Der Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), sieht das Militär für Rechtsextremismus "gewiss strukturell anfälliger" als andere Bereiche der Gesellschaft, so Bartels in der "Welt am Sonntag".

Von Redaktion

"Hierarchien, Waffen, Uniform – das zieht manchen Bewerber an, den die Bundeswehr nicht haben wollen kann". Eine rechtsextremistische Gesinnung "und Soldat sein schließen sich aus." Vor einem Generalverdacht nimmt Bartels die Armee in Schutz: "Die heutige Bundeswehr ist älter, professioneller, familienorientierter als etwa die einstige große Wehrpflicht-Armee mit ihren 500.000 Soldaten. Sehr viele Soldaten pendeln, haben die Familie als Lebensmittelpunkt, nicht den Kameradenkreis."

Nach der Enttarnung des offenbar rechtsextremen Oberleutnants Franco A., der ein Attentat mit fremdenfeindlichen Motiv geplant haben soll, werden auch die Kontrollmechanismen bei der Bundeswehr von politischen Experten missbilligt. "Rechtsradikale herauszufiltern hat bei der Bundeswehr nicht immer gut funktioniert. Da wurde eindeutig zu wenig getan", bemängelte Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag der "Welt am Sonntag".

Auch Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Linkspartei, sieht den Umgang mit Rechtsextremismus in den Streitkräften kritisch. "Es gibt ein unübersehbares Problem mit Rechtsextremismus in der Bundeswehr", sagte sie der "Welt am Sonntag". Allein im Jahr 2015 habe der Militärische Abschirmdienst (MAD) 149 neue Verdachtsfälle behandelt. Es würden nicht ausreichend Konsequenzen gezogen, beklagte Buchholz.

Rechtsradikale Taten würden oftmals als die von einzelnen Personen dargestellt, mögliche Verstrickungen in Netzwerke und Organisationen der extremen Rechten bagatellisiert. Um Fälle von Extremismus in den Streitkräften in Zukunft zu verhindern, verschärft die Bundeswehr nun die Kontrollen. "Ab dem 1. Juli wird jeder, der in die Bundeswehr eintritt, sofort einer ersten Sicherheitsprüfung unterzogen", erklärte Wehrbeauftragter Bartels. "Damit können bereits auffällig gewordene Nazis oder Islamisten leichter herausgefischt werden."

Loading...

Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Henning Otte, will zunächst "die weiteren Hintergründe" im Fall Franco A. abwarten. Grundsätzlich sei jedoch klar, "dass bei der Bundeswehr konsequent gegen Extremismus vorgegangen wird", sagte Otte der "Welt am Sonntag".

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

22 thoughts on “Bundeswehr anfälliger für Rechtsextremismus”

  1. "Rechtsextremismus" – indifferentes Schlagwort der Diffamierung

    Sind die Soldaten rechtsextrem oder patriotisch?

    Diffamieren die Altparteien vielleicht jeden als "rechtsextrem" oder "ausländerfeindlich", der die Umvolkungspolitik Merkels ablehnt?

    Ist gesunder Patriotismus, der die Heimat bewahren und schützen will vielleicht eine ehrenwerte Form von Anständigkeit?

    Sollten die Soldaten also Patrioten sein – sind die Altparteien mit ihrer Umvolkungspolitik folglich unanständig?

    1. Man liegt ziemlich richtig,

      wenn man den offiziell verwendeten Begriff Rechtsextremismus als

      bloßes Mittel zur Denuntiation von Globalisierungskritik wertet.

      Die Wenigen tatsächlich Rechtsextremen(Nazis) haben politisch kaum Bedeutung.

    2. Eben! Was "rechtsextrem" ist definieren in Merkel- Deutschland die Linksextremen. Deutsche Soldaten müssen selbstverständlich zu identitätslosen internationalen Tötungsmaschinen erzogen werden. So wollen es die destruktiven materialistischen internationalen Freunde von Merkel & Co.

  2. Hier in Dummland ist Alles "Rechtsextem" was dieser verbrecherischen Merkel und Ihrem rot -grünen Gesinde nicht in den Kram passt.

    …………wo ist Links, wo ist rechts…?…..

    Eine Schande für "Deutschland" ist dieser zusammengewürfelte Haufen der sich Deutscher Bundestag nennt.
    Lügner, Betrüger, Rauschgiftdealer, Rauchgiftabhängige, Fälscher, Pädophile, Kinderfi…., Denunzianten, Deutschlandhasser,
    Hochstapler, Vertuscher, Wendehälse und noch vieles, vieles mehr. Mit solchen Menschen würde ich nicht einmal zusammenarbeiten geschweige zusammensitzen. Und solche Menschen stimmen für Deutschland Gesetze und sonstiges ab.
    Das ist doch alles lächerlich. Sowas ist doch kein Vorbild geschweige überhaupt ein Bild für Deutschland, sie verdienen weder Respekt noch Ehrfurcht. Die gehören alle woanders hin aber nicht in den Deutschen Bundestag ! 

    ………wenn noch Soldaten auf Volkes Seite sind, ist noch nicht Alles verloren, und sie helfen uns vieleicht den Saustall auszumisten.

  3. Jede Armee ist heute rechts: Soldaten haben einzustehen für Volk, Heimat, Vater-/Mutterland, Familie und Kultur. Militär ist sogar rechtsextrem, weil es bereit ist, zur Verteidigung dieser Werte Gewalt anzuwenden.
    Das Gegenteil wäre ein multikultureller Söldnerhaufen.

  4. Was redet der Mann da für eine Scheiße!              Nach Definition der "Mafia der politisch Korrekten" könnte dann jemand, der per Eid schwört, das "deutsche Volk zu verteidigen", rechtsextremer Gesinnung sein. Ich kenne den genauen Wortlaut der heutigen Vereidigung nicht, gehe aber davon aus, dass nachwievor ein sinngemäß gleicher Wortlaut verwendet wird, wie vor 45 Jahren.                                            Wie sich Politdarsteller populistischer Schlagwörter zur Herabwürdigung patriotisch gesinnter Bürger, in diesem Falle sogar von Soldaten (von denen man eine solche Einstellung/Gesinnung erwarten sollte) gebetsmühlenartig bediene, ist schon peinlich zu nennen.   PS. Sind diese Leute nicht auch vereidigt worden?

    1. Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“

      – § 9 Soldatengesetz, Eidesformel für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit

      Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

      – § 9 Soldatengesetz, Gelöbnisformel für Wehrpflichtige Soldaten

      Alles Rassisten und Nazis, die so etwas schwören!

      Politisch korrekt müsste ja (was so auch vorgesehen ist) das deutsche Volk aus der Eidesformel verschwinden, damit Deutschland nicht weiter 'rechtsextrem' und 'Nazi' ist:

      "Ich schwöre bei Allah dem Alläächtigen, dem Vasallenstaat US-rael, Bünzelrepüblik Alemoneystan, treu zu dienen und diejenigen die hier schön länger leben sowie diejenigen, die hier noch nicht so lange leben  und auch  das Recht auf die Scharia tapfer zu verteidigen, Inshallah! "

      1. Der Spaß am Sonntag!  –  'Mal nebenbei bemerkt, mir wurde anno 1978 nach meiner Zeit als Soldat der BW zur Entlassung in die "Reserve" noch etwas mitgegeben, an das ich mich erst in den letzten Jahren wiederholt erinnere – "Sie wurden mit Ihrer Entlassung nicht von Ihrem Eid entbunden!"

  5. Da wäre es doch sinnvoll, die Bundeswehr würde die schlagkräftigen Vertreter der Antifa in die Bundeswehr holen würden um auch hier den Kampf gegen Rechts zu führen! Dazu zahlt dannn Anetta Kahane  und Frau Schwesig noch einen fetten Beitrag zur Finanzierung!

  6. Mann, ist das wieder alles verlogen. Bei Islamisten in der BW wird kein halb so großer Aufstand gemacht.

    Franco A. ??? … was ist das eigentlich für ein Landsmann ?

    1. Egal was Franco A. für ein Landsmann ist.Der nächsten islamische Anschlag wird

      dem deutschen rechtsextremimus in die Schuhe geschoben.

      Dann sind die islamischen Halbgötter aus dem Schneider

  7. Vielleicht sollte man ein Schipperbataillon oder besser noch ein Minenräumkommando parlamentarischer Schwätzer aus allen nicht-rechten Bundestags-, Landtags-, Regional- oder Kommunalparlamenten zusammenstellen. Dort mögen sie dann nach Herzenslust schwätzen  …

    Ansonsten: Was für eine "Redaktion" hat denn den obigen Artikel verbrochen? Die "taz"-Redaktion? Der "Spiegel"? "Konkret"? Die "Rote Fahne"? Sechsmal das Wort "rechtsextrem" – 1989 war man noch "rechtsextrem", wenn man die Mauer weg haben wollte und für die Wiedervereinigung eintrat.

    "Franco A." ist übrigens keineswegs "enttarnt", denn weder kennen wir, das Deutsche Volk, seinen vollständigen Klarnamen noch seine tatsächliche Abstammung, ganz abgesehen davon, daß die ganze Geschichte ohnehin wieder reichlich konstruiert wirkt, der übliche "BRD"-Schwindel eben!

  8. Soldaten sind von Natur aus berufliche und entlohnte Verteidiger ihrer Gemeinschaft. (Der Wortanklang an Sold/Söldner ist etwas irreführend.) Wo Soldaten fehlen, entsteht oft eine ehrenamtliche Bürgerwehr, die sich am besten in Freikorps (Partisanen) organisiert.

    Soldaten sind nicht Söldner, die gegen Bezahlung für ihnen fremde Gemeinschaften oder Interessen auf Befehl eingesetzt werden, wie nichtfranzösische Vertragskämpfer der Französischen Fremdenlegion.

    Die bei der Bundeswehr Beschäftigten (weil ohne Wehrpflicht kann man diese Kämpfer so nennen) arbeiten derzeit wie Söldner: Für fremde Interessen greifen sie fremde Völker an, naturrechtlich und gefühltermaßen völkerrechtswidrig, oft auch nach geschriebenem Recht völkerrechtswidrig. Die natürliche Aufgabe, Verteidigung der Heimat gegen unangemeldet und daher rechtswidrig Eindringende – darunter hunderttausende Sozialfürsorgebetrüger, amtlich angelockte Weltenbummler auf Kosten der Steuerzahler der invadierten Staaten, Sexualstraftäter und andere Kriminelle sowie orientalische Vergeltungspartisanen – wird den Bundeswehrsoldaten nicht angeordnet oder es wird ihnen sogar untersagt.

    Wenn "links" das Gleiche aller Menschen bezeichnet und "rechts" das Besondere jedes einzelnen Menschen und jeder evolutionär und kulturell gewachsenen Abstammungs- und Traditionsgemeinschaft, so wird man das Verteidigen von je einzigartigen und unwiederholbaren Menschen und Gemeinschaften nur als "rechts" kategorisieren können: Russen verteidigen Russland, Ungarn verteidigen Ungarn, Chinesen verteidigen China. 

    Deutsche aber dürfen Deutschland von Amts wegen nicht verteidigen. Deutschen Soldaten wird befohlen, insofern "links" zu sein, als sie etwa den Orient gleichschalten müssen. Mohammedaner lehnen den Zins ab, aber den Soldaten aus Deutschland wird befohlen, den mohammedansichen Kulturkreis mit militärischer Gewalt zur Zinswilligkeit zu zwingen, also Fremde gleichzuschalten, ihnen typisch westliche zinsbedingte Angst und Arbeitshetze aufzunötigen, eine andere, in sich vernünftige und eher gemächliche Wirtschaftskultur (oft mitsamt Gebäuden) zu ruinieren. Ohnehin ist es eine Belästigung und schwere sittliche Verfehlung, viele Jahre uniformiert und bewaffnet in fremden Ländern herumzutrampeln, bis ehemals schöne freundschaftliche Haltungen, besonders von Orientalen zu Deutschen und zu Deutschland, umschlagen in Verärgerung, Verbitterung, Wut, militant werdende Abwehr und schließlich sogar Vergeltung.

    Deutsche Soldaten spüren, wie sehr sie von Obrigkeiten missbraucht werden. Dieses Gespür ist ein Zeichen menschlicher und politischer Gesundheit, das beste Ehre verdient. Die korrupten, grenzenlos totalitären Obrigkeiten hingegen verdienen alle Verachtung, denn sie sind Feinde der Deutschen und Feinde der Völker Europas und des  Orients.

    1. "Deutsche Soldaten spüren, wie sehr sie von Obrigkeiten mißbraucht werden……." –  In diesem Falle eine kritische, dem "politisch Korrekten" entgegenstehende Haltung einzunehmen, steht auch einem Staatsbürger in Uniform zu. Die "Verteigungsministerin" kritisierte unlängst einen solch erkennbaren Trend innerhalb der BW.

  9. Was für eine Art " Soldat " möchte man den gern. Den Bürger in Uniform. Schwachsinn. Den kann es nicht geben. Tagsüber den Gladiator, der sich mit Verachtung und Mut gegen jeden Feind wirft und am Feierabend der brave Bürger, der Babys wickelt und die Restwäsche wegbügelt. Solche Soldaten wünscht man sich bei unseren Politdarstellern, aber die gibt es nicht. Ein guter Soldat hat ein ganz bestimmtes Profil und das kann nicht politisch korrekt sein. Ein Soldat ist dafür da zu töten und zu verteidigen. Dafür muss man ein ganz bestimmter Typ Mensch sein. Wenn man das auch nicht mehr zulässt, macht die Bundeswehr keinen Sinn.

  10. Womöglich hat da ein moslemischer Asylant und Invasor den man zu "Integrationszwecken" so schnell als möglich und unkontrolliert in die BW eingeschleust hat, geplant Asylanten einladende Politiker zu sprengen. Da weiß man ja gar nicht mehr wie man lügen soll bei diesem Durcheinander!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.