Einem Bericht der Zeitung "Österreich" zufolge, hat der österreichische Außenminister, Sebastian Kurz (ÖVP), von der EU ein klares Signal an die Türkei gefordert. Es brauche endlich ehrliche Verhältnisse.

Von Redaktion

Das Votum, welches sehr knapp mit einem "JA" ausfiel, sei ein klares Signal gegen die Europäische Union. Daher erwarte sich Kurz eine klare Reaktion aus Brüssel: "Es braucht endlich Ehrlichkeit, was das Verhältnis zwischen der EU und der Türkei betrifft. Die Zeit des Taktierens muss endlich vorbei sein", so der Minister. 

Für die Beitrittsbefürworter innerhalb der EU, wünsche sich der Außenminister eine Bewusstseinsveränderung herbei. Und so fordert Kurz erneut den Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit dem asiatischen Land: "Die Türkei kann nicht Mitglied werden." Die Fiktion eines Beitritts müsse daher beendet werden. Es brauche klare Regeln die mit dem Nachbarn Türkei für eine Zusammenarbeit notwendig seien. Hier könne sich Kurz einen Nachbarschaftsvertrag vorstellen. Davon wäre das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen nicht betroffen, beteuert Kurz.

An die Menschen die den Kurs von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei der Volksabstimmung nicht unterstützten und sich für den Rechtsstaat, die Demokratie und die Menschenrechte in der Türkei einsetzten, hat Kurz auch eine Botschaft: Ihnen sichert er "Unterstützung und Solidarität" zu. Sebastian Kurz befrüchtet, dass der Ausgang des Referendums die Arbeit von NGOs und politischer Andersdenkender, in Zukunft "alles andere als einfacher mache", wird der ÖVP-Politiker von "Österreich" zitiert.

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14 thoughts on “Österreichs Außenminister will Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei”

  1. Peter Scholl-Latour fragte zu Lebzeiten einen Türken, wieviele Türken bei einem EU-Beitritt nach Europa kommen würden. Er antwortete: "10 Mio.".

    Deshalb wollen die europäischen Bürger auch keinen Beitritt der Türkei. Von dem asozialem Verhalten der Türken in Deutschland und Holland hat man längst die Nase voll.

    Das asoziale Verhalten des Türken macht ihn überall, wo er hinkommt zum Gesellschaftsproblem.

    Der primitive Islam-Türke neigt zur asozialen Parallelkultur wie z.B. in Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln.

    Sowas brauchen wir hier nicht und sowas wollen wir hier nicht!

     

  2. Die Türkei aus der EU auszusperren, ist eine wichtige Überlebensstrategie Europas.

    Allerdings gilt es auch, sich aus der Umklammerung der USA zu befreien und sich Russland als zu Europa gehörendem Land zu nähern, auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt!

    Will Europa überleben, so muß es meines Erachtens den eingeschlagenen Weg der moslemischen Migration nach Europa schnellstens beenden und sich auf seine Wurzeln besinnend eine konstruktive und friedliebende Politik entwickeln, auch den sogenannten Entwicklungsländern gegenüber!

    Das erfordert Respekt vor seiner Geschichte, mit allen Fehlern und Errungenschaften, und Respekt vor sich selbst, denn ohne ihn kann man nicht selbstbewußt anderen entgegentreten.

    Ohne Respekt vor sich selbst ist es nur eine beschämende Geste der Selbstdemütigung, die als eine Schwäche interpretiert wird, die es geradezu herausfordert, mit Hohn beantwortet zu werden!

    Das Überleben Europas hängt meiner Meinung nach neben der Emanzipation von den USA vor allem von einer klaren kulturellen und religiösen Abgrenzung zum Islam ab!

    Europa kann sehr wohl entgegen allen Unkenrufen zum Trotz ohne USA bestehen, denn seine wirtschaftliche Kraft wird steigen, wenn es seinen eigenen Weg geht und als verlässlicher Partner auftritt!

  3. Sebastian Kurz hat schon mal eine gesunde Vorstellung von seinem Arbeitsbereich, wogegen man in der politischen Besetzung auf Deutscher Seite nicht fündig wird.

  4. Das die Türkei nicht zur EU gehört und auch gar nicht dahin will hat ja schon jeder Hinterwäldler begriffen..abgesehen von ein paar hier im Forum. 

    Das Herr Kurz glaubt mit seinen "Erwartungen" auch noch Stimmen fangen zu können ist mehr als erbärmlich. 

     

    1. Richtig . Die EU ist am Sinken und ein Beitritt der Türkei ist keine ernsthafte Frage mehr.

      Hingegen ist ein gutes Verhältnis der europäischen Staaten zur Türkei wichtig wie ein gutes Verhältnis zu Russland wichtig ist.

      1. Für uns hier keine Frage mehr, aber Gabriel, Schulz, Merkel &Co kriechen bereits wieder. Ich mag hier ihre Signale aus deren Botschaften gar nicht wiederholen so sehr sind sie den Lebewesen die sich am Boden bewegen ebenbürtig.

        1. Ich sehe keine Aussichten auf eine EU Beitritt der Türkei. Ich sehe auch nicht, warum die türkische Regierung daran Interesse haben sollte.

          Die Interessen treffen sich bei einer weiteren Mitgliedschaft der Türkei in der NATO und im Interessse der Massenmigration, die für die Türkische Politik natürlich ein Machtmittel ist , von der in Deutschland dominanten US Politik ein Mittel zur Schwächung Deutschlands und von der (völlig hündischen) deutschen Politik ideologisch alternativlos.

          1. Warum die Türkei DOCH Interesse an einem EU-Beitritt hat?                                          Sehr einfach zu beantworten. Das Land ist seit jahrzehnten von den Milliarden des Westens abhängig, jetzt, nach dem Ausbleiben der Touristen, hängt der Staatshaushalt der Türkei "in der Luft", auch ausländische Investoren ziehen sich zurück. Bei einem Beitritt der Türkei würde das Land die größten bislang gezahlten "Strukturhilfen" aus dem EU-Haushalt bekommen, genau 124,7 Milliarden Euro!!                                                                             Was wir (kritischen) EU-Bürger seit Monaten an Mediengetöse "Türkei kontra EU" erleben ist Bestandteil einer Europa destabilisierenden Strategie, heißer Dampf von Politik, Funk und Fernsehen. Was die Hauptdarsteller hinter den Kulissen an politischen Entscheidungen treffen, sickert später nach und nach an die Öffentlichkeit.

          2. @edmundotto

            Der Tourismus in der in der Türkei seit den 1970er Jahren starken Aufschwung genommen hat, hat mit der EU nur sehr am Rande zu tun.

            "Tourismus" ist eine Belohnungskonzept des Westens, in der Türkei hat dieses mit der NATO zu tun, begleitet von wiederholten Militärputschen gegen türkische Regierungen, die nicht der NATO Linie folgten .

            Nur war der letzte Putsch nicht erfolgreich und nun fährt die NATO und als Natounterorganisatioen auch die EU die "Türkei böse" Linie.

    2. Nee, der Türke will nicht mehr in die EU, was sollte er auch da – Ein Egowahn gibt doch keine 80% Handlungsfreiheit an Brüssel ab. Hat aber, seinem geistigen Horizont entsprechend, ganz schön lang gedauert, bis er das gebimmelt hatte.

      Tja, so isses nun – und nun, verlangen wir Lösegeld für 5 Mio. Türken !

      … und die Grenzen werden geschlossen, da kann er mit seinen Flüchtlingen alleine Party feiern !

        1. Erdogan weiß sehr wohl, welcher Geldregen ihn als EU-Mitglied erwartet.                       124,7 Milliarden als Strukturhilfe ist eine Summe, mit der er den türkischen Haushalt auf Jahre sanieren kann. Das sich seit letztem Jahr in den EU-Ländern die Stimmen mehrten, die seinen Ambitionen nach Präsidialsystem und Todesstrafe nichts abgewinnen konnten, ihn nicht in der EU sehen wollten, hat ihn sicherlich auch "ermuntert", sich in Richtung anderer Investoren umzusehen.

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