Dass ein auf sozialen Werten beruhendes System der Krankenversorgung sich nicht einfach in die raue Realität eines Wirtschaftskonzerns hineinpressen lässt sollte klar sein. Nicht umsonst wird die Kritik an privaten Klinikkonzernen immer härter.

Via Watergate.tv

Nicht nur in Kliniken leiden Patienten und Angestellte an unzureichender Versorgung oder aber unnötigen Operationen, auch bei den privaten Krankenkassen werden die Beiträge fleißig erhöht und die Versicherten protestieren ob der horrenden Beitragssprünge.

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Wie schlimm steht es eigentlich nun wirklich um die private Krankenversorgung in Deutschland?

Nun, wir haben tatenlos zugesehen wie der Profit an die erste Stelle gehievt wurde und die Gesundheit der Menschen vom Thron gestoßen hat. Auch die Tatsache, dass sich die Krankenversicherung immer mehr zur Privatsache entwickelt hat spricht, aus der Entfernung betrachtet, nicht unbedingt für den gesunden Menschenverstand. Schließlich wurde hier – bewusst oder unbewusst – die Gesundheit, des Menschen höchstes Gut, auf dem Pokertisch hin- und her geschoben.

Und gewonnen haben natürlich die Konzerne, die Krankenhäuser aufgekauft und privatisiert haben und genau die Orte an denen Menschen eigentlich gesund gepflegt werden sollten, in wahre Geldmaschinen verwandelt haben.

Denn heutzutage steht eben nicht mehr das erfolgreiche Gesundpflegen von Patienten im Vordergrund, sondern es ist die Gewinnmaximierung, die die Patienten sowie die angestellten Ärzten und das Pflegepersonal in regelrecht „ungesunde“ Situationen bringt. Die Krankenhausrealität ist zu einem brutalen Leistungssystem verkommen, dem wir mittlerweile fast alle hilflos ausgeliefert sind.

Längst ist nicht mehr klar, ob eine als notwendig kommunizierte Operation tatsächlich gesundheitlich notwendig – oder vielleicht sogar eher kontraproduktiv oder gar schädlich – ist, denn wir sind im Krankenhaus-System zu einer Fallpauschale verkommen.

Dieses System birgt ein hohes Risiko für die Patienten, die sich zudem immer öfter ihre privaten Krankenkassenbeiträge nicht mehr leisten können. Was also ist aus unserem Solidarsystem im Bereich der Gesundheitsversorgung geworden? Ist dieses für immer verloren gegangen? Herrschen bei uns bald amerikanische Zustände?

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5 KOMMENTARE

  1. Wieder NEUES von Watergate TV… gäähn…

    Man sollte den Dreck nicht mehr anklicken. Vielleicht verlieren die dann bald den Spaß.

  2. Privatisierung des Gesundheitssektors ist nicht alles – denn mit der Einführung der Maut folgt still und heimlich die Privatisierung der Autobahnen ( alles vorige Woche beschlossen und unter Dach und Fach – deswegen auch die schnelle Zusage der SPD bei der Pkw Maut für alle ).

    Privatisierung heißt- man gibt die Verantwortung ab und den Eliten noch mehr Macht den Bürgern das Geld aus den Taschen ziehen zu können.

  3.  Ganz beiläufig und verniedlichend wird in den Medien von "Privatisierungen" berichtet, dabei geht es um Eigentumsverschiebungen im multi-Milliardenbereich.                                                                Stromnetze, Krankenhausketten, Wasserversorgung, Telefonnetze und -knotenpunkte, Abwasser-Kläranlagen, Kanalisationsnetze, Eisenbahnnetze samt Zügen und Bahnhöfen, Kraftwerke, Schulgebäude, Polizeigebäude (!!!) und Justizgebäude, Kasernen, Verwaltungsgebäude, Flughäfen etc..                                                                            All diese Grundversorgungseinrichtungen und Infrastruktureinrichtungen wurden über Generationen von uns Deutschen errichtet, jedoch nicht, um dann in einer Generation verscherbelt zu werden. Wenn man sich vor Augen führt, wie groß der Personenkreis bereits sein muss, der an diesen Übereignungsverträgen beteiligt war, wird deutlich, warum es mit Deutschland so bergab geht. Wer dann noch glaubt, in der BRD geht alles nach GG, sollte sein Weltbild schleunigst überdenken.

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