Einige deutsche Sparkassen berechnen inzwischen Gebühren für die Abhebung von Bargeld am Automaten. Der "War on Cash" und das Abkassieren bei den Kunden geht weiter.

Von Marco Maier

Angesichts der niedrigen Zinsen müssen die Banken nun neue Wege finden, wie sie an mehr Geld kommen. Dass viele Sparkassen nun hingehen und für die Abhebung von Bargeld am Automaten Gebühren verlangen, ist da nur ein Schritt von vielen. Allerdings ist dies auch eine Möglichkeit, den Kunden das Bargeld madig zu machen.

Denn bei Gebühren von bis zu einem Euro schlägt das bei kleineren Bargeldabhebungen durchaus zu Buche. Ein weiterer Schritt der Schröpfung der Kunden, nachdem man in der Vergangenheit schon immer wieder die Gebühren für die Kontoführung erhöhte – und das faktisch quer durch die Bankenlandschaft. Dass die Sparkassen mit ihrem dichten Netz an Geldautomaten nun den Anfang machen lässt darauf schließen, dass die anderen Banken damit bald nachziehen werden.

Im Prinzip heißt das jedoch nichts anderes, als den Kunden Negativzinsen aufzudrücken. Offiziell bekommt man vielleicht noch seine 0,1 Prozent Zinsen pro Jahr, doch abzüglich der Gebühren (von der Inflation ganz zu schweigen) bleibt schon gar nichts mehr übrig, sofern man nicht Unsummen auf seinem Bankkonto hortet. Die zusätzlichen Gebühren für die Abhebung von Bargeld schlagen da noch einmal extra zu Buche. Ein Bankkonto zu haben sieht langsam durchaus wie ein absolutes Negativgeschäft für die Kunden aus.

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12 thoughts on “War on Cash: Gebühren für Bargeld sind nur ein Anfang”

  1. … wurde es nicht schon vor langer Zeit verboten Ein- und Auszahlungen von Barem zu verkosten ? Also bei den Volks- und Raiffeisenbanken kostet es am Bargeldautomat nichts. Würde es was kosten, ging ich zum Kassenschalter und bestünde dort auf die Auszahlung – die immer Kostenfrei sein muss !

  2. Banken sind die brutalsten Fesseln, die Menschen je angelegt wurden!

    Wir alle dienen auf einem riesigen Galeerenschiff, das auf den Namen Rotschild getauft wurde und sitzen an den Rudern, und jeder Peitschenschlag seitens der politischen Einpeitscher ist die Abzocke unserer Leistungen und unseres Eigentums.

    Gefesselt auf der Ruderbank, sind wie entweder auf ewig an diesem Job angekettet oder wir gehen mit diesr Galeere unter!

  3. Wie oft noch saniert sich die Banken-Bande an uns? Banken, ein notwendiges Übel oder gäbe es Modell einer staatsübergreifende Alternative für die Zukunft?

    Sehe derzeit als Alternative dazu nur einen Diktator, der sein Volk liebt und auf sein Volk schaut. Beispiel Gadaffi.

    Aber dem haben die europäischen Mainstream Gaffer auch die Solidarität versagt. Nicht nur das, diese Gruppe der "Fortschrittlichen" bekundete emotional über Leserbriefe und andere mediale Blogs sogar die Vernichtung Gaddafis. Was nun mit solchen Proleten?

    Zahlen! Zahlt, bis ihr und eures Kindes Kinder grau werden.

  4. Dieses habgierige Gebahren der Banken-Mafia schreit förmlich nach der alten bewerten Weise. der Lohntüte.

    Jedem Menschen soll Es selbst überlassen sein. ob er die verbrecherischen Geschäfte und Handlungen der BRD – Mafia unterstützen will oder nicht.Nur das Notwendigste, für Abzüge aller Art, Verbindlichkeiten auf dem Konto lassen, den Rest sofort nach Erhalt runter.Wenn das Millionen Menschen machen, fängts an weh zu tun.

    1. Der aufgezeigte Weg ist gut, aber wir haben die Politiker nicht hinter uns, und die wissen eine satte Mehrheit aus dem Volke hinter sich, die ihnen für alles was sie zu deren Nachteil  inszeniert, auch noch die Hintern putzt.

    2. @Ernst, bis Anfang der 70er Jahre bekamen die meisten Arbeitnehmer den Lohn für ihre Arbeit in Lohntüten bar auf die Hand, wobei das ausgezahlte Papiergeld lediglich ein "Wertversprechen" von Banken war. Ab dieser Zeit ging "man" dazu über, diesen Lohn an Banken zu überweisen, bei denen die Menschen ein Konto einrichten mussten. Jetzt hatte der Arbeitnehmer für seine geleistete Arbeit nicht einmal mehr das Papiergeld (Wertversprechen) , sondern musste mit dem Kontostand ein weiteres "Versprechen" der Bank akzeptieren, nämlich das diese Bank bereit und in der Lage ist, wenigstens ein Versprechen einzuhalten und ihm sein Geld auszahlt.                                                                   Kleine Anekdote am Rande: Als der Mafia-Boss Toto Riina ( Boss der Bosse ) im Zuchthaus von einem Journalisten nach dem "perfekten Verbrechen" gefragt wurde, antwortete Riina prompt, "eine Bank gründen".

  5. Ernst: Sehe ich genau so, und weitere Vermeidungsstrategien werden dann "in" sein. Dabei  auch solche, die den Verursachern auf die Füße fallen werden. Nebenbei treten wir dann in die ultimative Phase des Umschwungs ein, das Bargeldverbot als letzten "Ausweg" unserer "Scheineliten". Ganz offensichtlich sehnen diese das Chaos herbei, wie anno 1525, 1789, 1917 usw..

  6. Bargeldverbot – Alles ein weiterer Schritt Richtung Bargeldverbot !

    Gerade die Sparkasse baut schon lange die Überweisungsterminals ab, um so die Leute zum Onlinebanking zu zwingen!

    "Konto für alle", Bargeldobergrenze (in den EU-Nachbarländern schon lange Alltag), Abschaffung des 500€-Scheins, … Schritt für Schritt geht es Richtung Bargeldverbot, zur totalen Unterdrückung und Kontrolle der Bevölkerung.

     

  7. Kürzlich in der Presse der bolschewistischen Dritten Welt gelesen. Dort tut man auch alles, um den Untertanen das Bargeld madig zu machen. Jedenfalls: Anbieter von bargeldlosen Zahlungsdienstleistungen (e-wallet usw.) erwarten riesige Gewinnsteigerungen in naher Zukunft.

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