Zum Auftakt des Super-Wahljahres 2017 hat sich Forsa-Chef Manfred Güllner für eine Abschaffung der Briefwahl in ihrer jetzigen Form ausgesprochen.

Von Redaktion/aek

Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Güllner: "Wir schicken in alle Welt Wahlbeobachter, aber tolerieren hierzulande eine Briefwahl, bei der Betrug leicht gemacht wird." Niemand könne sicherstellen, ob wirklich derjenige, der vermeintlich die Wahlunterlagen angefordert hat, auch auf dem Wahlbogen abgestimmt hat. "Die Briefwahl bietet vielfältigste Betrugsmöglichkeiten", so Güllner.

Er sprach sich für eine Vorabwahl aus, bei der Wähler etwa im Wahlamt gegen Vorlage des Personalausweises vor dem eigentlichen Wahltermin ihre Stimme abgegeben können. Diese Methode sei weitgehend fälschungssicher.

Nach Fälschungen bei der Kommunalwahl in Quakenbrück in Niedersachsen wird hier derzeit die Briefwahl wiederholt. Der Wahlleiter geht davon aus, dass im ersten Durchgang im vergangenen Jahr 160 Briefwahlunterlagen manipuliert worden sind. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt. In Stendal steht ein CDU-Kommunalpolitiker vor Gericht, weil er im großen Stil bei der Briefwahl zur Kommunalwahl 2014 in Sachsen-Anhalt betrogen haben soll.

Loading...

2017 wird in Deutschland im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Nordrhein-Westfalen und im September dann auf Bundesebene gewählt.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

19 thoughts on “Wegen Fälschungen: Briefwahl in ihrer jetzigen Form abschaffen”

  1. Schreib ich ja ungern, aber diesmal hat Gülle Recht. Aber das Wahlsystem gehört von Grund auf geändert, so das keine Wahlfäschungen und Betrug mehr möglich ist. Denn wie wie doch alle wissen, ist Betrug auch bei den Auszählungen möglich.

    Von daher sollte nur noch elektronisch gewählt werden dürfen (Politiker nutzen es bei Abstimmungen auch ). Klein aber fein – und ohne viel Aufwand aber bedeutend sicherer.

    1x die gewünschte Partei anklicken und fertig ( und schon ist die Stimme auch schon gezählt)

    Der andere bürokratische Aufwand ist eh für die Katz und der Mühe nicht wert.

    1. Na, wenn das mal kein fataler Irrtum ist.

      Elektronische Impulse lassen sich bedeutend einfacher manipulieren als abgezählte Wahlscheine.

      In den USA soll G.W.Bush mit der Fälschung von Wahlautomaten die Wahl knapp gewonnen haben.

      1. Wenn das Finanzamt kein Problem mit der elektronischen Datenübermittlung via Internet hat (siehe Elster), warum können dann elektronische Wahlen ein Problem darstellen ?

      2. @Richard  "…. soll G.W.Bush ….."

        lol…der war gut. Ich war zufällig bei beiden Wahlen (Bush jr. for Präsi) in Florida und hab das live erlebt. Du kannst das "soll" durch ein "hat" ersetzen.

    2. Liebe Emma!

      Es sind nicht die Wahltechniken zu kritiesieren, sondern das komplette System abzuschaffen! Die hirnmanipulierten Lämmer werden ordnungsgemäß gezüchtet, gemästet und an die Schlachtbank geführt. Der "gute Hirt" sorgt mit allen Mitteln – sg. soft-power  (Bildung, Religion, Medien…) – dafür, dass die Schar  schön brav bei Laune bleibt. Sogar das Recht zu "demokratischer Wahl" wird gewährleistet, wobei selbstverständlicherweise die nur der Elite dienende Parteienlandschaft schon lange voraus feststeht.

      Ein hochkarätiger Beitrag von Prof. Mausfeld:

      https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I9gXwack

      Es lohnt sich, viel Spass!

  2. Quakenbrück in Niedersachsen mit einer Bevölkerung von ca.13.000 – ich schätze: 2/3 davon Wahlberechtigt = 8.666, davon haben geschätzt gewählt die Hälfte = 4.333 – und es fallen auf : 160 (!) Manipulationen.

    Das'n Ding, wie machen die das ?

    Die Vorabwahl ist Quatsch !

    Der gute Mann hat scheinbar nicht bedacht, dass die meisten Briefwähler alte, gebrechliche Leute sind, die ihre Wahl nur Zuhause absolvieren können – da ist es egal ob sie vorab oder am Wahltag wählen gehn müssen, sie können weder noch ins Wahllokal !

    Da fehlt die Fahrgelegenheit, die Begleitperson, die Zeit der Begleitperson und am ende der Wille, weil man dafür irgendjemand fragen und dankbar sein müsste.

    Aber vielleicht spekuliert er ja gerade darauf – weiß man's ? Denen ist doch kein Link zu schäbig um Nichtwähler zu produzieren !

    Nein, die Briefwahl ist in einer alternden Gesellschaft sehr wichtig, da fielen zu viele Stimmen weg.

    Aber wir haben doch so viele Ehrenamtliche und auch die Jugend könnte sich hier mal hervortun. Man geht hin zu den alten Wählern und beaufsichtigt jeweils zu zweit die eigenhändige Wahl der Wähler – oder die der bevollmächtigten Person in Anwesenheit des Wählers.

    Mit einer vorherigen Belehrung über die Folgen beim Betrügen, dürfte das doch machbar sein. Zwischengeschaltete Stichproben könnten zur Moral erziehen.

  3. Das dieses Jahr große Manipulationen vorbereitet sind pfeifen die Spatzen von den Dächern. Lichtet eueren Wahlzettel ab um nacher beweisen zu können was ihr gewählt habt.

    1. genau das soll per Gesetz verboten werden (Kameraverbot in Wahlkabinen).

      Begründung: die "geheime Wahl" muß gewährleistet sein (wer seine Stimmzettelaufnahme per Twitter herumzeigt, der verletzt diese "Geheimhaltung".

      Wie die Einhaltung in den Kabinen wohl kontrolliert wird? Mit Überwachungskameras?

      Und bei Briefwahl, Überwachungskameras im Wohnzimmer, alla 1984?

  4. Wahlbüros und die gesamte Weitergabe der Auszählungsergebnisse müßten lückenlos überwacht werden. Anders funktioniert das nicht.

    Vielleicht könnte man auch OSZE-Beobachter anfordern.

  5. Die Briefwahl muss komplett entfallen, da der Wahlvorgang nicht beobachtet werden kann.

    Der Anteil der Menschen, die eine Wahlkabine nicht aufsuchen können, obwohl sie wollen, ist ganz bestimmt sehr viel kleiner, als der Anteil der Menschen, die Brief gewählt haben und gar nichts davon wissen, also deren Stimmrecht böswillig missbraucht wurde.

     

     

  6. Hallo liebe Wähler und Nichtwähler!  Warum macht ihr euch das Leben so schwer? Eine Diskussion um Modalitäten einer Wahlform, die ihre Mindesthaltbarkeit seit langem überschritten hat, ist doch völlig überflüssig. Wahlen in der BRD ändern nichts an den bestehenden Verhältnissen.                                                                                                                Enthaltet Eure Steuern, enthaltet Eure Arbeitskraft,sagt Nein zu einer aufgeblasenen, teuren Bürokratie.                                                                                                                                     Gemäß Par. 146 verliert das GG an dem Tage seine Gültigkeit, an dem eine Verfassung in Kraft tritt , die von einem deutschen Volk ( und nicht von allen, die hier leben , wie Merkel schon am faseln ist) in freier Entscheidung beschlossen wurde.                                            Missachtet die herrschenden Parteien, schert Euch nicht um Wahlen, reduziert Euren Konsum, schaltet (vor allem) den Fernseher aus, geht auf die Strasse und redet mit den Mitmenschen .                                                                                           Die Menschen im Osten haben es uns 1989 vorgemacht.  Soviel Rückgrat sollte sein, wenn man über Demokratie nicht nur reden, sondern sie auch leben will.                                       

  7. Die Briefwahl wurde vom Altparteien-Establishment  w e g e n  seiner Betrugsmöglichkeiten eingeführt. Das Wahlvolk muß realisieren, daß in der derzeitigen Politszene der Konsens zur Wahrung der Demokratie weitgehend abhanden gekommen ist und sich dort auch viele Protagonisten mit erheblicher krimineller Energie tummeln. Das Volk muß in Zeiten wie diesen um seine demokratischen Rechte  k ä m p f e n  !

  8. Genau aus diesem Grund wurde doch schon für die Briefwahl so massiv geworben (die ja eigentlich nur als Ausnahme gedacht war)!

    Aber wer den ständigen Wahlbetrug, in der BRD, verfolgt hat, der weiß, das es dazu keine Briefwahl bedarf! Da wird z.B. die SPD dann wieder ihre Studenten hinsetzen und die wissen dann wieder nicht, das man die AfD-Wahlzetten nicht in den Mülleimer werfen soll. Oder wie in Sachsen Anhalt, wo dann ein "Einzeltäter", als Bauernopfer, herhalten muß, der die Wahlfälschung ja nur des Erfolgsdrucks wegen gemacht hätte!

    Oder wir gucken uns mal an (bei youtube) wie dreist die Wahlfälschungen bei der schottischen Unabhängigkeitswahl waren, oder zuletzte in den USA, wo massive Wahlfäschungen zu Gunsten von Clinton betrieben wurden (mehr Stimmen wie es Wähler gab, was bei der Neuauszählung rauskam und man diese darum gleich gestoppt hatte)

     

     

     

  9. Als gelernter DDR – Bürger muß ich über die kommenden Wahlen nicht nachdenken. Das Ergebniss steht doch schon lange fest. Genau aus diesem Grund gehe ich auch nicht hin. Wessis werden das nicht kapieren. Fakt ist – Wer sich an so einem vorgeplantem Beschiß beteiligt trägt nicht nur zum weiteren funktionieren des Systems bei, sondern macht sich an den Folgen mitschuldig.geht nicht zur Wahl. GEHT AUF DIE STRAßE!!!!

    1. So ist es, die "Wessis" werden das nie kapieren und das obwohl in den letzten Jahren so oft Wahlbetrug aufgeflogen ist, der zudem erkennen läßt, das Wahlbetrug die Regel ist!

      Aber man geht halt wählen, weil man sich so einredet kann, "man hätte was getan" und weiter redet man sich ein, "das würde dann schon reichen" und ins geheim hofft man, das doch bitte die Anderen es machen, wozu einem selber der Mut fehlt.

      Der Unterschied zum Osten ist, das man hier, in der BRiD, den Wahlbetrug und deren Ausgang immer ganz knapp macht, damit das dumme Wahlvolk denkt, "man ey, faßt hätten wir es geschafft"!

      Auch stört sich das Wahlvolk nicht am illegalen Wahlgesetz! Tja, ist halt so, was soll´s! (Mal ganz davon angesehen, das hier alles eine einzige Verars..he ist)

      Bundesverfassungsgericht – BRD als Rechtsstaat seit 1956 ohne Bestand – Viele Gesetze nichtig !

      Nach einer diesbezüglichen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes vom 25.07.2012 steht nunmehr endgültig fest, dass unter der „Geltung“ des Bundeswahlgesetzes – Ausfertigungsdatum von 07.05.1956 – noch nie „ein verfassungsmäßiger Gesetzgeber“ am Werk war und somit insbesondere alle erlassenen „Gesetze“ und „Verordnungen“ seit 1956 nichtig sind.

      Ich meine es ist ja schon eine Posse, das ein illegales Gericht etwas für illegal erklärt, aber der eigentlich Punkt ist doch, das die Deutschen es seit Jahrzehnten mit sich machen lassen und so wird es auch weiter laufen, nichts wird sich ändern, keiner wird was machen!

       

       

       

  10. Wahlen dürften nur per Fingerabdruck stattfinden.

    Ich war 2013 zu einer Recherche Bundestagswahlkandidat in Berlin. Die Fälschungen bei der Briefwahl kann ich Eidestattlich attestieren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.