Vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit US-Präsident Donald Trump ist in der Großen Koalition Streit um höhere Verteidigungsausgaben entbrannt.

Von Redaktion

„Nach zwei intensiven Aufenthalten in Washington steht für mich fest, dass die USA nicht nur erwarten, sondern voraussetzen, dass Deutschland innerhalb kurzer Zeit das Zwei-Prozent-Ziel erreicht“, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Auch Frankreich erwartet eine klare Steigerung der Verteidigungsausgaben vom wirtschaftlich stärksten europäischen Land. Um unsere Freiheit, unseren Wohlstand und unsere Exportwege zu sichern, müssen wir deutlich mehr Geld für Verteidigung aufwenden“, erklärte Singhammer.

SPD-Vize Ralf Stegner wies diese Forderung zurück. „Die SPD wird da nicht mitmachen, schon gar nicht auf Kosten der Sozialpolitik in Deutschland, wie manche in der Union fordern“, sagte Stegner dem RND. „Ich bin sehr gespannt, mit welchen politischen Mehrheiten Merkel das Militärbudget um rund 20 Milliarden Euro oder mehr erhöhen will.“ 

Deutschland trage auch auf anderen Wegen zu internationaler Sicherheit bei. Stegner nannte als Beispiel die Entwicklungshilfe. „Diese Ausgaben müssen berücksichtigt werden, wenn die Nato ein Zwei-Prozent-Ziel anstrebt“, erklärte der SPD-Politiker.

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4 thoughts on “Koalition streitet vor Trump-Besuch über Verteidigungsausgaben”

  1. Der Wahnsinn ist ja, dass diese ganze durchgeknallte Truppe das ernst meint und tatsächlich glaubt "sie müsse was verteidigen". 🙁

  2. So ist es brav!

    Gleich mal die wichtigste Hausaufgabe erfüllen bevor man beim Chef aufsalotieren darf.

    Sonst gibts ein paar hinter die Ohren!

    (Zumal die Reise aber abgesagt wurde – Es bleibt also weiter spannend für das Relativierungsgenie Merkel… Ohh Donald ich habs ja nicht so gemeint. Du weißt ja, passiert mir oft weil ich rede bevor ich denke!)

    Und der ist auch gut, Ziat: SPD-Vize Ralf Stegner wies diese Forderung zurück. „Die SPD wird da nicht mitmachen, schon gar nicht auf Kosten der Sozialpolitik in Deutschland, wie manche in der Union fordern“, (wollt Ihr Butter oder Panzer) sagte Stegner dem RND. „Ich bin sehr gespannt, mit welchen politischen Mehrheiten Merkel das Militärbudget um rund 20 Milliarden Euro oder mehr (Ja viel mehr, nämlich 2% des BIP sollen es werden- Bei 3, 13 Billionen € im Jahr 2016 kann man sich ausrechnen wieviel das ist) erhöhen will.“

    Ja, da darf er mal gespannt sein, Hahaha

  3. Wir brauchen eine funktionierende Grenzsicherung und eine pragmatische Ausschaffung von Störenfrieden – keine Panzerketten. Das reicht völlig zur Erhaltung der Sicherheit. Siehe Schweiz!

    Die verarschen uns schon wieder mit ihrem Gesabbel und wollen Gründe generieren für noch tiefere Griffe in die Taschen.

    Den "Populisten" wirft man vor, mit der Angst der Menschen zu spielen.
    Und was ist das? Wenn man den Leuten Wohlstand und Sicherheit in Gefahr redet? Ihnen versucht zu verkaufen, dass nur neue Raketen und Panzer uns vorm schrecklichen Iwan retten können?

    Ekelhaft! Diese Seelenverkäufer.

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