Trotz wachsender EU-Skepsis: Deutsche sind froh, in Europa zu leben

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage sagen 95 Prozent der Deutschen, sie seien froh, in Europa zu leben. Bei den unter 29-Jährigen sind sogar 99 Prozent der Befragten dieser Meinung.

Von Redaktion

Wie finden die Deutschen Europa und die EU? Vor 60 Jahren wurde mit den Römischen Verträgen der Grundstein für ein gemeinsames Europa und die spätere EU gelegt. Heute wird die europäische Idee durch Nationalisten und Rechtspopulisten bedroht, von Brexit und nationalen Alleingängen in der Flüchtlingspolitik.

Trotz der positiven Grundeinstellung zu Europa befürchten 55 Prozent der Deutschen perspektivisch eher eine Abnahme pro-europäischer Stimmen in der EU. 38 Prozent der Befragten vermuten, dass die europafreundlichen Stimmen in der EU künftig wieder zunehmen werden.

91 Prozent der Deutschen schätzen die EU als Urlaubsraum mit Reisefreiheit und größtenteils gemeinsamer Währung. Für 84 Prozent der Befragten ist die EU ein gelungenes Friedensprojekt, 75 Prozent halten die EU für einen Wirtschaftsmotor, der uns Wohlstand bringt.

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Aber es gibt auch Kritik an der EU: 63 Prozent der Deutschen attestieren der EU einen bürokratischen Wasserkopf. 55 Prozent der Befragten meinen, die EU sei nicht zu einem vernünftigen Krisenmanagement fähig. 39 Prozent der Deutschen sehen in der EU eine Einladung zu Schuldenverallgemeinerung.

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25 Kommentare

  1. Welche Deutsche sind froh in Europa zu leben?

    Na ja, belassen wir es damit, es gibt solche und andere. Und diese anderen werden nicht die Dümmsten sein, einen Entschluß zu einem tschüß gefaßt zu haben.

  2. ''Deutsche sind froh in Europa zu leben''.

    Na hoffentlich merken die auch das hier etwas planmäßig politisch umgesetzt wird..und nichts so bleibt wie es ist.

    Böse Zungen behaupten das die Intelligenz bereits auf den Koffern sitzt..bzw.bereits abgedampft ist.

    1. Böse Zungen behaupten das die Intelligenz bereits auf den Koffern sitzt..bzw.bereits abgedampft ist

      ———

      Ob es die 'Intelligenz' ist sei mal dahingestellt (obschon 50 Prozent unseres Akademikernachwuchsel jedes jahr auswandern) auf jeden Fall aber die, die es sich vom Geld her leisten können:

      Insgesamt sind 82.000 Millionäre weltweit 2016 ausgewandert (2015 waren es noch 64.000). Interessanter weise ist Australien, dass sich gegen die illegale Migrantenflut sein gut 2 Jahren erfolgreich abschottet, der Hauptnutznießer dieser Millionärs-Flucht.

      Tja, so ist das. Australien verzichtet gern auf schwerstbereichernde Sozialpiraten und Hochkriminelle  und bekommt dafür als Äquivalent die Millionäre der ‚westlichen Wertegemeinschaft‘!

      Das nenne ich einen guten Deal!

      Der starke Anstieg der Auswanderung reicher Menschen aus Deutschland hängt nach Ansicht der Analysten von New World Wealth mit zunehmenden Spannungen in der Gesellschaft zusammen (Anm. ‚Spannungen‘ ist gut, aber so kann man die steigende Unsicherheit und überbordende Kriminalität in Zusammenhang mit der ‚Bereicherung‘ auch nennen) , wie sie auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten seien“, schreibt das Magazin. „Namentlich in Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Belgien erwarten die Fachleute daher in Zukunft eine ähnliche Entwicklung.“

      In Deutschland haben wir innerhalb von zwei Jahren einen Anstieg von wenigen hundert auf 4.000 Reiche und Superreiche, die überdurchschnittlich hohe Steuern zahlten und damit wichtige Stützen der Gesellschaft waren. Innerhalb von zwölf Monaten verließen sie unser Land. Wahrscheinlich für immer.

      Und jetzt rechne man das hoch über 10, 20, 30 Jahre, was dann passiert, wenn wir diesen Trend a) nicht stoppen und b) wieder umdrehen.

      Wo gehen die Auswanderer hin?

      Die Exilanten zieht es vor allem nach Australien, USA, Kanada, Vereinigte Arabische Emirate, Neuseeland oder Monaco. In Länder also mit weniger Umverteilung, sprich weniger Zwangsenteignungen und weniger bis überhaupt keine ‚Bereicherer‘ (Australien/VAR/Neuseeland).

      Die Millionäre wandern nicht aus nach Frankreich oder Schweden, wo noch extremere Umverteilungen durchgeführt werden.

      Was aber passiert mit einer Gesellschaft, deren Hauptleistungsträger zunehmend abwandern, während sie gleichzeitig mit solchen geflutet wird, die sehr stark oder sogar vollständig auf Transferleistungen angewiesen sind und von diesen leben?

      Tja, darüber darf mal wieder gerätselt werden!

      Der Sieger wird von Frau Murksel und Herrn Soros zum Abendessen im Ritz, in Paris,  eingeladen zum kosheren Luxus Menü und kosheren Spitzenweisen aus der Domäne von Baron Rothschild.

       

      1. Man sollte wissen, das man in Deutschland bereits ab einem Bruttoeinkommen von 60000 im  Jahr als reich gilt. Hat man dann noch die Unverfrorenheit eines kleines Häuschen zu besitzen, so steht man für die Politiker von SPD, Linken und Grünen bereits an der Schwelle zu den Superreichen. 

        Kennen Sie eigentlich den Vorschlag eines " Experten ", das Besserverdienende mehr für den Strom bezahlen sollten. Zukünftig schickt man also seine Einkommenssteuererklärung an die Eon.

         

         

  3. EU ist nicht Europa!

    Die AfDler lieben auch Europa, lehnen jedoch die zentralistische Bankiers-EU ab.

    Viele Bürger wollen eine europäische Zusammenarbeit im Bereich Handel und Sicherheit, jedoch keine neoliberale, von den Konzernen und Bankiers gekaufte Regierung in Brüssel, die den Bürger unsinnige Vorschriften macht, Stichwort überteuerte Queksilber-Glühbirnen.

    Die Mehrheit der Deutschen wollte den Euro auch nicht, sondern ihre harte D-Mark behalten.

    Die EU ist ein neoliberales Wallstreet-Projekt zum Schaden der europäischen Völker. Zeit, sie abzuschaffen!

    1. Richard, als (von mir ernsthaft geschätzter) Hobby-Energie-Experte müssten Sie wissen, dass es keine Glühbirnen gibt. Birnen können (noch) nicht glühen. Ebenso, wie es keine Schraubenzieher gibt, weil Schrauben grundsätzlich gedreht werden. Sie meinten sicher Glühlampen 🙂

      Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass es keine exaktere Sprache geben soll, wie die Deutsche. Deshalb wird wohl auch der große Facharbeitersegen noch nicht in dieser Dekade über uns herein brechen.

      1. Naja, die Glühlampe ist ja birnenförmig, weswegen der Volksmund den Begriff "Glühbirne" formte.

        Er ist also ähnlich zutreffend wie z.B. "Birne Kohl". 😀

        1. Richard, der Volksmund beteiligt sich auch an "Unkosten" und besingt in Liedern den "Sonnenuntergang".

          In der täglichen Kommunikationspraxis stellt sich immer wieder heraus, dass die Qualitätsverantwortung beim Absender einer Information liegt, wenn beim Empfänger das Gesagte nicht als das Gemeinte ankommt. Dabei ist auch die Berufung auf den Volksmund nicht schuldbefreiend. 🙂

        1. Der heißt ja auch nicht Schraubenzieher, der heißt im Fachjargon Schraubendreher !

          Sag bei einer Aufnahmeprüfung Schraubenzieher und Zollstock statt Meterstab und du bist durchgefallen.

          Wobei der Meterstock nur einen Meter lang und ein Vierkantholz ist und der Meterstab eben der umgangsprachliche Zollstock ist.

          Kleines 1×1 der Werkzeugkunde !

          1. @ML

            Das ist Halbwissen! Du bist auch durch die Aufnahmeprüfung gefallen, hm?

            Gliedermaßstab heißt der Zollstock korrekt, den Du uns hier als Meterstab aufschwatzen willst. 🙂
             

  4. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage sagen 95 Prozent der Deutschen, sie seien froh, in Europa zu leben.

    ———

    Wenn man weiß, dass Emnid zur WPP Group des jüdischen Unternehmer Globalisten, Martin Sorell gehört, dann dürfte alles klar sein.

    Dann kann die 'Mulli Kulli' Welt in Alemoneystan und Europa nur schön und bunt sein….und ein bischen ähäm…'Kritik' an der EUdSSR, der 'wiederauferstandenen Sowjetunion' (so der russische Dissident Wladimir Bukowski) darf dann auch sein.

    Aber bitte nicht zuviel, sonst kommt die 'Mäusepolizei'!, in Form des Mosche Kantor, vom 'Europäischen Rat für Tol(l)eranz und Verhöhnung Versöhnung'
     

  5. Der Deutsche ist froh, in Europa zu leben und der Afrikaner ist froh, in Deutschland zu leben.

    Wer ist von den beiden nun der Klügere ???

  6. Also jetzt reicht es wirklich langsam!

    Das sind doch locker 5 MSM-Artikel pro Tag, mit Verweis auf die MSM und deren MeinungsManipulationsInstitute! (Dazu paßt auch die Zensur, hier!)

    Contra ist übergelaufen (oder sind sie gar ein U-Boot?), offensichtlicher geht es ja nicht mehr!

     

     

     

  7. Falls es noch keinem aufgefallen sein sollten hier eine geschichtliche Tatsache: Deutschland lag schon immer in Europa – auch vor dem € und dieser diktator,schen EU

  8. Was ist so sensationell daran, daß der Europäer (noch) gerne in Europa lebt. Es ist sein Heimatkontinent und er ist kulturell europäisch geprägt.  Die Abwrackunion hat damit " nur" insoferne etwas zu tun, als sie seit dem 2.Weltkrieg die schwerste Bedrohung für diesen einst weltweit prosperierendsten Kontinent darstellt. Die Protagonisten dieser Bedrohung sind die Altparteien die unbedingt entmachtet werden müssen um die europäische Lebensqualität nicht im totalen Chaos enden zu lassen. 

  9. Die Redaktion begeht den Fehler, die heutige EU Ziel der Römischen Verträge zu nennen. Ebenso wie in der "repräsentativen Umfrage" EU und Europa nicht getrennt betrachtet wurden, führt die mangelhafte Recherche zur Desinformation sprich Manipulation. !957 wurde mit den sog. Römischen Verträgen lediglich ein wirtschaftliches Konstrukt angestrebt, mit dem Fortbestand der Nationalstaaten. Mit dem Vertrag von Maastricht wurde die EU zum politischen und wirtschaftlichen Akteur, der sich über die Parlamente der Mitgliedsstaaten hinwegsetzt.                                                                                                                      Repräsentative Umfragen sind mittlerweile durchweg Meinungsmache, an der sich "alternative Medien" nicht beteiligen sollten, indem sie den Mainstream-Medien folgen und den Mist abdrucken.

  10. Europa ja – EU nein – und zurück zur eigenen Währung ! Der Teuro plündert das Volk nur aus !

     

    SIEHE AUCH :

    Die Welt: Din EU will Libyens Südgrenze (statt unsere Außengrenzen) sichern und zudem nordafrikanische Wirtschaftsmigranten ganz legal nach Europa umsiedeln

     

    Berliner Zeitung: Geheime Gutachten zur Maut – Deutsche Autofahrer müssen kräftig für Autobahnen zahlen

    Politikstube: PKW-Maut: Deutsche Autofahrer müssen kräftig für Autobahnen zahlen – es sind interne Dokumente im Verkehrsministerium, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind.

     

     

    1. Wer die Probleme im kleinen Kreis wie Familie oder Staat nicht zu lösen vermag, oder deren Handlungsraum zu einem Erfolg in diesem Rahmen gar in Frage stellt, der ist erst nie und nimmer befähigt in einem größeren Kreise wie auf der EU Bühne zu wirken. Das Scheitern ist vorprogrammiert! Nur der Zeitpunkt, wenn das Kartenhaus fällt bleibt offen.

  11. Ich würde auch gerne mit meinem Anhang mal wieder in Europa leben aber natürlich nicht in diesem . Regiert und dirigiert von Kriminellen . Die das bedauernswerde Volk ganz offensichtlich in eine düstere Zukunft führen .

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