Die Volksrepublik China hat wegen des Koreakonflikts eine "rote Linie" aufgezeigt. Die USA, Nordkorea und Südkorea sollten diese besser nicht überschreiten.

Von Marco Maier

Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel ist das Letzte, was Peking möchte. Dies sei "nicht akzeptabel", so der chinesische Außenminister Wang Yi. "Sicher glauben wir, dass die anhaltenden Atomtests die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verletzen, aber die unablässigen Militärübungen rund um die Koreanische Halbinsel sind sicherlich nicht mit dem Geist der Resolutionen des Rates in einer Linie", so der chinesische Spitzendiplomat.

Yi betonte laut der chinesischen Tageszeitung "People's Daily" weiter, dass das Ziel Chinas die denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und die Etablierung eines Friedensmechanismus' auf der Halbinsel sei. Peking sei gewillt, eine weiterhin konstruktive Rolle einzunehmen, allerdings warnte er vor den großen Gefahren der aktuellen Lage.

"In Bezug auf die Möglichkeit eines Krieges, selbst eine Wahrscheinlichkeit von einem Prozent eines Kriegsausbruchs ist nicht akzeptabel", so Yi. "Die Koreanische Halbinsel ist nicht der Nahe Osten. Wenn ein Krieg ausbricht, werden die Konsequenzen unvorstellbar sein". Damit zeigt Peking eine "rote Linie" auf, die die USA, Nordkorea und Südkorea nicht überschreiten sollten.

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19 thoughts on “Nordkorea: China zieht „rote Linie“”

  1. Ich rechne damit, daß ein Angriff auf Nordkorea – vielleicht mit der Tochter der Mutter aller Bomben – während eines formidablen Essens mit dem chinesischen Präsidenten stattfindet.
    Um das Gesicht zu wahren, wird Jinping auch dieses Mal alles brav schlucken, egal wie ekelhaft die Beilage ist.

    1. Mit deinen Rechenkünsten scheint es nicht weit her zu sein, sonst wäre dir aufgefallen, dass keine Blumen auf dem kleinen Tisch standen als Trump zu Besuch bei Xi war.

          1. Was ist dann Ihr Job?
            Einfach alles hinrnlos weiterzuverbreiten, was Sie irgendwo aufgeschnappt haben?
            Vollpfosten!

          2. Als geistiger Kleingärtner versuche erst einmal zu erkennen wie viele Latten an deinem Zaun fehlen, und wie viele  Zaunpfosten offenbar total verfault sind.  

    2. @Eckart 15:53
      Ja, aber meine verfaulten Zaunlatten lassen sich einfach ersetzen. Im Gegensatz zu den letzten paar Hirnzellen die Sie sich wohl weggesoffen haben und wegvögeln haben lassen.
      Feiern Sie schön den 1.Mai, einen Tag an dem andere mal nicht für Ihr Hochprozentiges arbeiten müssen.

      1. Du bist ja selbst zu doof deine Antwort an die richtige Stelle zu setzen. Die fehlenden Latten an deinem vergammelten kleinen Spießerzaun zu ersetzen wäre so unsinnig als wollte man einen Sandkasten in der Sahara wieder neu erbauen.

        Zum Glück ist morgen kein Schützenfest, sonst könnte man dich wenigstens noch als Schießbudenfigur verwenden. 

  2. Keine Siegesaussichten für die Yankees. Wenn die Chinesen ernsthaft warnen – und das hört sich ganz danach an – sitzen auch gleich die Russen und die Iraner dahinter, samt den Eurasiern. Dazu kommen Indien, Pakistan, Indonesien, die alle mehr als genug von den USrael-Oberstehlern haben. Die Japaner und Südkoreaner haben diese falsche hinterhältige Brut auch schon längst erkannt. Nein, das ist der USrael-Oberclique nicht zu raten, in Asien einen Krieg anzuzetteln, das überleben sie nicht, ganz einfach.

    1. Tja, Peter, das sehen sie struktural schon richtig. Aber wenn die Chinesen das machen würden, würden sie das globale Finanz-Betrugssystem zu Fall bringen, was die gehorteten Devisen in Dollars bei den Chinesen gleich wertlos machen würde. Das wäre für die Chinesen ein ungeheurer Vermögensschaden, den die chinesische Führung nicht herbeiführen möchte. Da gehen die Chinesen vorher lieber noch rund um den Globus einige Jahre tüchtig mit dem Schrott-Dollar ausländisches Land, ausländische Firmen und ausländische Infra-Struktur samt Bodenschätze einkaufen. Da herrscht also ein heikles gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis in Politik und Wirtschaft unter den Grossmächten, mit dem nur behutsam umzugehen ist, um nicht masslose Zerstörung hüben wie drüben anzurichten. Wer weiss, vielleicht hat das auch sein Gutes.

      Die Ent-Dollarisierung findet dennoch unaufhaltsam ihren Fortgang, China, Russland und Indien decken sich mit Unmengen von Gold ein, dort kann also schon mal die Vorbereitung auf dollarfreie Zeiten beobachtet werden. Diese Entwicklung ist durch nichts zu bremsen. Das haben sich die Yankees selbst zuzuschreiben.

      1. elisa, glaub mir: die scheissen auf das was sie gehortet haben an dollars, denn nach so einem crash haben nur russland und china goldgestützte währung und machen weiter mit nem etwas schmaleren geldbeutel aber die usa und ihren vasallen wird es auf jahre dreckig gehen.

  3. Wenn China, USA und alle anderen nicht wollen dass
    Nordkorea oder irgendein anderer Staat Atombomben
    besitzen sollen, dann sollen sie doch bitte mit gutem Beispiel
    vorangehen und ihre eigenen doch auch bitte abschaffen.

    Unglaublich mit welcher Arroganz und Dreistigkeit man anderen souveraenen Staaten Vorschriften machen will, die man selber nicht erfuellen will.
    Scheinbar scheinen Regeln und Gesetze nicht fuer alle Staaten
    gleich zu gelten.

    Atomwaffen sind immer noch der einzige Garant fuer einen Staat
    dass er nicht mit erfundenen und dreist erlogenen Gruenden
    ueberfallen und mit Krieg ueberzogen wird.
    Nordkorea weiss dass und andere Staaten auch. Eigentlich
    wissen das alle, ausser dem Volk natuerlich. Das Volk wird
    mit tagtaeglicher Gehirnwaesche bloed gehalten.

    Das mit den Wahlen in Suedkorea kann schon stimmen. Die
    Beschuetzer wollen sich eben unentbehrlich machen und daher
    muss eben immer wieder ein Bedrohungszenarion her.

    Das Gleiche trifft auch auf Japan zu, dass sich ja auch
    staendig von Nordkorea bedroht fuehlt, obwohl keiner eigentlich
    weiss warum.

    Ich kann mich auch noch an eine Meldung, vor einigen Jahren
    erinnern, da gab es sehr grosse Proteste und Demonstrationen
    in Japan auf eine der grossen Inseln. Die Demonstranten
    haben den Abzug der amerikanischen „Beschuetzer“ verlangt.
    Die Japaner haben auch ihre „Freunde“ satt und das schon
    seit Jahren, oder eher schon immer. Viele haben wohl nicht
    vergessen und werden es nie, was zweien ihrer Staedte
    passiert ist.

    1. Danke für Ihre Ausführung. Einer der wenigen, der weder die westliche noch die östliche Propagandapille geschluckt hat.

      Denn DAS ist nämlich der Kern, den der oberschlaue Peter so auch nicht erwähnt.
      China interessieren die Nord-/Südkoreaner und alle anderen einen Dreck. Denen geht es ausschließlich darum, ihre Macht zu erhalten und sofern möglich auszubauen.
      Andere sollen schön abrüsten, man selbst rüstet auf. Kommt mir alles bekannt vor.
      Nicht Veto-Berechtigte sind gezwungen sich einer entsprechenden „Schutzmacht“ unterzuordnen.
      Die Chinesische Einheitspartei hat Ostküstenmentalität – „Business“ geht über alles.
      Vollkommen wurscht, ob da Blumen auf dem Tisch stehen oder nicht.

      1. Sie meinen solche Wahlen, von denen sie sagen, daß die ohnehin nichts bringen, oder gilt das nur für den immerbösen „Westen“.
        Tun Sie doch nicht so als hätten Sie sich das was Sie hier so schreiben alles selbst erarbeitet. Das meiste davon ist pures Abschreiben, weiterverbreiten und aufwärmen von anderswo gelesenem, teilweise nicht mal verändert und ohne Quelle. Sie plappern schlichtweg die Seite der Propaganda nach die Ihnen den Kram passt. Mehr sehe ich da nicht. Wenn es nicht so eintritt, wie Sie schreiben, haben Sie das dann natürlich auch so kommen sehen, Schwätzer!
        Das Sie, Peter, außerdem nicht der hellste in der Erkennung von Ironie/Sarkasmus/Zynismus sind haben Sie hier schon etliche Male bewiesen.

  4. Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel ist das Letzte, was Peking möchte. 

    ——

    Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel ist auch das Letzte, was die altbekannten 'Eliten' in Washington, D.C,, möchten.

    Denn ein solcher Krieg wäre unkalkulierbar und dann könnte es ja durchaus sein, dass die Machtzentren des Neue Welt Judentums in New York, Washington D.C. und L.A. total vernichtet würden.

    Aber wenn der Außenminister Chinas von 'einem Prozent Kriegswahrscheinlichkeit' spricht muss das x-mal durchgekaut werden, um den 'Ami' als Aggressor alt aussehen zu lassen. 

    Immer wieder schön: Das kommunistische hardcor Regime China (80 Mio Tote im Genozid/Demozid pflastern seinen Weg) als 'Friedenstaube'!

  5. China zieht Rote Linie. ?

    Passendes Wortspiel. Grundsätzlich aber für uns uninteressant, die Linien die Militaristische Uniformierte Gesellschaften wie China ziehen. Ich Schei… nähmlich auf die Meinung von Kommunisten und ihre Klatschkaderparlamente. Die Chinesen decken und stützen nen Irren der noch Millitaristischer ist als sie selber. Das muss aufhören. Kann also nich Schaden wenn der Ami da was Druck aufbaut. ?

    1. jhs, das ist die abkürzung für juden hoch schreier?

      das leid dieser welt und stoperstein für den freiden ist die jüdisch amerikanische expansionspolitik, china hat nur im eignen land gemordet, der letzte krieg den die ausserhalb hatten war in nordkorea, und wie gut die amis damals ausgesehen haben wissen wir.

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