Das Teilnahmeverbot für Russlands Kandidatin Julia Samoilowa am Eurovision Song Contest in Kiew zeigt wieder einmal, wie der Wettbewerb nur als politische Bühne missbraucht wird.

Von Marco Maier

Was einst ein friedlich-fröhlicher Gesangswettbewerb zwischen den europäischen Ländern begann, ist inzwischen längst schon zur Showbühne politischer Auseinandersetzungen geworden. Nicht das Können der Sänger und die Auswahl der Lieder spielen eine Rolle, sondern zunehmend politische Verhältnisse.

War es im Jahr 2014 in Kopenhagen schon ein Wahnsinn, wie die Tolmachewy-Schwestern aus dem Publikum heraus mit Buhrufen und Pfiffen bedacht wurden, weil man sie zu Stellvertretern der russischen Politik machte, so zeigt das Theater der ukrainischen Behörden rund um die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa, dass man das Ganze auch noch toppen kann. Denn wegen eines Krim-Besuchs der Sängerin wurde sie mit einem Einreiseverbot in die Ukraine belegt und selbst der Protest anderer ESC-Teilnehmerländer konnte Kiew nicht davon überzeugen, dies zu ändern.

Alleine der Umstand, wie die ukrainische Regierung den Wettbewerb als Politikum rund um den Streit um die Krim und die politischen Differenzen mit Russland ausschlachtet, sollte eigentlich zu einer Suspension des Landes aus dem Gesangswettbewerb führen. Doch weil die Marionettenregierung in Kiew von den meisten EU-Staaten gegen Russland unterstützt wird, gibt es außer ein paar kleineren Protesten keine Konsequenzen für die Ukraine.

Eine von den ESC-Veranstaltern vorgeschlagene Live-Zuschaltung der Sängerin lehnte der russische TV-Sender "Perwy Kanal" ab und betonte, dass dies den Regeln und Prinzipien des Wettbewerbs widerspreche. Auch wolle man Samoilowa nicht auswechseln, weshalb der Sender den ESC in Kiew nicht ausstrahlen wird. Eine logische Konsequenz des Verhaltens von Kiew und der Europäischen Rundfunkunion (EBU) als Dachveranstalterin.

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Die Menschen in den anderen Teilnehmerländern sollten es den Russen gleichtun und das Spektakel einfach boykottieren. Ein Gesangswettbewerb der als politische Bühne dient ist völlig entbehrlich.

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12 thoughts on “ESC – Boykottiert das Polit-Spektakel doch einfach”

  1. Unter dem Einfluß der grünen "Böll Stiftung" hat sich der ESC zu einer Propagandaveranstaltung für Globalisierung und Hetzveranstaltung gegen Russland entwickelt.

    Heute einfach Wurst.

      1. In Österreich wurden für den ESC 2 erfolgreiche Kabarettisten (Stermann u Grissemann) als Moderatoren geködert und haben damit erstaunlich bei linksintellektuellem Publikum/=etablierte Systemgünstlinge Erfolg gehabt. Das spricht nicht für das Niveau des Publikuns, aber doch erreichte die ESC-Ideologie unterstützt vom Bilderbergerkampfblatt "der Standard" eine breite meinungsbestimmende Gesellschaftsschichte

  2. ESC Gewinner bei letzten Wettbewerb war sowieso ein Russe, aber die Staatsmedien haben mit Manipulation das verhindert. Mit ARD/ZDR sitzen sie in der letzten Reihe, einfach abschalten diese Politshow.

  3. Das ist doch eh ne stockschwule Freakshow. Da springen doch lauter Schwuchteln rum.

    Und die politische Instrumentalisierung ist das Allerletzte.

    Sowas gucke ich schon seit Jugendalter nicht mehr.

  4. Was will man mit so einen Mist wie ESC, natürlich wird so ein Schwachsinn politisch mißbraucht. Dummheit für das Volk mehr ist das nicht. Sinnloses Gekreische für nix aber jeder Menge Kohle damit machen. Wie wärs mit einen Kackwettbewerb, wer den größten Haufen macht verdient ne Menge Kohle.

  5. Diese langweilige instrumentalisierte Posse ist so überflüssig wie ein Kropf.Ich glaube nach Nicole mit "Ein bißchen Frieden" habe ich keine Sendung mehr gesehen-zumindest nicht zu Ende gesehen.

    1. lol…da bist du mir ja um Welten voraus. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern (und das ganz ohne Demenz), wann ich mir das zuletzt angesehen hätte. Muss wohl in den 80igern gewesen sein ^^^^

      sorry ich will keinen beleidigen aber für mich ist dieses "Machwerk" einfach nur eine Show für geistig minderbemittelte Tiefflieger

    2. Jaja ein bisschen Frieden überall ein bißchen, darüber haben wir damals schon gelacht das war um die Zeit als wir noch Blumenkinder waren. Und  nein wir waren nicht Grün wir haben nur gehofft das unsere Welt friedlicher wird. Alles war umsonst und vierzig Jahre danach stehen  wir vor einen nicht endeten Alptraum. Wir wollten damals nichts böses aber wir konnten es nicht verhindern.

  6. Wow, das fällt den Leuten aber "früh" auf, das dieser Dreck, für den die BRD natürlich auch wieder am meisten zahlt, eine reine West-Propaganda-Show ist und von vorne bis hinten politisch instrumentalisiert ist.

    Die inszenierte Schwulenpropaganda, da,oder der verschobene "Sieg" für die Ukraine, hatten scheinbar noch nicht ausgereicht, oder was???

    Aber auch diese Jahr wird der dumme Pöbel wieder vor der Glotze hocken und sich den Propaganda-Müll freiwillig reinziehen. Genauso wie der Pöbel wieder bei CDU und SPD sein Kreuz machen wird.

     

     

      1. @Mona – Nicht immer von sich auf andere schließen, primitive "Mona", Sie GEZ-Zahlerin, Establishment-Wählerin und ESC-Zuschauerin, die von früh bis spät nur auf der Couch hockt und andere dazu aufruft doch endlich was zu machen.

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