Eva Glawischnig, Grüne. Bild: Wikimedia / Manfred Werner CC BY-SA 3.0

Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich kämpfen die Grünen mit erheblichen Problemen. Glawischnig wird wohl bald zurücktreten – doch als Nachfolger will sich niemand anbieten.

Von Michael Steiner

In der Bundesrepublik sehen sich die Grünen mit sinkenden Zustimmungswerten konfrontiert, die auch dafür sorgen, dass sie aus zwei Landtagen flogen und noch einige Zitterpartien bevorstehen. In Österreich sieht es zwar (noch) bei den Umfragen nicht so desaströs aus, doch der Streit mit den als radikale Linksextremisten bekannten "Jungen Grünen" und Führungsprobleme machen es der Partei in der Alpenrepublik nicht leicht.

Inzwischen sorgen die parteiinternen Probleme dafür, dass ein baldiger Rücktritt von Grünen-Chefin Eva Glawischnig erwartet wird. Zwar konnten die Grünen inzwischen in mehreren Bundesländern die Regierungsverantwortung mitübernehmen, doch als Mehrheitsfähig gelten die Positionen der Partei nicht, so dass sie bis auf einzelne starke Ergebnisse auf kommunaler und auf Länderebene im Bund weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau herumgrundelt.

Mit ein Grund für die Probleme sind die stark zerstrittenen Flügel der Partei. Von der desaströsen Performance der Bundesregierung profitierten bislang vor allem die Freiheitlichen, während die Ökopartei zu sehr mit sich selbst beschäftigt war und gerade im Zuge der Migrationskrise erkennen musste, dass die "No Border"-Politik in Österreich von der breiten Masse der Bevölkerung einfach nicht akzeptiert wird.

Über kurz oder lang droht den österreichischen Grünen auch das Schicksal der deutschen Schwesterpartei. Ohne charismatische Führungspersönlichkeiten, die auch mit Ecken und Kanten aufwarten können, bleibt es bei der einfärbigen Politik für ein wenig mehr Umwelt- und Tierschutz, Genderideologie, oberlehrerhaftem Vorschriften machen, sowie der Klientelpolitik für irgendwelche Minderheiten. Doch das wird irgendwann nicht mehr ausreichen, um überhaupt noch zehn Prozent der Wähler für sich zu gewinnen. Aber Glawischnigs Job will auch irgendwie niemand übernehmen…

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4 KOMMENTARE

  1. Die grünen auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit – Sie finden mich in Tränen aufgelöst!

    Was soll die Welt nur ohne grüne Päderasten, Kiffer und Crystalmeth-Schwuchteln machen?

    Was wäre die Welt ohne die dauerbetroffene Claudia Roth?

    • Zukünftige Bedeutungsolsigkeit oder nicht. Die Rolle der nützlichen Idioten, der Spalter unter den Parteien, den Mehrheitsbeschaffern für Kriegeintritts-politik und Zersetzung der Gesellschaft haben sie geschafft. Das reicht für jene, die sie installiert und 35 Jahre hofiert haben. Ihr Wirken hat sich inzwischen verselbstständigt und nun sind sie entbehrlich.

  2. Der Artikel verharmlost die Grünen Österreichs in ziemlich unrealistischer Weise! Die österreichischen Grünen sind ebenso eine staats- volks- und gesellschaftszersetzende Partei wie die Deutschen Grünen. Sie haben die derzeitigen Zerfallszustände ebenso wie die deutschen Grünen seit Jahren herbeiagitiert und haben die Überfremdung gemeinsam mit den ausländischen Agenten der NGOs agressiv betrieben und die Infiltranten angeleitet Strukturen zu bilden die dazu angetan sind die Homogenität des Landes auf allen Ebenen zu zerstören und die wertschaffenden Menschen in Österreich auszuplündern. Die Drahtzieher dieser Parteien gehören in Wahrheit vor ein Volksgericht gestellt. Ihr Wähleranteil ist zwar unbedeutend (einige %te sind ihnen in A sicherlich noch durch Wahlbetrug zugefallen) ihr politischer Einfluß ist aber fast so hoch als wären sie Regierungspartei.. Das ermöglichen ihnen jene staatsfeindliche Kräfte im Hintergrund auf deren Gehaltslisten sie stehen und an die sie Österreich dreimal am Tag verraten. Es handelt sich um eine Partei die mit Stumpf und Stiel in den politischen Orkus getreten werden sollte.  

  3. Die Grünen werden auch nicht mehr gebraucht.

    Grüne Positionen wurden zur Schwächung der Gesellschaften(Feminisierung,Genderung) gebraucht, damit

    so etwas wie die Muselinvasion klaglos hingenommen wird.

    Das wird nicht mehr benötigt weil es ja jetzt bestens klappt.

    Zudringlinge und Frankfurter Schule bzw. Grüne Positionen sind inkompatibel.

    Man kann jetzt auf die verzichten.

     

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