Das chinesische Elektroauto Geely "Panda". Bild: public domain

Spätestens in zehn Jahren will China in Sachen Automobile technologisch einen Vorsprung erarbeiten. Dazu soll auch die Entwicklung von Motoren mit alternativen Energien soll vorangetrieben werden.

Von Marco Maier

In einem Entwicklungsplan für die Autoindustrie, der von drei chinesischen Regierungsabteilungen erstellt wurde, heißt es, man wolle bis zum Jahr 2025 Durchbrüche in Schlüsseltechnologien, sowie die Vergrößerung des Anteils chinesischer Marken im internationalen Automarkt erreichen.

Das Ziel lautet: Bis zum Jahr 2020 soll die Produktion und der Verkauf von jährlich zwei Millionen Autos mit neuen Energiequellen (NEV) erreicht werden. Dies entspricht einer Vervierfachung der aktuellen Produktions- und Verkaufszahlen. Zudem will man zum weltweit größten Automobilproduzenten avancieren.

Beschränkungen der Regierung für die ausländische Eigentümerschaft an Joint-Venture-Autoherstellern in China würden "in geordneter Weise" abgebaut, merkt der Plan an. Das heißt: Für die ausländischen Automobilkonzerne sollen die Produktionsbedingungen erleichtert werden, indem die ausländische Beteiligung an Joint-Ventures in der chinesischen Automobilindustrie künftig über 50 Prozent liegen dürfen.

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Die Volksrepublik China ist der weltgrößte Automarkt, in dem alleine im vergangenen Jahr 28,03 Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Dies entspricht einem Plus von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nun will man bis 2020 jährlich 30 Millionen und bis 2025 sogar 35 Millionen Autos pro Jahr produzieren.

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10 KOMMENTARE

  1. Dann trifft uns die Globalisierung voll, und wir haben ausgegeistert. War aber von Beginn an des Globlisierungs-Kuschelrocks nicht schwer vorherzusehen.

    • Es war von Anbeginn verwunderlich, dass die Europäer, die Deutschen voran, in China vor allem ihre Benziner-Limousinen verkauften, obwohl klar war, dass der Markt sich auf die Bevölkerung auszurichten hatte. Will heissen, in China war völlig vorhersehbar, dass das Benzinauto bei dieser Masse an Menschen verheerende Auswirkungen auf die Umwelt haben wird.

      Gratuliere den deutschen Auto-Managern für ihre beispiellose Dummheit und Verschlafenheit. Anstatt an ökologischer Technik im mobilen Bereich intensivst zu arbeiten, vermittelten sie den Chinesen  das deutsche Know-how im Motorenbau und verkauften teure Benziner. Die Rendite konnte nicht hoch genug sein. Jetzt werden sie und ihre Folgegenerationen das Idioten-Management im Autobau teuer zurückzahlen.

      Den Chinesen kann man nur beipflichten, freue mich schon auf ihre ökologischen und relativ günstigen Autos. Das E-Auto hat keine grosse Chance, dafür fehlt die Infrastruktur für das Laden der Autos. Wer kauft sich schon so einen teuren E-Schlitten, mit dem man quasi nur in der näheren Umgebung herumkutschieren kann??? Der Hybrid bringt da schon viel mehr. Aber auch in dieser Technik sind die Asiaten den Europäern um Längen voraus. Gut geschlafen, Europäer! Das war kein Winterschlaf, sondern eine Jahre-Schlaf.

  2. Nur durch konsequent grüne Politik läßt sich die Zerstörung unserer Heimat durch dreckige Diesel und stinkende Benziner beenden. Fahrverbote sollten in weitestem Umfang das Nutzen vorsintflutlicher Technik verleiden. Unsere Kinder werden uns danken, wenn sie ein sauberes Land mit freundlich summenden E – Autos erben. Sie müssen dann auch nicht mehr Sklavenarbeit leisten, um schwere, eiserne Getriebe und Motoren herzustellen. Die Produktion von hochmodernen E – Autos und deren Batterien wird, weitgehend automatisiert, in Schwellenländern erfolgen, denen so Teilhabe geboten wird an einer nachhaltig lebenden Welt.

      • Erdlingen die Entstehung von Leben in einer höheren Dimension erklären zu wollen führt zu Nichts.
        Freuen wir uns doch lieber gemeinsam auf das neue Wirtschaftswunder, entstehend, wenn alle Parkplätze mit Steckdosen versehen werden.
        Und erst die vielen neuen Windkraftwerke, die es bald braucht.

        • Diese Signale sendeten sie schon im vorigen Beitrag; für sie und ihresgleichen kommt der Strom aus der Steckdose und alles weitere ergibt sich für einen Flachwurzler auf zwei Beinen von selbst, wobei ich Pflanzen ausdrücklich ausnehme, denn die reagieren intelligenter.

    • Rüdiger… diese Kinder, die dann ein "sauberes Land" voller Steckdosen geerbt haben, den Robotern beim produzieren von Batterien zuschauen können und sich über die "Teilhabe von Schwellenländern" am Wohlstand erfreuen dürfen … wovon leben die eigentlich in Deiner Vision der heilen Welt? Wovon bezahlen sie die Batterien aus den Schwellenländern, damit diese überhaupt erst zu freudespendendem Wohlstand kommen? Was fressen diese Kinder eigentlich in Deiner Vorstellung? Alle von der Tafel oder was?

      Vielleicht solltest Du nochmal darüber nachdenken, wenn Du wieder nüchtern bist. 🙂

  3. Diese Joint-Ventures dienen des Diebstahls von Kenntnissen über Hightech-Fertigungsverfahren. Die wollen deutsches Fachwissen erwerben und dann mit Dumpinglohn-Autos den Weltmarkt erobern. Die Deutschen wären dumm, wenn sie dieses Spiel mitmachen würden.

    Das gleiche Spiel spielten sie auch bei der Magnetschwebebahn, bei Solarpanelen und Windkraftanlagen.

    Es ist höchste Zeit, dass Deutschland eine Regierung bekommt, welche Deutsches Fachwissen schützt.

    • „Die Deutschen wären dumm, wenn sie dieses Spiel mitmachen würden.“

      Aber das ist doch schon längst der Fall. Und nicht nur die Deutschen, auch die Franzosen, die VS-Amerikaner, die Schweizer, praktisch alle, arbeiten dem NWO-Vorzeigeverwaltungsgebiet zu.
      Und schaufeln sich mittel- bis langfristig ihr eigenes Grab. Die haben doch schon sämtliche Fertigungsanlagen und damit zwangsläufig auch das Wissen, die Rohstoffe haben die sowieso. Der Faktor Zeit spielt für China.

      • Das ist alles sicher sehr schlimm.

        Deshalb schrieb ich auch, dass wir eine neue Regierung brauchen, die dieses Spiel schnellstens beendet.

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