Fukushima: Der Super-GAU ist noch lange nicht vorbei

Wie hat sich eigentlich die Lage in Fukushima entwickelt? Es ist so still geworden in den Medien und wir erfahren so wenig über den Stand der Dinge in Japan, dass wir uns gedacht haben, dass sicher mehr hinter der Sache steckt, als die Medien uns glauben lassen wollen.

Via Watergate.tv

Wir erinnern nochmal an die Vorkommnisse: Am 11. März 2011 kam es in Japan zum Super-GAU als ein Tsunami das Atomkraftwerk von Fukushima zerstörte. Noch heute tritt dort radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem Reaktor aus und die Zone weitläufig um den Ort des Geschehens herum ist ein geisterhaftes Sperrgebiet.

Die Menschen vor Ort kämpfen ununterbrochen gegen die Kernschmelze in den zerstörten Reaktorblöcken an und die vier bei dem Tsunami zerstörten Reaktoren von Fukushima verseuchen täglich etwa 350 Kubikmeter Kühlwasser. Dieses fließt teilweise in den Boden und mischt sich dort mit dem Grundwasser und zudem fließt ein beträchtlicher Teil direkt ins Meer. Ungefähr 400 Tonnen nuklearer Brennstoff, der in den vier zerstörten Reaktorblöcken lagert, kann sich auf mehrere tausend Grad erhitzen, den Boden durchschmelzen und gewaltige Dampfexplosionen auslösen wenn nicht adäquat gekühlt wird.

Doch die Kühlung stellt eine riesige Herausforderung dar, die mit dem volumenmäßig größten Pool der Erde gelöst werden soll, der das aus den zertrümmerten Reaktoren auslaufende radioaktive Kühlwasser auffangen soll. Gelingt dies nicht, droht tausenden von Menschen der Strahlentod und wir hätten es mit einer noch größeren atomaren Verseuchung als bei der Katastrophe von Tschernobyl zu tun.

Der Rückbau der gesamten Anlagewert wird etwa 40 Jahre dauern und mindestens 150 Milliarden Euro verschlingen. Bedenklich sind nicht nur diese Fakten, sondern auch die Art und Weise wie die japanische Regierung mit der Situation umgeht. So sollen in 2020 im Fukushima Azuma Baseball Stadium die Olympischen Spiele in Japan stattfinden. Bei den astronomisch hohen Strahlenwerten im Kernreaktor ein schon fast tödliches Unterfangen.

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Auch soll das Sperrgebiet rund um den Reaktor teilweise wieder für die Rückkehr der Bevölkerung aufgehoben werden. Nur, um Entschädigungskosten zu vermeiden? >>Jetzt alles über die gesamte Wahrheit erfahren!

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8 Kommentare

  1. Ein SuperGAU ist niemals vorbei, liebe Freunde bei watergate. Und seit nicht so vermessen, uns Wahrheiten anzubieten, Wahrheiten, die durch Wahrnehmung und Interpretation von Laien zur Groteske werden kann.

  2. Wie so verklagt NIEMAND diese DRECKSSCHWEINE von TEPCO und die damalige gesamte korrupte US JAPANREGIERUNG?

    Nur weil es eine …….

    Eine echte RECHTE Partei hätte das schon lange gemach!!!!!!!!!

    Die GRÜNEN sins bei so etwas total fehl am Platze – diese USRALISTEN!!

  3. Kein einziges AKW hat eine simple Haftpflichtversicherung. Und es gibt noch kein einziges Endlager für den für Millionen Jahre strahlenden Müll.

    Achso, das ist kein Müll, sondern eine taktische Waffe. Im Kriegsfall über dem Gegner zerstäubt, macht Städte schnell steril…

  4. Tatsache ist das das Meer und Grundwasser noch jahrzehnte verseucht wird. Der geschmolzene Reaktorkern  wird noch 50 Jahre lang strahlen. Tschernobly war ein kleinerer Unfall und macht nach ca 30 Jahren immer noch Probleme und das werden nicht die letzten Alpträume sein. Schrottmailer sind noch genug in Betreib.

  5. Der Bericht weiß leider nicht was die Definition eines Supergaus ist.

    Astronomische Strahlenwerte? Wieso werden keine genannt? Ich war selbst in dieser Sperrzone und kann diesen Bericht so nicht bestätigen.

    Dieser "Bericht" ohne Quellen ist nur Panik mache.

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