Immer mehr Menschen in Argentinien protestieren gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik von Präsident Macri, der als US-Marionette gilt und die Peronistin Kirchner ablöste.

Von Marco Maier

Der politische Wind in Argentinien wird immer rauer. Der konservative Präsident des Landes, Mauricio Macri, der auch als US-Marionette gilt, sieht sich zunehmend Protestwellen der Zivilgesellschaft gegenüber. Alleine in der zweiten Märzwoche gab es drei große Demonstrationen gegen die neoliberale Austeritätspolitik der von ihm geführten konservativen Regierung.

Laut dem Portal Amerika 21, demonstrierten am 6. März rund 50.000 Lehrer in der Hauptstadt Buenos Aires, um gegen die Weigerung der Regierung zu protestieren, die gesetzlich vorgeschriebenen landesweiten Tarifverhandlungen einzuberufen. Denn die Regierung will trotz einer sehr hohen Inflation (rund 40 Prozent im Vorjahr) die Gehälter lediglich um 18 Prozent anheben. Am 7. März dann rief der Gewerkschaftsbund CGT zu einem Marsch gegen die Regierung auf, dem sich auch die Gewerkschaftsvereinigung CTA, mehrere politische Parteien und linke Gruppierungen anschlossen. Mehrere Hundertausend Teilnehmer waren an diesem Tag auf den Straßen. Nun soll am 30. März gestreikt werden. Eine weitere Protestmaßnahme gab es am 8. März.

Weitere landesweite Proteste gab es am 15. März, die von mehreren sozialen Organisationen durchgeführt wurden. Dabei gab es auch rund 300 Straßenblockaden an verschiedenen Punkten des Landes. Grund dafür war die Nichtumsetzung des "sozialen Notstandsgesetzes", welches vom (von den Peronisten dominierten) Nationalkongress bereits im letzten Jahr beschlossen wurde. Und das, obwohl eine Studie der konservativen Katholischen Universität in Buenos Aires feststellte, dass alleine während der Amtszeit Macris 1,5 Millionen Menschen neu in Armut und sogar 600.000 in extreme Armut gefallen sind. Hauptursachen dafür seien neben der weltweit schwierigen Wirtschaftslage vor allem die Pesoabwertung, die Anti-Inflationsmaßnahmen der Regierung sowie der Rückgang der privaten und öffentlichen Investitionen.

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2 thoughts on “Argentinien: Proteste gegen US-Marionette Macri weiten sich aus”

  1. Frau Merkel hat angeblich Mitleid mit den Syrern und nimmt deshalb massenhaft Flüchtlinge auf. Gleichzeitig unterstützt sie die Sanktionen gegen die Syrer und denkt auch nicht daran diese aufzuheben. 

  2. Merkel ist der Teufel aus der Finsternis und hat nur ein Ziel: 

    ihr Abartiges Ziel zu erreichen.

    Der Schulz stammt aus derselben Gattung wie Merkel.

    Sie alle und ihre Speichellecker sind gefährlich und keine Freunde der Menschen.

    Sie lieben nur sich selbst, die Macht und das Kapital.

    Werden wir nur noch von Kriminellen "regiert"?

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