Studie: Haustiere gut für die Kindesentwicklung

Kinder die mit Haustieren aufwachsen, profitieren laut einer Studie in ihrer Entwicklung massiv davon. Hunde und Katzen sind hierbei besonders hervorzuheben.

Von Marco Maier

Haustiere sind eine Bereicherung. Egal ob nun Hund, Katze oder auch ein anderes lebendes Wesen, mit dem man sich auch beschäftigen muss. Nun zeigt eine neue Studie aus Großbritannien, dass die Tiere auch positive Auswirkungen auf die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern haben.

Demnach besitzen Kinder und Jugendliche mit Haustieren tendenziell ein höheres Selbstwertgefühl, sind weniger einsam und haben dazu noch bessere soziale Fähigkeiten. Dr. Carri Westgarth von der University of Liverpool, welche die Studie leitete, sieht in den Haustieren eine wesentliche Stütze zur kindlichen Entwicklung.

"Jeder, der mit Haustieren aufgewachsen ist und sie geliebt hat, fühlt den Wert ihrer Gesellschaft", so die Professorin. "Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die möglichen Vorteile für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehen vielversprechend aus. Wir haben uns diese Ergebnisse sehr genau angesehen, um zu verstehen, welche Vorteile durch die Haltung von Haustieren am meisten unterstützt wurden. Dies wird uns am Ende ermöglichen, besser zu verstehen, wie Haustiere jungen Menschen Unterstützung bei der emotionalen und sozialen Entwicklung, sowie bei ihrer Bildung geben".

Erste Ergebnisse zeigen, dass der Einfluss von Haustieren auf das Selbstwertgefühl insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren und bei jenen über zehn Jahren am größten ist. Hierbei scheinen insbesondere Hunde und Katzen die beste soziale Unterstützung zu bieten. Dabei zeigt es sich, dass diese Tiere auch in westlichen und nichtwestlichen Kulturen als Art der psychologischen Unterstützung dienen.

Loading...
Teilen Sie diesen Artikel:
Lesen Sie auch:  Glutenfreie Generation: Immer mehr Kinder mit Zöliakie

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

4 Kommentare

  1. Ach nein da wäre ich ja nie daraufgekommen zum Glück giebts eine Studie. Seit ich denken kann habe ich mit Hunden und Katzen gelebt und meine Kinder natürlich auch. Meine eine Tochter hat jetzt sogar ein kleines Tierheim und vermittelt herrenlose Tiere, ohne Studie.

  2. Der Rat ist Unsinn. Er könnte Eltern, die den bequemen Weg gegangen sind und das Kind den überwiegenden Teil seiner wachen Zeit in Anstalten untergebracht haben und die sich allmählich mit einem extrovertierten, gedanken- und gefühllosen kleinen Tyrannen konfrontiert sehen, dazu verleiten, einen Hamster anzuschaffen.

    Für einen Hund in der Familie braucht man mehr Zeit, als die meisten Eltern heute ihren Kindern zukommen lassen.

    Es gibt auch noch andere Familien aber die brauchen keinen Rat von einer Professorin, die glaubt, ein Dackel könnte die emotionalen und  sozialen Fähigkeiten einem Kind näherbringen, dessen Eltern diese Fähigkeiten selbst nicht besitzen und nicht leben.

    Ein Kind, das diese Fähigkeiten nicht hat, kann mit einem Tier nicht umgehen.

  3. Zählen auch Milben, Läuse und Kakerlacken als "kindesentwicklungsunterstützende" Haustiere?

    Kaum auszudenken, was höher entwickelten Säugetieren angetan würde, wenn jeder Vollpfosten der selbst seiner Brut nix beizubringen vermag, nun die Lösung aller Erziehungsprobleme in der Anschaffung eines Haustiers findet… !!! Horror!

    Eltern, die ohnehin zu ihren Kindern gut sind, können auch mit Tieren artgerecht umgehen.
    Und Menschen, die mit Tieren nicht umgehen können, sollten auch keine Kinder haben. Das ist meine persönliche Studie, die sich 100fach bestätigt hat!

     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.