Eine höhere Industrieproduktion und die steigende Inlandsnachfrage tragen offenbar zu einem höheren Wirtschaftswachstum Chinas bei.

Von Marco Maier

Wie chinesische Medien unter Berufung auf einen Marktforschungsbericht der China International Capital Corporation (CICC) berichten, soll das chinesische Wirtschaftswachstum im ersten Quartal dieses Jahres bei 6,9 Prozent liegen. Im vierten Quartal 2016 lag das Wachstum offiziellen Zahlen zufolge bei 6,8 Prozent.

So seien die Einzelhandelsumsätze nach jeweils 9,5 Prozent im Januar und Februar im März um 10,2 Prozent gegenüber den Vorjahreszeiträumen gestiegen. Auch bei der Industrieproduktion gab es mit 6,3 Prozent in den ersten beiden Monaten, sowie 6,1 Prozent im März ein gutes Ergebnis. Indessen steigt der Konsumentenpreisindex um 0,9 Prozentpunkte, womit die Inflationsrate weiterhin moderat bleibt.

Für einen endgültigen Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik China im ersten Quartal 2017 wird man allerdings noch bis zum 17. April warten müssen. Doch die vorläufigen Zahlen lassen darauf schließen, dass das Reich der Mitte weiterhin recht solide Wachstumszahlen aufweisen wird.

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5 thoughts on “China: Wirtschaftswachstum zieht wieder an”

  1. Wer soll diese Zahlen glauben? Die Wohnungspeise explodieren, die Einzelhandelsumsätze wachsen (angeblich) zweistellig, aber es gibt dennoch praktisch keine Inflation?

    1. tm-Logik: "wachsende Einzelhandelsumsätze gibts nur bei hoher Inflation" ^^^^

      Fazit: "nicht genügend setzen !" und auf der Trollskala wieder nur 0 Punkte

  2. Produktionssteigerungen für die Binnennachfrage sind netto wohlstandsmehrend – solche für Exportimperialismus ein Verbrechen an ausländischen Gesellschaften

    Der Wohlstand einer Gesellschaft korreliert mit der Binnenproduktion in Kombination mit der gerechten Verteilung dieser Produktionsergebnisse.

    Infolge dessen ist Marktöffnung im Sinne der Globalisierung logischerweise wohlstandsmindern, da sie die feindliche Übernahme des Binnenmarktes durch Dumpinglohnimporte nach sich zieht und damit die Einkommen der Bevölkerung zerstört.

    Marktöffnung führt zur Griechenlandisierung der Handelsverlierer.

    ———————————————–

    Bei der heutigen Technologie ist es fast jedem Land der Welt möglich, fast alle Produkte des Bedarfs selber herzustellen. Deshalb sollte sich Handel mit dem Ausland auf Produkte beschränken, die im Inland nicht zu beschaffen sind.

    Handel ist nur dann kein Verbrechen, wenn eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz garantiert ist.

    Der Staat der Zukunft, in dem Einkommensgerechtigkeit und Wohlstand real sind, ist ein Selbstversorgerstaat.

    1. „…Der Staat der Zukunft, in dem Einkommensgerechtigkeit und Wohlstand real sind, ist ein Selbstversorgerstaat.“
      Hätte es sein können, aber Bismarck paßt nicht in die Neue Weltordnung: „Das Deutsche Reich ist sich selbst genug.“

  3. Staatlich finanzierte steigente Inlandsnachfrage wie in Europa ???    Das einzige was dann tatsächlich steigt ist die Staatsverschuldung ! Wie in Europa  . Industrieprotuktion teilweise auf Halte , jedenfals letztes Jahr . Diese Propleme haben wir ja auch in Europa und Japan . Kostenloses Geld der Zentralbanken ?. Nur die Verbraucher haben keins .

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