Diesel-Fahrverbote: Echt jetzt?

Klar, Dieselfahrzeuge gelten nicht gerade als sauber, doch sie sind eigentlich das kleinere Problem. Fahrverbote sind reine Schikanen.

Von Marco Maier

Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom Mittwoch, wonach der Freistaat bis zum Ende dieses Jahres ein vollzugsfähiges Konzept für Fahrverbote in München vorlegen muss, ist sozusagen ein Startschuss mit Signalwirkung. Denn damit werden künftig weitere Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die eben auch viel Stickstoffdioxid ausstoßen, bundesweit erleichtert.

Das heißt: Halter von Diesel-Fahrzeugen sehen sich zunehmend Schikanen gegenüber, weil sie mit ihren Autos künftig wohl (temporär, bei Überschreitung von Grenzwerten) immer wieder bestimmte Areale von Städten nicht mehr befahren dürfen. Das heißt: Fahrverbote für Dieselfahrzeuge die nicht der Euro-6-Norm entsprechen, werden sukzessive eingeführt. Und das, obwohl Messungen zeigen, dass auch diese neuen Fahrzeuge nicht wirklich sauberer sind als ältere.

In der österreichischen Bundeshauptstadt Wien haben die Grünen bereits vor einigen Tagen gefordert, dass Diesel-Autos die nicht die Euro-6-Norm erfüllen, in speziellen "Umweltzonen" keine Fahrerlaubnis mehr haben sollen. Doch weil dies in Wien knapp 300.000 (von insgesamt knapp 700.000 Pkw) Fahrzeuge betrifft, will die Wiener SPÖ (bislang) nichts davon wissen. Denn gerade die Feinstaubbelastung seien, so Umweltstadträtin Ulli Sima, "nicht hausgemacht", sondern kämen "durch Ferneintrag aus dem Osten nach Österreich".

Die ganzen politischen Diskussionen und Entwicklungen zeigen jedoch deutlich, dass für Dieselfahrzeuge faktisch ein Ablaufdatum besteht. Doch anstatt zum Beispiel den Verkauf von neuen Diesel-Autos einzuschränken, bzw. Neuzulassungen einfach zu limitieren und so die Anzahl sukzessive zu reduzieren, sollen die Besitzer von diesen Autos von der Politik nun abgestraft werden. Dabei hat man doch jahrelang mittels niedrigeren Steuern auf Dieseltreibstoff dafür gesorgt, dass die Menschen vermehrt solche Autos kaufen. So kann das nicht gehen.

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18 Kommentare

    1. Nee da liegste falsch! VW hat Rekordabsatzzahlen und ist nach Menge der größte Autobauer der Welt, hat sogar im Katastrophenjahr 2016, 5,3 Mrd. Euro Gewinn erzielt, ich wiederhole Gewinn!

      Habe mich mit dem Dieselthema lang und intensiv beschäftigt. Es ist verrückt und beruht ganz klar auf Betrug der Dieselhersteller, gedeckt von der EU und dem deutschem Verkehrsministerium.

      Wirklich kein Witz und im Netz leicht zu finden: Ein moderner 40Tonnen LKW stößt wesentlich weniger Ruß und Feinstaubpartikel aus, als ein VW Golf!!!!! Weil die LKW´s wirksame Rußfilter haben!

      VW und andere Hersteller haben übel getrickst, wie üblich in der Wirtschaft. Sie machens halt solange, bis sie auffallen. Durch Feinstaubpartikel und Ruß sterben europaweit ca. 60.000 Menschen. Die feinen Rußpartiel gelangen in die tiefsten Verästelungen der Lunge und verursachen Krebs, COPD sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.

      Jeder kann den Selbsttest machen und sich mal hinter einen gewöhnlichen Diesel stellen. Die Abgase die da rauskommen reizen sofort die Atemwege! Nein der gottverdammte Diesel sollte abgeschafft oder so sauber wie beim LKW werden!

      So gesehen bin ich für Fahrverbote, solange die Diesel derart schmutzig sind! Warum sollen wir krepieren, wenn andere Höchstverdiener wie Winterkorn und Piech uns von A bis Z über den Tisch ziehen? Für mich ist das schwere Körperverletzung an Millionen von Menschen!

      1. Man liest, es existieren überhaupt keine belastbaren Studien, dass Feinstaub auch nur einen einzigen Menschen umgebracht hat.

        Belegbar ist aber wohl, dass die Grünen in Deutschland eng mit einem Hersteller verbandelt sind, der Feinstaubfilter für Diesel-PKWs herstellt.

        Für mich stinkt das schlicht nach Korruption.

      2. "Durch Feinstaubpartikel und Ruß sterben europaweit ca. 60.000 Menschen" Das ist so ein hingeknallter Hammer, der jede Kritik abwürgen sollte. Der Vorposter hat schon berechtigte Zweifel formuliert. Feinstaub betrifft nicht nur Ruß.

        Meiner Erfahrung nach haben Menschenleben nur Wert, wenn sie der Durchsetzung politisch/wirtschaftlicher Ziele dienen.

  1. Die Chinesen, die ganz Asiaten lachen euch aus. Wer wird euch denn noch ernst nehmen? Ein hausgemachtes Thema für Europäer und sonst niemandem, weil offensichtlich den EU "Experten" andere Themen fehlen. Das was ausgeleuchtet werden sollte, wird verpönt, stattdessen Schmäh aufs Tagesthema.

    Nur mehr wegzuschauen. Man kann es nicht mehr mitansehen. Parallelwelt und Ausleben von Hirngespinsten, das ist EU Europa heute.

  2. erst Maßnahme wäre:

    sofortiges Verbot der Chemtrails (s. Bayrisches Umweltamt, Messungen ergaben, in Folge Chemtrails, exorbitante Nano- Feinstaubbelastungen)!

     

    Wenn Dieselfahrzeuge, zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit, verboten werden (Benziner werden folgen, getreu dem Motto: "wir machen etwas- und wenn keiner protestiert, dann ziehen wir die Schraube noch enger an…"), dann sollte es in JEDEM Fall auch alle Militärfahrzeuge betreffen.

    Nur dann stimmevoll und ganz  ich zu!!

    1. Die Fahrverbote gelten nur für die dreckigen Diesel!

      Wenn sie wieder sauber wären, könnte sie fahren. Aber dafür sind VW & Consorten verantwortlich. Die Folgen der Fahrverbote muß man ihnen in Rechnung stellen. Schließlich haben sie exorbitante Gewinne mit ihrem Betrug gemacht.

      Noch einmal, wenn ein moderner 40Tonnen LKW sauber sein kann, aber ein PKW nicht, stinkt es im wahrsten Sinne des Wortes!

       

  3. Das Bundesumweltamt sowie das bayrische Umweltamt messen seit Jahrzehnten Luftschadstoffe und über das Bundesamt wird ein lufthygienischer Jahresbericht veröffentlicht,  —  alles im grünen Bereich heißt es immer wieder. Verschwiegen wird dabei, dass auch Messungen des sog. Ultrafeinstaubs durchgeführt werden, lungengängiger Feinstaub im Nanobereich. (nicht vom Autoverkehr verursacht!!!!!!!)                                                                                                                                                                                      Die "experimentellen" Messungen wurden im zurückliegenden Jahr ( für 2015 ) veröffentlicht, offensichtlich nicht in "Absprache" mit dem Bundesamt. Was dabei herausgekommen ist, läßt sich wohl als Skandal bezeichnen, denn innerhalb von 10 jahren ist der Aluminiumgehalt um das 3-fache angestiegen ( wobei doch die Verschwörungstheoretiker, die sich über sog. Chemtrails mokieren, immer belächelt werden).  Wenn dann noch zusätzlich Arsen, Barium, Strontium auch in stetig zunehmenden Mengen festgestellt wird (und das ist der Fall) , dann kann der von Dieselfahrzeugen verursachte Feinstaub dagegen nur als harmlos bezeichnet werden.

  4. money money money

    um nix anderes geht s

    aber der dummmichel und doofösi der s auto braucht und wenn s nur dazu ist um in die arbeit zu kommen,

    fleißig im hamsterrad zu malochen und natürlich schön steuern zu zahlen

    soll sich wenn möglich gleich auch noch schön verschulden nur um ne neue kiste zu kaufen.

    und natürlich kann man mit dem dieselbashing auch gleich weitere steuererhöhungen verkaufen

    die leute fressen ( glauben )eh alles

    hat bei co 2 ja auch super funktioniert.

  5. Ich habe meinen Diesel SUV nach Polen verkauft haha und jetzt ist das Feinstaubproblem für die BDR erledigt 🙂  Mein neuer braucht 6 Liter und kostet ein drittel des Unterhalts. Nun nimmt der arme Staat weitaus weniger an Steuern etc ein. So ein Jammer.

  6. Richtig,reine Schickane und trifft wieder ausschließlich fast nur das Normalvolk !

    Frage mich, wie das für Leute funktionieren soll – die auf ihr Auto (besonders beruflich) angewiesen sind ? ! Oder für die eh schon gestressten Eltern die ihre Kinder in den Kitas fahren müssen bevor es zur Arbeit geht und schon genug unter Zeitdruck stehen !

     

    Auch lesen: Preußische Allgemeine Nachrichten: Bärendienste

    Um die Erderwärmung zu beweisen, haben Wissenschaftler Tausende von Daten gefälscht

    1. Danke!

      Wenn etwas infrage gestellt wird, ist es nicht immer gleich Hetze gegen etwas, wie einige Kommentatoren hier schreiben.

      Was ist daran positiv, wenn Millionen von Autos unsere Atemluft verpesten? Das gilt für Benziner und Diesel! Wer möchte schon an einer großen städtischen Einfallsstraße oder an der Autobahn wohnen? Da melden sich wenige Freiwillige!

      Die Auto- und Ölindustrie hat das Elektroauto bewußt hintertrieben! Es gibt seit über 100 Jahren Elektroautos! Die Entwicklung von Stromspeichermedien wurde zugunsten der bestimmenden Ölindustrie eingestellt. D.h. wir haben 100 Jahre Entwicklungszeit verplempert!

      Für die Autoindustrie ist das herkömmliche Auto ein Dauergewinnbringer auf Kosten der Verbraucher! Was alles an einen gewöhnlichen Auto kaputt geht, muß in der Werkstatt regelmässig erneuert werden, dazu Wartung, Abgasuntersuchung usw.

      Die Industrie blockiert das Elektroauto, weil daran kaum noch was kaputt geht und sie ihre Ersatztzeile, mit denen sie 60 % ihres Umsatzes machen nicht mehr verkaufen können!

      Wenn Elektroautos mit regenerativer Energie betankt werden können, hätten wir einen großen Fortschritt für Mensch und Natur!  Es ist heute technisch unnötig auf uralte Technologien zurückzugreifen, die die Menschen krank machen!

      Es ist auch zu berücksichtigen, dass wegen des Öls, das eigentlich viel zu wertvoll ist um es zu verbrennen, immer wieder völkerrechtswidrige Angriffskriege geführt werden, die bei uns zu anderen Problemen (Flüchtlinge etc.) führen. Soll das ewig soweitergehen, nur weil man nicht umdenken will? Energiepolitik ist auch Friedenspolitik!

      Gerade Deutschland wäre wegen seines hohen Entwicklungsstandes prädestiniert emissionsfreie Städte zu schaffen. Neben unglaublichen Chancen für die Wirtschaft, Arbeitsplätze und Frieden, ergeben sich große Vorteile für Mensch und Natur!

      Es ist immer wieder das gleiche, wenn echter Fortschritt möglich ist, wird dieser verhindert, wenn Pseudofortschritt proklamiert wird, stürzen sich Millionen drauf! Nachdenken!

      Anbei zwei Links, über das Elektroauto und die emissionsfreie Stadt Amsterdam

      http://www.spiegel.de/einestages/elektroauto-revolution-vor-100-jahren-a-947600.html

      http://www.zeroemissioncities.at/index.php/programm/24-vortraege/151-amsterdam-2025-concrete-steps-towards-a-zero-emission-city

      1. Der kraftstoffbetriebene Motor hat sich durchgesetzt,

        weil er in der Praxis besser funktioniert. Das gilt bis heute. Auch der Strom für Elektroautos muß erst produziert werden und dann braucht der Elektromotor noch die aufwändigen und anfälligen Batterien.

  7. Künstlich hergestellter Diesel – Gefahr für die Ölkonzerne der Wallstreet

    Die Hetze gegen Diesel könnte einen der Bevölkerung weitgehendst unbekannten Hintergrund haben.

    Bekanntlich haben die Ölkonzerne der Wallstreet ein Oligopol über den Spritmarkt und zocken die Weltbevölkerung hemmungslos ab.

    Dieses Geschäftsmodell könnte durch neuartige Erfindungen aus Deutschland unter Druck geraten.

    Und zwar durch zwei neue Technologien künstlicher Dieselherstellung.

    1. Diesel aus Plastik oder aus organischem Müll. Der deutsche Chemiker Dr. Christian Koch hat ein chemisches Verfahren entwickelt, mit dem man aus fast allen Müllarten mithilfe eines speziellen Katalysators Diesel in bester Qualität herstellen kann. Kochs Ansicht nach ließe sich damit der deutsche Dieselmarkt beliefern. Videos dazu auf Youtube.

    2. Algenöl-Herstellung nach dem Verfahren des Dipl.-Ing. Helmuth Heinicke. Herr Heinicke hat ein simples Verfahren zur effektiven Herstellung von Algenöl entwickelt, was in der Lage ist, den weltweiten Markt für Diesel über Algenöl zu beliefern. Das wäre das Ende des Erdölzeitalters.

    Man kann also vermuten, dass der Verbot von Diesel eine prophylaktische Maßnahme der Wallstreet ist, um den Siegeszug der synthetischen Dieselherstellung zu verhindern.

    Feinstaub hingegen ist ein schlechter Witz. Wenn man da tatsächlich Bedenken hätte, könnte man die Industrie mit einem einzigem Gesetz verpflichten, Filter einzubauen. Aber dass man das nicht macht zeigt, dass es um Feinstaub überhaupt nicht geht.

    1. Ich kann mich noch erinnern. In den 70er Jahren hat ein findiger Kopf eine Wasserstoffanlage in seinen Haus gebaut und hat damit seine Stromerzeugung Heizung und Auto betrieben. Energiekosten waren mehr oder weniger Null wenn man aufrechnet, selbst der Bau der Anlage hat sich in kürzester Zeit amortisiert. Aber dann kam das Geschrei, Wasserstoff ist ja viiiiiel zu gefährlich und keiner  hat diese Patente übernommen weil man damit nichts verdient auf Dauer. Zu diesen neuen Technologien, wer soll das bezahlen wenn man nicht mal Windräder warten kann und daran pleite geht, wo bitte soll das Geld herkommem wenn alles Pleite ist und man nicht mal die Bervölkerung anständig versorgen kann. Millitärausgaben sind natürlich wichtiger um unseren Planeten vollends zu vernichten. Friss oder stirb ist heute das Motto. Träumt nur weiter Jungs.

      1. Es ist immer wieder zu beobachten, wie wirklich fortschrittliche Erfindungen in der Geschichte ganz gezielt verhindert wurden, weil sie den üblichen Standard und sein Geschäftsmodell überflüssig gemacht hätten.

        Es sind wirtschaftliche Gründe (für die Anbieter), die den möglichen Fortschritt blockieren, denunzieren und abwirgen! Wir Verbraucher  werden durch Geschäftsmodelle in Abhängigkeit gehalten und zu ewigen Zahlungen gezwungen, z.B. als Strom und Gaskunde!

         

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