Vor allem die Länder der Seidenstraßen-Initiative und diverse Schwellenländer sind im Fokus Pekings, wenn es um Direktinvestitionen geht. Europa und Nordamerika spielen eine immer geringer werdende Rolle.

Von Marco Maier

Nach Angaben der chinesischen Regierung sind die Direktinvestitionen in den Ländern der Seidenstraße-Initiative in den ersten beiden Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent gestiegen. Sie beliefen sich auf 1,79 Milliarden Dollar und machten so 13,3 Prozent der gesamten Auslands-Direktinvestitionen Chinas aus.

Die chinesische Wirtschaft investierte hierbei verstärkt in die Realwirtschaft und da vor allem da vor allem in die Bereiche Produktion und Informationstechnologie. Investitionen in diese beide Sektoren machten demnach insgesamt 42,3 Prozent aller Investitionen aus. Im Vorjahr waren es dort noch 17,1 Prozent Anteil.

Die Volksrepublik ist ein wichtiger globaler Investor, wobei die Industriestaaten hier mittelfristig eine geringere Rolle spielen werden und vor allem die asiatische Region und Schwellenländer außerhalb verstärkt in den wirtschaftlichen Fokus geraten.

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3 thoughts on “China: Mehr Direktinvestitionen in ausgesuchte Länder”

  1. Früher nannte man das 'Finanz-Imperialismus'!

    Weil es jedoch China – das Hätschelkind ist – nennt man es 'ausgesuchte Direkt-Investitionen'.

    Es wird vorzugsweise in Firmen investiert, um sich teure Grundlagenforschung zu ersparen'. Das gewonnene technische Know How wird dann (für kleines Geld)  nach China transferiert.

    Es wird allerhöchste Zeit, das in Europa und speziell Deutschland wieder die Kapital-Verkehrskontrollen eingeführt werden, um den Ausverkauf Deutschlands zu begegnen und dass  Gewinne aus Firmenausschlachtungen und -Verkäufen hoch, sehr hoch besteuert werden. 
     

  2. Der Staat sollte sich mehr aus der Wirtschaft zurückziehen, Steuern senken und die ganzen Vorschriften massiv reduzieren. Für die Grosskonzerne ist dies alles kein Problem. Aber die kleinen Betriebe und der Mittelstand leiden darunter.

    Herr Trump macht es vor. Lasst den Leuten mehr Luft zum atmen. Auch die ganzen Vorschriften aus Brüssel engen die Wirtschaft ein. Und es scheint immer schlimmer zu werden.

    Bei einer Rot-Rot-Grünen Regierung wird noch der letzte Rest aus der Wirtschaft gepresst.

    Unser Problem ist , dass wir zuviel Staat haben. Und dies gilt natürlich nicht nur für die Wirtschaft. Der Staat müsste auf ein notwendiges Minimum reduziert werden.

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