Faule Kredite in der EU: 940 Milliarden Euro

Ein Berg von 940 Milliarden Euro an faulen Krediten hat sich in der EU-Bankenlandschaft angesammelt. Und nun? Lasst die Banken doch in Konkurs gehen!

Von Marco Maier

Die Finanzminister der EU-Länder trafen sich auf Malta, um über die weitere Vorgehensweise in Sachen faule Kredite bei den Banken zu sprechen. Diese haben sich inzwischen auf offiziell 940 Milliarden Euro zusammengeläppert. Diese im Neusprech "Non Performing Loans" genannten Kredite sollen offenbar in "Bad Banks" versteckt werden. Doch das "Aus den Augen, aus dem Sinn"-Spiel funktioniert da nicht wirklich und mit der Vogel-Strauß-Taktik werden die Summen auch nicht geringer.

Doch anstatt hinzugehen und die Banken vor die Hunde gehen zu lassen, will man diese noch irgendwie retten. Dabei müsste man den Leuten deutlich machen: Wer mit Banken Geschäfte macht, muss wie bei jedem anderen Geschäft auch damit rechnen, Geld zu verlieren. Immerhin ist jedes Bankguthaben auch nichts anderes als ein Kredit an die Bank – oder heute einfach nur eine äußerst schlecht rentierende Investition, die sogar mehr kostet als sie etwas abwirft.

Im Endeffekt heißt dies: Wer sein Geld in Banken investiert (egal ob Aktien, Anleihen, Sparguthaben oder sonst wie) muss damit rechnen, dieses Geld unter Umständen ganz oder zumindest teilweise zu verlieren. Genauso wie die Banken damit rechnen müssen, dass Kreditnehmer zahlungsunfähig werden – und dann eben eine Lücke von 940 Milliarden Euro schaffen. Für Banken darf es da keine anderen Regeln geben als für andere Unternehmen.

Teilen Sie diesen Artikel:
Lesen Sie auch:  EU-Rat will keine Massenmigration aus Afghanistan nach Europa zulassen

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

3 Kommentare

  1. Bankenpleiten lassen sich allgemeinverträglich abwickeln.

    Der Großteil der Bankeneinlagen sind nicht die Spareinlagen der Bürger, sondern die Aktienpakete der Hochfinanz. Also Banken wie Rothschild, Barclays, Citygroup oder GoldmanSachs.

    Wenn der Staat eine verantwortungsvolle Regierung hätte, würde sie die Banken pleite gehen lassen und nur die Kleinsparer retten. Rothschild und Co müssen dann den Schaden ausbaden. Was nur gerecht wäre, da die Bankiers auch an der Zockerpleite schuld sind.

    ——————————————————

    Bei unseren korrupten Regierungen läuft das Spiel hingegen umgekehrt. Da übernimmt die Regierung die faulen Kredite von Rothschild und Co. Und der Bürger wird dafür mit Steuern wie PKW-Maut oder Rentenabsenkung zur Kasse gebeten. Im Grunde ein Betrug.

    Und dann können Rothschild und Co mit diesen Steuergeldern weiter ungeniert zocken gehen.

    ——————————————————–

    AfD und Deutsche Mitte wollen übrigens beide die Bankenrettung beenden, die Altparteien hingegen nicht.

     

  2. Enttarnt: Die Umverteilung vom Volk zu den Mega-Reichen
    Der weltweite Schuldenberg ist im vergangenen Jahr auf 215 Billionen Dollar (202 Billionen Euro) angewachsen. Dahinter verbirgt sich die Umverteilung vom Volk zu den Mega-Reichen. Und das Geheimnis, wie man mit Geld-Schwindel so richtig reich wird.   Autor: Wolfgang Freisleben  

    US-Schulden 1900-2016: Unter Barack Obama verdoppelt

    Politiker und Ökonomen quittieren die jüngsten Horrorzahlen der weltweiten Verschuldung wie üblich mit Schweigen. Warum? Weil sie nichts vom Geld und dem weltweit herrschenden Finanzsystem verstehen. Auch das Institute for  International Finance, der weltweite Verband der Finanzbranche mit Sitz in Washington, von dem die Zahlen stammen……

  3. Die Finanzminister der EU-Länder trafen sich auf Malta, um über die weitere Vorgehensweise in Sachen faule Kredite bei den Banken zu sprechen.

    ———–

    Na, ja, was soll dabei rauskommen. Das Spiel läuft wie üblich: Gewinne werden privatisiert, Verluste der Großzocker (und da sind sie fast alle dabei, z.T. sogar auf Regierungsanweisung) natürlich 'sozialisiert', d.h. dem blöden Steuermichel aufgebürdet.

    Macht aber nix, gemessen an den Sonderschulden von 1,5 Billionen Euronen, welche das Merkel-Regime für unsere Schwerstbereicherer angehäuft hat (Quelle: Prof. Raffelhüschen in der Welt) , ist das eine Lappalie. Hinzu kommen noch die garantiert uneinbringbaren Forderungen der Deutschen Bundesbank aus den Target II Salden der ähäm 'Südländer', womit die sich bei den Deutschen kostenlose Kredite erschlichen haben und wobei diese Kredite sie noch nicht einmal im Ranking zurückstufen. Diese uneinbringbaren Forderungen dürften sich inzwischen auf eine Billion Euronen summieren, wobei der absolute Krösus und Spitzenreiter Italien mit fast 300 Mrd. Euronen ist.

    Macht nix, denn dafür ist die Bunzelrepublik nunmal da.

    Es lebe die ähäm….'internationale Solidarität'!   
     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.