Raúl Castro kritisiert Trumps „Egoismus“ und „Irrationalität“

Der kubanische Staatschef behauptet, dass die Mauer an Mexikos Grenze eine Aggression gegen das ganze mittelamerikanische Gebiet sei.

Von Edgar Schülter

In seiner ersten offiziellen Rede über den Präsidenten Donald Trump, kritisiert Raúl Castro während seiner Ansprache bei der Eröffnung des Regionalgipfels der kubanischen Verbündeten in Venezuela stark Donald Trumps „Irrationalität“.

Der kubanische Präsident sprach über die Mauer, welche Trump über die ganze Grenze zwischen den USA und Mexiko bauen möchte. Er behauptet, dieses Projekt sei eine Aggression gegenüber der ganzer Region und sprach seine Solidarität gegenüber der mexikanischen Regierung aus: „Die Armut, Katastrophen und das Problem der Migranten, löst man nicht mit Mauern, aber mit Kooperation, Verständnis und mit Frieden.“ zitiert die Zeitung „El Pais“ den kubanischen Staatschef.

Trumps Handelsprotektionismus dient nur der ungleichen Verteilung von Reichtümern

Bei der Ansprache auf dem Regionalgipfel der „Bolivarischen Vereinigung Amerikanischer Völker“, die zum Jahrestag des Todes von Hugo Chavéz stattfindet, attackiert Castro auch die Wirtschaftsagenda des Weißen Hauses. So meinte er, dass diese nur auf Egoismus aufgebaut sei und einen extremen Handelsprotektionismus auslösen würde.

Es würde auch negative Folgen für den Wettbewerb der mittelamerikanischen Länder haben und, nur um noch mehr Profit zu erwirtschaften, Umweltabkommen hintergehen. Bei der dadurch ausgelösten ungerechten Verteilung von Reichtum wird es nur noch mehr Migranten geben, statt dieses Problem zu lösen.

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Der kommunistische Anführer meint zudem noch, dass der amerikanische Kontinent einen entscheidenden Schritt vor sich hat und bekräftigt sein Engagement und seine Loyalität gegenüber Venezuela, das zur Zeit eine tiefe Wirtschaftskrise durchlebt.  

Der Bau dieser Mauer war schon selbst in den USA unpopulär. Kommt noch die protektionistische Politik hinzu, muss damit gerechnet werden, dass Nordamerikas Nachbarn in Mittel-, und Südamerika sich vollends gegen Trump verbünden werden. Insbesondere wird durch ungerechte Verteilung der Profite und Reichtümer, das ohnehin schon starke Migrationsproblem, noch zusätzlich verschärft.

Lesen Sie auch:  Trump oder Biden? Spielt das überhaupt eine Rolle?

Zu dem kommt noch, dass es sehr lange gedauert hat, bis die USA und Kuba sich wieder näher kamen. War denn diese ganze Arbeit umsonst? Eine neue Krise zwischen Kuba und den USA scheint spätestens nach Castros Rede unausweichlich.

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4 Kommentare

  1. Natürlich sind weltweit die Bolschewisten gemeinsam mit den Globalisierern der Ostküste erbitterte Feinde national orientierter Politik.
    Ermöglichen ihnen doch offene Grenzen aller Art den ungezügelten Ausverkauf ihrer Länder und Völker, einziges Mittel zum Überleben ihrer Herrschaft.

  2.  

     

    @ Rüdiger

    Natürlich sind weltweit die Bolschewisten gemeinsam mit den Globalisierern der Ostküste erbitterte Feinde national orientierter Politik.

    ____________

     

    .So isset. Damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Außerdem gehört Castro, der Alt-Kommunist zum 'Stamm', er ist Marrano-Jude und stößt daher ins gleiche Horn wie seine Stammesgenossen von der neo-con 'wirtschaftslberalen Fraktion', die Neo-Feudalisten. Diese ja auch für 'offene Grenzen', Solidarität, 'offene, tolerante' Gesellschaften, Kooperation und wollen uns ständig  davon überzeugen , dass nur 'multikulturelle' Gesellschaften, wo jede Ethnie nur ihre  eigenen Partikularinteressen verfolgt, den 'Frieden' bringen.

    Dieses Konzept bringt aber genau das Gegenteil, nämlich Unfrieden, Hader bis hin zum Bürgerkrieg. Die Vielvölkerregion Balkan, der ethnisch u. religiös zersplitterte  Nahe Osten u. Mittlere Osten sowie Afrika sind das beste Beispiel hierfür.

    Wie sich die Hohlphrasen gleichen! Was wiederum kein Wunder ist, da der Kommunismus/Sozialismus, also der ausbeuterische Staatskapitalismus nur die andere Seite der Medaille des in der 'westlichen Wertegemeinschaft' verbreiteten 'Rautierkapitalismus' (so George Soros in einem seltenen Fall von Selbsterkenntnis) ist.

    Der jüdische Multi-Milliardär, der  unsäglich reiche Kommunist/Sozialist,  Maurice Strong, einer der Strippenzieher hinter der Jew  New World Order, hat es mal auf den Punkt gebracht:

    communist in ideology – capitalist in methodology“

    was nichts anderes heißt als: Wir nutzen den Kapitalismus, um das viele Geld zu machen, das wir für die Propagierung des Sozialismus brauchen.

    Lassen wir uns nicht blenden, sowohl Kommunismus/Sozialismus/Bolschewismus (und wie die ismen so alle heißen) und der babylonische 'Raubtierkapitalismus', der im Gewandt des 'Wirtschaftsliberalismus', des 'Freihandels' und der 'offenen Grenzen' daher kommt, sind zwei Seiten einer Medaille.

    Unsere jüdischen Freunde leiden alle (oder fast alle) unter dem 'tikkun olam Syndrom', d.h. sie wollen ständig die 'Welt heilen' oder dier 'Welt reparieren', natürlich nicht zum Nutzen des Stammes, sondern auschließlich zu unserem Vorteil. Deswegen die ständigen Unruhen, die permanenten Farb- oder Blumenrevolutionen in den unbotmäßigen Ländern, die noch nicht 'repariert' sind um dort endlich die 'Freiheit', die 'Demokratie', die 'Menschenrechte' (und wie die falschen Hohlphrasen so alle heißen) einzuführen.

     

    Nicht der Internationalismus, noch der Bolschwismus/Kommunismus, noch  der Freihandel, noch der Globalismus und die 'offenen Grenzen' -das jüdische Konzept zur Vermischung der Völker und zur Zerstörung der gewachsenen Nationen und Kulturen – bringt uns Wohlstand und inneren sowie äußeren Frieden, sondern nur der Nationalstaat mit sicheren Grenzen. Das hat die Geschichte eindeutig bewiesen.
     

  3. Der Bau dieser Mauer war schon selbst in den USA unpopulär

    ——-

    Ist das nun die Aussage von Castro oder die Meinung des Verfassers?

    Die Mauer war natürlich nicht unpopulär, zumindest nicht bei der hart arbeitenden Bevölkerung der USA, der Arbeiterschaft  und beim dramatisch schrumpfenden, weißen Mittelstand, also bei der Mehrheit der Bevölkerung. Sonst hätte Trump nicht diesen großen Wahl-Sieg einfahren können. Die Mauer und die Eindämmung bzw. Austrocknung des illigalen Zustroms aus 'Buntistan' – der Amerika verarmen lässt –  was das Hauptthema des Trump'schen Wahlkampfs.

    Unpopulär war sie bei den Kommunisten und den 'Liberals', den Kulturmarxisten und Krypto-Kommunisten, den jüdischen Lobby-Verbänden (die Amerika möglichst mit Massen von 'Bunten' überschwemmen wollen) und bei den 'Eliten', welche mit der illegalen Massenimmigration eine höchst willkommene Gelegenheit sehen, die Löhne zu drücken und die Sozialstandards aus zu hebeln. 
     

  4. Wieso "ungerechte Verteilung"?

    Wieso sollten die US-Amerikaner und Kanadier an die chaotischen lateinamerikanischen Länder ihren Wohlstand verteilen. Würden sie das machen, wäre das ungerecht.

    Die Armut der Mittel- und Südamerikanischen Länder resultiert nicht ausschließlich, aber ganz wesentlch an der chaotischen Mentalität der dortigen Bevölkerung.

    Die Lateinamerikaner sollen sich ihren Konsum in ihren Heimatländern selber erarbeiten. US-Amerikaner und Kanadier sind denen gar nichts schuldig.

    Die Mauer dient zurecht dazu, Schmar…tzer draußen zu halten. Eine Praktik, die Europa auch gut tun würde.

    Verteilung – eine große Ungerechtigkeit.

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