Wenn es nach dem NYT-Kolumnisten Thomas Friedman ginge, sollte Trump die Terrormiliz Islamischer Staat nicht bekämpfen, sondern sie gegen Assad kämpfen lassen. In seinem Leitartikel verharmlost er zudem die Gräultaten des IS in Syrien.

Via RT Deutsch

Thomas J. Friedman versucht sich in seinem Meinungsartikel mit der Frage auseinanderzusetzen, warum Trump den IS in Syrien überhaupt bekämpft. Dabei kritisiert er die Tatsache, dass das gesamte Team von Trump, das für die Außenpolitik zuständig ist, sich darüber einig sei, dass der IS in Syrien vernichtet werden sollte. Weiter stellt er dann folgende rhetorische Fragen:

 

Nun, lassen Sie mich nur eine Frage zu ihrer Verwirrung hinzufügen: Warum? Warum sollte es jetzt unser Ziel sein, den Islamischen Staat in Syrien zu besiegen? Natürlich, IS ist abscheulich und muss ausgerottet werden. Aber ist es wirklich in unserem Interesse, sich darauf zu konzentrieren, den IS in Syrien allein und gerade jetzt zu besiegen?

Es ist erstaunlich, dass ein Vertreter der westlichen Presse, die ständig auf die Einhaltung der Menschenrechte pocht und in der Lage ist, auch aus Kleinigkeiten eine Riesen-Story zu machen, sich im Fall des Krieges gegen den IS in Syrien derart zurückhält. Die vielfältigen, unmenschlichen Vergehen des sogenannten "Islamischen Staates" haben auch vor Frauen und Kindern keinen Halt gemacht. Aber das scheint für den Journalisten des New Yorker keine Rolle zu spielen.

Weiter erklärt Friedman seine Sicht der Dinge. Er teilt den IS in zwei Erscheinungsformen auf. Die erste ist der "virtuelle IS", der "satanisch, grausam und gestaltlos" sei und seine Ideologie über das Internet verbreite. Er sei eine reale Gefahr, weil er überall auf der Welt Anhänger habe.

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Die zweite Erscheinungsform ist der "territoriale IS". Er kontrolliere nur einige Teile des westlichen Irak und größere Gebiete in Syrien. Sein Ziel sei es, Baschar al-Assad und seine Verbündeten, zu denen Russland, der Iran und die Hisbollah zählen, zu besiegen.

Als nächstes beschreibt er zwei Herausforderungen, vor denen die USA stünden. Die erste ist die Tatsache, dass der virtuelle IS nicht verschwinden wird, wenn der territoriale IS besiegt worden ist. Durch den Verlust von Territorien an seine Erzfeinde, wie zum Beispiel an die Hisbollah oder Assad, wird die virtuelle Erscheinungsform noch bösartiger, so der Kolumnist. Die andere Herausforderung ist die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Provinz Idlib, in der sich viele regierungsfeindliche Rebellen verschanzt haben sollen. Doch die Führung der Vereinigten Staaten würde sich diesbezüglich zu vorsichtig verhalten, schreibt Friedman weiter. Er fährt fort:

Was also könnten wir tun? Wir könnten unsere militärische Hilfe an die Anti-Assad-Rebellen drastisch steigern und ihnen ausreichend Munition zur Panzer- und Flugabwehr zukommen lassen, um eine Gefahr für die Hisbollah sowie die russischen, iranischen und syrischen Hubschrauber und Kampfjets darzustellen und sie bluten zu lassen. Vielleicht bringt es sie dazu, mit den Verhandlungen zu beginnen. Mir wäre das recht.

Weiter schlägt er vor, sich völlig aus dem Kampf gegen den IS zurückzuziehen und dieses Problem Assad und seinen Verbündeten zu überlassen:

 

Lassen wir sie an zwei Fronten kämpfen: gegen die moderaten Rebellen auf der einen und den IS auf der anderen Seite. Wenn wir den territorialen IS in Syrien jetzt besiegen, werden wir bloß den Druck auf Assad, den Iran, Russland und die Hisbollah verringern und es ihnen ermöglichen, alle ihre Ressourcen gegen die moderaten Rebellen in Idlib einzusetzen."

Als nächstes geht Friedman auf die Kostenfrage ein und zieht Parallelen zur Geschichte der US-Außenpolitik: "Trump sollte den IS im Irak bekämpfen wollen. Aber in Syrien? Nicht umsonst und nicht jetzt. In Syrien sollte Trump den IS das Problem von Assad, dem Iran, der Hisbollah und Russland sein lassen, so wie wir es mit der Förderung der Mujaheddin-Kämpfer in Afghanistan gemacht haben, um Russland bluten zu lassen."

Syrien und der Irak brauchen moderate Sunniten, die in der Lage sind, den IS zu ersetzen, und sie werden nur entstehen, wenn Assad und seine Verbündeten sich dazu gezwungen sehen, Macht zu teilen.

Zum Schluss geht Friedman direkt auf den Charakter des US-Präsidenten ein:

 

Trump muss seinen globalen Twitter-Auftritt strategisch verwenden. Barack Obama spielte diese Karte nie aus. Trump sollte täglich zuschlagen. Das generiert Einfluss. Syrien ist keine Strickrunde. Jeder dort spielt schmutzig, verschlagen und ohne Gnade. Wo ist der Trump, wenn wir ihn brauchen?

 

Dieser Artikel erschien zuerst auf RT Deutsch und wurde im Rahmen einer Contentpartnerschaft übernommen.

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14 thoughts on “New York Times: USA sollte Daesh gegen Assad kämpfen lassen”

  1. .'Islamischen Staates" haben auch vor Frauen und Kindern keinen Halt gemacht. Aber das scheint für den Journalisten des New Yorker keine Rolle zu spielen.

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    Sprechen wir es klar und deutlich aus: Es geht um die Interessen Israels und um nichts Anderes und da spielen Frauen und Kinder oder die sog. 'Menschenrechte' keinerlei Rolle.

    'Menschenrechte' (WER hat sie erfunden?) gelten nur für Juden oder 'Minderheiten' in der ähäm…'westlichen Wertegesellschaft'.

    Die New York Times ist das Flaggschiff der   Linken, genannt 'Links-Liberalen' des Neue-Welt-Judentums,und die Eigentümer dieses bedingungslosen  Israel-Unterstützer Blattes ist die jüdische Familie Sulzberger.   Der bösartige Artikelschreiber, Thomas J. Friedman, gehört auch zu dieser höllischen Mischpoke, die ab und an ihre Maske fallen lässt und ihren wahren Charakter enthüllt.
     

    1. Stimmt. Die NewYork Times macht Israel-Propaganda.

      Bemerkenswert daran ist, dass sich die jüdische Lobby damit als IS-Unterstützer entlarvt. Man kann vermuten, dass da auch eine Zusammenarbeit auf militärischem Gebiet abläuft.

      Ebenso entlarvend ist ihr bejahen von Völker- und Menschenrechtsverbrechen, wenn es denn nur israelischen Interessen nutzt. Im Grunde die gleiche Völkerrechtsverbrecher-Einstellung, die Israel auch schon gegenüber den Palästinensern an den Tag legt.

      Der jüdische Völkerrechtsverbrecher läßt seine Maske fallen.

  2. Was der Juden Thomas Friedman von der Jew York Times da verlautbart, geschieht doch bereits.

    Die von den JewSA und ISrael organisierten Söldner kämpfen schon längst gegen Syrien.

    1. @ NaSoWasSonst

      Richtig!!! Das läuft schon seit Jahren so. IS, Al-Nusra, gemässigte Rebellen usw., all diese Gruppierungen sind  terroristische Söldnertruppen, die stellvertretend für die USA morden, zerstören, foltern und vergewaltigen. Sie werden von den USA bezahlt und in Trainingslagern auf die gelieferten Waffen eintrainiert, ebenso bekommen sie lebensnotwendigen Nachschub – alles seit Jahren.

  3. "Schön deutlich" lässt man Joe Sixpack begreifen, worum es den angeblich "Guten" wirklich geht! "Sie"  sind gezwungen, immer offensichtlicher ihr eigenes Volk und die ganze Welt zu belügen. Wir sollten auf  größten Abstand zu diesem Gesindel (Kriegstreiber, Elitisten) achten! Dabei jedoch deren Mitspieler hier in der Regierung / im Lande nie aus den Augen lassen!

  4. Das ist doch aber recht normal : wenn es nicht mehr verheimlicht werden kann, wird die "Tätigkeit" in der Presse gefordert – gerade so als ginge es um eine neue tolle Idee – und das "neue Projekt" wird den Menschen als DIE Lösung verkauft.

    So macht man ein Schmuddelimage Salonfähig !

    Man legalisiert sein Verbrechen postfaktisch !

  5. Tja was willst machen. Politik ist nunmal was es ist, kein Schlachtfeld der Ehre. Realpolitik mal offen ausgesprochen. Was der Friedmann da sagt klingt für mich so abwägig nich. Und den meisten geht das alles doch eh am Arsch vorbei solang es nur weit genug weg passiert. Ohne Flüchtlinge hätten die Europäer nich mal zur Kenntnis genommen das in Libyen und Syrien Krieg herrscht.

  6. Das was Friedman (der Name sagt schon alles) da fordert, macht doch der (Usrael)IS

    Na da sagt Friedman ja mal die Wahrheit! Denn dafür war ja der IS von Anfang an da. Offensichtlich läßt sich die Wahrheit nicht mehr unterdrücken, oder man ist so sehr in der Defensive, das alle Hemmungen fallen.

    Friedman, ein Globalist und Imperialist, der seine Fahne immer in den Wind hängt und mit dieser Aussage "berühmt" wurde, "go into the heart of world and beat their brains out partner with them build a decent and different Iraq". Und selbstvertändlich ist so einer auch ein grüner Klimawandeljünger.

     

  7. Ich bin kein Freund von Moore,aber was er in seinem Film sagt"faschistischer Kapitalistenstaat"dem kein Mord zu viel ist,verrecke Amerika!

  8. Der Name Friedman steht für Qualität.

    Ob nun Milton Friedman, der geistige Vater des Neoliberalismus und Urheber der letzten 10 Jahre globalisierter Wirtschaftskrise, George Friedman, der Obermacker div. neokonservative Thinktanks, oder dieser Friedman hier, offenbar ein Schmierfink der Sonderklasse ohne irgendwelche Moral, für den Menschenleben nur noch Mittel zum Zweck sind.

    Wo Friedman draufsteht, ist scheinbar wirklich Friedman drinnen.

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