Bild: Flickr / Alex CC BY 2.0
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Mit aufgebauschten Untergangszahlen wollen Europas linke Eliten die Ungerechtigkeit „des Systems“ beweisen. Tatsächlich hat die Armut keinen deutschen Pass – und kommt wegen „des Systems“.

„In Deutschland sind 15,5 Prozent der Menschen arm!“, tönt es auf Bayern 5 aktuell. „In den Städten wächst die Armut!“, so im staatlichen Bayerntext.

Gelogen? Besser gesagt: „Geirrt“. Denn „wirklich arm“ sind in Deutschland knapp fünf Prozent (auf EU-Deutsch: „erheblich materiell depriviert“) – und von denen hat die Hälfte keinen deutschen Pass.

Trick: Armutsgefährdet statt Arm

Vielleicht haben die Bayern mit den 15,5 Prozent die Quote der „Armutsgefährdeten“ gemeint? Das sind aber keine Armen. Vierköpfige Familien dürfen hier im Monat brutto 3.300 Euro verdienen, genießen darüber hinaus kostenfrei Gesunden- und Bildungssystem und gelten immer noch als „armutsgefährdet“.  Auch wenn sie im eigenen Haus wohnen oder ein Ferienhaus besitzen. Aber natürlich könnten sie eines Tages in die Armut abrutschen…

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„Böses, böses System“

Man sieht das Problem. Es ist die im linken Mainstream bewusst inszenierte Inflation an Armutskennzahlen, Suppenküchen und Katastrophenmeldungen, mit man den Eindruck erweckt, im Land ein soziales Problem zu haben.

Tatsächlich will man nur „beweisen“, wie ungerecht „unser kapitalistisches System“ sei, in dem sich „immer weniger Reiche auf Kosten von immer mehr Darbenden bereichern“ würden.
Die meisten Journalisten fallen auf die Kennzahlenflut herein (oder sind schlicht zu faul, um selber zu recherchieren).

Arme Ausländer – reiches System

Tatsächlich steigt die Armutsgefährdung nur in Großstädten. In Dortmund und Köln von knapp 18 Prozent (2005) auf über 25 Prozent (2015). Aber nicht, weil „das System“ ungerechter geworden wäre – sondern weil sich der massive Zustrom verarmter Immigranten auf eben diese Ballungszentren fokussiert.

Über acht Millionen Ausländer (inklusive anerkannter Flüchtlinge und Familienzuzug) leben mittlerweile in der BRD. Jeder fünfte Bundesbürger hat einen Migrationshintergrund (Tendenz stark steigend) – und lebt v.a. in den Städten.  

Arm dank DDR

Das lässt die Armenzahlen genau dort steigen. Aber nur dort, für die „indigene“ Bevölkerung sinkt jede Form der Armut seit vielen Jahren. Für sie beträgt die Armutswahrscheinlichkeit (bei 3.300 Euro pro Familie), nur 11,7%. Ohne das „LINKEN“-Experiment der DDR läge man weit unter 10%.

Seine Taschenspieler-Tricks sind für den Paritätischen Wohlfahrtsverband nur Vorwand, um noch mehr Sozialismus (und Umverteilung) zu fordern. In „gerechten“ Verhältnissen wie in der DDR bräuchte man die Bürger auch nicht mehr anzuflunkern, indem man ihnen via TV bevorzugt „deutsche“ Armutsopfer präsentiert – obwohl sie mit etwa 2 Prozent einen verschwindenden Teil der Gesellschaft darstellen.

Michael Hörl
Michael Hörl ist Wirtschaftspublizist aus Salzburg. Sein aktuelles Buch, Deutschland lügt sich links“ befasst sich mit den Fake-News des linken Mainstreams.

Deutschland lügt sich links“, ist auf Amazon erhältlich. eco.bizz.verlag, 396 Seiten, Hardcover, zahlreiche Abbildungen, € 25,90

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20 KOMMENTARE

  1. Armut ist eine Supergeschäftsidee für Faulenzer. Man gründet einen gemeinnützigen Verein, sammelt Spenden, verfrißt 90% und reicht den Rest von 10% unter Tränen weiter!

    Wenn die gesamte Alimente für Armut verboten wird, dann gibt es auch keine Armut mehr; denn dann schwimmt die BRDDR im Geld!

  2. Ein kleines Systemar…loch das hofft seine Buchmüll zu verkaufen. Was hier abgeht weis ich ganz genau durch Menschen denen ich immer wieder helfe. Was ist mit unseren Obdachlosen die können im Winter auf der Strasse erfrieren aber für diese Kuffmuken tut man alles. Als Belohnung bekommen wir dann auch noch auf die Fresse von diesen Abschaum. Jetzt muss langsam Schluss sein und sich um unsere eigenen Menschen kümmern.

    • @Walter  " Ein kleines Systemar…loch das hofft seine Buchmüll zu verkaufen. "

      Auch meine Meinung ! 

      Nur kurz, was "die presse" bereits vor 6 Jahren über diesen kapitalistischen Globalisten schrieb: " Hörl ist Lehrer … und Missionar für eine unpopuläre Sache: Er will die Menschen davon überzeugen, dass Kapitalismus und Globalisierung gut sind – und der "kleine Mann" an der Krise selbst Schuld ist. "

      Somit als mein Fazit: "Ein menschlich soziales A…loch, welches nur am großen Kuchen mitnaschen will" 🙁

  3. Ein mieser Artikel. Selbstverständlich gibt es eine hohe Armut in Deutschland, ich seh sie jeden Tag, die Pfandflaschensammler, die vielen Bettler, die Wohnungslosen, die die trotz Arbeit und geringen Ansprüchen nicht herumkommen. Zumal es ja auch aufgrund Automatisierung immer weniger Jobs gibt. Nein, nicht die Linke hat Deutschland arm gemacht oder geredet, sondern die neoliberale asoziale Agenda 2010 im Dienste der Globalisierung. 

    • Das ist kein Artikel, sondern eine einzige Eigenwerbung, für sein Drecksbuch! Eine Schande, das contra-magazin sich dafür hergibt! Und wer die Aussaagen, von dem Spinner, gelesen hat (siehe z.B. bei meinem Kommentar), wird erst Recht nicht verstehen, was contra-magazin da geritten hat?! Es kann nur das Geld sein!

      • Den ganzen Beitrag lesen, bevor geschossen wird. Im Übrigen, reichen die hofierten, auf roten Teppichen aufgrollten Mißbräuche bis in die Zeit der Ende Sechziger Jahre zurück.

        Wer sich nicht in die Schlange der Falschabsahner, Drückeberger, Parasiten, notorischen Krankmelder, Scheinarbeitslosen eingeparkt hat, brauch sich nicht am Schlips genommen fühlen. Und ein betroffener Wähler sollte sich mal erinnern, was er mit seinem Stimmrecht über die Jahre ins Laufen gebracht und am Laufen gehalten hat.

        Der Artikel hat durchaus seine Stellenberechtigung.

        • @Saure Gurke – Das HIRN einschalten! Der Typ will sein Buch verkaufen! Einfach mal sich im Netz informieren was das für einer ist, Sie "Experte! Hier mal eine Kostprobe: Zitat: "Wenn ich schon nicht den negativen Duktus unserer Gesellschaft ändern konnte, so wollte ich wenigstens Jugendlichen eine positive Lebenseinstellung auf deren Lebensweg mitgeben. Deren Wirtschaftsbild sollte nicht auf Verschwörungen („Die Konzerne streben nach der Weltherrschaft“), auf Mythen („Die Kluft geht auseinander“) oder Sündenböcken („Die Reichen/Banken/Unternehmer sind schuld“) basieren."

           

    • Wann wurden Gerbereien als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurde die Lederwarenindustrie als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurden Textilbetriebe als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurden Stahlwerke als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurden Flugzeugwerke als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurden Lokomotivenfabriken als politisch unkorrekt platt gemacht

      Wann wurden "und so weiter" als politisch unkorrekt platt gemacht

      Man lese die "Gelben Seiten" von 1968 und staune über das Firmen- und Arbeitsplatzangebo vor 50 Jahren! 

       

       

       

       

       

  4. Was denn das für ein BWL-Schmierlappen?! Dieser österreichische Schluchtensch..ßer, soll mit seinem verlogenen Propaganda-Dreck in seinem Land bleiben!

    Eine Frechheit, das contra-magazin, für so einen verkappten Propagandisten auch noch eine (Werbe)Plattform bietet! (Da wäre Buch-Verbrennung doch tatsächlich mal sinnvoll)

    Hier, lest Euch diesen geistigen Dünnsch..ß mal von Michael Hörl durch:

    Zitat: "Wenn ich schon nicht den negativen Duktus unserer Gesellschaft ändern konnte, so wollte ich wenigstens Jugendlichen eine positive Lebenseinstellung auf deren Lebensweg mitgeben. Deren Wirtschaftsbild sollte nicht auf Verschwörungen („Die Konzerne streben nach der Weltherrschaft“), auf Mythen („Die Kluft geht auseinander“) oder Sündenböcken („Die Reichen/Banken/Unternehmer sind schuld“) basieren."

    Junge, den Spinner sollte man wegsperren! Kann doch nicht sein, das er noch Gehirnwäsche an der Jugend betreibt!

     

    P.S. Wenn Ihr, bei contra-magazin, für Geld alles macht, dann könnte Ihr Eure Seite bald dicht machen, denn dann werden Euch die Leser in Scharen weglaufen!

     

     

     

  5. Bei Contra gibt es ab und zu Häppchen, die stark nach Mainstream Propaganda riechen. Z.B. der Artikel zum Thema "direkte Demokratie" wurde mit dem Titel „wollt ihr totale Demokratie“ versehen, die offensichtlich mit Göbbels und Nazideutschland assoziiert werden sollte. Das ist doch eine Diffamierung der Bestrebungen nach echten Demokratie – sonst den richtige Titel hätte „wollt ihr weiter in Diktatur leben“ gelautet.

    Der Artikel ist die Füller zu der neuen Ausgabe der „Fauheitsdebatte“ ausstrecken, die von der Ungleichverteilung ablenkt, also typische Manipulation des Mainstreams in Diensten der Finanzelite.

    • Da riecht einiges nach Mainstream Propaganda ! Für mich ist das Contra M schon lange mit Vorsicht zu geniesen . Selbst Humor hilft da wenig .

      Mainstream Propaganda und unqualifizierter Unsinn wollte ich eigentlich nicht unbedingt hier lesen .

      • Ja, langsam kriegt man das Gefühl, das (auch) hier was nicht stimmt, so wie es damals z.B. bei DWN war, oder bei der Drecksseite Neopresse, die selbst vor infizierten Links nicht halt macht!

  6. Herr Hoerl hat wahrscheinlich nie richtig gearbeitet, und lebt in einer Scheinwelt ! (Auch wenn dieser Artikel unter die Gürtellinie geht, so muss man bedenken, daß dies nicht die Aussagen von  contra,  sondern die Meinung des Verfassers ist )Weiter so contra !

    Im übrigen, solche erbaermlichen Systemschleimer hatten wir in der DDR zur Genüge !

    • @m – Contra Magazin läßt sich dafür aber bezahlen, das sie seinen dämliche Propagandahetze und Buchwerbung hier veröffentlichen!

       

  7. Hier hat jemand für Fake News eine Plattform bekommen  – hat CM das wirklich nötig ?

    Wer mit offenen Augen durch die Welt läuft, sieht das auch  in Deutschland das Volk immer ärmer wird und viele Bürger den Euro erst zwei umdreht, bevor er ihn ausgibt. Warum wohl ?!

     

    Auch interessant:

    Epoch Times: Basf-Aufsichtsratschef kritisiert Bundesregierung  – "Die Bürger werden an der Nase herumgeführt".

    "Die Bundesregierung verfolgt mittlerweile eine Informationspolitik, die mit der Realität  wenig zu tun hat, bezahlt mit Steuergeld" kritisiert Hambrecht.Konkret bezog er sich auf eine InformationsSchrift des Bundeswirtschaftsministeriums zur Energiewende mit dem Titel"Unsere Erfolgsgeschichte". Darin sehr ihn zig Seiten Lobhudelei über sinkende Stromkosten uns sichere Versorgung " zu lesen. " So etwas ärgert mich massiv, damit werden die Bürger an der Nase herumgeführt", sagtE Hambrecht.

    Denn tatsächlich sei die Energiebedarf " ein Riesen nmurks.. Die Kosten steigen immer weiter, und die Versorgungssicherheit ist extrem gefährdet, wenn wir nach der Kernkraft nun auch noch aus der Kohle und Gas Ausstellung irgendwie wollen.

     

    Endlich spricht mal einer aus den Konzernen und Chefetagen in der Öffentlichkeit – Klartext !!!!

    Würde mir mehr davon wünschen ! 

     

     

  8. Korrektur: 

    Darin seien " zig Seiten Lobhudelei über sinkende Stromkosten und sichere Versorgung" zu lesen  – was Hambrecht massiv ärgert , weil es nicht stimmt…….

    Denn tatsächlich sei die Energiewende " ein Riesenmurks".

  9. In Deutschland kann es garkeine Armut geben Deutschl. ist ein Sozialstaat . Wie alle anderen EU Staaten . Auserdem rüsten wir unser Millitär jetz kräftig auf wenn es da tatsächlich Armut gäbe wäre das ja ungerecht . Das würde die Fr. Merkel und ihre folgsame CDU nie zulassen . Unser Deutschl. blüht weil wir so fleisig und billig arbeiten . Und sich unsere Eliten  um das Wohl des Volkes sorgen . Die die das anderst sehen sind Neider und Systemfeinde . Für die sollte man Lager bauen wie in der DDR und beim Adolf .  Damit unsere politischen Eliten uns entlich in den globalen Dauerwohlstand führen können . Vorher machen wir aber erst noch die Russen platt . Warum ?  Weiss ich auch nicht . Mit denen ihrem System soll etwas nicht stimmen hört und liest man ständig . Die wollen ihre Reichtum nicht an die westlichen Eliten abtreten . Damit das amerikanische Volk nicht noch mehr verarmt .

  10. Deutschlands größtes Armutsproblem? – Ist das ethische Durchschnittsniveau seiner Funktions"eliten" und insbesondere seiner Politdarsteller, das immer ärmer geworden ist, seit ein Hennoch Kohn die BRD zur Bananenrepublik gemacht hat.                                                                                                                                                                                                              Und überhaupt, wer definiert in diesem Land, wer als "arm" zu gelten hat. Sind es o.g. "Eliten", die zudem Ursache des Armutsproblems sind?                                                            Und weiterhin, wer definiert "arm" bzw. "Armut" in einer Wohlstandsgesellschaft, die durch ihren Überfluß an Konsumgütern zur Wegwerfgesellschaft mutiert ist? Ich glaube jedenfalls nicht, dass Zahlenspiele und Grenzwerte von Bruttobezügen (wieso überhaupt brutto?) das vorhandene BRD-Armutsproblem treffend beschreiben.                                                                                                              P.S. Der Autor des wenig befruchteten und kaum erwähnenswerten Buches gehört sicherlich auch zu jener Kategorie junger Männer (???), die nicht rechtzeitig den Mut aufbrachten, sich von den Erwartungen der Eltern zu lösen. Als Folge daraus befindet er sich auf dem Holzweg.

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