Ein Drittel der Russen hält Krieg zwischen den USA und Russland für möglich

Die anhaltenden politischen Auseinandersetzungen zwischen Washington und Moskau sorgen dafür, dass rund ein Drittel der Russen einen Krieg zwischen den USA und Russland für möglich hält.

Von Marco Maier

Angesichts dessen, dass die Amerikaner immer mehr Truppen nach Osteuropa entsenden und sich die politischen Spannungen zwischen Moskau und Washington nicht wirklich lösen, halten nicht wenige Russen einen Krieg zwischen den beiden Mächten für wahrscheinlich. Das ist deutlich mehr als noch vor einigen Monaten, als es noch eine stärkere positive Grundstimmung angesichts der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten der Fall war.

Zwar halten laut einer Umfrage des russischen Meinungsforschungszentrums WCIOM 63 Prozent eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland für unwahrscheinlich, doch immerhin rund ein Drittel sieht das anders. Ganze vierzehn Prozent glauben, dass ein Krieg zwischen den Mächten bereits unterwegs ist. Ein Umstand, der doch bedenklich stimmt.

Insgesamt glauben jedoch ganze 80 Prozent der Befragten, dass die politischen Beziehungen zwischen Washington und Moskau angespannt sind und zumindest 15 Prozent denken, dass dies auch noch weiter anhalten wird. Insgesamt schwingt damit jedoch eine positive Grundstimmung mit, die wohl auf der Hoffnung aufbaut, dass US-Präsident Trump doch noch zu jenem Weg zurückfindet, den er im Wahlkampf ankündigte.

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7 Kommentare

  1. …. und wie sehen das die Amerikaner ?

    Vermutlich garnicht, betrifft sie ja auch nicht, wofür hat man den Kriegsspielplatz Bollwerk Europa.

    Solange die Amis von Kriegen leben, wird sich daran nix ändern.

    … es sei denn, es verirrt sich mal eine Megabombe direkt nach USA – es wird Zeit !

    Praktisch wäre "hintenrum" – vielleicht sollten die Europäer mal einen dbzgl. deal mit den Russen und Chinesen aushandeln.

    Eine Ozeanschlacht, steht ja niergends geschrieben, dass die immer auf dem Festland stattfinden müssen ….

    Dieses Mitteleuropa liegt schon verdammt ungünstig !

    Ich plädiere für eine andere Weltkarte, es sähe zumindest schon mal anders aus – Europa irgendwo am Rand – würde mir irgendwie ein besseres Gefühl vermitteln …

    1. würdest du eine "neue weltkarte" tatsächlich wollen, würdest du etwas dafür tun und nicht 18 stunden / tag hier rumsitzen und darüber philosophieren. 

  2. Trump als Marionette des tiefen Staates kehrt nirgend wohin zurück, sondern führt das aus, was ihm befohlen wird!

    Und wenn der Konflikt mit Russland gewünscht wird, bricht er ihn vom Zaun!

    Die USA und die NATO rüsten zum nicht zum Spaß gegen Russland und konzentrieren dort ihre Truppen bzw, unterhalten riesige Waffenlager dort, deren Standorte die Russen allerdings sicher kennen und neben Deutschland die ersten Ziele sein werden!

    Russland spielt nur noch nicht so mit, und läßt sich zu einem aggressiven Akt verleiten, der den USA das moralische Feiegenblatt umhängt, loszuschlagen!

    Aber der erste Schritt eines ernsten amerikanisch- russischen Schlagabtausches beginnt nicht an der russischen Grenze, sondern im Nahen Osten oder in  Nordkorea, wo die USA das Potential eines Krieges gegen Russland, China und dem Iran aufbauen wollen!

    Auf jeden Fall sind für mich die USA der Aggressor, denn Nordkorea wagt es nicht, als erster loszuschlagen.

    Daß Kim entsorgt gehört, weil er gegen das eigene Volk brutal vorgeht, ist evident, aber da kenn ich noch einen Staat in der Welt, der meines Erachtens wohl bedrohlicher ist für die übrige Menschheit!

    Und den USA geht es nicht um die nordkoreanische Bevölkerung, sondern um ihre geopolitische Strategie!

  3. Und wo fallen die Bomben. Auf Moskau oder Washington? Nein, Europa wird das Schlachtfeld sein. Und die ersten die es erwischt sind wir. Jeder russische General würde dies bestätigen. Was macht wohl ein General, der sein Handwerk versteht. Er versucht seinen Gegner ( Nato ) zu schwächen. Er würde versuchen, die Kommunikation und den Nachschub für die Nato nachhaltig zu stören. Und der grösste Teil dieser Ressourcen befinden sich  auf deutschem Boden. Die Russen werden eines nicht mehr zulassen. Fremde Truppen vor Moskau wird es nicht mehr geben. Deshalb findet ein Krieg nicht an der russischen Grenze statt, sondern in Westeuropa. Und die Pläne dafür liegen schon lange in den Schreibtischen des Pentagon und des Kreml. Und the first place für die Kriegsspiele ist Deutschland. Das ist natürlich kein Geheimnis. Und die Chance, das die " kleinen " taktischen Atombomben eingesetzt werden, ist sehr hoch. Dazu sind die Dinger nämlich da. Und immerhin hat jedes dieser Babys die mehrfache Sprengkraft einer Hiroshima-Bombe. Und sie werden nicht von den Amerikanern eingesetzt, sondern von deutschen Kampfpiloten, die sich die Dinger unter ihre Jets schnallen. Und dann? Fliegen sie  ihre Fracht in aller Seelenruhe nach Moskau? Weit gefehlt. Diese Babys sind für den Einsatz gegen deutsche Grossstädte vorgesehen, falls russische Truppen soweit vordringen können und sich die Lage der Nato verschlechtert. Daher der Name " taktisch ".

    Die Nato schützt uns vor nichts. Ob mit oder ohne Nato, von Deutschland bleibt nichts mehr übrig. Und ob z.B Niederländer, Franzosen, Engländer, usw. ihr letztes Hemd geben würden, um ausgerechnet Deutschland zu retten, halte ich für einen Witz. 

  4. Ein Drittel der Russen hält Krieg zwischen den USA und Russland für möglich

    ——–

    Wenn man weiß, WER in Russland seit den Tagen von Gorbi und Jeltzman die Medienlandschaft kontrolliert und beherrscht, ist das kein Wunder.

    Kriegshysterie hüben wie drübern, angeheizt durch die üblichen Verdächtigen, das ist eine äußerst gefährliche Situation.

    Und auch die von ähäm…Islamkreisen hofierte hardcore Kommunistenpartei des Nordkoreanischen Gulag-Lagers heizt die Kriegsstimmung an:

    In dem obigen 43-sekündigen Clip, augenscheinlich ein Mitschnitt aus dem nordkoreanischen Staatsfernsehen, ist eine hinter einem Orchester aufgebaute Videoleinwand zu sehen, auf der ein computeranimierter Atomangriff gezeigt wird.

    Pikantes Detail: Der Angriff richtet sich  gegen eine Stadt in den USA, womöglich San Francisco. Zunächst ist eine Rakete zu sehen, die sich – neben anderen – der Westküste der Vereinigten Staaten nähert und schließlich auf eine Region niedergeht, die wie die Bucht von San Francisco aussieht. Schließlich explodiert das Geschoss mit einem großen Feuerball inmitten einer Stadt.

    De kommunistische Verbrecherstaat Nordkorea arbeitet eng mit islamischen Staaten zusammen. So lieferte etwa der hardcore Scharia-Staat Pakistan beim Bau seiner eignen Atomwaffen das entscheidende technische Know-How.

    Mit der Androhung eines  atomaren Präventivschlags hat Nordkorea die rote Linie überschritten

    Bislang beschränkte sich Nordkorea mit wüsten Drohungen für den Fall, dass es angegriffen würde. Dabei bedrohte es auch Länder, die nie die Absicht zeigten, Nordkorea zu attackieren: Südkorea und Japan

    Doch nun, nach der Ankündigung eines atomaren Präventivschlagmuss Washington reagieren: Denn mit Hilfe seiner atomar bestückten U-Boote ist Nordkorea in der Tat in der Lage, etwa San Franzisco zu verwüsten. Sollen die USA abwarten, ob und wann Nordkorea diesen Schritt tun würde?

    Zumal das nordkoreanische Staatsfernsehen ein Video ausstrahlte, das exakt diesen Angriff virtuell zeigt. Dieses Video wurde nicht etwa von privaten Spinnern gemacht, sondern es entstand im Auftrag des unberechenbaren und sadistisch veranlagten nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un.

    1. "Sollen die USA abwarten, ob und wann Nordkorea diesen Schritt tun würde ?"

      Ist das nicht immer die Frage aller Fragen ? Drohgebärden auf beiden Seiten schaukeln sich hoch und irgendwann führt das "Vorspiel" zum "Hauptspiel". Einer muss und wird der Erste sein, der den "Präventivschlag" ausführt.

      Aber USA könnte Nordkorea auch den Chinesen überlassen – wollen sie aber nicht – also müssen sie mit einem entsprechenden Szenario rechnen.

      UND es wäre mehr als nur gerecht, wenn's in Amiland auch mal richtig rumst. Die amerikanische Bevölkerung, die sich seit Jahr und Tag einen feuchten Kehricht um die von ihnen finanzierten Toten schert, dürften auch mal was erleben.

      09/11 hat scheinbar nicht gereicht, sonst würden sich die Amis auch gegen die Weltweiten Kriege entrüsten und nicht bloß wegen ihrer wirtschaftlichen Nöte.

      Amiland muss umdenken, das halbe Land lebt von der Kriegsindustrie, so kann das unmöglich weitergehn.

      Wer nicht hören will, muss auch mal fühlen !

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