Von einer "deutschen Wirtschaft" kann man bei den DAX-Konzernen nicht mehr wirklich sprechen. Dies zeigen auch die Dividenden-Zahlungen.

Von Marco Maier

Wenn von der "deutschen Wirtschaft" die Rede ist, dann meint man damit zumeist auch die großen börsennotierten Konzerne. Doch wie sehr diese in ausländischer Hand sind zeigen die massiven Kapitalabflüsse aus den Dividendenzahlungen der Unternehmen.

Laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" sollen von den rund 32 Milliarden Euro, die von den beim deutschen Leitindex notierten Unternehmen an Dividenden ausgeschüttet werden, fast 20 Milliarden Euro an die Anteilseigner im Ausland fließen. Lediglich 11,4 Milliarden Euro bleiben demnach im Inland.

So skeptisch man den Auswüchsen an den Aktienmärkten auch gegenüber stehen mag (und so sehr ein Investment in Aktien gerade in der aktuellen Phase von aufgeblähten Kursen irrsinnig wäre), so zeigt es sich dennoch, dass die konservative Haltung der Deutschen gegenüber Aktien durchaus auch Nachteile mit sich bringt. Faktisch kann man da sagen: Die Deutschen arbeiten und die Gewinne streichen Pensionsfonds und Investoren aus dem Ausland ein.

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20 thoughts on “DAX-Konzerne: Dividenden fließen großteils ins Ausland”

  1. Warum nennt der Autor nicht auch den Namen des größten ausländischen "Investors"?

    Dies ist der jüdische Hedgefond Blackrock Inc..

    Ebenso wäre zu erörtern, inwiefern sich da eine Machtkonzentration bei der jüdischen Gruppierung zusammenzieht und inwiefern diese in politische Macht umgemünzt wird.

    Man müßte also untersuchen, ob Blackrock Inc. Einfluß auf die Politik der USA nimmt. Vielleicht über die AIPAC? Welchen Einfluß hat die AIPAC auf Trumps Politik?

    Wird finanzielles Kapital in politisches Kapital umgemünzt? Falls ja, ergibt sich eine Gefahr für die Demokratie.

  2. Das ist wieder typisch : Monate… – ach was – Jahrelang eine Kriegsangst nach der andern schüren und sich dann wundern dass die Deutschen kaum Aktien kaufen – sondern Gold etc.

    Außerdem haben die Deutschen eine Moral : für steigende Aktien und Dividenden müssen andere schuften. Das ist das gleiche Spiel wie mit den Zinsen ! Es ist und bleibt unmoralisch !

    1. Da irren sie sich aber gewaltig. Es gibt kein besseres Investment als Aktien. Richten sie sich bei einem amerikanischen Broker ein Konto ein und investieren sie in Value Aktien, z.B Johnson&Johnson oder Procter& Gamble. Beides sind Versorgerwerte. Und während in Europa alles in Schutt und Asche liegt, müssen die Amerikaner weitehin essen, oder die Babys machen weiterhin in ihre Windeln ( Procter&Gamble = Pampers ). Und sie besitzen wenigstens noch Dollars. Und was das Gold betrifft. Wissen sie, was passiert, wenn alles den Bach runtergeht. Der Staat nimmt ihnen ihr geliebtes Gold weg. So einfach ist das.

      Und jetzt erkläre ich ihnen mal, was unmoralisch ist. Unmoralisch ist, wenn sie für ihre Kohle keine Zinsen mehr bekommen. Unmoralisch ist, wenn die steigende Inflation ihr Kapital auffrisst. Und unmoralisch ist, wenn sie dadurch weder eine anständige Rente bekommen, noch die Möglichkeit haben, sich privat vor der Altersarmut zu schützen.

      Ich weiss, die bösen Banken sind an allem Schuld oder sogar Frau Merkel. Nein, es ist die eigene Blödheit. Ich gebe ihnen mal ein Beispiel. Es ist 2006 und sie denken an ihre Altersvorsorge. Als guter Deutscher haben sie es gerne konservativ und unterschreiben eine Lebensversicherung, mit einer jährlichen Verzinsung von 3 bis 5 %. Heute ist es schon viel weniger. Oder sie suchen eine Alternative. Wie war das mit Apple. 2006 kam eine Revolution auf den Markt, das iPhone. Anstatt jeden Monat in die Lebensversicherung zu zahlen, hätte man dieses Geld in die Appleaktie investiert. Und wissen sie was passiert wäre. Ihr Kapital hatte bis heute eine Wertsteigerung von 7000% erfahren. Sie könnten sich einen tollen Lebensabend ermöglichen oder sogar diesen Dreckskontinent verlassen.

      Wenn sie das jetzt alles unmoralisch finden, meinetwegen. Aber sie leben nur einmal und eine zweite Chance gibt es nicht.

      Aber ich komme mal von meinem hohen Ross runter. Denn ich bin einer dieser Blödmänner mit Lebensversicherung. Ein iPhone habe ich mir gekauft, aber auf die Idee das Potenzial dieser Revolution zu nutzen und in die Aktie zu inverstieren, bin ich nicht gekommen. Und dies ärgert mich maßlos.

       

       

      1. Jomenk,

        nicht ärgern, nur wundern !

        Wir hatten auch mal ein Aktienpaket von ein paar Tausendern und nach 20 Jahren hoch und runter, unzähligen Std. Recherche und Marktbeobachtungen, waren es am Ende etwas weniger. Und dann haben wir den Krempel abgestossen und das war gut so !

        Wenn man immer vorher wüsste was passiert wär's ja auch kein Zocken mehr, aber mir waren meine Nerven und mein Gewissen wichtiger als ein paar Euro mehr – es ist eine Frage der Prioritäten !

        Und nein, wenn ich Gold kaufe, dann kauf ich von privat Goldschmuck zum Goldpreis und nicht bei der Bank per Registrierung – würde ich bei der Bank kaufen, dann würde ich es nach einem halben Jahr als gestohlen anzeigen und außer Haus bunkern – bei mir gäbe es also nichts zu pfänden !

         

         

        1. Ich glaube, man kann bis zu einem Betrag von 15000 Euro Gold einkaufen, ohne das dies gemeldet werden muss. Dies bezeichnet man auch als Tafelgeschäft. Der Goldgehalt in Schmuck entspricht nicht dem von Barren oder Münzen. Gold ist zu weich für die Schmuckherstellung. Goldschmuck als Werterhaltung ist natürlich denkbar. Als eventuelles Zahlungsmittel sehe ich es aber nicht.

          Ein gewisse Alternative stellt auch Silber dar. Den Erwerb braucht man nicht melden und Silbermünzen sind bezahlbar und in kleinen Einheiten auch als Zahlungsmittel geeignet.

          Und deine Erfahrung mit Aktien haben viele machen müssen. Das Problem ist, das man am Ball bleiben muss. Hättest du eine Daimler vor 20 Jahren gekauft, hättest du bis heute fast keinen Gewinn erzielt. Hättest du aber ETF´s auf den Dax 30 gekauft, dann hättest du bis heute einen Zugewinn von ca. 2000%.

          Hätte, hätte Fahradkette….

          Wenn du mal einen richtigen Aufreger sucht, schau mal bei Focus Online rein. Dort stand ( zumindest gestern)sehr genau beschrieben, was eine Rot-Rot-Grüne Regierung so plant. Wenn du dir das durchgelesen hast, hast du keine Fragen mehr. Man kann nur hoffen, das die Deutschen noch so etwas wie einen Restverstand besitzen.

          1. @Jomenk – Oh man, wer ist denn so dumm und kauft Gold offiziel? Am besten noch Papiergold, oder was?

            Hier auch mal eine Rechnung für Sie, wer so um 2001 Gold gekauft hatte, hatte nach etwas über 10 Jahren sein Geld  ver4 1/2facht.  Alles ohne Arbeit, Recherechen, Beobachtungen, Risiken usw. ! (Silber ist auch gestiegen) Aktien, Fonds, die ganzen Phantasiekonstrukte usw. sind nichts für den kleinen Mann und schon gar keine Krisenvorsorge. Aber die Erfahrung, mit der Börse, soll ruhig jeder selber machen.

            Oder um es mit den Worten von Amschel Meyer Rothschild zu sagen: "Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer."

             

             

             

          2. Hinterher ist man immer schlauer. Hätten wir gewusst, das Gold mal so wichtig wird, hätten wir uns auch eingedeckt als die Unze noch um die 500,- kostete.

            Dumm gelaufen halt !

        2. Ich denke, Schmuck ist besser als kleine Barren oder Münzen. Von einer goldenen Panzerkette kann man Glieder abknipsen und als Zahlungsmittel verwenden, einen Barren müsste man erst umgießen und Münzen wollte man auch nicht zerstören.

          Ich würd mich totärgern, wenn mit ein Bauer auf meiner Flucht nur soviel mitgeben kann, wie ich eben tragen kann und er behielt dafür meinen Goldbarren.

          Also, bei Barren sieht es immer schlecht mit dem Wechselgeld aus, da ist es besser man hat Kleingeld in Form von Schmuckstücken die man auseinandernehmen kann.

          Es ist egal ob die Bank deinen Goldkauf jetzt oder später melden muss – Du bist beim Goldkauf in der Bank auf jeden Fall als Käufer von X registriert.

          Wer das nicht will, konnte oder kann noch am Automaten kaufen – ich glaub das müsste ohne einzuschiebenden Ausweis gehn.

          Wenn Barren, dann die kleinsten – leider sind die auch im Verhältnis die teuersten – dafür aber wiederum Wolfram-frei.

          1. @Mona – Also Gold haben Sie definitiv nicht!

            Münzen sind am besten, kann man überall kaufen und verkaufen (ohne Spuren) u. es gibt immer einen Markt dafür für. Als alltägliches Zahlungsgmittel (für den Tag X) gibt es überall sogenannte Goldtafeln/CombiBars zu kaufen (die sollte man natürlich vor einer Krise haben/kaufen).

            (CombiBars sind Goldtafelbarren, die aus einem Goldbarrenverbund von 50x1g Feingoldbarren bestehen. Die einzelnen 1g-Minigoldbarren sind mit Sollbruchstellen miteinander verbunden und lassen sich durch knicken verlustfrei voneinander trennen.)

             

             

          2. "Also Gold haben Sie definiv nicht !"

            Deine Kombinationsgabe verblüfft mich immer wieder !

            ______________________________________________

            Wo überall, kann man die kaufen ?

  3. …..( und so sehr ein Investment in Aktien gerade in der aktuellen Phase von aufgeblähten Kursen irrsinnig wäre)…

    @Herr Marco Maier.

    Ich möchte nicht respektlos klingen, aber dies ist gelinde gesagt der grösste Blödsinn, den ich hier jemals gelesen habe. Wenn man wie sie offenbar nur geringe Kentnisse über die Gesetze des Aktienmarktes besitzt, sollte man sich solche Kommentare verkneifen.

  4. Selbst nach der großen Finanzkrise 2008 wurden BANKEN nicht reguliert und "Blackrock"- konnte unermesslich wachsen !

    Blackrock hat seitdem auf der ganzen Welt die Krallen ausgestreckt und ist weltweit tätig ( auch in der deutschen Immobilienbranche – und was so mancher Mieter schon zu spüren bekommen hat).

     

     

     

    1. Richtig! Nur das Land in dem für die Gewinne gearbeitet wird, ist den "Globalen" egal. Meine Meinung ist, je mehr ausländisches Kapital hier arbeiten lässt, um so abhängiger wird das Land.

      1. Wir alle bezahlen, in allen Produkten und Dienstleistungen, 40% Zinsen für Geld das uns nie zur Verführung stand. Mit 40% aber eingepreist ist. Jedes Jahr 1,8-2,4% Produktivitätsteigerung an der die Arbeitnehmer nicht partizipieren. Die kriegen statt dessen noch 2% Inflation als Kürzung obendrauf.

        Mehr Arbeit, weniger Geld. Macht doch Sinn. ??

        1. Davon mal abgesehen Finanzieren wir alle Exporte im Euroraum selbst. Target 3 Saldo 700 Milliarden. Wir verschenken quasi den ganzen Müll und zum Dank kaufen die anderen von  dem "Gesparten" DE Firmen. ??

  5. Ich bin so froh, das dieses Thema in Deutschland überhaupt einmal angesprochen wird. Die BRiD., ist eine internationale Geldwaschanlage. Auf Knopfdruck, wird heutzutage das Buchgeld, von einem Unternehmen abkassiert, und von einem Land in das Andere geschoben. 

  6. Wenn die Dividende hier bleiben würde, würden unsere Politiker noch fetter. Das können wir nicht verantworten oder meint irgndwer, wo wir doch seit 2005 kein Bankgeheimnis mehr haben, das die Politik-Räuber sich nicht das unter den Nagel reisen. 

    Kapital ist flüchtig und unsere Politiker sind eng mit dem Kapital verbunden.Natürlich wenn Politiker so fett sind, das sie sich nicht mehr bewegen können, dann können sie ohne Hilfe nicht mehr fliehen. Doch das Kapital hat immer LOhnabhängige Hilfe.  

    1. Ja das mit dem Bankgeheimnis ist in der Tat ein Problem, genau wie die BIZ. Das macht es ungleich schwieriger einen Russischen Soros zu installieren um Westliche Schlüsselindustieanteile zu erwerben und das vom westen selbst noch finanzieren zu lassen. Ist aber möglich. Der US Soros hat's  vorgemacht. Die Russen müssen da dringen nachjustieren. Die verschenken Milliarden dessen Verwendung kein Haushaltsausschuss an die Öffentlichkeit zert. 

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