Rund 422.000 der insgesamt ca. 3.587.000 unselbständig Beschäftigten in Österreich verdienen weniger als 1.700 Euro brutto im Monat. 

Von Redaktion

Drei Viertel der Bezieher von Niedrigeinkommen sagen, dass sie nur knapp oder gar nicht mit dem Geld auskommen. Acht von zehn nehmen an, dass ihre spätere Pension knapp oder gar nicht ausreichen wird. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich. 

In den vergangenen drei Jahren verdienten konstant zwischen 13 und 15 Prozent der Vollzeitbeschäftigten weniger als 1.300 Euro netto pro Monat. Das betrifft vor allem Frauen, Junge und Personen mit maximal Pflichtschulabschluss, insbesondere in der Textilbranche und im Einzelhandel.

Zwei Drittel der Beschäftigten, die weniger als 1.300 Euro netto pro Monat verdienen, kommen nur knapp mit dem Einkommen aus, für elf Prozent reicht es gar nicht aus. Acht von zehn glauben, später nicht oder nur knapp von der Pension leben zu können. Dementsprechend liegt die Arbeitszufriedenheit von Niedriglohnempfängern nur unter dem Durchschnitt.

„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die wahren Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Das muss endlich honoriert werden“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer und bekräftigt damit die Forderung nach einer raschen und flächendeckenden Anhebung des kollektivvertraglichen Mindestlohns auf 1.700 Euro brutto pro Monat.

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5 thoughts on “Österreich: Immer weniger Arbeitnehmer können von ihrem Einkommen leben”

  1. Das müssen schon besondere Trottel sein, die noch mit einer Pension in ein paar Jahren rechnen. Das System ist kurz vor dem Bankrott und dann gibts höchstens noch Almosen….

    1. Die glauben auch solchen Fressern wie AK- und WK Präsidenten, welche es sich mit geraubtem Geld gutgehen lassen. Es wurde nämlich keiner demokratisch legitimiert, die Wahlbeteiligung betrug um die 40%. Dass sie nicht schon längst mit nassen Fetzen durch die Straßen getrieben wurden liegt an der Staatsmacht, die der Wähler noch fleißig mit Wahlkreuz bestätigt. 

  2. Die Asylindustrie frißt die letzten Reserven und erhöht die Schuldenlast . Die Asylindustrie verbraucht Milliarden – natürlich alternativlos – für kleinste kummunale und soziale Anliegen fehlt das Geld . Die Großen sozialen Härtefälle, wie Selbständige mit Auftragsmangel, der wiederum Folge der Umlenkung der Gelder zur Asylindustrie ist, werden in der öffentlichen Diskussion ignoriert . Selbständige, oft genug gezwungen Scheinselbständige, sind von Förderungen wie Mindestsicherung ausgenommen .

  3. Hierzu in Memorian F.W.Nietzsche Zitate über den Staat:Staat heisst das kälteste aller kalten Ungeheuer; Kalt lügte es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Mund " Ich der Staat, bin das Volk". Der Staat oder die organisierte Unmoralität….Inwendig als Polizei, Strafrecht,Stände,Handel,Familie auswendig: als Wille zur Macht, zum Kriege, zur Eroberung,, zur Rache. Oder einfach Georg Kreisler hören: Denn sie sind so mies!!!!!!!!!!!!!!!!

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