EU: Juncker und Oettinger stellen Zukunftsfragen

Die EU hat Zukunft. Zumindest in den Augen beider ausgedienten EU-Bürokraten. Wohin es zukünftig geht: der Nationalstaat hat die drängenden Antworten auf unsere Zeit nicht mehr – hört man immer wieder klagen.

Von Redaktion

Anlässlich des 60.Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge haben EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger in einem Gastbeitrag für die "Mitteldeutsche Zeitung". "Wir müssen die Frage klären, wie die EU der Zukunft aussehen soll. Die Antwort darauf haben wir noch nicht, und es ist auch keine Frage, die wir in Brüssel alleine entscheiden können", heißt es.

Europa sei auch nicht von Brüssel aus zu verordnen. "Wir sollten aber auch ehrlich und realistisch sein. Brüssel kann nicht alle Probleme alleine lösen", betonten die Politiker. So könnten etwa gemeinsam beschlossene Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide nur dann greifen, wenn auf lokaler und nationaler Ebene auch entsprechende Maßnahmen für eine gute Luftqualität getroffen werden.

Juncker und Oettinger warnten allerdings auch vor den Gefahren des aufkommenden Nationalismus' innerhalb der EU. "Wir sollten aber auch nicht glauben, dass der Nationalstaat die Antwort auf die drängenden Fragen unserer Zeit ist." Bestes Beispiel dafür sei die Finanzkrise. Hätte es den Euro nicht gegeben, wäre Europa wie Anfang der 1990er Jahre mit großen Währungsschwankungen und steigenden Zinsen konfrontiert gewesen, so die Politiker. "Aus all diesen Gründen, sind wir überzeugt, dass es an der Zeit ist, eine wirklich ehrliche Debatte darüber führen, welche Union wir in Zukunft haben wollen. Die Optionen liegen auf dem Tisch."

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15 Kommentare

  1. Juncker und Oettinger….. wenn es nicht so ein Trauerspiel wäre, könnte man sich über die zwei Politikclowns totlachen. Diese zwei Herrschaften sind doch eine einzige Geldverschwendung…. unnötig wie einKropf…..

  2. "Wir sollten aber auch nicht glauben, dass der Nationalstaat die Antwort auf die drängenden Fragen unserer Zeit ist."

    Doch, denn fast alle Probleme, die wir haben, sind durch die EU entstanden.

    Woody Allen hat einmal gesagt, daß die Ehe der orginelle Versuch ist, Probleme zu zweit zu lösen, die man allein nicht hätte!

    Diese Form politischer, fast inzestuöser Polygamie gehört radikal geschieden und in eine Freundschaft untereinander umgewandelt, in der jeder das Beste einbringt, aber sich nicht aufgibt, wie in der EU angedacht!

     

     

    1. Die Denke der EU Drahtzieher geht genau in die entgegengesetzte Richtung. Nicht das Beste soll jedes Land einbringen sondern sich selbst so lange schwächen bis alle gleich schwach sind. Das ist auch die Motivation des Herrn Schulz die "Agenda" abzuschaffen oder auch der Schwächepolitik insgesamt, die von den Altparteien betrieben wird.Nämlich die kontinuierliche Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands um sich dem Wirtschaftsniveau Italiens, Frankreichs oder anderen anzunähern. Darin sehen die ideologisch verwirrten EU-Drahtzieher ihr irrläuferisches Heil und reiben sich verwundert die Augen weil der "hehre" EU Gedanken ein Desaster nach dem anderen produziert.

  3. "Die Optionen liegen auf dem Tisch."

    wo das denn?, die wahren optionen sprechen die garnicht aus, denn das sind doch marionetten vom establishment, die tun was ihre lobbyisten ihnen vorbeten.

  4. 10.000 te Schmarotzer sitzen in der Brüsseler EU. Und KEINER weis wie es weitergehen soll? Dann ab mit den Schmarotzern, von mir aus nach Afrika in Kohlenminen, zum leutern!!!!!! So sieht die BESTE Zukunft der EU aus!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wenn es darum geht, die eigenen Taschen zu füllen, da haben sie die Möglichkeiten in wenigen Stunden parat!!!!!

  5. Es wird nie ein vereintes Europa geben, das funktioniert.

    Nur ein Europa williger Nationalstaaten, die den möglichen Konsens suchen, wo er machbar und sinnvoll ist.

    Auf keinen Fall ein nur im Ansatz islamisiertes Europa, das diesen  Migrationstsunami duldet!!

    Und nur ein von Israel und den Anglosachsen emanzipiertes Europa kann sein volles Potential einbringen

    Denn es wurde von ihnen in Ketten gelegt!

  6. Es ist interessant. Sobald das Wort "Israel" im Kommentar auftaucht, heißt es, "your comment is awaiting moderation.

    Dabei hat eine israelkritische Haltung nichts mit einem Antisemitismus zu tun, sondern mit einer Kritik an jenen Kräften im Hintergrund des Weltgeschehens, die diesen Staat für ihre Zwecke geschaffen haben.

    1. Kommt darauf an wie man schreibt. Man kann nicht alle Menschen Jüdischen Glaubens über einen Kamm scheeren, mit diesen normalen Leuten wird nichts anderes gemacht wird wie überall auf der Welt und auch bei uns. Das Volk verhetzt von eingen wenigen, nein so geht das nicht. Kein Bürger kann etwas dafür oder machen was seine Regierung anstellt und sich dafür anpissen lassen muß.

    2. Aha gehörst anscheinend zum Establishment hier. 

      Völlich wurscht was ich schreib. Bei mir is alles unter Moderation. ?

      Allerding, noch nie Zensiert. Lediglich ein Beitrag is mal verschwunden. Da ging es in der Tat um Israel und die Siedlungspolitik. ?

  7. Um welche Zukunft um ihre mit fetten Posten. Um das Volk habt ihr euch einen Dreck gescheert und benutzt es als euere Sklaven. Jetzt begreift ihr langsam das IHR keine Zukunft mehr habt und versucht mit eueren dämlichen Geschwätz noch alles zu retten. Ihr könnt euch drehen und wenden wie ihr wollt, ihr habt langsam aber sicher ausgespielt. Es lebe die Demokratie Frieden Sicherheit und Freiheit für uns Menschen in Europa.

  8.  – die Antworten haben wir noch nicht – ???

    Zu was sind denn dann die bezugsmäßigen 1.600 Bundespräsidenten und 4.600 Bundeskanzlerinnen in dieser Animal Farm in Brüssel da? So dürften ihre Ängste um den Verlust ihre Pfründe größer sein, als die überfälligen Reformen, der von einer Währungsunion in eine Pleiteunion abgeglittenen EUdSSR, durchzuziehen, die man im Rom, mit der Unterstützung des Oberhirten, in einer Selbstbeweihräucherung feiert.

    Wenn schon die beiden Helden Juncker und Oettinger keine Antwort haben, dann ist es ein Rätsel, daß die hochbezahlten 'Thinktanks' in den langen Jahren ihrer 'Beratungstätigkeit' noch niemals auf die Idee gekommen sind, daß diese finanzielle und wirtschaftlich angeschlagene  'EU' nur aufgrund einer Dezentralisierung der einzelnen Länder von diesem Administrationsmonster Brüssel seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erlangen kann.

    Der seltsame Ehrgeiz dieser EUdSSR, sich mit einer nutzlosen, ineffektiven  Geldverteilungsmaschine zu schmücken, kommt nun allen Steuerzahlern teuer zu stehen, wobei davon ausgegangen werden kann, daß anscheinend immer noch zuviel Geld von dieser EZB gedruckt wird, um diesem Spuk einer zweiten lat. Münzunion, ein Ende zu bereiten.

     

     

    1. Anmerkung: folgt man den Ausführungen des Oberhirten zur Feier der 'Selbstbeweihräucherung' der römischen Verträge, so kann diese Fehlentwicklung bestimmt nicht im Sinne der Gründerväter gewesen sein. So kann der Oberhirte nur falsch beraten worden sein, wobei nur die Schlußfolgerung gezogen werden kann: 'Wenn sich der Hirte verirrt, dann verirrt sich damit auch die ganze anwesende Herde', was sich im Bankrott nicht nur eines Italiens, sondern dieser ganzen 'EU', wiederspiegelt. Von einer Rettung Italiens durch die Vatikanbank war allerdings nichts zu hören. Wahrscheinlich muß diese ebenfalls, im Rahmen des ESM, durch die EZB gerettet werden, wenn keine Hilfe aus den Jenseits kommt.

  9. In Brüssel hat man doch längst die Übersicht verloren – falls man die überhaupt mal hatte.

    Das Monster wurde ohne fundierte Überlegung immer weiter ausgeweitet. Ein Ende dieser krankhaften Wachstumssucht ist nicht in Sicht. Wie ein Krebsgeschwür wuchert es weiter.

    Serbien, Montenegro, Mazedonien und Albanien stehen nun auf der Beitrittsliste. Nur Kosovo und Bosnien/Herzegovina bleiben noch vor der Raffgier verschont. Island hat ein deutliches NEIN signalisiert und die Türkei ist momentan bekanntlich nicht spruchreif.

    Aber der ganze EU-Wahnwitz wird ersichtlich, wenn man bedenkt, dass die Eurokraten jetzt sogar schon mit Kolumbien über einen Beitritt verhandeln. Die Grabscher wollen nun auch noch nach Südamerika – da gibt es noch viele interessante Länder. 

  10. Die Frage nach der Zukunft kann ich diesen Vögeln beantworten. Ihre Zukunft sehe ich vor einem Peloton an einer Mauer enden. Ich will es jedenfalls hoffen das es so ist.

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