Atombomben: US-Selbstherrlichkeit

Auch wenn eigentlich alle Atombomben verschrottet gehören, so zeigt der jüngste Atombombentest der USA, wie selbstherrlich man dort diesbezüglich agiert.

Von Marco Maier

Faktisch im gleichen Atemzug, mit dem man in Washington Nordkorea mit Luftangriffen droht, sollte das Land einen weiteren Atombombentest durchführen, führten die Vereinigten Staaten von Amerika einen solchen Test mit der Trägerplattform für den Atomsprengkopf auf einem Militärgelände in Nevada durch. Dort warf eine F-16 zum ersten mal eine Atombombe (ohne Sprengkopf) des modernisierten Typs B61-12 ab.

Die Atombombe, die mit rund 3,6 Metern Länge und 350 Kilogramm Masse auch von den einfachen US-Kampfjets transportiert werden kann, soll eine einstellbare Sprengkraft von zwischen 300 und 50.000 Tonnen TNT besitzen. Rund 20 US-Atombomben lagern unter anderem in Deutschland und sollen (nach einem Plan von Trumps Vorgänger Obama) modernisiert und offenbar durch die neue B61-12 ersetzt werden.

Washington zeigt mit dem Test jedoch wieder einmal, wie selbstherrlich man dort agiert. Auch wenn die nukleare Aufrüstung prinzipiell abzulehnen ist, so beweisen die Amerikaner wieder einmal, dass sie sich selber Rechte herausnehmen, die sie manchen anderen Ländern nicht gewähren wollen. Je nach politischer Führung selbstverständlich. Denn wenn z.B. Israel, Indien oder Pakistan entgegen des Sperrvertrags Atomwaffen besitzen, ist das offensichtlich egal. Aber wehe, Länder wie Nordkorea oder auch der Iran würden welche besitzen wollen, dann geht's rund.

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4 Kommentare

  1. na klar, is doch scheisse , wenn die sich wehren können.der ami is nur der held, wenn sie gegen unterentwickelte kämpfen können, sollte mal was ausgeglichen sein, dann müssen sie kämpfen.und dann könn se nich hehe

  2. War das nicht schon immer so : Der Chef hat die dicksten Zigarren !

    … reagieren die eigentlich auf ein Erdbeben auch so empfindlich wie ein AKW ?

  3. Krieg, Verbrechen und Unmenschlichkeit hat einen Namen: USA

    Wer die USA als Freund betrachtet, hat den allerschlimmsten Feind in seinem Land.

    Für die verkommene und verlogene USA gibt es keine Kompromisse und wenn doch, dann immer zu Ungunsten der Anderen.

    Der Hass in allen Ländern dieser Erde gegen die USA ist eine Folge der babarischen Kriege gegen Souveräne Staaten.

    Die deutsche Regierung unter Merkel fühlt sich dem kriegerischen Amerika verbunden und zeigt damit ihr wahres Gesicht der Unmenschlichkeit.

    Große Schande der verlogenen "Demokratie".

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