Aus Sicht der deutschen Arbeitgeber hat die Rente mit 63 zu einer spürbaren Verschärfung des Fachkräftemangels geführt.

Von Redaktion

„Fast 700 000 Versicherte haben inzwischen die neue abschlagsfreie Rente ab 63 in Anspruch genommen. Das hat für Betriebe und Beitragszahler schmerzhafte Folgen“, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Rente ab 63 entzieht den Betrieben wichtige, dringend benötigte Fachkräfte“, so der Präsident der der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) weiter. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen Milliarden aufbringen, um die abschlagsfreie Rente ab 63 zu finanzieren.“

Seit Mai 2014 haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren mit 63 abschlagsfrei in den Ruhestand zu wechseln. Laut aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund, die dem RND vorliegen, haben bis Februar dieses Jahres rund 723 000 Arbeitnehmer einen entsprechenden Antrag gestellt. Der allergrößte Teil dieser Anträge wurde bewilligt, insgesamt rund 687 000.

Vor allem angesichts der großen Herausforderungen des demografischen Wandels halten die Arbeitgeber die Regelung für ein falsches Signal zur falschen Zeit und erwarten von der nächsten Bundesregierung eine Kurskorrektur. „Die Rente mit 67 ist richtig und muss angesichts der gestiegenen Lebenserwartung konsequent umgesetzt werden“, fordert BDA-Chef Kramer. „Das würde uns bei der Fachkräftesicherung helfen und dazu beitragen, dass die Rentenversicherung finanzierbar bleibt.“

Außerdem wünschen sich die Arbeitgeber mehr Flexibilität beim Übergang in den Ruhestand als bisher. „Ältere sollten private und berufliche Lebensplanung individueller handhaben können und für längere Beschäftigung Anreize erhalten“, sagte Arbeitgeber-Chef Kramer. „Die Übergänge können gleitend gestaltet werden.“

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24 thoughts on “Arbeitgeberverband kritisiert Rente mit 63”

    1. Warum hat der so ein sympatisches Judengesicht? – Ist es nicht merkwürdig, daß jeder BRDDR-Verband von Judengesichtern geleitet wird?

  1. …….Arbeitgeber müssen Milliarden aufbringen, um die abschlagsfreie Rente ab 63 zu finanzieren… es geht hier nur um die Milliarden, sonst um nichts. Einstellen will man die "Alten" nicht und zahlen will man für die "Alten" erst recht nicht. Man soll schaffen und dann anschliessend tot umfallen.

    1. Wer in Rente geht, der kann doch unbegrenzt hinzuverdienen! Und bei Renten, welche sich immer mehr der 800-Euro Marke nähert, müssen Rentner weiter schufften. Leider kann nicht jeder BRDDR-Rentner die körperliche Höchst-Leistung erbringen, von denen so verführerisch in den Gesundheitsmagazinen die Rede ist. – Malocher aus dem Bau- und Baunebengewerbe sind nun mal mit 60 kaum noch beruflich zu gebrauchen!

      Das Problem liegt nicht bei den Alten, sondern bei den Jungen. Wir sollten dafür sorgen, daß grundsätzlich ab dem 15. Lebensjahr jeder arbeiten muß! 

  2. Typisches Kapitalistenausbeuterschwein, nie körperlich gearbeitet, aber von den fleißigen Menschen verlangen für diese Verbrecher das Leben und deren kriminellen Machenschaften, in Saus und Braus zu finanzieren

     

    ……..Mensch der Arbeit, aufgewacht, und erkenne Deine Macht,

    …………."Alle Räder stehen still, wenn der starker Arm Es will

     

  3. Klar, besser arbeiten bis 85 oder so bei immer weniger Jobs und gleichzeitig Hunderte Millionen hochqualifizierter Analaphabeten ins Land holen, die dann ganz sicher unsere Rente bezahlen, wenn wir 100 oder 1.000 oder 10.000 Jahre alt sind.

    Joa, das macht Sinn, man muss sich eben nur einen dicken Sprung in der Schüssel oder eine Dauerkarte für den Privatpuff der Familie Rothschild haben.

  4. Wenn die AfD im Moment nicht so verstritten wäre (der Parteitag schafft hoffentlich Klarheit gegen Petry) wäre das doch eine Steilvorlage der Extragüte.

    Ingo Kramer, Chef der DHIK und Merkel-Paladin spricht sich offen, wiederholt und aggressiv gegen deutsche Arbeitnehmer aus.

    Umgekehrt fordert er den freien Zustrom stärker pigmentierter Personen, damit also die Restzerstörung des durch die eigene Bevölkerung geschaffenen Sozialstates.

    Das was dieser Ingo Kramer anstrebt sind Menschen unterhalb des Sklavenniveaus, die beliebig ausgebeutet werden können und wenn sie den Anforderungen nicht mehr genügen, wie Müll entsorgt werden.

    Sklavenhalter mussten für Sklaven einen Kaufpreis entrichten, demtentsprechend waren sie an dem "Erhalt" an dem "Funktionieren" der Sklaven interessiert.

    Für Ingo Kramer sind Arbeitnehmer "Wegwerfartikel", benutzen ja, wenn man sie aber nicht mehr maximal nutzen kann – weg damit! Eine perfidere Einstellung habe ich in der permanenten Wiederholung von einem Wirtschaftsfunktionär noch nie gehört.

    Aber im Moment ist in Deutschland wohl alles möglich und hoffentlich nehmen das auch immer mehr Menschen wahr.

     

     

  5. Der elende Kapitalistenknecht verheimlicht uns natürlich, daß sich bereits Millionen deutscher Fachkräfte wegen der Hungerlohnpolitik ins Ausland verabschiedet haben.

  6. Der Arbeitgeberverband ruft doch immer nach mehr Einwanderung – dann soll der doch einfach Merkels Kuffmucken einstellen.

    Viel Spaß mit denen!

  7. Dumm reden kann man auch noch mit achzig Jahren wenn man sonst nichts tut. Arbeit macht man mit den Händen und die meisten sind nach 40- 45 Jahren platt. Man sollte mal klären was Arbeit ist und was dämlich dahergerede ist.

  8. Logisch, das Kramer der Lobbyist der Arbeitgeber die Rente mit 63 kritisiert.

    Ab wann kann er denn in Rente gehen und wie hoch wird seine RENTE dann sein ? ! Das wird wohl keine Hungerrente unter 1000 Euro sein – wohl eher eine mit mehr NULLEN hinten dran.

    1. @ Emma

      Schau in das Gesicht und siehe wer ihn alimentiert! Im Kaisereich und auch heute in Schweden war das zu versteuernde Einkommen öffentlich! – Schade, daß die Linken diese Transparenz verteufeln!

    2. WAS wird der schon arbeiten ? … drei mal pro Woche 3 Std. Schreibtisch und 2 Std. Labern – fertisch ! … entlohnt wird ein Vollzeitjob überüberüberGebühr !

      Der Rest der Woche Arbeitsessen, ArbeitsGolfen, ArbeitsTennis und bevor's in's traute Heim, den Palast mit 30 Zimmern geht, ein kleiner "Abstecher" zum Arbeitsficken im Edelpuff.

  9. Nun da gibt es mehrere Möglichkeiten dieses "Problem" zu beseitigen.

    Man könnte wie Cato es bereits vor ca. 2.000 Jahren vorschlug in seinem ersten betriebswirtschaftlichen Buch zur Führung von Latifundien (großen Agrarbetrieben) die alten uneffektiven Sklaven an die Fische verfüttern. Und man sollte ihnen, die nur noch bedingt leistungsfähig sind, auch nur alte heruntergefallenen Oliven zum Essen geben.

    Eine andere Möglichkeit wäre den Rentenbeitrag auf 0% zu setzen, sofern das System mittlerweile nicht sowieso für die Finanzierung anderer Dinge standardmässig eingesetzt wird und dann in den Arbeitsvertrag "Bis das der Tod uns scheidet" schreiben.

    Eine weitere Möglichkeit zur "Bekämpfung" des Fachkräftemangels beim Humankapital, wäre, daß sich niemand mehr ausbilden lässt und dann unbesorgt in Pension gehen kann, da er ja dann auch keine benötigte Fachkraft ist.

    Eine andere Möglichkeit der fehlenden Fachkräfte könnte derzeit sein, daß bereits 4,5 MIo. Menschen (ehemals LängerhierLebende) das Land verlassen haben, weil neue "Fachkräfte" genaue Beschreibung findet man in der "Neubürgerbroschüre" von der Sanierungsstadt des ehemaligen EU Parlamentespräsidenten, der sich setzt mit weißen Handschuhen durch die Bediensteten den Stuhl an den Allerwertesten schieben ließ. Also vielleicht könnte man diese 4,5 Mio ausliefern lassen sozusagen Humankapital im Tausch. Würde jedoch bedeuten, daß Mutti keine Selfiefreunde mehr hat und auch keine 7 Minuten Dauergeklatsche dann mehr bekommt, wenn Sie nach den Telefonnummern für die Adressliste fragt. Könnte jedoch bedeuten, daß große Gebiete in Albanien, Syrien, Eritrea nicht mehr entvölkert werden.

     

  10. Warum gehen Offiziere mit 53 in Rente? Einst waren Bergarbeiter von den Presslufthämmern sogar schon mit 40 arbeitsunfähig gerüttelt. Ein Chinese hat vor einigen Jahren mit 95 erfolgreich eine Doktorprüfung bestanden.

    Gleichmacherei ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

  11. Jahrelang nicht ausbilden wollen und nun rumjammern ? Dummes Gelaber. Der Typ hat nur Angst , daß seine fetten Bezüge nicht mehr gesichert sind.

    1. Es gibt keine steigende Lebenserwartung. Wir sitzen bereits wieder auf dem absteigenden Ast

    2. Einfach mal schauen, wie es in anderen Ländern geht. Meines Wissens können z.B. die Türken mit Mitte 50 in Rente gehen

    3. Wir haben doch jetzt die ganzen Fachkräfte. Da kann doch der Herr Arbeitgeber seine fremdenfreundliche Ader ausleben

    4. Für die kommenden Rentner wird es ohnehin keine Rente mehr geben, weil sich freundlichst an der Rentenkasse bedient wird

    5. Sollte es tatsächlich noch eine Grundrente geben, werden ganze Scharen auf der Matte stehen, um arbeiten zu müssen, weil die Rente zum Sterben zuviel, zum Leben allerdings zu wenig ist.

     

  12. Kommt es nur mir so vor, dass die BRD zu einem immer größeren Arbeits- und Konsumlager verkommt?

    Erst sorgte man mit der Politik zusammen dafür, dass sich die Menschen im Land keinen Nachwuchs mehr leisten oder finanziell deren Aufwachsen garantieren können (s. Billiglohn Zeitverträge, Bestrafung der Fleißigen durch Steuer- und Beitragserhöhungen, dauerbefristete Verträge, Hartz IV  etc).

    Wobei man die Arbeitenden physisch und psychisch herunterwirtschaftet, immer mehr Arbeit wird auf immer weniger Arbeiter verteilt, um Personalkosten zu sparen.

    Nun wo kein Nachwuchs vorhanden ist, um freiwerdende Arbeitsplätze zu besetzen, schauffelt man angebliche Fachkräfte ins Land, die für diese Arbeitsplätze unterqualifiziert sind  und deren Ausbildung und Unterhalt Milliarden aus den Sozialkassen kosten wird, so sie denn gewillt sind zu arbeiten.

    Womit sich die Unternehmen versuchen mit austauschbaren Billiglohnsklavenheer aus anderen Ländern auf Kosten der Sozialkassen gesund zu stoßen, weil die Ausbilung von der Allgemeinheit übernohmen werden soll, anstatt von den Unternehmen selbst.

    Nun wo man merkt, dass der ganze Plan zu scheiten droht, will man die Rente schrittweise immer weiter erhöhen, um weiter Beiträge und Steuern abzukassieren, die Alten schneller ins Grab zu bringen und die Rentengelder in die Ausbildung und Verpflegung der Neubürger umzuleiten.

    Scheint mir auch, wie ein großangelegter Angriff auf das Sozialsystem, um es wegen Überlastung endgültig abzuschaffen.

    Leider vergessen die Herrschaften, dass die Asylindustrie auch ein Stück vom Kuchen aus den Sozial- und Beitragskassen abhaben möchte und selbstständige und arbeitende Neubürger ihrem Geschäftsmodell schadet.

    Die fortschreitende Technisierung der Produktionsprozesse in der Zukunft wird vollkommen ausgeblendet, wo immer weniger, aber dafür qualifiziertere Arbeiter benötigt werden.

  13. Rente mit 67 ist nichts anderes als Rentenklau zugunsten des Arbeitgebers. Und das weiss der fordernde Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer genau. Rente mit 63 kann das Gros der Arbeitnehmer erreichen und erhält dafür die volle Rente, die im Laufe der Jahre in der Rentenkasse auch angespart wurde. Wollen die Arbeitgeber sich diesbezüglich vorteilhaft bedienen, entlassen sie die Arbeitnehmer bereits in ihren 50iger Jahren, was ja auch zur Genüge getan wird. In diesem Alter finden sie recht selten noch eine ihren Fähigkeiten entsprechende valable und auch gut bezahlte Tätigkeit, will heissen, sie müssen eine erhebliche Anzahl Jahre von ihrer Rentenkasse abstreichen, die Rente ist dann adäquat gekürzt. Gut für den Arbeitgeber.

    Gleichzeitig warten draussen x-fach neue Arbeitnehmer, die gerne – nur zu gerne – die vakante Stelle besetzen wollen. Keine Spur von Fachkräftemangel. Und bei der derzeitigen immer weiter fortschreitenden Digitalisierung braucht man sowieso nicht mehr gleich viele Arbeitnehmer wie früher. Also der verlogene Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer redet vor allem einen Haufen Schrott, um die Menschen zu manipulieren. Er soll sich schleichen.

    Es gibt genug gut ausgebildete Leute, die noch so gerne einer einigermassen recht bezahlten Arbeit auf ihrem erlernten Gebiet unbefristet nachgehen wollen. Die Arbeitgeber sind hingegen aufgefordert, die gut ausgebildeten jungen Leute speziell auf ihren Betrieb hin weiter auszubilden. Sollen mal den Finger aus dem Arsch nehmen und die jungen – auch eigenen integrierten – Leute in die Arbeitswelt aufnehmen, und zwar so, dass sie erfolgreich sein können. Ansonsten können sie ruhig mal für ein paar Runden die Klappe halten.

     

  14. Wieso überhaupt noch in Rente gehen??

    Es wäre viel besser für die Wirtschaft, wenn man bis zu seinem Todestag arbeitet.

    Aber das ist nicht der einzige Punkt den man mit dem Rotstift angehen sollte. Auch die Ausbildung der Kinder dauert viel zu lange.

    Am besten man unterrichtet Kinder in der Grundschule ab 3 und startet dann bestmöglich mit dem Studium ab 10. Mit ordetnlich Leistungsdruck könnte man die Kinder dann bereits ab 15 in die Wirtschaft bringen und dadurch viel mehr Geld scheffeln.

    Das wär doch super!!

  15. Ich bin entsetzt, wie menschenverachtend unsere Gesellschaft mit der hart arbeitenden Bevölkerung umgeht.

    Die Rente mit frühestens 63 darf nur der in Anspruch nehmen, der 45 Jahre berufstätig war.

    Meine Freunde sind alle schon mit unter 60 Jahren gestorben und der Trend geht in diese Richtung weiter.

    Dieses ewige Gejammere der Arbeitgeber ist einfach unerträglich.

    Es wird argumentiert, daß die Fachkräfte fehlen.

    Ein guter Personalchef hat die Geburtsdaten seiner Mitarbeiter präsent und muß frühzeitig

    für ausgebildeten Nachwuchs sorgen. Wenn er dies nicht tut, ist er sein Gehalt nicht wert.

    Auch die Polemik, daß die Rentner mit 63 die Rentenkasse plündern, kann ich nicht mehr hören, denn wer dafür eingezahlt hat plündert nicht.

    Plündern tun nur Menschen, die keine Leistungen erbracht haben aber sich Leistungen erschleichen.

    Ich kenne keinen Rentner der mehr als eine Rente bezieht.

    Ich habe aber schon davon gehört, daß sich Menschen in der BRD  mehrfach für Leistungen gemeldet haben und diese auch problemlos beziehen konnten.

    Hier und nur hier muß dringend ein Riegel vorgeschoben werden, damit die Sozialsysteme, die die Rentner mit 63 Jahren maßgeblich gefüllt haben, nicht weiter geplündert werden.

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