Wird Ungarn zum Ziel europäischer Flüchtlinge?

Wer sich im "liberalen Europa" nicht mehr wohlfühlt, kann laut Ministerpräsident Orban in Ungarn eine neue Heimat finden. Für das Land wäre dies eine Bereicherung.

Von Michael Steiner

Ungarn soll ein Bollwerk gegen den modernen liberalen Zeitgeist werden, wenn es nach Ministerpräsident Viktor Orban geht. Anstatt irgendwelcher muslimischer Migranten, die quer über den europäischen Kontinent immer wieder ihre Schwierigkeiten bei der Integration zu Beweis stellen, sollen Westeuropäer in das mitteleuropäische Land kommen.

Bürger westlicher Länder, die vor Liberalismus, politischer Korrektheit und Gottlosigkeit in ihrer Heimat fliehen, seien in Ungarn herzlich willkommen. "Die wahren Flüchtlinge werden wir natürlich aufnehmen", sagte Orban am Freitag in seiner jährlichen Rede an die Nation in Budapest. "Jene schreckerfüllten deutschen, holländischen, französischen, italienischen Politiker und Journalisten, jene zum Verlassen ihrer Heimat gezwungenen Christen, die ihr Europa in der eigenen Heimat verloren haben, werden es bei uns wiederfinden".

Für Ungarn wäre der Zustrom von westeuropäischen Flüchtlingen auch ein wirtschaftlicher Gewinn, da diese oftmals auch eine gute Berufsausbildung und entsprechende finanzielle Mittel mitbringen können. Bei den Wirtschafts- und Armutsmigranten, sowie den Kriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika ist dies nur in Ausnahmefällen so. Diese kosten der ungarischen Gesellschaft schlussendlich mehr Geld als sie einbringen.

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17 Kommentare

  1. So soll es kommen. Ein Land, wo der Bürger auch als Mensch zählt. Ungarn hat keine Feinde, nur Freunde. Reich an Natur und an Überlebensambienten. Nicht umsonst ist und bleibt dieses ewig die Nr. 1 für die Diaspora der Auserwählten…

  2. Orban-schon lange auf meiner Besteuropaliste ganz vorn,gleich nach Putin-wird mir immer symphatischer.Ich schließe mich dem Vorredner gern an und wünsche ihm besseres Bewachungspersonal als es Givi,Motorola,Mosgovoi und andere hatten.Viele Schutzengel sollen über ihm wachen!

  3. Ich warte ja darauf, das Putin offiziell den Deutschen Asyl anbietet. Kann nur ein Win-Win sein… ein paar Millionen gut ausgebildete, wohlhabende, rechtschaffene Deutsche täten der russischen Wirtschaft sicher gut. Wenn Putin im Gegenzug den Deutschen die Rahmenbedingungen schafft, sich in Russland vernünftig einzugliedern, wär das auch für die Deutschen dort ein Gewinn.

    Und die Gutmenschen dürfen sich dann hier mit den Neubürgern vergnügen und ihr Multi-Kulti-Utopia aufbauen. Ich schätze aber mal, sobald solche Tendenzen erkennbar wären, gäbe es sofort Ausreiseverbot und Mauerbau. Gutmensch will ja schließlich alimentiert werden, und dafür braucht es nützliche Idioten, die brav malochen und das Geld dann abgeben. Kann ja nicht sein, dass die davonlaufen.

    Die ehem. SED-Schranzen in den Parteien kennen sich damit ja bestens aus.

  4. Für Ungarn wäre der Zustrom von westeuropäischen Flüchtlingen auch ein wirtschaftlicher Gewinn, da diese oftmals auch eine gute Berufsausbildung und entsprechende finanzielle Mittel mitbringen können.

    ———

    Die Rechnung  des europäischen Patrioten, Orban,  dürfte zu 100 Prozent aufgehen. Es werden garantiert nicht die Dümmsten und Ärmsten Westeuropäer nach Ungarn auswandern.

    Hinzu kommt, dass die Ungarn traditionell deutschfreundlich sind und viele Ungarn die deutsche Sprache beherrschen. Das macht alles noch einfacher.

    Grund und Boden bzw. attraktive Immoblilien sind z.Zt. noch  (im Verleich zu Italien/Frankreich/Balearen) sehr preiswert. Selbst Budapest ist noch erschwinglich.
     

    1. Hinzu kommt, dass der Südwesten Ungarns, die Baranya seit Maria Theresia von Deutschen besiedelt ist und noch heute einige Dörfer in der Baranya über eine deutschsprachige Mehrheit verfügen. So fällt das Ankommen im neune Land gleich viel leichter.

  5. Ungarn liegt vor der Haustür und ist nicht mit Asi-Türken und Terror-Islamisten verseucht.

    Da besteht natürlich Möglichkeit wie Gefahr, dass ein Exodus der Bildungsbürger aus Deutschland hierzulande zu einem BrainDrain führt. Mag der Himmel das verhüten!

    Vermutlich ist aber die Infrastruktur in Ungarn nicht so gut ausgebaut, dass man dahin auswandern möchte.

    Doch im Grunde ist Auswandern keine befriedigende Lösung. Zuhause ist man nur in der Heimat. Deutschland muß wieder in Ordnung gebracht werden. Dazu schickt man das ganze Kuffmucken-Pack postwendend wieder zurück, die jüdischen Deutschenhasser am Besten gleich hinterher.

    Die Alternative ist folglich AfD wählen und Deutschland wieder deutsch machen.

    Make Germany great again!

  6. Umso mehr Orban hier in den MSM angegriffen wird, umso besser gefällt mir der Mann! Eine rettende Insel (auch mental gesehen), wenn man auf einem wackeligen Floß durchs Meer schippert!

  7. Habe 30 Jahre mit ungarischen Arbeitskollegen , nicht nur zusammen gearbeitet,  sondern auch zusammen gelebt ! Wir waren  unzählige Male in Ungarn im Urlaub ! Eins haben alle DDR Buerger immer wieder,  unabhängig von einander betont,  die Ungarn sind das netteste Volk in Europa ! 

  8. Na ja, Ungarn hat einen Anteil von rund 15 % Roma – da sind die 10 % Ausländeranteil ja noch wenig. Und wer wird denn aus dem reichen Teil Europas nach Ungarn auswandern? Wohl ehrer Rentner, denn welcher Deutsche will schon für 400 bis 500 Euro im Monat arbeiten.. Und währenddessen stimmen die jungen Ungarn mit den Füssen ab  – und verlassen das Land in Richtung Westen.

    ich kann gut nachvollziehen, dass Ungarn keine Flüchtlinge aus Syrien und anderswo will, denn was sollten die Bevölkerung denn überhaupt teilen können, wenn die Leute nicht genug zum leben verdienen.

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