Jobs für Asylbewerber: Ernüchterung beim BDI

Bereits im letzten Jahr hatte der damalige BDI-Präsident Ulrich Grillo in Sachen Jobchancen für Asylbewerber resigniert. Sein Nachfolger ist ähnlich pessimistisch.

Von Michael Steiner

Mitten in der Migrationskrise 2015 tönte es von Seiten des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) in Sachen Zuwanderung und Jobs noch hoffnungsvoll. Es würden Unmengen an "Fachkräften" kommen und die Wirtschaft habe nur darauf gewartet, um so ein neues Wirtschaftswunder in Deutschland zu starten.

Bereits im Juli 2016 sah es dann schon anders aus: Der damalige BDI-Präsident Ulrich Grillo vollzog einen Gesinnungswandel. Auf die politisch motivierte Euphorie folgte die Ernüchterung, nachdem erste Zahlen zeigten, dass doch nicht hunderttausende Spezialisten kommen, welche die deutsche Wirtschaft brauchen könnte, sondern viele Ungebildete und Analphabeten.

Nun schlägt auch sein Nachfolger Dieter Kempf in dieselbe Kerbe und sieht die Integration von Asylbewerbern in den deutschen Arbeitsmarkt skeptisch. "Die Wirtschaft ist grundsätzlich aufnahmebereit. Aber es ist mühsamer, als manche denken", sagte Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die notwendige Sprachkenntnis zu erwerben sei "eher eine Frage von Jahren als von Monaten". Und erst mit Deutschkenntnissen könnten Unternehmen den Asylbewerbern "durch Praktika und Einstiegsqualifizierungen den Beginn einer Ausbildung ermöglichen".

"Tatsächlich reicht die Qualifikation vieler Flüchtlinge nicht aus, um den Fachkräftemangel zu lindern", sagte er. Der BDI-Präsident verwies auf Schätzungen von Arbeitsmarktforschern, wonach rund 50 Prozent der Flüchtlinge in den ersten fünf Jahren einen Job finden.

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17 Kommentare

  1. Hat die EU schon berechnet :

    Ein Zuwanderer kostet (dem  Steuerzahler) 250 000.€ .

    25 000 pro Jahr mit erwarteter Duchschnittsunterhaltungsdauer 10 Jahre .

    Mit erwartetem Familienachzug (4) : 1 Million € . …

    Aber das ist alternativlos …..

    1. Das ist stark untertrieben:

      Ifo-Chef Sinn warnt: Jeder Flüchtling kostet Deutschland 450.000 Euro

      Die Berechnung des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen, der pro Flüchtling Kosten von 450.000 Euro errechnet hat, hält Sinn noch für optimistisch. Denn Raffelhüschens Zahlen würden nur dann gelten, wenn die Asylbewerber so schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können wie frühere Einwanderer (Daran ist aber bei deren Intelligenz nicht im Entferntesten zu denken)

      Sinn macht sich große Sorgen um den deutschen Staat. Der sei für den Schutz des kollektiven Eigentums verantwortlich, das über Generationen hinweg geschaffen wurde. Die Politik der offenen Grenzen würde genau dies ignorieren. „Liberale und offene Gesellschaften gibt es nur mit Zäunen und nicht ohne“, sagte Sinn. Das hätten viele in Deutschland aber nicht verstanden.

      http://www.focus.de/finanzen/videos/ifo-chef-sinn-warnt-jeder-fluechtling-kostet-deutschland-450-000-euro_id_5327945.html

      P.S. Eine brit. Studie -in Auftrag gegeben von der Regierung- hat ergeben, dass jeder Migrant/Asylant den brit. Steuerzahler 1 Million brit. Pfund kostet. Da die Deutsche 'Willkomnenskultur' noch mehr Sozial-Knete rausrück dürfen wir getrost nocheinmal 20 Prozent draufpacken, das wären also rd. 1.3 Mio Euronen pro Schwerstbereicherer.

      Nachem diese Studie öffentlich wurde, war die brit. Regierung -auf Druck der Öffentlichkeit- gezwungen, die Grenzen dicht zu machen und eine der Gründe für den Brexit!

      1. Die Zahlen, die Sinn in die Diskussion bringt, mögen ihre Berechtigung haben, doch das Gefasel von "kollektivem Eigentum" hat in Zeiten des bedingungslosen Globalismus ausgedient, zumal in unserem besetzten Land. Seit den Zeiten des dicken Kohn wurde alles, was sich für "Investoren" rechnet, an dieselben verscherbelt. Ein G.Mollath, der es wagte, in einem Schreiben an die Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg auf Eigentumsverschreibungen ( ab 100 Mio. aufwärts) hinzuweisen, hatte die Zustände konkret beschrieben, in die auch weite Kreise der Polit- und Funktionseliten des Landes verwickelt sind.  (P.S. Der Brief mit Orginaltext geistert sicherlich noch durchs Netz.)   – –  Von wegen "kollektives Eigentum", es ist schlimmer um uns bestellt, als die meisten es sich vorstellen können.

  2. ''Ernüchterung beim BDI.''

    ''Ernüchterung''…soll das etwa heißen die haben die Fluchtie's im Vollrausch hergeschleust..?!

    Weiß man beim BDI nicht das ''Fachkräfte'' eine Legitimation vorweisen müßen..und Leute von außerhalb Europas einen Paß zeigen müßten..?!…bevor man sie hereinläßt!

    Offenbar haben wir auch in Wirtschaft&Politik einen dekadenten Fachkräftemangel.

    Leider bekommt der Bürger fast nur Ausschußware zur Wahl.

     

  3. "Tatsächlich reicht die Qualifikation vieler Flüchtlinge nicht aus, um den Fachkräftemangel zu lindern", sagte er.

    ———

    Das hadder aber fein 'politisch korrekt' umschrieben.

    Die Realität sieht so aus, dass vermutlich ca. 95-97 Prozent der 'Schwerstbereicherer' nicht einmal ausbildungsfähig sind, weil es an der nötigen Intelligenz mangelt, die einhergeht mit kognitiven und abstraktem Denken, das in einer hochtechnisierten, arbeitsteiligen Welt unabdingbar ist.

    Da kommt aber davon dass die heutigen 'Industrie- und Wirtschaftskapitäne' alle in ihrer eigenen, abgeschotteten Scheinwelt leben und 'politisch korrekt' (also kulturmarxistisch) denken müssen, um Karriere machen zu können. Unterschiede von Rassen/Kulturen  und ihrer Intelligenz kommt darin nicht vor. 

    Die Schwerstbereicherer aus Mama Afrika, die man jetzt verstärkt auf uns los lässt, haben einen Durchschnitts-IQ von 64 (gilt bei uns als grenzdebil) und max. 74. Und bei den Intelligenzbestien aus Arabien und dem märchenhaften Orient sieht's auch nur wenig besser aus. Die kommen auf einen Durchschnitts-IQ von zwischen 74 und max 85, was dem IQ eine weißen, 8-12 jährigen Schülers entspricht.

    Zum Vergleich: Deutsche und Niederländer haben einen Durchschnitss IQ von 106, der damit genau so hoch ist, wie der der Nordost-Asiaten.

    Interessant in diesem Zusammenhang, dass der mächtige Daimler-Benz Boss, Zetsche, vor 2 Jahren noch davon faselte, dass die Grenzdebilen in der BRiD ein 2. Wirtschaftswunder auslösen könnten. Das war im Sept. 2015, als Deutschland buchstäblich mit Kriminellen, potentiellen Gotteskreigern, Sozial-Piraten und Landnehmern aus aller 'bunten' Herren Länder überschwemmt wurde.

    Ein Jahr später und die BRD vermutlich um zwischen 3.- 6 Mio Sozial-Abzocker Flüchtlinge reicher, stand der Herr Zetsche mit leeren Händen da.

    Aus dem riesigen 'Intelligenz-Pool' hatten die Dax-Unternehmen der BRiD ganze 54 'Fachkräfte' eingestellt. Als WAS, wurde uns natürlich nicht berichtet. Der Herr Zetsche hingegen fand keinen einzigen der Schwerstbereicherer für einstellungswürdig!

    Worum es bei der geplanten und gesteuerten Masseneinwanderung von nichtkompatiblen, Nichtweißen aus der großen, weiten, 'bunten' 3. Welt geht, erläutert uns der 'Auserwählte' und hardcore-Globalist und NWO-Apologet, Th. Barnett:

    “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.”

    “Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (sollten wir sie umlegen).

    1. "Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten."

      Dazu hätte ich gerne ein Orginalzitat. ….

        1. Nachtrag zur Barnetts 'The Pentagons New Map':

          "Die europäischen Länder würden niemals mehr als Konkurrenten für eine Weltmachtstellung auftreten, eine mehrtausendjährige Kultur würde vernichtet werden."

          Anmerkung: Derzeit liegt der durchschnittliche Mittelstands-IQ in Europa bei rund 115. 

          1. Europa folgt bereitwillig den jüdischen US-Strategievorstellungen zur Zerstörung der Zukunft Europas – Die Gratis-Reisebüroagentur 'Frontex' holt die intellektuellen Unterschichten bereits knapp vor der Küste Libyens zur Überfahrt nach Europa ab 

  4. Ja, ja – die BDI-Leute und die Wirtschaftsführer à la Zwetschge sind schon umwerfend intelligent. 

    Diese Geschichte und andere Nachrichten aus Politik und Wirtschaft erinnern mich an die Prognose meines Professors während meiner Jahrzehnte zurückliegenden Assistentenzeit. Er frug, wer wird in Politik und Wirtschaft gefördert ? Der Kluge, der Fleißige – natürlich FALSCH. Ein Posteninhaber fördert einen, der dümmer ist als er. Warum – er kann dem derzeitigen Posteninhaber nicht gefährlich werden. Wenn nun der Posteninhaber ausscheidet, bekommt der gefördete Dumme den Posten. UND JETZT – wen fördet der wieder. Richtig – einen Dümmeren. Die Konsequenz: nach etwa dreißig Jahren – so etwa ab 2010 – befindet sich das Land in einem ruinösen Zustand.

    Diese Art der Förderung findet man in großen deutschen Unternehmen bestätigt. Die Antwort auf die Frage, wem man einen frei gewordenen Abteilungsleiterposten geben solle – einem Klugen und Fleißigen oder einem mittelmäßig Arbeitenden – fiel klar aus: natürlich dem Mittelmäßigen. Warum ? Wer würde dann überhaupt die Arbeit machen. Vor ein paar Jahren hieß es, die deutsche Industrie fördert den Potentialgedanken. Natürlich hat der Dümmste das größte Aufholpotential. Ob er es schafft, ist eine andere Frage.

  5. Jobs für Asylbewerber ?

    Wo sind die Jobs für die vielen arbeitslosen, deutschen  Bürger die wohl eher ein Recht auf Jobs, Wohnungen,etc. haben ? !

    Asylbewerber sind Asylbewerber, nicht mehr und nicht weniger und haben vielleicht vorübergehend ein recht auf ein Bett und  Verpflegung – das war es dann aber auch schon.

    90% sind keine Flüchtlinge, sie sind Wirtschaftsmigranten, Punkt! 

  6. Der BDI-Präsident verwies auf Schätzungen von Arbeitsmarktforschern, wonach rund 50 Prozent der Flüchtlinge in den ersten fünf Jahren einen Job finden. …..Schätzungen von Arbeitmarktforschern…… soll ich lachen, weinen oder laut schreien….. ich bin jetzt auch Arbeitsmarktforscher und ich schätze das nicht mal 10% in den ersten Jahren einen Job finden.

    1. @ Tyche

      "…… soll ich lachen, weinen oder laut schreien…"

      Genauso geht es mir auch – und zwar von allem Anfang an mit diesem Migrations-Desaster. Und sehr intelligente und menschenfreundliche Menschen in meinem Umfeld haben diesen medialen Schrott vom Zuwachs qualifizierter Arbeitsfachkräfte und vom nachziehenden Aufschwung der Wirtschaft nachgeplappert. Da war's mir wirklich zum Verzweifeln.

      Das Gros der Migranten – medial spricht man von 80%, ich denke es sind minimum 95% – sind Analphabeten, die weder eine Zeitung, einen Brief, geschweige denn Bücher lesen können, vom Schreiben müssen wir gar nicht erst reden. Sie können nicht mal analytisch ihre eigene Sprache struktural begreifen. Uns stellt man im TV ausgesuchte Migranten vor, die es bis zur Uni geschafft haben, dies um zu zeigen, wie es sich doch lohne, solche Leute zu fördern. Unsere eigenen Leute können dabei in die Röhre schauen.

      Dabei sind die präsentierten Fälle alles andere als die gängigen Entwicklungen, sondern rühmliche Ausnahmen, die es in jeder Bevölkerung gibt, und die in diesem Fall wohl zu den 5% gehören, die entsprechende Voraussetzungen mitbrachten, um ihren Weg zu gehen. Sei es ihnen vergönnt, ich bin für jede Förderung eines jungen Menschen – egal welcher Nation, wenn er freudig und willlig mitmacht und auch mitkommt.

      Vom grossen Rest, den 95% finden möglicherweis noch 5-10% Hilfsjobs, der Rest plus der familiäre Nachzug wird jahrelang von der Sozialfürsorge leben müssen. DIE richten sich dort gemütlich ein. Von der Kriminalität, die diese Migranten-Gruppen fabrizieren, haben wir hier noch gar nicht geredet. Einen Analphabeten auf eines unserer beruflichen Niveaus zu bringen, dauert 20 bis 30 Jahre. Da muss man nur schauen, nach wieviel Jahren unsere eigenen Jungen endlich fit sind für unseren Arbeitsmarkt. Und dann müssen sie immer noch und immer wieder neu dazulernen.   

      Wie kann man nur so einen Blödsinn, den die Medien bzgl. Migranten durch die Medien peitschten, wie kann man das nur glauben????

       

      1. Apropo "medialen Schrott"  –  das Ganze hat Methode, man gibt der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten "plausibel klingende" Lügen als Information. Wer das nur oft genug hört, wird für "Wahrheiten" nicht mehr empfänglich sein.                                                                                                   "Um die öffentliche Meinung in unsere Hand zu bekommen, müssen wir sie in einen Zustand der Verwilderung bringen, in dem wir von allen Seiten so verschiedenen Meinungen Ausdruck verleihen und eine so lange Zeit hindurch, dass die Gojim in dem Labyrinth ihren Kopf verlieren und zu der Einsicht kommen, dass es das beste sei, überhaupt keine Meinung irgendwelcher Art in politischen Dingen zu haben,………….."              Ich denke, dass haben "sie" bereits seit langem erreicht.

        1. Noch hält das Internet dagegen. Die Reaktion der Systempolitik ist ein deutliches Zeichen, daß sich diesbezüglich die Situation verändert hat. Allein in diesen Forum werden täglich Dinge angesprochen die jahrelang erfolgreich von der Systempolitik  unter Verschluß gehalten wurden. Immerhin ein Hoffnungsschimmer.

  7. Mit der Aussage des Dieter Kempf "Die Wirtschaft ist grundsätzlich aufnahmebereit." ist der Tatbestabnd der Fake-News erfüllt. Das ist der Arbeitsmarkt eben schon seit Dekaden nicht mehr.

    Aktuell sind alleine in den Datenbanken der BA über 6 Mio. Erwerbslose Erwerbspersonen ohne Einkommen. Und bei dieser euphemistischen Rechnung sind die Minijobber sogar nicht mal als Erwerbslose gezählt. Da gibt es 2½ Mio. Minijobber mit Versicherungsfreiheit und die über ½ Mio. Minijobber die auf die Versicherungsfreiheit verzichten werden sogar als vollwertige Versicherungspflichtige Arbeitsnehmer gezählt.

    Der Arbeitsmarkt ist de fakto kollabiert und nun muss man davon ablenken. Dazu schiebt man die Schuld an der Arbeitslosigkeit den Arbeitslosen zu. Das hat bei den ALG-II-Beziehern schon gut geklappt und das wird nun bei den Eingereisten wieder angewendet. Der geneigte Medienkonsument sollte sich diesen Sachverhalt bewusst sein.

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