UN-Blauhelme in Haiti. Bild: U.S. Navy, public domain

Ein Bericht zeigt auf: In den letzten zwölf Jahren haben UN-Blauhelme rund 2.000 sexuelle Übergriffe begangen. Und das sind nur die bekannt gewordenen Fälle.

Von Marco Maier

UN-Friedenstruppen, auch als "Blauhelme" bekannt, werden weltweit in Konfliktzonen eingesetzt, um so ein erneutes Aufflammen von militärischen Auseinandersetzungen zu verhindern. Doch dabei benehmen sich einige dieser Soldaten und auch ziviles UN-Personal immer wieder daneben, wie ein Bericht zeigt.

So berichtet die Nachrichtenagentur AP davon, dass weltweit in den letzten zwölf Jahren insgesamt rund 2.000 Fälle von sexuellem Missbrauch durch die UN-Friedenstruppen angezeigt wurden. Darunter sind auch mehr als 300 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern.

Ein Beispiel dafür ist die Feldmission in Haiti, wo 130 Blauhelme aus Sri Lanka zwischen 2004 und 2007 einen Sexring führten, in dem auch neun Kinder für sexuelle Dienste herhalten mussten. UN-Friedenstruppen aus Bangladesh, Brasilien, Jordanien, Nigeria, Pakistan und Uruguay waren darin ebenfalls verwickelt.

Erst im letzten Jahr gab es Aufregung über 69 Anschuldigungen von sexuellem Missbrauch durch UN-Blauhelmsoldaten aus dem Jahr 2015. Betroffen waren damals laut einem internen UN-Bericht Soldaten aus 21 Ländern. Zwar richteten sich damals die meisten Beschwerden gegen Blauhelme aus afrikanischen Ländern, doch auch Polizisten aus Deutschland, Kanada, Moldawien und der Slowakei waren involviert.

Besonders hervorgehoben wurden 2016 die Fälle von Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch und sexueller Ausbeutung bei den UN-Missionen Misusca in der Zentralafrikanischen Republik und Minusco in der Demokratischen Republik Kongo. 120 kongolesische Blauhelme mussten wegen der Vorwürfe aus Zentralafrika abgezogen werden, weil sie dort Kinder missbraucht haben sollen und auch französische Blauhelme standen im Fokus, zwischen Dezember 2013 und Juni 2014 mehrere Kinder zwischen 9 und 13 Jahren missbraucht zu haben.

3 KOMMENTARE

  1. … was soll man da noch sagen, außer "Schwanz ab !" und Ruhe ist !

    Ja genau, so muss das sein : Zwangskastration für Kinderschänder !

    … also nicht bloß die Glocken, nein, alles. Besser ein paar Hunderttausend Sitzpinkler mehr, als das ewige Theater mit Perversen.

    Wer sollte die denn auch immer wieder aufspüren und einsperren … und was das erst kostet !!!  Ich zahl doch keine Steuern um Perverse zu füttern !

  2. Gleiche Gesichter, wie die Vergewaltiger in BRD. Nur in Uniform. Mona Lisa hat vollkommen Recht – Glocken und Schwanz weg und dann kehrt Ruhe ein. Ein Blauhelm dürfen sie weiter tragen.

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