Gauland verzichtet auf AfD-Spitzenkandidatur

AfD-Vize Alexander Gauland hat seinen Verzicht auf eine Spitzenposten im Bundestagswahlkampf angekündigt.

Von Redaktion

„Ich habe keinen großen Bedarf für eine Spitzenkandidatur“, sagte Gauland dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Gespräche mit Parteichefin Frauke Petry über eine gemeinsame Kandidatur seien "nicht erfolgreich gewesen".

Gauland sagte weiter: "Ich wollte es mit ihr gemeinsam machen, und sie hätte für ein Quartett zwei westdeutsche Spitzenkandidaten benennen können."

Nach Einschätzungen aus der Parteispitze strebt Petry auf dem Parteitag in Köln am 22./23. April an, alleinige Spitzenkandidatin zu werden. Mit einem Antrag will sie eine Richtungsentscheidung über den künftigen Kurs der Partei erzwingen.

Gauland strebe eine "Fundamentalopposition" an, sie hingegen wolle die AfD ab 2021 in die Regierung führen.

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17 Kommentare

    1. @hemutn, nee das ist der falsche Weg. Sie sollten jene unterstützen, die dieser Frau ihren Weg zurück in ihre Familie aufzeigen. Warum sollten sie das Feld räumen, soll sie es doch. Es gibt derzeit keine andere Alternative zu anderen Parteien, mal eventuell Hörstel ausgenommen. Aber auch da sind sie auch unsicher, was in Zukunft abgeht.

    1. … muss ein Trittbrettfahrer-Troll sein – ätzend die Dinger !!!

      So'n Teil hatte auch mich bei NP rausgetrollt. Setz einfach mal 'ne Zeitlang eine 1 hinter Emma. Wetten, das kopiert er nicht !

  1. Diese Entscheidung ist zu akzeptieren,  aber ich finde , wenn sich einer der fähigsten, und klügsten Koepfe zurück zieht,  sehr schade ! Will Niemanden beleidigen,  aber eine neue (unfaehige, und unwillige , Deutschland hassende KANZLERIN , wuerde ich nur schwer ertragen ! )

  2. Sehr schade, daß Herr Gauland nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung steht.

    Aber die AfD hat noch viele fähge Leute.

    Petry ist noch lange nicht als Spitzenkandidatin gewählt, außerdem steht noch die Bundesvorstandswahl an. Leider erst nach der Bundestagswahl.

    Nach diesen Alleingängen ist sie weg!

  3. Ich kann die Petry schon verstehen, sie ist die vositzende, die frontfrau, normalerweise sollte es da überhaupt keine frage gebem das sie alleinige spitzenkandidatin ist. 

    Alles was mehr als eine person ist bringt nix, doppelspitze oder gar 4… 4 leute in einem raum macht 6 meinungen, das wäre schwachsinn. Ausserdem: viele köche verderben den brei, noch mehr köche verderben auch noch die köchin. Petry ist ok, sie ist tuff und intelligent… Gauland ist auch gut und hat erfahrung aber gerade das ist vllt ein nachteil, deutschland braucht frische unverbrauchte und unversaute politiker.

    1. Der unschätzbare Vorteil Gaulands gegenüber Petry besteht darin, daß er nicht so karrieregeil ist wie sie und daher wesentlich prädestinierter wäre die Partei zu stabilisieren und ihr Überleben zu sichern. Es sieht sehr danach aus, daß die meisten Turbolenzen in dieser Partei auf persönliche Egoismen zurückzuführen sind.  Angeblich will Petry die AfD 2021 "in Regierungsverantwortung" führen, was voraussetzt, daß ein systemangepasster Kurs gefahren werden muß! Sie spekuliert offenbar damit, daß alle in der Partei, die ebenso "schnell" an die Futtertröge wollen, auf ihre Seite zu bringen . Man braucht kein Prophet zu sein, daß eine junge unkonsolidierte Partei wie die AfD eine solche Haltung und Politik ebenso wenig überleben wird wie die Piratenpartei und das obwohl sie bereits über ein wesentlich  besseres Startstanding verfügt als die Piraten. Niemand in Deutschland braucht eine weitere Verstärkung der Bundestagseinheitsparteien daher wird das Kalkül ohnehin nicht aufgehen. Es ist zu hoffen, daß die soliden Gesinnungspolitiker in der AfD sich durchsetzen  und ihren Spitzenkanditaten für die Bundestagswahl aufstellen können. Weitsicht im Interesse der Überlebensfähigkeit der Bewegung anstelle von egoistischer Kurzsichtigkeit. Übrigens die FPÖ in Österreich war Jahrzehnte in Opposition. In die schwarzblaue Regierungskoallition ist sie mit ca. 27% eingetreten und mit 3% wieder ausgeschieden. Der jahrelangen hasserfüllten Hetze der Systemparteien hat Strache unbeirrt standgehalten. Heute ist die FPÖ so stark wie nie in ihrer Geschichte (30 – 35 %).

      1. Nachtrag: Es sieht so aus als wären die Lucke Turbolenzen auch rein persönlichen Motiven geschuldet gewesen. Es wurde offenbar nur ein gefährlicher Konkurrent aus dem Weg geräumt.

  4. Entmachtet Petry, Meuthen und Konsorten!

    Petry gehört schon längst beurlaubt – für die nächsten 7 Jahre.

    Die AfD wurde ohne Lucke und Henkel besser!

    Jetzt müssen Petry, Meuthen, Pretzel und die anderen Ausschluss-Spezialisten auf ihre (unteren) Ränge verwiesen werden.

    Petry's O-Ton war Pluralität, alle Macht muss vom Souverän ausgehen, was ich meine ist unwichtig, wichtig ist die souveräne Abstimmung etc. pp.

    Und jetzt? Spitzenkandidatur?! Passt zu Deutschland wie dieses polnische Jüding Anjela Kazmierczak.

    Reicht Petry endlich durch – nach unten!

    Gedeon und Höcke sind nur zwei der bekannt gewordenen Ausschlussverfahren aus der gepretzelten Mutanten-Ecke Meuthen-Petry.

  5. Petry will Deutsche ausgrenzen! Zur Ausgrenzung rechter nationalistischer Strömungen aus der AfD will Petry  das Grundsatzprogramm der Partei ergänzen.  Für „rassistische, antisemitische, völkische und nationalistische Ideologien ist kein Platz“.

    Ich dachte Petry wollte den Begriff völkisch von der Zionistenbesatzung befreien?

    Vergesst Petry!

    1. Wenn das stimmt was ich gerade bei MSN Nachrichten gelesen habe ist Petry gerade dabei der AfD den Garaus zu machen. Mit einer wüsten Verleumdungstirade gegen Höcke die dazu angetan ist den Altparteien rechtliche Munition für ein Verbot der Partei zu liefern wenn er nicht ausgeschlossen wird, will sie sich offenbar parteiintern durchsetzen! Weg mit ihr!!

      1. Gegen 20 Uhr wird von einem Vergleich Adolf H. ——–> B. Höcke berichtet. Petrys Versuch, das Grundsatzprogramm zu ändern, trifft auf reichlich Widerstand.                             Es wird immer offensichtlicher, dass Fr.Petry "ihrer Stellung nicht gewachsen" ist. Sie hat vermutlich nach dem JWC – kongreß eine Lektion bekommen und als junge Mutter ist sie angreifbarer als andere.

  6. Die AfD wird als Partei nur mit gesinnungsstandhaften Protagonisten langfristig überleben können. Opportunisten werden die Partei in sehr kurzer Zeit in die ewigen politischen Jagdgründe befördern.

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