Nawalny & Chodorkowski: Vereint im Hass gegen Putin

Mit dem Oligarchen Michail Chodorkowski hat Alexej Nawalny einen prominenten Unterstützer gefunden, um bei der Präsidentschaftswahl 2018 gegen Putin anzutreten.

Von Marco Maier

Eine unheilige Allianz aus dem rechtsextremen, von Washington unterstützten Kaukasier hassenden angeblichen "Kreml-Kritiker" und "Korruptionsbekämpfer" Alexej Nawalny und dem aus Russland ins europäische Exil geflüchtete Ex-Oligarchen und ausgewiesenen Putin-Feind Michail Chodorkowski versucht, bei den Präsidentschaftswahlen 2018 dem amtierenden Präsidenten Wladimir Putin Paroli zu bieten.

So rief Chodorkowski trotz seines Versprechens, sich aus der russischen Politik heraushalten zu wollen, gestern in Estland die Russen dazu auf, bei der Präsidentschaftswahl für Nawalny zu stimmen. Angesichts dessen, dass beide als US-Vasallen gelten und dadurch ohnehin kaum Sympathien in der russischen Bevölkerung erhalten, eine fragwürdige Angelegenheit ohne auch nur den Hauch einer Erfolgschance.

Unterstützt werden die beiden prominenten Feinde Wladimir Putins von den westlichen Medien, die sie stets in ein gutes Licht zu rücken versuchen. Vor allem Nawalny steht hierbei im Mittelpunkt. Medien, die sich sonst gerne damit rühmen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen, verschweigen die rassistischen Äußerungen Nawalnys weitestgehend. Lediglich vereinzelt (wie z.B. in der "Zeit") wird der "World Follow" der Yale University diesbezüglich ein klein wenig kritisiert. Aber gut, wenn es gegen Putin geht, sieht man über solche "kleinen Makel" natürlich gerne weg.

Dass Nawalny keine Chance gegen Putin haben wird, liegt nicht nur an der Stärke des Präsidenten selbst, sondern auch an dem Umstand, dass sich die sogenannte Opposition entweder einfach nur offen an die USA anbiedert, oder einfach aus US-Geldquellen finanziert wird. Angesichts dessen, dass fast niemand in Russland der auch nur halbwegs bei Verstand ist nach Boris Jelzin eine weitere Politmarionette der Amerikaner im Kreml sitzen sehen will, schneiden sich Nawalny & Co damit nur selbst ins eigene Fleisch.

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7 Kommentare

  1. Nach einer Stunde in der Warteschleife, wage ich mal die bescheidene Anfrage an den Admin, wann denn mein Kommentar freigegeben wird. Oder passt er nicht in das geschönte und nahezu kritiklose Bild von Wladimir Putin und Russland?

     

      1. Die Aussagen eines prominenten Chabad Rabbis, bestärken mich mal wieder in meiner Skepsis gegenüber Putin. Er sagt der jüdisch-israelischen Haaretz, folgendes.

        “What I hear of Navalny does not sound good,” said Boruch Gorin, a top Chabad rabbi and editor in chief of L’chaim, a Russian Jewish monthly.

        “When I look at Putin’s party, I can say they have been good not only to the Jews but for multicultural Russia. And I am sure many Moscow Jews and non-Jews will remember this when voting.”

         ("Wenn ich Putin's Partei sehe, dann kann ich sagen, dass diese nicht nur gut für die Juden, sondern für das multi-kulturelle Russland insgesamt ist. Und ich bin mir sicher das viele Moskauer Juden und (nicht russische) Nicht-Juden sich daran erinnern werden, wenn sie wählen gehen")

          read more: http://www.haaretz.com/jewish/features/1.545776

         

  2. US- Unterstützung, Unterstützung von Chodorkowski ? Das läßt aufhorchen, denn da müsste sich der "Kämpfer gegen Korruption" eindeutig und ablehnend äußern, wollte er Glaubwürdigkeit für sich in Anspruch nehmen.

  3. Aber für das fäklale Westeuropa und seine Lügenmedien ist das Gespann Chordokowski/ Nawalny doch ein echter Hype,auf den sich Kleber,Reichelt und Co stürzen konnen.KOTZ,KOTZ

    1. Ich habe vor längerer gelesen, dass sich strafrechtlich Verurteilte nicht an Wahlen beteiligen können. Das würde dann für die beiden gelten.

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