten Job in Europa an! Im Vertrag verpflichten sie sich nie wieder für die USA zu kämpfen.

    Sie bekommen hier eine gute und sichere bürgerliche Existenz ohne dafür jeden Tag ihr Leben zu riskieren! Es ist ja wohl so, dass die meisten in den USA zum Militär gehen, weil es dort viel zuwenige Jobs gibt! Sie gehen nicht aus Überzeugung zur Armee oder Navy, sondern weil sie sonst keine wirtschaftliche Existenz hätten!

    Also Freunde, kommt nach good old Europe, lasst es euch gut gehen und die Herren Politiker alleine ihre Kriege führen – mal gucken wie weit sie kommen!

  5. Townsend blieb dabei, dass die derzeitige Truppenstärke für die laufende Aufgabe der Einkreisung Raqqas ausreicht, dass aber Einschätzungen für die Vorbereitung des Eindringens in die Stadt zu einer neuerlichen Anforderung weiterer Soldaten führen könnten.

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    Mal wieder ein Bericht aus der Feder des inzwischen allseits bekannten Jason Ditz, der mit Vorsicht zu genießen ist.

    'Eindringen ist die Stadt' bedeutet automatisch verlustreichen Häuserkampf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Trump das Massensterben US-amerikanischer Soldaten in Raqqa (zum Wohle Israels)  der US-Öffentlichkeit zumuten kann.

    Was Generale fordern ist eine Sache, was Trump als Oberster Befehlshaber der US-Streitkräfte bewilligt, eine ganz Andere.
     

  6. Die wollen Syrien filetieren und nichts anderes. Und das mit  Hilfe des von ihnen mitbegründeten IS!

    Von wegen den IS bekämpfen.

    Sie schützen ihn mit ihren Truppen. Denn sie benötigen ihn noch, um andere Regionen zu destabilisieren!

    Die USA als Staat ist die 8. biblische Plage und einer Pestplage gleich!

    1. @ Analyst

      Das sehe ich auch so. Die Yankees haben noch nie den IS bekämpft, weil sie ihn bitter nötig haben und an allen Ecken und Enden ihrer dreckigen Kriege brauchen. So viele amerikanische Soldaten gibt es gar nicht, die die USrael-Oberclique für ihre Kriegereien nötig hätte.

      Und zum Schluss – der hoffentlich kein Sieg der Yankees sein wird – werden sie planmässig den IS nicht bekämpfen, sondern liquidieren, weil sie keine machtbeanspruchenden Mitfresser haben wollen.

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