Kretschmann attackiert Wagenknecht und Lafontaine

Ministerpräsident Kretschmann erklärt die Linkspartei wegen der Positionen von Wagenknecht und Lafontaine für "kaum regierungsfähig".

Von Marco Maier

Der exkommunistische grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, will wegen der politischen Standpunkte von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine keine rot-rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl im Herbst. Die jahrelange Koalition mit der CDU im südwestlichen Bundesland scheint sich auf ihn auszuwirken.

Mit dem Kurs, den die Linkspartei bisher im Bundestag fahre, sei sie "kaum regierungsfähig", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Linken tun so, als lebten wir noch in einer Nationalökonomie. Das ist aber längst vorbei. In der Außenpolitik ist die Linkspartei auch von gestern." Kretschmann geiferte: "Mit der Haltung von Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht kann man die Bundesrepublik Deutschland mit Sicherheit nicht regieren."

Der Grünen-Politiker offenbart sich damit als neoliberaler Transatlantiker und Globalist. Anstatt die teils wirklichkeitsfremde neulinke Politik von Kipping ("emanzipatorische Linke") und Riexinger zu kritisieren, geht Kretschmann gegen jene Teile der Linken vor, die sich für eine wirkliche politische Änderung einsetzen, anstatt den bisherigen Weg weiterzugehen und dabei mehr oder weniger auf kosmetische Änderungen zu setzen.

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8 Kommentare

  1. "Am Futtertrog relativieren sich selbst die heiligsten Schwüre." Der Kretschmann ist der lebende Beweis für diese Lebensweisheit. Nicht mehr weit hin, und man kann ihn Fischer 2.0 nennen.

    1. wusstest du , daß die sich am wochenende für n kleinen fick treffen? er und der joschka?

      nur, wer macht bei denen den weiblichen part?

  2. das dieser kleine schleimbeutel auf joschka fischers fußstapfen wandelt wandelt ist offensichtlich, und der hat vorgemacht wie s geht. erst steine schmeissen dann politik dann heulen wegen nem kleinen farbbeutel und sich dann dick und fett fressen , dummfug labern und anderen der riege in den arsch kriechen.

  3. Sind wir noch eine Volkswirtschaft?  Eine Frage, über die man mal nachdenken sollte. So schnell kann man diese nicht beantworten. Öberflächlich betrachtet handelt z.B. auch die EZB nach dem IS-ML- Modell von Keynes. Und dieser war nun einmal ein britischer Nationalökonom. Weiterhin sollte man auch wissen, das bereits 80% der für unser Land wichtigen Entscheidungen in Brüssel getroffen werden. Wirtschaftsentscheidungen stehen dabei an erster Stelle.

    Aber wenn man sich dies alles vor Augen hält, so drängt sich doch die Frage auf, wozu noch eine Bundestagswahl. Wenn der Bundestag nicht mehr viel zu entscheiden hat, ist er überflüssig. 

  4. Lafontaine war von Anfang an ein Gegner der Agenda 2010.

    Und die Grünen haben sie eingeführt.

    Da trifft ein echter Arbeitervertreter auf die neoliberalen Kolaborateure der Grünen.

    Gerade erst haben die Grünen eine größere Parteispende von DaimlerBenz erhalten. Vermutlich mit dem Ziel, die Regierungsbeteiligung der Linken zu verhindern.

    Das Kapital will die neoliberale Ausbeuterpolitik fortsetzen. Kretschmann macht dafür jetzt Propaganda.

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