Das Finanzsystem wackelt immer stärker

Unsummen die in die Kapitalmärkte gepumpt werden, unrealistische Aktienkurse und Immobilienpreise… die Hyperinflation im Finanzsystem sorgt für eine explosive Lage.

Von Marco Maier

Das derzeitige Motto der Zentralbanken lautet: Geldflutung über alles. Auch wenn man damit quer über den Globus weitere Finanzmarktblasen kreiert, so versucht man damit wohl nur das Unvermeidliche so weit wie möglich hinauszuzögern – nämlich den Einsturz des Kartenhauses.

Denn in den heutigen Zeiten bedeuten Summen von Milliarden und Billionen längst nichts mehr. Faktisch wertloses Geld wird benutzt um wertlose Papiere zu kaufen. Auch völlig überteuerte Immobilien dienen als Anlageobjekte, wodurch die Preisspirale auch in diesem Sektor immer weiter nach oben gedreht wird und sukzessive auch die Mieten nachziehen müssen (wohl einer der wenigen Bereiche neben den Rohstoffmärkten, in denen die Realwirtschaft tatsächlich direkt betroffen ist).

Inzwischen ist klar: Das ganze System wird wie eine Bombe hochgehen. Die Frage die sich hierbei stellt, ist nur noch jene, wann dies geschehen wird und welcher Bereich zuerst davon betroffen ist. Eigentlich kann man das Ganze nur noch als Schneeballsystem bezeichnen, in dem gekaufte Ratingagenturen wie eh und je eine Scheinsicherheit vorgaukeln – bis es dann eben doch "unvorhersehbar" knallt. In diesem Sinne gilt: Rette sich wer kann.

Bücher zum Thema:

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

8 Kommentare

  1. Diese Bude brennt nicht nur an einer Ecke, sondern an allen vieren, wobei man u.a. im Bankenbereich hoffnungslos versucht, durch den Ankauf der Eigenanteile, den crash mit Hilfe des 'QE' noch etwas hinauszuzögern

  2. Das könnte so tödlich wie ein Weltkrieg werden, sollte das System krachen. Weil viele Staaten ihr Volk nicht ansatzweise autark versorgen können.

    1. Die beste Demo gegen Kernkraft ist, wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf, wenn möglich selbst macht. Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich, das nötige zum Leben selbst macht.

      Wir sind verpflichtet dazu, das schlimmste friedlich durch Selbstversorgung vorweg zu nehmen. Das schlimmste wird sein, wenn man nicht bevoratet ist und nicht vorbereitet ist, sich selbst zu versorgen, denn kann der Hunger kommen und schlägt erbarmungslos zu.

      Das System ist zu ende, es hält nur noch wenige Monate oder Tage. Es wurde wie immer durch Lug und Trug aufgebaut. Wenn das System zusammen gebrochen ist, rate ich jedem Überlebenden weiter bis in alle Ewigkeit bei der Selbstversorgung so gut es geht zu bleiben und die Selbstversorgung so zu gestalten das sie Mobil und möglichst klein ist. Dadurch sind wir in der Lage die Regierung zu regieren und nicht umgekehrt, das die Regierung das Volk regiert.   

       

      Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

      Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.
       

      Gehabt euch wohl liebe Mitkämpfer!

       

        1. @Habnix , hilf dir selbst dann hilft dir Gott ! 

          Nur die meisten sind garnicht mehr im Stande sich selbst zu helfen und es fehlt auch an entsprechendem Umfeld .

          Das meiste läuft über zentrale Versorgung . Wenn da was schief läuft wirds eng fûr Millionen !  Spätestens nach 14 Tagen fängt das Chaos an . Wenn das Fiat Mony von den globalen Herstellern nicht mehr akzeptiert wird und die Stàaten total überschuldet sind mit was wollen sie dann eine Millionen Bevölkerung versorgen . ohne Zahlungsmittel die einen echten Wert enthalten kann man  auch nirgens mehr hin .

  3. Dieser Berichtschreiberling braucht möglichst sensationell klingende aber auch diffus-dumpfe Adjektivsätze. Das ist einfach zu formulieren, klingt populistisch und doch so stumpf, dass es alle verstehen. …"…wackelt immer stärker"…."…wird wie eine Bombe hochgehen" statt auf Details einzugehen…. Wie primitiv kann Schreibe doch sein, es ist dann auch so schön-einfach, weil es viele in Panik versetzt. Möglichst viele.

  4. Erstaunlich ist, dass das Münchhausen-Prinzip im Finanzsystem überhaupt so lange funktioniert hat: Sich permanent das Geld zu schaffen (=QE), das uns (bis heute) permanent "rettet". Da im Fiatgeld jedes neue Geld Schuldgeld ist und dieses zinsbedingt exponentiell wachsen muss, damit die "Rettung" funktioniert, ist das Ende in greifbare Nähe gerückt. Exponentiales Wachstum zerstört sich selbst – oder in Münchhausen-Sprech: Einer Glatze kannst du nicht mehr in den Haarschopf greifen , des Kaiser´s Kopf ist kahl und keiner soll es sehen – wäre dann ja Fake-News.

  5. Hmmm, ich habe schon länger keinen so Inhaltlosen und un-informativen Artikel mehr gelesen. Nichts was wir nicht alle schon lange Wissen. Das ist Datenverschwendung.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.