Zerknitterte Dollarnote über US-Flagge. Bild: Flickr / Images Money CC BY 2.0

In den Vereinigten Staaten gilt das Motto: Jeder ist sich selbst der Nächste. Deutlich wird dies auch im Gesundheitssystem.

Von Marco Maier

In den USA, dem "land of the free", gibt es kein Verständnis für Solidarsysteme, in denen die Stärkeren auch die Schwächeren mittragen. Das Ergebnis: Ein ineffizientes und teures Gesundheitssystem. Selbst die unteren Einkommensschichten scheinen hierbei lieber auf eine funktionierende Gesundheitsversorgung zu verzichten, als dass "der böse Staat" sich in das Privatleben einmischt.

Das führt auch dazu, dass beispielsweise "Obamacare" zwar einen Haufen Geld kostet, jedoch kaum eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit sich bringt. Aber auch die Pläne der Republikaner um Trump bringen hierbei keine Verbesserung mit sich. Dafür jedoch viel politischen Streit um Nichts. Gleichzeitig stellt man fest, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Amerikaner zu sinken beginnt – eben auch, weil faktisch jeder sich selbst überlassen ist.

Hinzu kommt das US-Rechtssystem, welches den Ärzten und Krankenhäusern unbegrenzte Schadensersatzklagen aufzwängen kann. Dagegen müssen diese sich auch absichern, was natürlich auch die Behandlungskosten dramatisch erhöht. Denn so manche Kunst- oder Behandlungsfehler führten schon zu Krankenhaus-Konkursen, weil Patienten oder deren Angehörige deshalb klagten.

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Diese ganze gesellschaftliche Entsolidarisierung samt der Profitmaximierung der Unternehmen führt dazu, dass der Durchschnittsamerkaner infolge eines Unfalls oder einer Krankheit schon einmal sein Haus verlieren kann oder sich tief in die Schulden stürzen muss. Und das nur, weil der "kleine Arbeiter" Angst davor hat, dass ihm von seinem kärglichen Lohn noch ein wenig Geld abgezogen wird. Dass dieser Lohn jedoch so nicht ausreicht, um im Ernstfall auch die Krankenhauskosten zu bezahlen, sieht der ideologisch geblendete Durchschnittsamerikaner nicht.

Der stark ausgeprägte Individualismus der Amerikaner, der Glaube daran, dass jeder mit Fleiß und Wille alles schaffen könne und die antrainierte Ignoranz gegenüber den Problemen anderer Menschen wirken sich eben entsprechend aus. Dabei realisieren die Menschen nicht, dass es für viele Menschen gar nicht möglich ist, überhaupt den "American Dream" zu leben. Wie sagte es Volker Pispers einmal so treffend: Jeder kann Millionär werden, aber eben nicht alle.

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6 KOMMENTARE

  1. Ich hoffe, der Forist "Peter" verzeiht mir das. "Entsolidarisiert" sieht für mich anders aus!

    Gastbeitrag von Tom Schiller

    40 Millionen Amerikaner seien nicht krankenversichert hiess es. Das müsse dringend geändert werden, hiess es weiter. Obama würde dieses „Problem“ lösen, so wurde gejubelt. Deutsche Politiker aus allen Lagern jubelten dem ersten „schwarzen“ US- Präsidenten dafür zu, hoben ihn in den Himmel, hinauf auf den Thron eines Heilsbringers.

    In all den Jahren hab ich nirgends, absolut nirgends etwas lesen können, was den Mythos „Obamacare“ beleuchtet. Die Gespräche mit Besuchern hier bei mir in Texas zeigen mir deutlich, dass so ziemlich jeder völlig falsche Vorstellungen davon hat, wie die Gesundheitsversorgung hier in den USA funktioniert.
    Schon seit längerem drängt es mich, endlich einmal mit all den falschen Vorstellungen und Mythen aufzuräumen. Vielen Dank, Familie Gärtner, dass Ihr mir auf Eurem Blog die Gelegenheit dazu gebt. Rund 40 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung. Dies war der Stand, bevor Präsident Obama sein Gesetz zur Pflichtversicherung durchboxte. Was hat sich seither geändert? Kurze Antwort: NICHTS und VIEL.

    NICHTS hat sich geändert, weil in dieser Minute, während ich diese Zeilen schreibe, 40.829.536 Amerikaner keine Krankenversicherung haben. (Quelle: usdebtclock.org)

    VIEL hat sich geändert, weil diese 40 Millionen Amerikaner ohne Versicherung 50% des Versicherungsbeitrages als Strafsteuer von ihrem ohnehin schmalen Einkommen bezahlen müssen.
    Hier ein Beispiel aus der Praxis: Eine Angestellte von uns verdient in Teilzeit ca $1.000/Monat netto. Mit diesem Betrag kam sie auf Grund der niedrigen Lebenshaltungskosten hier in Texas ganz gut aus. Nach dem Gesetz zur Pflichtversicherung bekam sie eine KV mit einem Beitrag von $196,00/Monat angeboten, $7.000 Selbstbeteiligung/Jahr inclusive.

    Natürlich konnte sie den Monatsbeitrag nicht aufbringen.

    Stattdessen muss sie nun $ 96/Monat Strafsteuer abführen. Diese knapp 100 Dollar fehlen in ihrer Geldbörse. Konnte sie früher eventuelle Arztbesuche (zwischen $ 50 und $ 65, je nach Arzt) noch stemmen, geht das heute kaum noch. Sie muss regelrecht darauf sparen, zum Arzt gehen zu können. Und natürlich fehlen die $ 100/Monat auch für andere Dinge. Man muss nur überschlägig ausrechnen, wieviel Geld der US-Wirtschaft durch die Erhebung der Strafsteuer verloren geht. Bislang haben auch Nichtversicherte eine ordentliche medizinische Behandlung erhalten. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sogar auf weit höherem Niveau, als sie in Deutschland der Kassenpatient erfährt. Hier mein Erfahrungsbericht: Vor knapp 2 Jahren erlitt ich einen Herzinfarkt. Auf Grund meiner medizinischen Vorkenntnisse konnte ich die Symptome einordnen und rief den Rettungsdienst. Schon hier beginnt der Unterschied zu Deutschland: Niemand fragt am Notruftelefon, ob und wo der Patient versichert ist.

    Bei Ankunft im Krankenhaus (ca 20 min. nach Anruf bei 911) war schon alles für die Herzkatheter- Untersuchung und das setzen eines Stents vorbereitet. Meine Frau, die im Wartebereich sass, wurde derweil ständig über den Stand der Dinge informiert und nach der OP sofort zu mir gebracht. Bis dahin hatte sich immer noch niemand für die Übernahme der Behandlungskosten interessiert. Eine solche Fragestellung kam während meines ganzen Klinikaufenthaltes NICHT auf.

    Eine Sozialarbeiterin besuchte mich mehrfach am Krankenbett und erklärte mir, dass sie nach meiner Entlassung weiterhin für mich da sei, um alles weitere zu bewältigen. Dieses Versprechen wurde auch eingelöst. Sie brachte mich zu einer speziellen Klinik, wo die Nachbehandlung kostenlos erfolgte und ich die Medikamente ebenfalls zum Nulltarif bekam. Diesen Service hätte ich seither weiter nutzen können, habe es aber aus Bequemlichkeit nicht getan, denn die Hin-und Rückfahrt würde mich jedesmal mehr als eine Stunde kosten.

    Dazu kommen natürlich lange Wartezeiten. Im Gegensatz dazu kosten mich der halbjährliche Arztbesuch $ 50 (Kardiologe) und meine Medikamente $ 23 pro Monat. Das ist weniger, als was meine Mutter in Deutschland für ihre Tabletten zuzahlen muss!

    Die Krankenhausrechnung flatterte natürlich auch in den Briefkasten. Kosten für Versicherte: $ 55.000 Kosten mit Rabatt für Nichtversicherte: $ 4.750 – „Betrag verhandelbar, Betrag in Raten zahlbar.“ Die Sozialarbeiterin riet mir, entweder eine Behörde aufzusuchen, die einen Zahlungsplan mit mir vereinbart, oder die Zahlstelle des Krankenhauses anzurufen. Ich tat letzteres. Die Dame am Telefon sagte mir, dass ich gerne monatliche Raten vereinbaren könne. Ich fragte, wie hoch der minimale monatliche Betrag wäre. Ihre Antwort lautete: $ 20,00.

    Ich war einigermassen geschockt angesichts dieser Antwort. Sie fasste mein zögern wohl falsch auf und meinte: „Hm, wenn Sie das Geld nicht haben, dann reichen Sie als Nachweis Ihre Steuererklärung vom letzten Jahr und aktuelle Kontoauszüge ein, Fügen sie Nachweise über anderweitige Zahlungsverpflichtungen an. Wenn Sie nicht genug Geld und Einkommen haben, schreiben wir die Rechnung einfach ab.“

    RUMMMS!

    Sowas hatte ich nun wirklich nicht erwartet! Aber SO ist es hier in den USA! Meine persönliche Erfahrung deckt sich mit den Aussagen der Sozialarbeiterin ebenso wie mit den Berichten Bekannter, die gleiches erlebt haben!
    Fazit: Auch ohne Krankenversicherung erhält man hier eine ausgesprochen gute medizinische Versorgung, die zudem noch besser ist, als die von deutschen Kassenpatienten!

    ——————————————————————————————————–

    Was Obamacare genau bedeutet
    Freitag, 4. Oktober 2013 , von Freeman um 10:00

    Wenn ich mit den verbliebenen Fans von Präsident Obama diskutiere, die lange Liste an gebrochenen Wahlversprechen aufzeige, die vielen Verbrechen die er begangen hat aufliste und feststellen muss, er ist ja schlimmer als Bush, dann höre ich immer als Entschuldigung, aber Obama hat den Amerikanern ein neues Gesundheitssystem gebracht, Obamacare genannt, damit alle es sich leisten können Krankenversichert zu sein. Das scheint die einzige positive Politik zu sein, die sie zu Gunsten von Obama nennen können. Dabei muss ich immer lachen, denn das soll eine Errungenschaft sein? Die Obama-Gläubigen in Europa wissen offensichtlich nicht, was diese radikale Änderung des Gesundheitssystems an negativen Auswirkungen in sich hat. Im Folgenden versuche ich zu erklären was Obamacare wirklich bedeutet.
    Fangen wir bei der aktuellen Situation in Washington an. Der "Shutdown" ist eigentlich der Versuch der Republikaner, die Finanzierung von Obamacare durch Steuermittel den Geldhahn zuzudrehen. Das Gesetz wurde 2010 beschlossen und der Hauptteil trat am 1. Oktober in Kraft mit ernsthaften Konsequenzen ab 1. Januar 2014. Die Gegner von Obama wollen durch das "defunding", also durch den Mangel an staatlicher Finanzierung, das Gesetz wirkungslos machen und zu Fall bringen.

    Ab 1. Januar 2014 muss jeder Amerikaner eine Krankenversicherung abschliessen, was speziell auf den grossen Personenkreis zutrifft, der bisher keine Versicherung hat, weil freiwillig darauf verzichtet wird oder weil man wegen zu geringen Einkommen die Krankenkassenprämie einfach nicht zahlen kann. Das Gesetz heisst eigentlich "Patient Protection and Affordable Care Act (Abkürzung PPACA) 2010, wird aber weil zu kompliziert im Sprachgebrauch Obamacare genannt. Übersetzt heisst es "Patienten Schutz und Erschwingliche Pflege Gesetz".

    Die Idee dahinter ist, jeder Amerikaner soll sich eine Krankenversicherung leisten können, wenn alle gezwungen sind daran teilzunehmen. Typisch von den Politikern, mit staatlichen Zwang die Menschen zu "beglücken". Mit der Pflicht, dass jeder sich versichern muss, kommt auch eine Strafbestimmung, wenn jemand es nicht tut und die ist happig. Damit hat man in den USA viel Widerstand geweckt, denn gerade die Amerikaner wollen von Natur aus zu keinem Kollektiv gezwungen werden und immer drüber entscheiden können, ob sie etwas mitmachen oder nicht.

    Diese Entscheidungsfreiheit ist mit Obamacare vorbei. Nur wer bereits eine private Kranversicherung hat, oder durch ein Programm des Arbeitgeber gedeckt ist, oder durch eine bestimmte Religionszugehörigkeit (Christian Science) ausgenommen ist, muss den Nachweis, man ist ab 1. Januar 2014 versichert, nicht erbringen. Wer sich weigert wird mit einer Strafe von 1 Prozent des Einkommens belegt, die sich in den nächsten Jahren auf 2 und mehr Prozent steigert. So oder so muss man zahlen, bei Weigerung sogar ohne eine Leistung zu bekommen. Für viele Amerikaner ist das Kommunismus.

    Wenn man es genau nimmt profitieren von Obamacare die ganz Armen und die ganz Reichen. Der Mittelstand muss blechen und die unter der Armutsgrenze mitfinanzieren. Aber am meisten drauflegen tut die junge Generation, welche die Hauptlast der Krankheitskosten der Alten trägt. Das haben sie selber noch gar nicht verstanden. Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage von 18- bis 29-Jährigen haben 69 Prozent gar nicht realisiert, dass sie ab 1. Januar 2014 eine Krankenversicherung abschliessen müssen. Dabei handelt es sich um die Altersgruppe von der Obama erwartet, dass sie die Rechnung für den Rest von Amerika zahlen.

    Seit 1. Oktober können die Amerikaner auf Webseiten der sogenannten "Exchange" gehen, eine Art von Versicherungsbörse, und dort die beste Variante je nach Alter, Einkommen, Wohnort, Selbstbehalt etc. auswählen, sich die Prämie errechnen lassen und einen Vertrag abschliessen. Dabei gibt es drei Programme zur Auswahl, die mehr oder weniger Versicherungsleistung liefern, das Silber, Bronze oder Platinum-Programm.

    Obwohl der Staat und die Versicherungswirtschaft zwei Jahre Zeit hatten um sich vorzubereiten, sind die Server seit Dienstag durch den Ansturm an Suchenden zusammengebrochen. Alle die eine Prämienberechnung wollen reklamieren, dass nichts funktioniert. Es herrscht das totale Chaos, was zu noch mehr Unmut und Ablehnung von Obamacare führt. Die welche nach mehrfacher Wiederholung und Neustart der Webseiten es doch geschafft haben einen Antrag zu stellen, sind völlig schockiert darüber, wie hoch die Prämien und die Strafen sind.

    Will Sheehan beschreibt auf Facebook was er erlebt hat:

    "Ich schaffte es endlich heute Früh um 8:00 Uhr. Ich habe eine Vorbelastung (Typ1 Diabetes) und meine Einkommensbasis ist 45'000 bis 55'000 jährlich. Ich wählte den 'Silber Plan' und meine monatliche Prämie kam auf 597.00 Dollar mit einem Selbstbehalt von 13'988 Dollar!!! Es ist UNMÖGLICH, dass ich mir das leisten kann, deshalb habe ich 'verzichtet' und mache weiter ohne Versicherung.

    Ich habe heute um 17:00 Uhr eine Mail erhalten die mich informierte, meine Strafe würde 4'037 Dollar betragen und würde zu meiner jährlichen Steuerrechnung hinzugefügt. Dann wurde ich auf die 'FOLGEN' für eine 'Nichtzahlung' der jährlichen Strafe hingewiesen. Zuerst wird einem der Fahrausweis entzogen bis man bezahlt und wenn man 24 Monate nicht bezahlt und man zufällig Eigenheimbesitzer ist, dann wird einem die Steuerschuld als Pfand im Grundbuch eingetragen. Man kann seine Bankdaten angeben, damit sie leichter 'automatisch abbuchen' können, die Strafe entweder wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich! Das ganze ist weder 'freiwillig' noch 'erschwinglich'."

    Wenn das stimmt was Sheehan als einer der ersten Antragsteller erlebt hat, dann ist das noch mehr Grund für eine Revolte in den USA. Für viele sind solche hohen Prämien und ein horrender Selbstbehalt untragbar. Dann noch die Strafe wenn man nicht mitmacht und sein Haus gepfändet bekommt. In den Staaten brodelt es ja eh schon gewaltig und die Mehrheit hat eine Stinkwut auf Obama und das ganze politische Establishment in Washington. Obamacare ist ein weiterer Beweis, für wenn die regierende Kaste arbeitet, nur für die Konzerne. In diesem Fall für die Versicherungs-, Pharma- und Spitalindustrie. Die haben ja auch das Gesetz ausgearbeitet.

    Was bedeutet Obamacare in der Praxis … im doppelten Sinne? Es geht um die Durchsetzung der Mainstream-Medizin, heisst Produkte der Pharmaindustrie und sogenannten akzeptierten Behandlungsmethoden, ist klar. Das Gesundheitsministerium stellt eine komplette Liste an genehmigten Methoden auf, welche die Patienten von den Ärzten akzeptieren müssen. Was nicht genehmigt ist, also Alternativen, sind verboten.

    Es geht um die totale Kontrolle über die Gesundheit Krankheiten der Bevölkerung, nach den Diktat der Besserwisser und der Industrie. Es wird einen "Expertenrat" geben, der entscheidet welche Behandlungen und Medikamente die einzig richtigen sind. Mit der Zeit werden alle alternativen Therapien aussterben, da sie nicht bezahlt und genutzt werden. Im Prinzip geht es nicht um Heilung, sondern nur um Behandlung, denn nur so bleibt man Dauerpatient.

    "Akzeptiere diese Impfung, nimm diese Pillen, mach diese Chemotherapie. Wenn nicht dann verstösst Du gegen die Regeln."

    Dann wird jede Person in Amerika eine verfolgbare und komplette medizinische Geschichte mit sich rumtragen, entweder als Chipkarte oder gleich als implantierten Chip. Da gibt es keinen Weg dran vorbei, denn das ganze Gesundheitssystem funktioniert nur damit. Ob beim Arzt oder im Spital, ohne Chip wird man nicht akzeptiert und behandelt. Das wird Orwellsche Konsequenzen haben. Wer aus der Reihe tanzt und dagegen rebelliert wird dann sehr schnell mit einer Geisteskrankheit diagnostiziert und auch entsprechend behandelt.

    Nicht nur die Prämien werden sich dramatisch dadurch erhöhen, speziell für die jüngere Generation, generell werden mehr Steuern nötig, um Obamacare zu finanzieren. So hat das Congressional Budget Office ausgerechnet, Obamacare wird zusätzlich mehr als eine Billion Dollar (1000 Milliarden) in den nächsten 10 Jahren an Staatsausgaben verursachen. Wenn man überlegt, die USA ertrinken jetzt schon in Schulden, wie sollen diese Mehrausgaben finanziert werden? Nur wenn man das Budget für den Sicherheitsapparat, die Militärmaschinerie, die Kriege und den Geheimdiensten drastisch kürzt, was nicht passieren wird.

    Deshalb, in einem täuschen sich die Wutbürger in Amerika. Was sie als Kommunismus bezeichnen, ist in Wahrheit Faschismus. Die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, die Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste, der totale Überwachungs- und Polizeistaat, die Gleichschaltung der Medien und Verbreitung von Lügen und Propaganda, der Schutz der Kriminellen der Wall Street und Bereicherung der 1%, die Entmündigung der Bürger und Zerstörung der Verfassung, die ständige Drohung und Erpressung anderer Länder und Führung von Angriffskriege, und "Dein Körper gehört nicht Dir, sondern der Volksgemeinschaft", sind alles Merkmale des Faschismus.

    Interessant ist die Telefonnummer der 24-Stunden Hotline, bei der man sich über Obamacare informieren kann. Sie lautet 1-800-318-2596. Wenn man die Nummern auf der Tastatur in Buchstaben umwandelt, was die Amerikaner gerne machen, dann kommt 1-800-FUCKYO raus. 1-800-3(F) 8(U) 2(C) 5(K) 9(Y) 6(O). Die 1 hat keinen Buchstaben zugeordnet.

     

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