Der designierte mazedonische Premierminister Zoran Zaev erhebt nach den Übergriffen im Parlament schwere Vorwürfe gegen die Angreifer und den abgewählten langjährigen Regierungschef Nikola Gruevski.

Von Redaktion

Gegenüber der "Welt" sagte Zaev: "Sie wollten uns töten, das war ihr einziges Ziel. Die direkte Verantwortung trägt der ehemalige Premierminister Nikola Gruevski, der diesen Angriff forciert hat", so der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Liga Mazedoniens (SDSM). Gruevskis Anhänger waren es gewesen, die Zaev und seine Parteifreunde angegriffen hätten.

Anstatt zu helfen, habe die Polizei die Türen des Parlaments geöffnet und die teilweise maskierten Männer hereingelassen. Es seien auch Anhänger rechtsextremer terroristischer Gruppen unter den Angreifern gewesen, von denen er bereits seit Monaten Morddrohungen erhalte, schilderte Zaew der "Welt".

Diese Männer habe er trotz Maskierung an ihren Tätowierungen erkannt. Gruevski und seine Partei VMRO seien nicht bereit, von der Macht zu lassen und den Ausgang der demokratischen Parlamentswahl zu akzeptieren. Demonstranten hatten am Donnerstagabend das Parlamentsgebäude in Skopje gestürmt und rund 100 Menschen verletzt.

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7 thoughts on “Gewalt in Mazedonien: Abgewählter Ex-Premier als Drahtzieher beschuldigt”

  1. Zur Verhinderung des Putsches stürmte das Volk gestern das Parlament.

    So etwas hat es in Europa zuletzt im Jahr 2000 gegeben: Damals wurde das Parlament in Belgrad gestürmt und der gewählte Präsident Slobodan Milosevic gestürzt. Die westliche Lügenpresse war begeistert…

    Gestern abend passierte etwas Ähnliches in Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens, aber jetzt ist die westliche Lügenpresse entsetzt. Jedenfalls hat eine riesige Menschenmenge das Parlament gestürmt, Abgeordnete der Sozialdemokraten und der Albanerparteien verletzt. Erst nach mehreren Stunden stellte die Polizei die Ordnung wieder her.

    Die Lügenpresse gibt den Schwarzen Peter den „Nationalisten“, also dem Volk. In Wahrheit ist es aber andersrum: Das Volk in seiner Ohnmacht hat gestern einen letzten Versuch unternommen, die Zerstörung Mazedoniens und seine Albanisierung, ergo Islamisierung zu verhindern. Das darf auch uns in Deutschland nicht kalt lassen: Mazedonien in seiner bisherigen Form erwies sich 2016 als Bollwerk gegen die Asylinvasion, tapfer wurde die Grenze gegen Griechenland verteidigt. Die Kräfte, die sich jetzt an die Macht putschen wollen, stehen für die Zerstörung des Landes und wollen die Grenzen öffnen.

    Um was geht es? Mazedonien ist ein christlich-slawischer Staat mit einer gefährlichen Minderheit aus islamischen Albanern, die etwa 25 Prozent ausmacht. Die Albaner machten 2001 einen terroristischen Aufstand (ähnlich wie im Kosovo), der von der EU auf typische Weise befriedet wurde: Die Guerilla musste die Waffen niederlegen – wurde aber mit Regierungsposten belohnt. Seither regiert in Skopje immer eine größere Slawenpartei mit einem kleineren albanischen Koalitionspartner.

    Diese Balance geriet aus dem Ruder, seit sich alle Albanerparteien Ende 2016 darauf verständigt haben, nur noch dann einer Regierung anzugehören, wenn diese  ihnen, also den Albanern, separatistische Sonderrechte zugesteht. Das Resultat wäre ein Aufteilung des Staatsgebietes. Diese ultimativen Forderungen wurden den mazedonischen Albanerparteien vom Nachbarland Albanien „vermittelt“, das scharf auf den Anschluss von halb Mazedonien ist – die großalbanische Vision.

    Während die bis jetzt regierende konservative Slawenpartei VMRO nicht bereit war, den Albanern nachzugeben, sind die Sozis – wie überall sonst auch – geil darauf, den Moslems alles Recht zu machen, nur um dafür auch an die Schalthebel der Macht zurückzukehren. Obwohl die VMRO bei der Wahl im Dezember wieder stärkste Kraft wurde, kann sie wegen der einheitlichen Erpresserfront der Albaner keinen Koalitionspartner finden. Die unterlegenen Sozis hingegen haben die Unterstützung der Albaner und damit eine rechnerische Mehrheit.

    Der VMRO-nahe Staatspräsident weigert sich aber, eine anti-mazedonische Regierung zu vereidigen. Logisch: Wie können Kräfte eine Regierung bilden, die das Land zerstört und die Hälfte den Albanern schenkt? Zur Verteidigung der Einheit des Landes hat gestern die slawische Bevölkerungsmehrheit das Parlament gestürmt, kurz bevor ein Albaner als Parlamentspräsident vereidigt werden konnte.

    Auch die USA und die EU begrüßen ein mögliches Regierungsbündnis aus Sozis und Albanern – logisch, sie wollen Mazedonien als christliches Land und als Bollwerk gegen die Asylinvasion aus dem Weg räumen. Deswegen stellt ihre Lügenpresse die christlichen Mazedonier als Putschisten dar – und Sozis und Albaner, die das Land zerstören und aufteilen wollen, als Demokraten.

    Meine Unterstützung gilt den christlichen Slawenvölkern, die uns schon einmal geholfen haben, das Abendland gegen den Vorstoß des Islam zu verteidigen. Deswegen: Samo napred, brati! Zajedno za istina i sloboda!
    Quelle  https://juergenelsaesser.wordpress.com/2017/04/28/breaking-news-moslems-sozis-und-usa-putschen-in-mazedonien/

    1. Auch die USA und die EU begrüßen ein mögliches Regierungsbündnis aus Sozis und Albanern – logisch, sie wollen Mazedonien als christliches Land und als Bollwerk gegen die Asylinvasion aus dem Weg räumen. Deswegen stellt ihre Lügenpresse die christlichen Mazedonier als Putschisten dar – und Sozis und Albaner, die das Land zerstören und aufteilen wollen, als Demokraten.

      ————

      Fällt neben Griechenland auch noch Mazedonien, dann wird es schwierig, wenn nicht sogar fast unmöglich, die Grenze Europas gem. Schengen Abkommen effektiv zu schützen.

      Das wissen natürlich aus Soros/Rothschild.

      Und wie -fast immer – betätigen sich Sozialdemokratten als Steigbügelhalter für die Finster-Mächte. Das war schon im Russland des Sozialisten Kerenski so. 

  2. Gegenüber der "Welt" sagte Zaev: "Sie wollten uns töten, das war ihr einziges Ziel. 

    —-

    Ach, ja, wollten sie das?

    Der Schwerstdemokrat, Zaev, ist offensichtlich die Strohpuppe des 'Regime-Changers' George Soros. der  Albanisch als eine offizielle Sprache in Mazedonien einführen zu wollen.

    Die Makedonier müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht -wie die Serben- von den Moslem-Albanern demographisch ausgelöscht werden.

    Die Proteste richten sich  gegen  George Soros und seine Einflussnahme durch seine Nicht-Regierungs-Organisationen. Mitte Januar wurde die Bewegung SOS, die „Stop Operation Soros“ gegründet. 

    Die Protestler befürchten, dass eine Regierung aus Sozialdemokraten und der stärksten Partei der albanischen Minderheit gebildet wird. Sie sehen die Souveränität ihres Landes bedroht. 

    Sie werfen dem Großinvestor Regime-Change-Pläne in Mazedonien vor. Ein Mitgründer von SOS erklärte, dass Soros den Staat Mazedonien im Interesse ausländischer Kräfte unterminieren wolle, deshalb arbeite seine NGO „Open-Society-Stiftung“ mit der Oppositionspartei SDSM (der jetztigen Regierungspartei)  in Mazedonien zusammen.

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