US-Raketendrohnen an nordkoreanische Grenze verlegt

Neue Stationierung steigert Furcht vor hastiger Eskalation. Kommt es zum Krieg zwischen den USA und Nordkorea?

Von Jason Ditz / Antikrieg

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre Absicht bekannt gegeben, permanent eine Kompanie von Grey Eagle Drohnen, welche imstande sind, Hellfire-Raketen zu verschießen, nach Südkorea an die Grenze zu Nordkorea zu verlegen. Regierungsvertreter sagen, dass diese Drohnen „Überwachungs“-Kapazitäten bereitstellen werden.

Bereits die Tatsache, dass sie einen Drohnentyp stationieren, der Raketen verschießen kann, legt die Vermutung nahe, dass es bei dieser Stationierung nicht in erster Linie um Überwachung geht. Die Administration Trump hat bereits ein Interesse an der Ausweitung des Einsatzes von Drohnen zu Attacken gegen Ziele an Orten gezeigt, in denen nicht direkt laufende militärische Operationen der Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden.

Während es nicht neu ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika weitere militärische Kräfte auf die koreanische Halbinsel verlegen, scheint die Stationierung von Kräften, die als einsetzbar in einer Situation betrachtet werden, die gerade noch kein ausgewachsener Krieg ist, besonders riskant zu sein, da sie das Risiko birgt, dass die Überflüge die Vereinigten Staaten von Amerika in eine überstürzte Eskalation mit Nordkorea geraten lassen könnten.

Das ist doppelt wahr, weil Drohnen, die für ihren angegebenen Zweck, nämlich Überwachung eingesetzt werden, von der nordkoreanischen Luftraumverteidigung fälschlich als unmittelbarer US-Angriff mit Hellfire-Raketen interpretiert werden und einen Gegenschlag von Seiten des beträchtlichen nordkoreanischen Raketenprogramms hervorrufen könnten.

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Es ist nicht allzu schwer, sich eine Reihe von Möglichkeiten vorzustellen, wie diese Stationierung die Situation auf der koreanischen Halbinsel destabilisieren könnte, und angesichts der Tatsache, dass die Trump-Administration offen jegliche Verhandlungen mit Nordkorea scheut, wie sie vor kurzem von China vorgeschlagen wurden, verstärken sie nur weiter den Eindruck, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine „militärische Lösung“ anstreben.

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5 Kommentare

  1. "Antikrieg" sollte sich in "PROKrieg" umbenennen, denn jeden Tag auf´n Neue wird der Krieg förmlich herbeigeredet und sei es noch so absurd!

    Zu den US-Drohnen kann man nur sagen, mal sehen wie lange es dauert, bis wieder Eine gehackt wird und runtergeholt, wie z.B. im Iran, wo mal eine Top-Secret-Stealth-CIA-Drohne runtergeholt wurde. Und die westl.System-Medien das noch mit Lügen vertuschen wollten/sollten und behaupteten, es wäre keine echte Drohne, sondern nur Pappmasché und der Iran würde lügen! Natürlich hilt diese westliche Propaganda-Lüge nur 2-3 Tage, bis dann die USA die Drohne offiziell zurückforderten, sich so also selber und ihre MSM bloßstellten und die MSM-Verblendeten, die auf den Pappmasché-Zug aufgesprungen waren, vor Scham im Boden versanken! 

     

     

     

  2. Will man jetzt China angreifen über den Pfurzstaat Nordkorea, wem das nicht auffällt dem ist nicht mehr zu helfen. Na dann macht mal Hillbillis. Trump ist nichts anderes als seine Vorgänger. Ich wüsste nicht das er von Frieden auf der Welt gesprochen hätte, das ganze ist nur eine der üblichen Lügen. Es geht geauso weiter wie vorher unter neu erfundenen Lügen.

    1. @Walter – Mein Gott Walter …. ! Das mal wieder so ein … Kommentar von Ihnen!

      Der "Pfurzstaat" Nordkorea hat ~1,1 Millionen aktive Soldaten! Noch beeindruckender ist die Zahl der Reservisten, es sollen rund 30 Prozent der Nordkoreaner zwischen 15 und 60 Jahren in Reserveeinheiten organisiert sein. Die Gesamtzahl wird auf 7 bis 8 Millionen Menschen geschätzt. Zudem kann Nordkorea auf 180.000 gut ausgebildete Elitesoldaten setzen. Diese verstehen sich auch auf asymmetrische Kriegsführung wie Anschläge, Spionageeinsätze, Kommandoaktionen. (Ach so und diese Zahlen stammen von keiner "Verschwörungsseite", sondern von unseren Wahrheitsmedien, extra für Sie)

      Und egal wie alt, marode, schlecht ausgebildet, schlecht bewaffnet, … Nordkorea auch angeblich ist, die schiere Größe, seiner Armee, macht es schon unmöglich.

      Das wäre für die USA ein Vietnam hoch 10! Die USA, die von einem 4.klassigen Land, wie Vietnam (Aussage HenryK.), die Tracht ihres Lebens bekommen haben, würde von Nordkorea den … aber sowas von aufgerissen bekommen (und der Vietcong hatte auch keine modernen Waffen und keine top Ausbildung!)

      Und einen Krieg gegen China überhaupt in Erwägung zu ziehen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. China ist die wahre Supermacht, China könnte jeder Zeit den Ami schon finanziell kaltstellen, als größter Gläubiger der USA! Aber das dauert eben noch ein paar Jahre, bis das dann auch mal bei Walter ankommt. Walter lebt noch in dem Jahrhundert, wo China angeblich nur billig Plagiate machen kann!

       

  3. Wer wurde durch Nordkorea angegriffen?

    Ist Nordkorea nicht das Ergebnis eines verlorenen USA-Krieges? Schon damals wurde die USA von diesem Lande mächtig bedroht und bombardiert. China wird wieder helfen.

    Danach können wir Deutschen es China aber zeigen und  ziehen all undere Wirtschaftgüter aus dem Lande ab. Wir werden die vielen Chinesen ohne die schönen deutschen Produkte vegitieren lassen. 

    Danach kommen sie angekrochen wie die Russen. 

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