Migranten unkontrolliert auf dem Weg nach Deutschland. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nicht nur EU-weit die meisten Asylanträge gestellt, sondern auch im Vergleich zur Einwohnerzahl. Österreich folgt.

Von Michael Steiner

In der Europäischen Union gab es im Jahr 2016 insgesamt 1.259.265 Asylanträge. Ganze 745.265 (59,2 Prozent) davon wurden in Deutschland gestellt, welches damit den ersten Platz einnahm. In absoluten Zahlen folgen dann Italien (122.960 bzw. 9,8 Prozent), Frankreich (83.485 bzw. 6,6 Prozent), Griechenland (51.110 bzw. 4,1 Prozent) und Österreich (42.285 bzw. 3,4 Prozent). Diese fünf Länder haben damit 83 Prozent aller Asylanträge in den 28 EU-Mitgliedsstaaten erhalten.

Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl ergeben sich damit für Deutschland 9071 Asylanträge pro einer Million Einwohner, womit die Bundesrepublik auch dort ganz deutlich auf dem ersten Platz liegt. Auf dem zweiten Platz folgt dann Österreich (4860/Million), den dritten Platz nimmt mit 4735 pro Million Griechenland ein. Damit erhält Deutschland im Vergleich zur Einwohnerzahl beinahe doppelt so viele Anträge wie Österreich oder Griechenland.

Indessen zeigt es sich, dass die Balkanroute zwar offiziell geschlossen, in Wirklichkeit jedoch nicht wirklich dicht ist. Denn den österreichischen Behörden zufolge kamen immer noch rund die Hälfte der 7.500 bisher in diesem Jahr aufgegriffenen Personen über die Balkanroute in die Alpenrepublik, der Rest vorwiegend über Italien und den Brenner. Angesichts dieser Tatsache kann man sich vorstellen was passiert, wenn die Türkei das sogenannte Flüchtlingsabkommen mit der EU aufkündigt.

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9 KOMMENTARE

  1. Die Massenzuwanderung ist Krieg gegen die europäischen Völker. Die Vernichtung von Kultur und Geschischte und Identität zur vollständigen Entwurzelung der Menschen mit dem Ziel, die Internationale Einheitsrasse zu schaffen, den Monsantomenschen, das Humankapital – der Mensch reduziert auf Produktion und Konsumation unter dem Diktat der Internationalen Konzerne.

     

    • Asylanten – Wo ist das Problem? – Lösung wie 1945

      Wo ist das Problem? Wenn man 15 Millionen Deutsche innerhalb weniger Jahre mit Waffengewalt aus ihrer kulturellen Urheimat vertreiben kann, und dafür später mit internationalen Preisen hoch geehrt wird, dann liegt doch die Methode zur Lösung des Problems glasklar auf der Hand!

      • Die Gewaltbereitschaftt des Besatzungsregimes soll nicht unbedingt Vorbild für ein Europa der freien Völker sein, auch wenn die Schäden durch die Schläusertätigkeiten der Antieuropäer wieder in einem gewissen Umfang rückgängig gemacht werden sollten.

  2. So einer Type die Selfies mit Migranten macht und sagt es gebe keine Obergrenze…hätte man früher in Kürze den Garaus gemacht.

    Dann wird es eben anders gelöst…Gott verzeiht solche Verbrechen nicht.

  3. „Flüchtlinge“ als Nachbarn: Ein Mieter berichtet aus Hamburg 

    Zwischen 1.1. und 1.2.2017 sind bei uns im Hinterhaus 18 (in Worten achtzehn) Flüchtlinge eingezogen. (2 Familienhaus in 2. Reihe auf Gemeinschaftsgrundstück)

    Wir standen der Geschichte zwar skeptisch, aber freundlich gegenüber. Schenkten ihnen Fernsehgeräte, Möbel, DVD-Player uvm.

    Nun,nach nur 2 Monaten sieht es schon etwas anders aus. Abgesehen von dem ständigen Lärm , fangen sie an , Forderungen zu stellen.

    Der Hammer:
    – „Ihr habt zu grossen Garten, gebt was davon ab“
    – „Ihr seid Wenige und wir Viele, wir brauchen den Garten“ ….. " 

    weiter auf:

    https://politikstube.com/fluechtlinge-als-nachbarn-ein-mieter-berichtet-aus-hamburg/

     

     

     

  4. @Redaktion  fragt: "was wenn die Türkei mit der EU das Flüchtlingaabkommen aufkündigt ?"

    Vielleicht sollte Europa einfach mal die EU Außen-GRENZEN selbst schützen und komplett dicht machen !?

    Und Frontex, etc. nicht als Seenotretter sondern als das einsetzen was sie sind – nämlich "GRENZSCHÜTZER" und alle NGOs verbieten und bestrafen !!!!!!!!

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