Seit einigen Jahren bahnt sich in Europa ein sukzessiver Niedergang der etablierten Parteien an. Rechts, Links, Mitte? Spielt kaum eine Rolle mehr.

Von Marco Maier

Jahrzehntelang haben in den sogenannten westeuropäischen Ländern vor allem drei politische Richtungen den Ton angegeben: Konservative, Sozialdemokraten und Liberale. Und auch heute noch, da reicht ein Blick in die nationalen Parlamente und ins EU-Parlament, halten diese Parteien immer noch ihre Mehrheiten – ergänzt um die mittlerweile ebenfalls als etabliert geltenden Grünen.

Doch die politische Konkurrenz schläft nicht. Die ganzen Krisen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass andere Parteien dieses politische Establishment mehr oder weniger erfolgreich angreifen können. Die Syriza in Griechenland, der M5S in Italien, der Front National in Frankreich, Podemos und die Ciudadanos in Spanien, die FPÖ in Österreich oder auch die AfD und die Linke in Deutschland sind solche Beispiele. Kommunal und regional schaffen es auch sonst immer wieder alternative Kandidaten und Parteien in die Ämter und Parlamente.

Dabei zeigt es sich auch: Die altpolitischen Begriffe von "rechts" oder "links" spielen immer weniger eine Rolle. Vor allem die sogenannten "Rechtspopulisten" zeigen wirtschaftspolitisch oftmals einen gewissen "Linksdrall", während (wie das Beispiel Emmanuel Macron in Frankreich zeigt) angebliche Linke nicht selten wirtschaftspolitisch "rechte" Positionen einnehmen. Die politischen Einordnungen verschwimmen also zusehends, während die sogenannte "politische Mitte" für immer weniger Menschen tatsächlich eine Option darstellt.

Das was wir derzeit erleben, ist eine Auflösung des etablierte Parteiensystems, in dem die Traditionsparteien über kurz oder lang nur noch eine Nebenrolle spielen werden. Stattdessen werden – auch durch die demographischen Veränderungen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen bedingt – immer wieder neue politische Kräfte aufkommen (und wohl auch wieder verschwinden). Das heißt auch: Die bisherigen politischen Staatsmodelle werden sich entsprechend verändern (müssen), um diesen Entwicklungen Rechnung tragen zu können.

28 KOMMENTARE

  1. Was ist der IST ZUSTAND?

    Die Parteiausrichtung, die Parteiinteressen, die Parteimauscheleien, Parteipakteleien stehen an 1. Stelle und das über Volkes Interessen. Die Politiker in diesen Parteien haben sich komplett von Volkes Wohl entkoppelt; je opportuner, je aalglatter, – um so größer der Erfolg für seinen eigenen Geldsack, nach mir die Sintflut, – bisher.

    Die Rechnung geht langfristig nicht auf und nun trtt eine Epoche des Boomerangs ein, von der wir nicht voraussagen können, wie sie ausgeht. Zuallererst muß mal die 68er  Generation ins kühle Grab, dann wird auch jede Wende zu schaffen sein. Allerdings wird das Paradies, das die 68er versaut haben als verloren abzuschreiben sein.

    • So lange weise Staatenlenker in Brüssel empfangen werden, bleibt alles in fetten Händen:
      „Im Hintergrund steht bei dem in Ungarn geborenen Soros der Ärger über die Schließung einer von ihm in Ungarn gegründeten Universität. Diese war von Soros als bewusster Gegenpol zu der Orban-Regierung gedacht gewesen, die den intellektuellen Eliten des Landes die EU schmackhaft machen und sie zum Sturz der Orban-Regierung motivieren sollte.

      Bislang bestätigte die Europäische Kommission, die die Gespräche organisiert, das Treffen, weigerte sich aber inhaltliche Punkte zu dem Meeting bekannt zu geben. Es hieß lediglich, die EU-Beamten würden mit dem Milliardär über „politische Entwicklungen“ diskutieren. Auch ob es eine Pressekonferenz oder Pressemitteilung zu dem Meeting geben wird, wurde nicht mitgeteilt.“

      • Nach Soros Manier sollte man hier eine "internationale Organisation" gründen, die ja dann unantasbar wäre! Natürlich vertritt sie in Wahrheit deutsche Interessen, man wird es aber nie und nimmer zugeben! Man muß die Strategien der obersten Staatenzersetzer für Deutschland nutzen, "kopieren"!

        Es wird ein heißer Tanz, aber ohne täuschen, tricksen und bluffen werden wir die Mischpoke nicht mehr los. Wir müssen sie dermaßen verwirren, dass sie nicht mehr ein noch aus wissen..Jeden Tag was Neues…

        Man muß bedenken, dass uns gewisse Gruppen auf allen Ebenen den Krieg erklärt haben. Nach dem Krieg hieß es doch: "nie wieder!" Haben wohl einge Leute tief und fest geschlafen…

  2. Vor allem ihre sich selbst überschätzenden Führerinnen, wie u.a. eine Angela Merkel, die von einer Time einst als mächtigste Frau der Welt bezeichnet wurde und nun schmerzhaft  erfahren mußte, fallengelassen zu werden. Und das nicht grundlos, da sie als die 'ungekrönte Königin' von Europa, in ihrer schon weit überzogenen Amtszeit, es nicht einmal fertig brachte, Deutschland in eine Souveränität, mit einem Friedensvertrag, mit einem Einwanderungsgesetz zu führen und das lückenhafte Grundgesetz durch eine Verfassung zu ersetzen. Sowas kann man nur noch als armselige Führerschaft bezeichnen, was jeder drittklassige Politiker in dieser Scheinrepublik fertig gebracht hätte, der seine Befehle von Washington erhält!

    • Was bitte ist an aus der Sicht der Neocons falsch, an der Richtung in die Merkel Deutschland führt?
      Die Frau macht einen Top-Job, wenn man es aus deren Sicht betrachtet.
      Wenn dabei sogar der eigene Mann wegrennt, dann spricht das für diesen Mann. Er zeigt, was zu tun ist, möchte man überleben: sich von dieser Frau trennen!

  3. Die Linken, sie haben mehre Namens-Metamorphosen durchlaufen und geben sich in Talkshows und Interviews gern als soziale Alternative aus, sind im Kern aber das geblieben, was sie immer schon waren – eine machtgierige Kaderorganisation eine marxistisch-leninistische Weltanschaungsorganisation mit stalinistischen Zügen.

    Das waren sie als KPD mit ihren terroristischen Horden, dem Roten Frontkämpferbund (RFB), das waren sie als von der Besatzungsmacht Russland eingesetzte Staatspartei im Bündnis mit den Sozialdemokraten (SED) und ihren diversen staatlich geschaffenen Unterdrückungsmechanismen – einschließlich der Stasi – und jetzt biedern sie sich wieder an und haben ihre "schlagenden" Kräfte in der ANTIFA.

    Sie sind der Kettenhund gegen alle bürgerlichen, vernunftbegabten Alternativen und lassen sich (ihre Organisationen, Vereine, Projekte usw.) fürstlich aus dem Topf der Steuerzahler dafür entlohnen.

    Überall wo die Linken an Landesregierungen beteiligt waren/sind, bzw. jetzt in Thüringen den MP stellen, führen sie schlagartig die Politik der im Artikel erwähnten etablierten Parteien aus. Auch deren Kungeleien übernehmen sie. Diese Partei betrügt ihre eigenen Wähler noch mehr als es die Grünen und Sozis tun, weil sie noch verlogener ist.

    Solange die AfD nicht ein deutlicheres Gewicht auch auf die sozialen Aspekte legt, werden die Linken immer wieder als Stimmenfänger agieren können.

    Die Linken gehören, wie die die anderen etablierten Parteien, auf den Müllhaufen der Geschichte.

     

    • Schon beachtlich, wie Sie die eigentlichen Verursacher des Desasters in Thüringen und Deutschland unauffällig in der Versenkung verschwinden lassen! Sie erwähnen CDU und SPD nicht einmal, ziehen jedoch um so konsequenter über eine der beiden echten Oppositionsparteien her. Ist Ihnen schlicht entgangen, mit welcher Arroganz und Machtbesoffenheit CDU und SPD sowohl in Thüringen als auch im Bund regiert haben, in Thüringen übrigens oft genug gegen eigene Gesetze verstoßen haben? Pilzskandal u.v.a. solcherlei Nicklichkeiten verzapft, Wähler belogen – gut, die Thüringer sind großteils ein zu duldsames Volk – und hinters Licht geführt!  Mit wem wollen Sie denn den ganzen Murks entsorgen? Bei allen Schwächen der Linken, wollen Sie etwa mit FDP oder den Grünen das Ruder herum reissen? Oder tun Sie bloß doch wieder CDU und SPD eine Aufgabe zuweisen wollen, an der jene wie bisher nur wieder jämmerlich versagen?! So wird das nichts Verehrter, besser nachdenken. 

      • @Imre

        Es ist immer wieder herzerfrischend den Kommentar eines Anhängers oder gar Mitglieds der Linken zu lesen.

        Arrogant Ratschläge erteilen, ohne selbst das verstehende Lesen zu beherrschen.

        Dann wünsche ich noch maximale Kampferfolge, Genosse Imre!

  4. "Das heißt auch: Die bisherigen politischen Staatsmodelle werden sich entsprechend verändern (müssen), um diesen Entwicklungen Rechnung tragen zu können."

     

    na da könn wir ja sicher sein, daß die etablierten sich was einfallen lassen, um uns weiterhin die hosen auszuziehn, und denen is doch jedes mittel recht von lug und trug bis hin zum mord

    • "Das heißt auch: Die bisherigen politischen Staatsmodelle werden sich entsprechend verändern (müssen), um diesen Entwicklungen Rechnung tragen zu können."

      Wird alles nicht so einfach, nachdem den Leuten nach dem 2.WK von den "Befreiern" alles, worauf eine gesunde Gesellschaft beruht, in den Köpfen für schlecht stigmatisiert wurde.

      • In den Nationalstaaten hat nach dem 2. Weltkrieg und vor  den EU-Bestrebungen,die "gesunde Gesellschaft" , sehr gut funktioniert. Mit den EU-Bestrebungen hat die zersetzende innerstaatliche Wühlarbeit in den Ländern begonnen. Destruktive innenpolitische Kräfte (Parteien) haben in Kollaboration mit ebensolchen internationalen begonnen die hochfunktionellen nationalen Ordnungsstrukturen und die gesellschaftlichen Werthaltungen zu zersetzen und zu zerstören. Frau Merkel hat den Genozid der europäischen Völker angestossen was ihr vor allem in Deutschland ohne auf parlamentarischen oder gesellschaftlichen Widerstand zu stossen gelungen ist.  

  5. Man kann es auf wenige Punkte reduzieren:

    Die etablierten Parteien sind unfähig geworden die Interessen des Volkes zu vertreten und durchzusetzen!

    Sie haben an ihrem eigenen Machtverlust aktiv mitgearbeitet indem sie nicht demokratisch legitimierten Neben- (inzwischen Hauptmächten) immer größeren Einfluss zugebilligt haben – und zwar ohne Not!

    Wirtschaft, Banken, Berater gehen in fast allen Bundes- und Landesminiterien ein und aus und schreiben sich auf den Leib geschneiderte Gesetze zu Lasten der Allgemeinheit! De facto ein Staatsstreich – natürlich auf die elegange Art – aber nichtsdestrotrotz genauso kriminell und zersetzend wie jeder andere Staatsstreich!

    Seit 15 Jahren läuft ein Putsch gegen Volk und Staat, der sogar von höchsten Staatsvertretern gebilligt wird! Das Volk, welch die höchste, beste und wahrhaftigste demokratische Legitimität hat, muß sich die Macht von diesen Putschisten zurückholen. Und da darf man nicht fragen, ob man den "ehrenwerten" Herren eventuell auf die Füße tritt!

    Eigentlich haben alle Machtcliquen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie besonders fähig darin sind, das Land im gesamten in den Abgrund führen! Dass sie das nicht auf dem Radar haben, sagt einiges über diese Leute aus!

     

    • Bakterien fressen in ihrer Gier den Wirt auf, in dem sie leben und mit ihren Ausscheidungen töten sie den Wirt und damit sich selbst.
      Sie sind so programmiert, sie können nicht anders. Der Wirt kann nur gerettet werden, wenn diese Bakterien vorab getötet werden.

      • Sehr richtig, so ist es Herr A.Müller! Auch die Analyse von "Diskowollo" trifft den Nagel auf den Kopf! Die etablierten Parteien sind nicht nur unfähig sondern sie stehen auch im Dienste von irgendwelchen subversiven internationalen  G e l d s ä c k e n !

        • Die Natur ist das Vorbild. Wie geht das Immunsystem mit den Feinden des Körpers um (Viren und unerwünschte Bakterien)? Die Killerzellen schalten die Feinde des Körpers aus, sodass sie keinen Schaden mehr anrichten können.

          Die o.g. Machtgruppen haben sich nachweislich als Feinde der Gesellschaft erwiesen! In Anlehnung der Natur müßte man diese Feinde ausschalten, bevor sie uns endgültig ausschalten! 

          Alle verfassungstreuen Organe mit Einflussmöglichkeiten müssen sich ernsthaft fragen, wann sie endlich tätig werden wollen, bis auch sie endgültig endmachtet werden! Wie lange wollen sie der internationalen Macht-Mafia noch tatenlos zuschauen?

          Das grundgesetzlich verankerte Widerstandsrecht ist mit gutem Grund ins wichtigste deutsche Gesetz aufgeführt worden! Makulatur oder Lösung?

           

  6. In SH wird der Bevölkerung nun endlich wieder ein Thema geschenkt, denn man hat keine anderen Themen, denn Pöbel Ralle hat sich vorgenommen vor der Wahl nicht zum AfD verkloppen aufzurufen bzw. zu twittern und die Plakate werden sowieso alle abgerissen von den blauen Avataren.

    Gut aber nun kommen wir zum "Skandal" wie die sechste Vertreterin des BUndestagspräsidenten es bestimmt betiteln würde.

    http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/landtagswahl-sh/daniel-guenther-zum-schlampen-vorwurf-das-ist-ein-echter-tiefpunkt-id16675681.html

    Ein gewisser CDU Günther soll "Wer Tischlampe" gesagt haben wollen zwei Zeugen gehört haben. Nun ist das sicherlich aus dem Zusammenhang gerissen worden. Komplett hat er wohl gesagt, "wer Tischlampe angelassen – wir müssen doch Stromsparen, weil wir sonst unsere Co2 Zertifikate verbrauchen".

    Jedoch haben nun diejenigen Vorstände eines gewissen Verdi Konzernes spät Nachtmittags kurz vor dem Golftermin beim Champagner zusammengesessen und sich gedacht. Prima da drehen wir ihm einen Strick draus. Er könnte auch Verdi- Schlampe gesagt haben.

    Na wahnsinn oder – wir haben endlich ein Problem. Die 52% Kriminalitätsratensteigerung in 2016 ist dagegen doch echt weggelacht oder?

     

  7. Der Niedergang der "etablierten Parteien" ist überfällig !

    Was wir haben ist nur noch eine einzige große Einheitspartei die am Niedergang des eigenen, deutschen Volkes arbeitet. Wir haben noch nicht mal mehr eine Oppositionspartei die zu allererst  das Wohle des eigenen Volkes im Blick haben müsste.

    Die Zeit fü dringende Veränderungen und neue Parteien  (zum Wohle des eigenen Volkes) sind notwendig, wir brauchen wieder Politiker/innen mit Anstand, Moral, VERSTAND, und die noch Liebe zum eigenen Land kennen –  die wirklich und wahrhaftig das Interesse des eigenen Volkes wieder im Vordergrund stellen.

    Von daher wähle ich Alternativen – und nicht die Einheitspartei ( CDU,CSU,SPD, LINKE,FDP,GRÜNE) !

    Meine Alternative ist und bleibt die AfD – denn sie gehört auf jeden Fall als Oppositionpartei in den Bundestag !!!

     

    • Die AFD will auch keine Oppositionsparteisein, sondern nur an die Fleischtöpfe. Und wo sehen Sie das eigene Land, daß man lieben könnte?

      • Es rentiert sich mal einen Blick auf das Programm der in Hintergrund gehaltenen Partei "Deutsche Mitte" zu werfen. Komisch, dass die hörstelsche Linie gar kein Gehör findet. Sie decken mit ihrer klar und einfach formulierten Programstrukturen alle Problembereiche tadellos ab.

      • Das ist vorweg eine diskreditierende Vermutung die sich real nicht erwiesen hat. Wenn es sich bestätigen sollte wird die AfD so schnell verschwunden sein wie sie aufgestiegen ist. Derzeit ist sie die einzige politische Kraft die die Altparteien entmachten kann.  Wünschenswert wäre das entstehen mehrerer Widerstandsparteien nach der Wahl. Das sie nichts finden was sie lieben könnten in Deutschland liegt daran, daß sie sich von der Politik "empathisch" verstümmeln haben lassen. Tatsächlich gibt es weltweit kaum ein Land, daß an hochethischer Kultur, kollektiver Schaffenskraft, Innovationsfähigkeit, überragende universielle Tüchtigkeit und Fleiß der Menschen, Ordnungsdisziplin etc. aufzuweisen hat als dieses Land. Von der landschaftlichen Schönheit und der Schönheit der Städte die Produkt der Hochkultur sind will ich gar nicht reden.  

        • Einen Schädlingsbefall mit Liebesentzug zu beantworten ist genau der falsche Weg. Die Schädlinge müssen bekämpft werden und zwar aus Liebe und Anerkennung zum eigenen Land und um die in Jahrhunderten gewachsene Hochkultur zu  r e t t e n !

        • @lümrod

          Die AfD hat momentan vier Vorteile, die man ihr nicht nehmen kann:

          1) Mit der AfD hat die kritische Wahlbeobachtung deutlich zugenommen. "Mauscheleien" wurden erschwert.

          2) Durch den Einzug in die Parlamente nimmt sie den etablierten Parteien fest eingeplante Sitze, was dort Unruhe  und Hektik auslöst.

          3) In den Parlamenten ist sie (je nach Stärke) auch in den Ausschüssen. So werden "Kungeleien" der Altparteien deutlich schwieriger oder werden sogar erst aufgedeckt.

          4) Die AfD hat deutlich dazu beigetragen die Grünen zu entzaubern. Die niedrigen Ergebnisse der Grünen sind mit auf die AfD zurückzuführen.

          Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, wenn die AfD ihre Wähler enttäuscht, wenn sie sich als ein Neuaufguss der Altparteien entlarvt, wird sie sehr schnell in die Bedeutungslosigkeit sinken. Noch traue ich vielen AfD-Politikern es zu, dass sie das auch wissen.

          Der Bürger beginnt langsam zu begreifen, dass er mit Wahlen auch einen gewissen Einfluss nehmen kann, zumindest kann er abstrafen.

           

          • Genau so ist es! Die Altparteien müssen ja jetzt schon im Wahlkampf viele Positionen der AfD übernehmen obwohl sie noch nicht einmal im Parlament sitzt. Ich zweifle überhaupt nicht daran, daß die AfD als Fundamentalopposition die Altparteien im Sinne einer Politik für die Bürger vor sich hertreiben kann. Vorausgesetzt man beginnt nicht mit einer Regierungsbeteiligung 2021 zu spekulieren. Der "cordon sanitaire" gegenüber den Altparteien ist ein unbedingtes " M u ß".

  8. Herrlich dennoch, daß viele die Lösung der Zinsknechtschaft darin sehen eine Partei zu wählen, die "Rente für alle" also eine weitere Zwangsabgabe einführen will in deren Genuß wir niemals kommen werden und das Beste daran deren Vorsitzende kommt von Goldman Sachs.

    Ich glaube ich habe mir gerade vor Lachen in die Hose gemacht. Wie nennt man das Lemmingklippenhüpfen in Etappen?

     

  9. Eine Partei lösst die andere ab, Was soll das ändern. Wir sind eine repräsentative Demokratie. Oder besser gesagt, eine Parteiendiktatur. Das Volk hat seinen Status als Souverän schon längst verloren. Was wir machen müssen, ist den Parteien ihre Macht zu rauben und den Einfluss des Staates auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Und dazu brauchen wir eine schon längst überfällige Verfassung. Das Grundgesetz ist so verfasst, das sie die Deutschen immer an der kurzen Leine hält. So ein Thema wie z.B.die Religionsfreiheit muss ein anderes Gesicht bekommen. Dort bestimmt der Souverän, was er will und was nicht. Eine Verfassung wird derart gestaltet, das sie unserem Interesse dient und nicht dem Interesse anderer.

    Ob nun etablierte Parteien oder Alternativen. Wir werden immer die Befehlsempfänger bleiben.

    • Der erste mögliche Schritt in diese Richtung ist das Wählen einer alternativen Partei. Diesen Versuch müßte das Wahlvolk breitflächig wagen. Danach wird man weitersehen.Jeder in der AfD und alle Spitzenkandidaten werden zur Kenntnis nehmen müssen, daß sie sich über eine Regierungsbeteiligung 2021 keine Gedanken machen müssen wenn ihre Politik darauf ausgerichtet wird den "cordon sanitaire" der Altparteien zu durchbrechen. In diesem Fall werden sie nämlich so schnell aus dem Bundestag fliegen wie sie hineingekommen sind. Das sei vor allem Frau Dr. Weidel Petry und Gesinnungsgenossen) ins politische Stammbuch geschrieben.

  10. "Oh man(n)" wie wollen sie denn jemals zu irgendwelchen konstruktiven Ansätzen kommen wenn stets alles und jedes mit vorauseilenden "Vermutungsmißtrauen" überschüttet wird. Abwarten wie die Dinge sich tatsächlich entwickeln ist eine gute Methode.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here