Eine US-Drohne griff ein Auto in Shabwa an und tötete beide Insassen. Einer von ihnen soll ein Ex-Guantánamo-Häftling gewesen sein.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Die schweren Luftangriffe der Vereinigten Staaten von Amerika, die am am Donnerstag begannen und über das Wochenende anhielten, sind noch nicht eingestellt worden, wobei am Montag mindestens über einen Angriff berichtet wurde, der ein Auto zerstörte und beide Insassen tötete, welche als „vermutete Terroristen“ bezeichnet wurden, obwohl sie beide völlig über jegliche Erkennbarkeit hinaus verbrannt und nicht identifiziert waren.

Auf der anderen Seite gibt es jetzt endlich ein identifiziertes Opfer in dem Durcheinander von Angriffen in den letzten fünf Tagen: nach Berichten wurde der ehemalige Gefangene in Guantánamo Yasir al-Salmi getötet. Behördenvertreter sagen, dass sie glauben, dass er Mitglied von al-Qaeda war, wobei sie auch sagen, dass er kein „hochrangiges“ Ziel war.

Es ist immer noch nicht klar, warum die Vereinigten Staaten von Amerika diese plötzliche Welle von Attacken losließen, wobei Vertreter des Pentagon dabei bleiben, dass alle Ziele vor der Inauguration Präsident Trumps ausgewählt worden waren und nichts mit dem gescheiterten Bodeneinsatz gegen das Land im Jänner zu tun hatten.

Jemenitische Behördenvertreter sagen, dass sie glauben, dass die Operation „anhaltend“ und „unbefristet“ sein wird, obwohl die Dutzende berichteten Angriffe am Donnerstag zu einigen wenigen pro Tag am Wochenende und, soweit man hören konnte, auf nur mehr einen am Montag zurückgefahren worden sind.

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2 thoughts on “US-Angriff im Jemen tötet Ex-Guantánamo-Häftling”

  1. nächste baustelle, wo sich die usa und ihre handlanger an die destabilisierung eines landes für die nächsten 2 jahrzehnte schuldig machen, abertausende tote inclusive.dreckspack

  2. Und wieviel Zivilisten haben sie nebenbei ermordet. Sorry ich meinte Kolateralschäden. Mal kucken was nach den Jemen kommt langsam wirds eng viel sind nicht mehr da die man umbringen kann. Ausserdem hätten sie diesen Terroristen ohne viel Aufwand in Guantanomo gleich zu seinen Jungfrauen schicken können

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