2017: Rekord-Ausschüttung bei Dividenden erwartet

In diesem Jahr wird ein neuer Rekord bei den Dividenden der Dax-Konzerne erwartet. Die Aktionäre profitieren sehr, die Arbeitnehmer kaum.

Von Marco Maier

Während bei den Arbeitnehmern unter Berufung auf die "Wettbewerbsfähigkeit" das Motto gilt, wonach man sich in Lohnzurückhaltung üben müsse, scheint dies in Sachen Aktionäre nicht der Fall zu sein. Denn für diese dürfte es in diesem Jahr einen deutlich größeren Geldregen geben – und zwar gleich um neun Prozent mehr als im Vorjahr. Offenbar gilt der Ruf nach "Wettbewerbsfähigkeit" nicht nur für die Realwirtschaft, sondern auch für die Kapitalmärkte.

Insgesamt, so die Erwartungen, dürften in diesem Jahr ganze 32 Milliarden Euro an Gewinnbeteiligung an die Aktionäre der Dax-Konzerne fließen. Um sieben Prozent mehr als der bisherige Höchstwert von 29,8 Milliarden Euro im Jahr 2015. Die daraus errechnete Dividenden-Rendite liegt laut boerse.de bei 2,7 Prozent. In Zeiten niedriger Zinsen ein durchaus interessanter Wert.

Es zeigt sich damit wieder einmal, dass das Wohl der Aktionäre für einige Unternehmen offenbar deutlich wichtiger ist als jenes der Mitarbeiter. Auch wenn einige Dax-Konzerne (wie z.B. Daimler, Porsche oder Volkswagen) in Sachen Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter durchaus als vorbildhaft bezeichnet werden können. Wobei auch hier gilt: Dies betrifft nur die festangestellten Mitarbeiter, während die vielen Leih- und Zeitarbeiter als Mitarbeiter zweiter Klasse durch die Finger schauen.

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7 Kommentare

  1. Vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen, wieso ein Unternehmen Dividenten zahlt.

    Wenn ein Unternehmen extrem wächst und daher sehr hohe Kapitalrenditen erzielt, aber auch hohe Kredite benötigt, um sein Wachstum zu finanzieren, wäre eine Ausschüttung völliger Blödsinn. Wozu soll der Anleger auch Kapital aus dem Unternehmen nehmen wollen, dass im Unternehmen mit 20% und mehr „verzinst“ wird ?

    Genau deswegen zahlen stark wachsende Unternehmen mit grossen Kurssteigerungen eher selten Dividenden. Dividenden kommen dann auf das Tablett, wenn die Unternehmen nicht mehr genügend sinnvolle Ideen für ihr überschiessendes Kapital haben. Es sind also eher die alten, träge werdenden Unternehmen, die hohe Dividenden zahlen – Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Nehmen Sie Apple als Beispiel. Bis vor kurzem wuchs das Unternehmen und wuchs und wuchs. Und nie wurde eine Dividende gezahlt. Dafür hat sich der Kurs vervielfacht. Nun zahlt Apple eine Dividende, weil ihm scheinbar die Ideen ausgehen, was mit dem Kapital zu machen ist. Und nun frage ich Sie, welche Apple hat dem Depot der Aktionäre besser getan – die vor drei Jahren oder die Apple heute.

    Bleibt noch die Frage offen, warum so viele gute Unternehmen dann Dividenden ausschütten. Die Antwort ist ganz einfach: weil es die Anleger wollen, nicht weil es zwingend sinnvoll ist. Und "die Anleger" sind dabei gar nicht mal nur die privaten Anleger, sondern gerade auch die grossen institutionellen Adressen, um die bemühen sich die Aktienunternehmen nämlich besonders, die wollen sie alle als Aktionäre haben.

    Nun verstehen die institutionellen Anleger die obigen Zusammenhänge natürlich sehr gut. Warum wollen sie dann trotzdem unbedingt Dividenden ? Auch ganz einfach, weil die in der Regel nicht das eigene Geld, sondern das Geld Dritter verwalten. Hier agieren Angestellte – nicht Inhaber – im Namen ihrer Auftraggeber. Es handelt sich ja um Family Offices, Stiftungen usw. Und die alle, die Anleger die den Institutionellen das Geld in die Fonds legen, wollen regelmässige Einnahmen sehen. Zum Beispiel weil sie davon leben. Und deshalb machen es sich auch die Fonds einfach und selektieren Unternehmen mit Dividendenzahlung, worauf sich auch die Unternehmen anpassen und Dividenden ausschütten, um genau diese Anleger bei Stange zu halten. Es handelt sich also um eine Art selbsterfüllende Prophezeiung.

     

  2. Und der Hauptaktionär der DAX-Unternehmen ist der jüdische Hedgefonds Blackrock Inc.

    Demnach verzichten die deutschen Zeitarbeiter auf ihren verdienten Lohn, um einen jüdischen Zinswucherer reicher zu machen. Typisch jüdische Gaunerei.

    ————————————————-

    Hier wird auch offenbar, dass die Konstruktion "Aktiengesellschaft" Beihilfe zum Volksbetrug ist. Dabei werden die Erträge aus Arbeit und Innovation von Kapitalakkumulatoren in Form von arbeitsscheuen Aktionären abgegriffen. Im moralischem Sinn ein Betrug.

    Konzerne sollten verstaatlicht werden!

    Ähnlich wie das VW-Werk sollten große Konzerne im Besitz der Allgemeinheit sein, damit die Erträge aus HighTech der Bevölkerung zugute kommen und nicht jüdischen Kapitalakkumulatoren.

    Ein weiterer Vorteil von staatlichen Konzernen ist, dass der Staat wieder die Kontrolle über seinen Wirtschaftsraum zurück erhält und die Gewerkschaften nicht mehr mit Abwanderungsandrohung erpresst werden können. Man kommt so der Einkommensgerechtigkeit näher.

    Stichwort Pharmakonzerne

    Privatwirtschaftliche Pharmakonzerne haben einen Interessenskonflikt. Sie machen höhere Profite, wenn sie Medikamente herausbringen, welche die Bevölkerung nicht gesund, sondern chronisch krank halten. Verstaatlichte Pharmakonzerne haben diesen Interessenskonflikt nicht.

    Stichwort Steuervermeidung der Konzerne

    Aktuell zahlen Konzerne in Deutschland fast keine Steuern, da sie Firmenkonstrukte mit Sitz auf den Niederländischen Antillen unterhalten. Da gehen dem Staat gewaltige Summen Steuern verloren, die er eigentlich für Renten und Sozialstaat dringend bräuchte. Staatsbetriebe hingegen finanzieren den Sozialstaat voll mit.

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    Die AfD will zumindst die Steuervermeidung durch ein Stufen-Steuersystem abschaffen. Das würde wieder Geld in die Staatskassen spülen. Verstaatlichung von Konzernen wird es mit ihr allerdings nicht geben. Viele AfDler der Parteispitze sind immer noch marktgläubig.

    1. Jüdische Zinswucherer, Konzerne verstaatlichen, Aktiengesellschaft Beihilfe zum Volksbetrug.

      Um Gottes Willen, was schreiben sie nur für einen Blödsinn. Natürlich, der Sozialismus war eine Erfolgsstory.  Überall wo der Sozialismus schalten und walten dürfte, war ein Hort des Friedens und des Wohlstandes. Und kommen sie mir bitte nicht damit, dass sie hier nicht vom Sozialismus sprechen. Was sie wollen, ist Sozialismus in Reinkultur. Aber vielleicht erfüllt sich ja ihr Traum. Warten wir die nächste Bundestagswahl ab. Mit viel Glück erleben wir dann Rot-Rot-Grün. Und dann bauen wir bald goldene Strassen.

       

      1. @Jomenk

        Offenbar sind Sie jener, welcher die Zusammenhänge zwischen Kapitalmehrung ohne Arbeit und Verelendung der Produktivkräfte noch nicht ganz erfasst hat.

        Ich empfehle Ihnen eine Therapie als Leiharbeiter. In 12 Monaten wissen Sie, wo der Frosch die Locken hat – ganz ohne Studium ökonomischer Theorien ala Adam Smith und Karl Marx. 🙂

        1. Ich gebe ihnen völlig recht. Auch ich sehe die Verwerfungen im Finanzsystem. Nur ich weigere mich, den Sozialismus als mögliche Alternative zu sehen. Und bei solchen Begriffen wie " Verstaatlichung ", geht mir der Hut hoch. Wir brauchen weniger Staat und nicht mehr. Ich nehme da eine liberale Haltung ein, die sie natürlich nicht teilen müssen. Der Staat ist immer die schlechtere Lösung. Nennen sie mir ein Beispiel, wo der Sozialismus den Menschen einen wirklichen Vorteil gebracht hat.

          Was die Kapitalmehrung ohne Arbeit anbelangt, da bin ich bei ihnen. Es läuft einfach zu viel aus dem Ruder. Das Kapital sollte dazu gebracht werden, wieder in reale Produktionsmittel zu investieren, anstatt in irgendwelche Derivate. Man hätte in der Finanzkrise 2007/2008 den Banken auf die Finger klopfen müssen. Aber auch hier hat der " Staat " versagt. Im Gegenteil, die Banken treiben es noch schlimmer. Die Ursachen hierfür sind manigfaltig.

      2. Und der Zinswucher (Zins und Zinseszinz) ist tatsächlich das was die westliche Welt unterdrückt, die armen ärmer werden lässt  und alles nach oben umverteilt. 

        Wenn ich mir Geld leihe ist es verständlich das der Verleiher etwas verdienen will, sagen wir mal 5%. Aber nur EINMAL 5%, nicht 5% pro Jahr. Was glauben Sie warum der Westen -der nach diesem Prinzip regiert wird- Kriege führt gegen Länder die dieses System nicht haben?

        Die USA nach ihrer Gründung hatten ihr eigenes Geld und Bankensystem mit Einmalzins – Schwupps kam der Umschwung in dem ein bestochener Senator über Weinachten vor fast leerem Haus mit Bestecheung das System der Fed durchdrückte (später gab er zu das dieses der grösste Fehler seines Lebens war und verfluchte sich selbst).
        Der Süden wollte dem nicht folgen… Civil War.

        Die Nazis waren auch aus dem System ausgestiegen… wir wissen was passierte. Für den Islam sind Zinsen Haram… gegen wen nochmal führt der Westen ständig Krieg?

        Das Zinseszins System ist die beste Garantie das mit der Zeit ALLER Reichtum noch oben gespült wird und im Zusammenschluss mit dem Zentralbankensystem meint das GARANTIERT ALLEN REICHTUM.

        1. …und hier gilt es noch anzufügen:  Als sich die Zinseszins-Schlinge der Rothschild-FED den Amerikanern so fest um den Hals zog, dass ihnen die Luft weg blieb und Zahlungsunfähigkeit drohte, hatte das Finanzjudentum wieder die passende Idee zur Hand. Die Erfindung und Einführung der Einkommenssteuer! Seither läuft die Vermögensverteilung nach oben wie am Schnürchen.

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