Menschen in einer Fußgängerzone.

Nach Ansicht der Grünen muss die Verantwortung für die Demografie-Politik der Bundesregierung künftig in den Händen einer Staatsministerin im Kanzleramt liegen.

Von Redaktion

"Die Demografie-Strategie der Bundesregierung ist gescheitert", sagte Grünen-Demografie-Expertin Doris Wagner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Das heute im Kanzleramt stattfindende Treffen sei ein "Gipfel der Selbstbeweihräucherung".

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Tatsächlich sei der Demografie-Check ein zahnloser Tiger und die Demografie-Strategie eine Sammlung von Altbekanntem ohne Vision oder Inspiration. Erforderlich sei eine klare Strategie mit einer politischen Steuerung aus der Regierungszentrale. Bedenken meldete auch der Chef der Deutschen Gesellschaft für Demografie, der Bonner Politikprofessor Tilmann Mayer, an.

"Mit der Rente mit 63 hat die Regierung ihre eigene Demografie-Strategie torpediert", sagte Mayer der Zeitung unter Verweis auf den demografischen Wandel, der bei längerer Lebenserwartung auch längere Lebensarbeitszeiten notwendig mache. Mayer vermisste auch ein Migrationskonzept innerhalb der Demografie-Strategie. Man dürfe Flüchtlinge nicht mit Migranten verwechseln.

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12 KOMMENTARE

  1. Ach Du liebe Zeit!
    Jetzt wird mir klar, warum hier alles in die Hose geht.

    Genau! Neue Ministerien brauchen wir!
    Ja hätten wir das schon mal eher gewußt. Und ist ja logisch: Ohne ein Migrationskonzept braucht sich auch niemand wirklich wundern, dass plötzlich die Jahrzehnte eingezahlten Gelder wegen Zweckentfremdung flöten sind.

    Für wie blöd haltet ihr uns? Hm?
    Wenn das so weiter geht, kommen wir im Herbst nicht mit einem Bleistift zur Wahl… …sondern mit der Kalaschnikow !!!

  2. Verrückte Prämissen .

    Es gibt absolut keinen Zwang , die Lebensarbeitszeit an die Lebenserwartung zu binden. Es war elementarer sozialer Fortschritt zuerst eine Rente einzuführen und dann das Rentenalter schrittweise herabzusetzen. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und massiver Automatisierung umso bedeutender.

    Zum anderen ist Überbevölkerung als Problem durchaus in der Öffentlichkeit und wenn nun Deutschland wie auch andere europäische Nationen beispielgebend mit einer Bevölkerungsreduktion vorangehen, wird dieses positive Beispiel von den Antideutschen sofort ins Negative gekehrt und der Import von Menschen mit begleitender exorbitanter Importfinanzierung als notwendig propagiert.

    • Nicht nur die Antideutschen, sondern auch die UNO.

      Hier steht die Ideologie vom "Wirtschaftswachstum über alles in der Welt" der Ideologie der Überbevölkerung gegenüber, ausser man würde die gesellschaftlichen Standards so weit hinunter fahren, dass die Menschen, wie im Mittelalter, bereits mit Mitte 40 krepieren und immer neues "Humankapital" aus anderen Ländern nachkippt.

      "Demographie- Experten" warnten bereits vor Jahrzenten vor der heutigen demograph. Entwicklung, aber keiner in der Politik wollte darauf hören, siehe Familienpolitik der letzten Jahrzehnte.

      • Nicht die gesamte Menschheit kann für Demographie in Verantwortung gezogen werden. Das müssen weiter Staaten machen . Wenn bestimmte Staaten weiter an radikalem Bevölkerungswachstum festhalten, wird kein sinnvoller Weg daran vorbeiführen, diesen Staaten diesbezüglich auch die volle Selbstverantwortung anzulasten.

      • Die europäische Konsumation als Basis für die Weltbevölkerung gibt es klar eine Überbevölkerung.. Obwohl gut Dreiviertel der Weltbevölkerung mit, auch bei Nahrungsmitteln, bescheideneren Verbrauch auskommen , sind die Weltmeere leergefischt und die Ökologie insgesamt stoßt an ihre Grenzen.

  3. Wer will noch wissen, was die antideutsche Verliererpartei die GRÜNEN fordern und wollen ? 

    Niemand außer die 6% Grünen Wähler die noch immer nicht auf den Boden der Tatsachen angekommen sind.

  4. Politik Professor, Deutsche Gesellschaft für demokrafie. Spätestens ab dem Moment kannst aufhören zu lesen. Der eine lebt mit nem Gewonnenen Akademischen Titel von ner Pseudogesellschaft für demokrafie. 😆😆

    Jedes Jahr 2% Produktivitätsteigerung bedeutet jedes Jahr kann 1% aus dem Arbeitsprozess Ausscheiden ohne jedwede Auswirkung. Berücksichtigt man noch die Digitalisierung, also Industrie 2.0 sowie eine voranschreitende Robotik fallen jedes Jahr 3% der Arbeitsplätze weg. Fazit, Demokrafische Probleme haben wir nicht. Was wir aber kriegen werden ist ein Bürger und Religionskrieg. Und das weil Idioten, Scheinakademiker und Korrupte Kriminelle hierzulande das sagen haben.

  5. Ist eigentlich keinem was aufgefallen bei diesem Artikel????

    Man dürfe Flüchtlinge nicht mit Migranten verwechseln.

    Anscheinend haben selbst Grüne ab und an mal einen kleinen Lichtblitz?
    Wer hätte das gedacht… 

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